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Tierschutz aus egoistischen Gründen

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  1. Tierschutz aus egoistischen Gründen

    Autor: Natchil 10.05.13 - 20:30

    > Darling hat eine Theorie, warum unsere Emotionen uns dazu bringen, unsere Eigenschaften auf Gegenstände zu übertragen. Wir tun es, um menschlich zu bleiben, glaubt sie. Ihre Parallele ist der Tierschutz. "Warum schützen wir Tiere wirklich?", fragt sie. "Ist die Tatsache, dass sie Schmerzen empfinden, der wahre Grund?" Denn wenn er es wäre, müssten wir alle Tiere gleichermaßen schützen und nicht einige davon hegen und unter Naturschutz stellen und andere essen.

    Heißt ja auch das wenn ich keine Empathie und Mitleid habe ich diese Roboter immer noch kaputt schlagen darf oder nicht?

    Ich meine es gibt genug Tiere die nicht mal ein Hirn haben, um die Tiere geht es sicher nicht.

    Sind wohl eher egoistische Gründe, weil manche Menschen das viel zu grausam finden.

    Mein Vorschlag: Wer kein Tier töten will oder kann, der sollte auch kein Fleisch essen.

    Und kommt mir nicht mit so was wie: " Wer kein Auto bauen kann sollte keins fahren"

    Das ist war anders, denn jeder würde gerne ein Auto bauen, ein Tier töten will aber wohl kaum jemand, nur das Fleisch essen sie alle gerne. Irgendwie heuschlerisch.

  2. Re: Tierschutz aus egoistischen Gründen

    Autor: CaseyJones 11.05.13 - 14:30

    Tiere töten ist nicht gleich Tiere quälen :)

    Wenn jemand persönlich kein Mitgefühl für Menschen und Tiere, oder menschen- oder tierähnliche Wesen aufbringen kann, dann ist das so erstmal nur seine Sache.

    Aber wenn jemand beginnt an solchen Wesen seine negativen Emotionen auszulassen, oder ihm ihre psychischen und physischen Leiden vollkommen gleichgültig sind, dann sollte man sich vielleicht Sorgen machen, ob er nicht ein Individuum ist, das für die Gesellschaft direkt oder indirekt auf Dauer eine Gefahr darstellt.

    Und dann sollte es auch Gesetze geben, die vorschreiben, wie man mit solchen Menschen umzugehen hat.


    So eine Diskussion ist sehr komplex und kann von keiner Seite aus auf die Schnelle mit ein paar simpel anmutenden Argumenten gelöst werden. Schon garnicht sollte man leichtfertig dazu neigen ein Extrem zu bevorzugen.

    Ein Freund von mir meint er müsse in der Woche mehr als ein Kilo Fleisch vertilgen, das schadet nicht nur ihm selbst, sondern fördert die Massentierhaltung und damit das Elend von Tieren und die Belastung der Umwelt.
    Aber weil ich das schlecht finde, verzichte ich selber auch noch nicht komplett auf Fleisch.
    Ich sage das nun auch nur, weil du es hier komischerweise als Argument vorgebracht hast.

    Es mutet mir so an, als seien hier die gleichen Seiten gegeneinander am argumentieren, die sich sonst auch in vielen anderen ethischen und Umwelt-Fragen nicht auf eine Linie einigen können, weil ihre gegenseitige Ignoranz einfach zu groß ist und ihre Blicke so von Sturheit getrübt, dass für einen Kompromiss schon gar keine Chance mehr besteht.

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