> Die Reichweite beträgt knapp 140 km, dann müssen die Akkus der Fahrzeuge für acht
> Stunden an die Steckdose.
[...]
> Auch unbefestigte Pisten gehören zur Route. Damit müssen die beiden Autos ebenso
> fertig werden wie mit den verschiedenen Witterungsbedingungen in den Alpen, der
> kasachischen Steppe oder der Wüste Gobi.
Die Suche nach einer passenden Steckdose mitten in der Wüste stell ich mir interessant vor. ;-)
Gruß
Tantalus
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Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.
Die Kisten haben Solar auf dem Dach. Ich schätze das Modul auf etwa 300 Watt, was die Reichweite durchaus erhöht und bei Pausen (da sind ja auch Menschen drin) die Batterien wieder nachlädt.
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Lesen gefährdet die Dummheit シ
>Auf dem Dach befinden sich die Solarzellen, die die Bordelektronik mit Strom versorgen, und die Navigationseinheit
nur die Bordelektronik?
Jetzt mal im Ernst: Fährt da n LKW voller Akkus hinterher oder wie soll das funktionieren?
Das Solarmodul ist so groß, daß da deutlich mehr als die Elektronik versorgt werden kann.
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Lesen gefährdet die Dummheit シ
Replay schrieb:
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> Das Solarmodul ist so groß, daß da deutlich mehr als die Elektronik
> versorgt werden kann.
Kommt drauf an, wie viel die Elektronik an Strom zieht. Da steckt ja die ganze Wegerkennungs- Hinderniserkennungs- und Steuerungselektronik dahinter.
Gruß
Tantalus
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Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.
Das ist nicht so wild. Sowas kann man mit Elektronik zusammenflicken, die zusammen (also mit Kameras, Laser- und Funktechnik, etc.) nicht mehr als 50 Watt Leistungsaufnahme hat. Das Solarmodul hat schätzungsweise um die 300 Watt Leistung.
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Lesen gefährdet die Dummheit シ
Zieht mit sicherheit weniger Strom als n fetter Zocker-Rechner. 400W wären imho noch sehr hoch angesetzt. Aber wieviel Power kommt aus soner (kleinen) Solaranlage? ca.?
Angenommen Replay hat recht. Wielange laden dann die akkus bei 250W?
Replay schrieb:
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> Das ist nicht so wild. Sowas kann man mit Elektronik zusammenflicken, die
> zusammen (also mit Kameras, Laser- und Funktechnik, etc.) nicht mehr als 50
> Watt Leistungsaufnahme hat. Das Solarmodul hat schätzungsweise um die 300
> Watt Leistung.
Vergiss die ganzen Computer nicht, die die Bilder der Kameras und Signale der Lasersensoren auswerten und aus diesen die "richtigen" Maßnahmen errechnen müssen. Das ist nicht ganz ohne.
Gruß
Tantalus
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Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.
Tantalus schrieb:
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> > Die Reichweite beträgt knapp 140 km, dann müssen die Akkus der Fahrzeuge
> für acht
> > Stunden an die Steckdose.
> [...]
> > Auch unbefestigte Pisten gehören zur Route. Damit müssen die beiden Autos
> ebenso
> > fertig werden wie mit den verschiedenen Witterungsbedingungen in den
> Alpen, der
> > kasachischen Steppe oder der Wüste Gobi.
>
> Die Suche nach einer passenden Steckdose mitten in der Wüste stell ich mir
> interessant vor. ;-)
>
> Gruß
> Tantalus
Mit dem richtigen Adapter wird das schon: Kamelhintern > Ladekabel.
Blork schrieb:
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> Mit dem richtigen Adapter wird das schon: Kamelhintern > Ladekabel.
Du schuldest mir eine Tasse Kaffee und eine Tastaturreinigung. :-P
Wo darf ich die Rechnung hinschicken?
Gruß
Tantalus
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Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.
irgendjemand schrieb:
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> Zieht mit sicherheit weniger Strom als n fetter Zocker-Rechner. 400W wären
> imho noch sehr hoch angesetzt.
Ich denke aber auch mal, dass ein autonom fahrendes Fahrzeug etwas mehr Rechenpower braucht, als "n fetter Zocker-Rechner".
Gruß
Tantalus
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Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.
Replay schrieb:
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> Das ist nicht so wild. Sowas kann man mit Elektronik zusammenflicken, die
> zusammen (also mit Kameras, Laser- und Funktechnik, etc.) nicht mehr als 50
> Watt Leistungsaufnahme hat. Das Solarmodul hat schätzungsweise um die 300
> Watt Leistung.
Was ist mit dem 10kW E-Motor?
Der Motor war hier selbstverständlich nicht eingerechnet! Nur der Rechner mit Kameras etc. Wieviele CPUs sind da wohl verbaut? Ich binn jetzt mal von einem ordentlichem PC ausgeganngen aber eben kein Großrechner.
Tantalus schrieb:
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> irgendjemand schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Zieht mit sicherheit weniger Strom als n fetter Zocker-Rechner. 400W
> wären
> > imho noch sehr hoch angesetzt.
>
> Ich denke aber auch mal, dass ein autonom fahrendes Fahrzeug etwas mehr
> Rechenpower braucht, als "n fetter Zocker-Rechner".
