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  5. › Raumfahrt: Nasa probt Betankung…

Hmm...

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  1. Hmm...

    Autor NochEinLeser 11.01.13 - 18:58

    Zitat Artikel:
    "Die Aufgabe ist jedoch schwierig: Beim Bau war nicht vorgesehen, dass die Satelliten noch einmal betankt werden."

    Wäre es da nicht sinnvoller, einfach die vorhandene Satelliten auszureizen, und die Nachfolger-Satelliten dann einfach betankbar zu bauen und hochzuschicken?

    Von wegen Einsparungen: Dafür wird ja dann wieder Geld bei der weniger komplexen Betank-Technik gespart. Und es ging ja Jahrzehntelang auch. Da kommt'S auf ein paar Jährchen sicherlich auch nicht mehr an, bis alle wichtigen Satteliten durch einfach betankbare Nachfolger ersetzt sind...

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  2. Re: Hmm...

    Autor chrulri 11.01.13 - 19:35

    Du vergisst wohl einfach wie enorm teuer der Start und Bau eines Satelliten ist.

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  3. Re: Hmm...

    Autor AdministradorViejo 11.01.13 - 19:37

    NochEinLeser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zitat Artikel:
    > Und es ging ja Jahrzehntelang auch. Da
    > kommt'S auf ein paar Jährchen sicherlich auch nicht mehr an, bis alle
    > wichtigen Satteliten durch einfach betankbare Nachfolger ersetzt sind...

    Die Satteliten da oben sind Teils steinalt, aber auch in grossen Teilen neu. Satteliten sind zwar für nur 5-10 jahre einsatzdauer bestimmt, jedoch fliegen die Vojager Sonden schon seit 1980 und früher !! Die funktionieren immernoch und wir haben den bau von Satteliten echt noch viel besser gemacht. Und für neue (wichtige) Satteliten ist es zu früh, da einfach extrem viele Satteliten 0-10 jahre alt sind, wenn man sich die Telefon/Sattelit/Wetter Satteliten anschaut. Die sind schon extrem neu und werden auch noch 20 Jahre laufen. Völlig sinnlos diesen Fortschritt nun liegen zu lassen... Es wäre auch Murks für Teuer Geld neue Satteliten nach oben zu schicken die man im Gegensatz zum Gegenstück betanken kann



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.01.13 19:38 durch AdministradorViejo.

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  4. Re: Hmm...

    Autor Sharra 11.01.13 - 20:07

    Es ist einfacher und günstiger die versiegelten Tanks zu öffnen und aufzufüllen, als neue Kisten zu basteln, und diese umständlich an der Spitze eines riesigen Treibsatzes in den Orbit zu schießen. Wenn es "nur" darum geht eine Versiegelung zu knacken, und ein wenig Treibstoff umzupumpen kann man sich ausrechnen um wieviel günstiger dies ist, als um einen Tankstutzen herum einen neuen Satelliten zu bauen.

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  5. Re: Hmm...

    Autor Wurzelgnom 11.01.13 - 20:52

    Aber das können dann ja nur Erdnahe Satelliten sein. Die geostationären Umlaufbahnen kann die ISS ja nie erreichen. Oder führen die Satelliten kurz vor Spritende noch so ein Maneuver durch 36000km Orbit -> 400km Orbit. Vielleicht gibts dann kleine Tankroboter die sich in die Umlaufbahnen einklinken? (Elektrische Ionenantriebe können Monate laufen...beschleunigen aber nur sehr schwach)

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  6. Re: Hmm...

    Autor DasGuteA 11.01.13 - 21:03

    Wurzelgnom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber das können dann ja nur Erdnahe Satelliten sein. Die geostationären
    > Umlaufbahnen kann die ISS ja nie erreichen. Oder führen die Satelliten kurz
    > vor Spritende noch so ein Maneuver durch 36000km Orbit -> 400km Orbit.
    > Vielleicht gibts dann kleine Tankroboter die sich in die Umlaufbahnen
    > einklinken? (Elektrische Ionenantriebe können Monate laufen...beschleunigen
    > aber nur sehr schwach)


    Nur der Test findet bei der ISS statt.
    Echte Satelliten werden in ihrer normalen Umlaufbahn betankt werden.
    Die ISS ist ja keine mobile Satellitentankstelle *g*

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  7. Re: Hmm...

    Autor Osterschlumpf 12.01.13 - 01:41

    > jedoch fliegen die Vojager Sonden schon seit 1980 und früher !!

    Die Vojager-Sonden sind auch ohne fossilen Treibstoff gestartet der ihnen ausgehen könnte. Sie haben Cäsium das als Treibstoff. (Ja, das Zeugs von Fukushima, Tschernoby und co.) Allerdings ist die Halbwertszeit vom Cäsium mit 30 Jahren hier das Problem. Eine Halbwertszeit ist schon um, daher hat die Voyager nur noch halb so viel Strom wie damals. Und es wird jedes Jahr mehr Strom zum heizen benötigt, da die Heizung von Jahr zu Jahr ineffizienter/ungezielter arbeitet.

    Ergebnis: Es können "nur" Satelliten aufgetankt werden, die mit fossilen Treibstoff arbeiten. Wobei das in der Summe natürlich viele sind. Die Atomar betriebenen Satelliten leben problemlos lang genug.

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  8. Re: Hmm...

