Was die Tötungsroboter angeht, stellt sich zum Einen die Frage der Abstraktion von Verantwortung und zum Anderen die Senkung der Tötungshürde.
Wenn eine Maschine tötet, gibt es im Zweifel keine Schuldigen sondern nur Fehler im System. Der Mensch soll mit technischen Mitteln von der Schuld und Last befreit werden. Das ist nicht gut. Töten darf nicht zu leicht werden.
Schon heute werden Menschen von Drohnen getötet, die im weitesten Sinne unschuldig sind - z.B. die kämpfenden Taliban in Afghanistan. Das sind Menschen, die sich gegen eine Invasion von feindlichen Truppen wehren. Diese Menschen werden als Terroristen bezeichnet, während die geichen Islamisten in Lybien oder Syrien im Kampf gegen die religiös moderaten Herrscher als "Freiheitskämpfer" bezeichnet werden. Das ist an Bigotterie nicht zu übertreffen. In einem Umfeld solcher Lügen und Wahrnehmungsverzerrung werden zukünftig auch noch Tötungsroboter zur Umsetzung der ungerechtfertigten Ziele eingesetzt werden. Ziemlich absurd.
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