>
> Gruß
> Tantalus
irgendjemand schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Der Motor war hier selbstverständlich nicht eingerechnet! Nur der Rechner
> mit Kameras etc. Wieviele CPUs sind da wohl verbaut? Ich binn jetzt mal von
> einem ordentlichem PC ausgeganngen aber eben kein Großrechner.
Den Motor hab ich natürlich auch aussen vor gelassen. Aber allein die Analyse der Kamerabilder dürfte einen "ordentlichen PC" auslasten. Das Auto soll schließlich im ganz normalen öffentlichen Straßenverkehr mitfahren. Das heisst, es muss auch stets auf die Aktionen/Reaktionen der anderen Verkehrsteilnehmer reagieren.
Gruß
Tantalus
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Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.
Tantalus schrieb:
> Ich denke aber auch mal, dass ein autonom fahrendes Fahrzeug etwas mehr
> Rechenpower braucht, als "n fetter Zocker-Rechner".
100%ige Zustimmung!
Zum Vergleich: Das Auto, was die DARPA Urban Challenge gewonnen hat, hatte einen 8-kW-Generator für Sensoren und PCs (und Extra-Klimaanlage für die ganze Elektronik) an Bord:
"It bristles with over 25 external sensors, the computing power of ten Compaq Intel Core 2 Duo laptops, and myriad other electric and electronic devices all powered by an auxiliary 8-kW generator under the hood."
http://www.motortrend.com/auto_news/112_news070411_gm_works_toward_the_robotic_car/index.html
irgendjemand schrieb:
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> Der Motor war hier selbstverständlich nicht eingerechnet! Nur der Rechner
> mit Kameras etc. Wieviele CPUs sind da wohl verbaut? Ich binn jetzt mal von
> einem ordentlichem PC ausgeganngen aber eben kein Großrechner.
Doch, Großrechner könnte schon eher passen. Vielleicht so 10-20 Doppelkern-CPUs.
> Die Suche nach einer passenden Steckdose mitten in der Wüste stell ich mir
> interessant vor. ;-)
Alles kein Problem, dank genialen Projekten wie RAPS:
http://www.golem.de/1006/76123.html
Ist laut Aussagen des DoD bestens für die Wüste geeignet ;)
Nein, braucht es nicht. Das ist eine reine Spezialanwendung. Grafikleistung ist da unerheblich, womit man sich eine stromfressende GraKa schon mal verkneifen kann.
Wir laborieren mit fliegenden Drohnen rum. Die Bots sind auch per Solarstrom unterwegs, zusätzlich kommt eine Pufferbatterie zum Einsatz. Die Dinger sind nicht für den nächtlichen Einsatz gedacht, sodaß die Pufferbatterie größen- und gewichtsmäßig sehr moderat ausfallen konnte. Seit letzter Woche können die Drohnen auch endlich völlig autonom starten und landen (war bisher problematisch, das gab öfter mal Bruch ^^).
Die Drohnen haben vorne eine 3D-Kamera (so'n Ding muß ich im dreidimensionalen Luftraum orientieren), am Heck langt eine normale 2D-Kamera. Zusätzlich ist natürlich noch etwas Sensorik und dazu diverse Meßeinrichtungen und Werkzeuge zum Probennehmen an Bord.
Die komplette Elektronik (ohne Antrieb) hat eine maximale Leistungsaufnahme von schlappen 17 Watt (!). Es stehen vier CPUs (ARM-Derivate) zur Verfügung. Drei CPUs für den autonomen Flug, eine CPU für die Meßeinrichtungen. Bei Start und Landung werden alle vier CPUs benötigt. Der Rest ist ein ausgefuchster Code, extrem hardwarenah gestrickt.
Bei solaren Anwendungen ist Energieeffizienz oberstes Gebot. Da geht man nicht einfach her und setzt einen Gamer-PC ins Auto, sodaß die Gurke autonom durch die Gegend fährt. Wenn jemand das macht, greift er zumindest auf ein Laptop zurück, welcher bekannterweise deutlich weniger Energie als ein Desktop-PC benötigt. Da es sich hier aber um Forschung handelt, steht mit Sicherheit entsprechend selbstentwickelte Hardware zur Verfügung, die dem Einsatz gemäß sparsam mit Strom umgeht.
EDIT: Man braucht sich ja bloß mal vor Augen halten, daß jede popelige Digicam mehrere Gesichter erkennen und den Fokus darauf halten kann, selbst wenn sich die Person(en) bewegt (bewegen). Diese Gesichtserkennung ist ein Nebenprodukt genau aus der Forschung mit autonom operierenden Fahrzeugen. Und so 'ne Digicam ist eine Spezialanwendung, gespeist aus einer kleinen Li-Ion-Batterie und kein Zocker-PC.
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Lesen gefährdet die Dummheit シ
2 mal bearbeitet, zuletzt am 22.07.10 14:10 durch Replay.
ThePhoenix schrieb:
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> "It bristles with over 25 external sensors, the computing power of ten
> Compaq Intel Core 2 Duo laptops, and myriad other electric and electronic
> devices all powered by an auxiliary 8-kW generator under the hood."
>
> www.motortrend.com
Ja, das kommt mir schon wesentlich realistischer vor als die Einschätzung von Replay.
Ich denke, dass sich diese Autos in ähnlichen Regionen, wenn nicht gar noch mehr Rechenpower, bewegen werden.
Gruß
Tantalus
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Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.
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