also vor 5 jahren oder etwas mehr hätte sowas ja noch 'n wow-effekt hervorgerufen ... aber heute ... ist das eigentlich nichts weiter als angewandte spracherekennung und ausgabe, ein bisschen sensorik und künstlicher intelligenz ... verpackt in einen robotertorso mit lustig beweglichen armen ...
aber vielleicht schaffen es ja mal all die forschungsgruppen bzgl. humanoider roboter ihre erkenntnisse und neusten entwicklungen zusammenzuschmeissen ... dann kommt vlt. endlich auch eine anständige küchen- oder pflegehilfe (für senioren) dabei heraus!
2 mal bearbeitet, zuletzt am 20.11.12 12:53 durch McNoise.
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...weil es noch nicht perfekt funktioniert (der Roboter musste die Musik leiser machen um die Stimme zu verstehen).
Ich habe vor über 10 Jahren einmal eine Spracherkennungssoftware ausprobiert und für schlecht befunden und heutige Spracherkennung ist noch immer nicht perfekt und versagt den Dienst bei störenden Umgebungsgeräuschen vollends.
Also ein bisschen ein Fortschritt ist dieses System schon, und wenn es in so kleinen Schritten weitergeht, haben wir vielleicht in 100 Jahren eine Sprach- und Geräuscherkennung, die fast auf dem Niveau eines Menschen ist (ganz ist es wohl auch dann nicht möglich, wenn die Intelligenz weiterhin fehlt).
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Spracherkennung funktioniert noch immer eher schlecht als recht. Hier sind wir noch lange nicht an einem Punkt, wo man von Zuverlässig sprechen kann. Kleinste Nebengeräusche können das Ergebnis der Spracherkennung massiv verfälschen.
Und was die KI angeht. Von einer echten Intelligenz sind wir ebenfalls noch Lichtjahre entfernt. Mir ist bis jetzt noch keine KI untergekommen, die gelerntes auch aktiv einsetzen kann und gelerntes auch an anderer Stelle in veränderter Form anwenden kann.
Wobei der Roboter hier über keinerlei KI verfügt. Das erkennen von Musik macht ein Objekt noch lange nicht intelligent. Das "lernen" reduziert sich hier auf eine Datenbank mit Metainformationen. Wenn eine Geräuschquelle zu diesen Metainformationen passt, dann ist es Musik. Spamfilter nutzen die gleiche Grundlage. Das macht sie aber noch lange nicht intelligent ;)
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t3d_et schrieb:
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> Ich habe vor über 10 Jahren einmal eine Spracherkennungssoftware
> ausprobiert und für schlecht befunden und heutige Spracherkennung ist noch
> immer nicht perfekt und versagt den Dienst bei störenden
> Umgebungsgeräuschen vollends.
also die rein menschliche spracherkennung funktioniert auch alles andere als perfekt ... dass sollten wir nicht vergessen - oder versteht ihr jeden menschen immer und sofort?! auch wir können bei umgebungsgeräuschen nicht alles genau verstehen. wir erkennen aber sprachliche zusammenhänge und können damit unverständliches kompensieren bspw.
mit guter mikrofontechnik und digitalen signalprozessoren können heute störgeräusche extrem gut unterdrückt werden - viel besser noch als vor 10 jahren... bzgl. dem "hören" als solches ist die heutige digitale technik uns menschen weit überlegen ... die erst seit ein paar jahren verfügbaren digitalen hörgeräte bspw. sind ein segen für alle menschen mit beeinträchtigungen des gehörs!
ich finde es durchaus bemerkenswert wie gut google, siri und welche cloudservices es nicht alles gibt menschliche sprache heute in text umsetzen ... m.e. absolut tauglich für den interaktiven einsatz (bspw. bei robotik) ... aber spektakulär ist es eben nicht mehr.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 20.11.12 17:04 durch McNoise.
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Das Langzeitgedächtnis des Menschen ist auch nur eine Datenbank mit wild verknüpften Metainformationen, dieser Ansatz ist nicht zu unterschätzen.
Ich frage mich nur, wann die Fortschritte in der Spracherkennung auch mal in nutzbaren Produkten für Endanwender ihren Einzug hält. Bsp. Ego-noise suppression. Schaut man am Computer einen Film oder spielt Webradio (was auch immer), wird entweder die Spracherkennung deaktiviert, derb gestört oder sie führt wild irgendwelche Anweisungen aus. Egal ob die Engine nun von Microsoft, Nuance oder sonstwem stammt.
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