    Autor cbuchner1 12.01.13 - 02:05

    So viel Fehlinformation in einem Posting!

    Voyager benutzen Radionuklidgeneratoren mit Plutonium 238-Oxid Pellets. Halbwertszeit ca 87 Jahre. Ist alles auf Wikipedia nachzulesen.

    Den Hydrazinbrennstoff, der in vielen Satelliten verwendet wird, ist nicht fossil. Ausserdem könnte man auch Satelliten betanken die mit Ionentriebwerken (Quecksilber, Xenon oder Argon als Treibstoff) ihre Bahn halten. Das ist sogar wesentlich ungefährlicher da dieser Tankinhalt nicht explosiv ist.

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  9. Re: Hmm...

    Autor AdministradorViejo 12.01.13 - 14:17

    Es war nicht auf den Antrieb bezogen. Es ging an sich um die Lebenszeit. Dass die Plutonium betrieben werden ist klar, aber ich wollte wie gesagt sagen, dass schon damals extrem langlebige Satteliten gebaut werden konnten und das heute mit Sicherheit noch "verfeinert" wurde

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  10. Re: Hmm...

    Autor Horcrux7 13.01.13 - 18:06

    Ich bezweifle das sich das rechnen wird. Anstelle des Satelliten wird nun eine Nachtankroboter hochgeschossen. Die Tankstelle wird auch nicht soviel Sprit haben, um mehrere Satelliten anzusteuern. Vielleicht bei Geostationären, die eng zusammenstehen.

    Selbst wenn das Auftanken klappt, hat man es mit einem veralteten und starken Verschleiß ausgesetztem Satelliten zu tun. Er hat ja seine ursprünglich geplante maximale Lebenszeit weit überschritten. Der Nutzen ist also relativ zu den Kosten gering.

    Selbst auf der Erde wird bei vielen Geräten nicht die Batterie sondern das ganze Gerät ausgetauscht.

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  11. Re: Hmm...

    Autor paradigmshift 13.01.13 - 18:26

    Horcrux7 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bezweifle das sich das rechnen wird.
    > Der Nutzen ist also relativ zu den Kosten gering.
    > Selbst auf der Erde wird bei vielen Geräten nicht die Batterie sondern das
    > ganze Gerät ausgetauscht.

    Gott sei dank, ja goot sei dank haben wir es hier mit den Übergenies aus dem Golem-Forum zu tun! Die so schlau sind, das sie sogar der NASA erklären wie man eine Kosten-Nutzen-Rechnung macht und per Ferndiagnose sagen können, dass es sich nicht lohnt. Nochmal Glück gehabt würde ich sagen. Ohne deinen Hinweis hätte das die U.S. teuer zu stehen kommen können! Danke.

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  12. Re: Hmm...

    Autor netman 13.01.13 - 19:32

    Es geht bei dem ganzen Projekt nicht darum die Stromversorgung der Satelliten über den Treibstoff sicherzustellen. Erdnahe Satelliten verwenden dazu Solarpanels, weil dies die einfachere und günstigere Lösung ist.

    Allerdings werden die Satelliten durch die geringe Restatmosphäre etwas abgebremst und verlieren somit auch an Höhe. Dies muss regelmäßig ausgeglichen werden.

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  13. Re: Hmm...

    Autor Sharra 13.01.13 - 21:57

    Horcrux7 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bezweifle das sich das rechnen wird. Anstelle des Satelliten wird nun
    > eine Nachtankroboter hochgeschossen. Die Tankstelle wird auch nicht soviel
    > Sprit haben, um mehrere Satelliten anzusteuern. Vielleicht bei
    > Geostationären, die eng zusammenstehen.
    Hier geht es nicht um Hektoliter, wie bei amerikanischen Straßenkreuzern, sondern um Korrekturtriebwerke etc. Die Dinger brauchen so gut wie nichts. Und der Tankrobot muss auch nicht wie ein wildgewordener Tankwart von Einem zum Anderen düsen, sondern kann "oben" abgesetzt werden, und dann durch Bremsschübe relativ energiesparend immer weiter zur Erde zurückdriften.

    >
    > Selbst wenn das Auftanken klappt, hat man es mit einem veralteten und
    > starken Verschleiß ausgesetztem Satelliten zu tun. Er hat ja seine
    > ursprünglich geplante maximale Lebenszeit weit überschritten. Der Nutzen
    > ist also relativ zu den Kosten gering.
    Was verschleißt denn da? Du wirst doch nicht ernsthaft annehmen, da oben fliegen mechanische Satelliten rum die mit ihren Solararmen wedeln oder? Das ist Elektronik. Klar geht die auch mal kaputt, aber bei solcher Technik eher von jetzt auch Nachher.
    Und warum sollte man bitte einen funktionierenden Satelliten, dem nur der Sprit ausgeht abschalten, und für Millionen Dollar einen neuen bauen?

    >
    > Selbst auf der Erde wird bei vielen Geräten nicht die Batterie sondern das
    > ganze Gerät ausgetauscht.

    Ja, weil man da auch einfach in den nächsten Laden marschieren, und sich ein neues iPhone oder einen Radiowecker kaufen kann. Dummerweise hat aber der Mann im Mond vor einigen Jahren seinen Satelliten-Laden aufgegeben, weil die Menschen lieber Milliarden an Dollars ausgeben, anstatt bei ihm zu kaufen.

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