1. Foren
  2. » Kommentare
  3. » Wissenschaft
  4. » Alle Kommentare zum Artikel
  5. » Robotik: Hearbo, der hörende…

unspektakulär

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. unspektakulär

    Autor McNoise 20.11.12 - 12:51

    also vor 5 jahren oder etwas mehr hätte sowas ja noch 'n wow-effekt hervorgerufen ... aber heute ... ist das eigentlich nichts weiter als angewandte spracherekennung und ausgabe, ein bisschen sensorik und künstlicher intelligenz ... verpackt in einen robotertorso mit lustig beweglichen armen ...

    aber vielleicht schaffen es ja mal all die forschungsgruppen bzgl. humanoider roboter ihre erkenntnisse und neusten entwicklungen zusammenzuschmeissen ... dann kommt vlt. endlich auch eine anständige küchen- oder pflegehilfe (für senioren) dabei heraus!



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 20.11.12 12:53 durch McNoise.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  2. Unspektakulär ist es allenfalls deswegen...

    Autor t3d_et 20.11.12 - 13:00

    ...weil es noch nicht perfekt funktioniert (der Roboter musste die Musik leiser machen um die Stimme zu verstehen).

    Ich habe vor über 10 Jahren einmal eine Spracherkennungssoftware ausprobiert und für schlecht befunden und heutige Spracherkennung ist noch immer nicht perfekt und versagt den Dienst bei störenden Umgebungsgeräuschen vollends.

    Also ein bisschen ein Fortschritt ist dieses System schon, und wenn es in so kleinen Schritten weitergeht, haben wir vielleicht in 100 Jahren eine Sprach- und Geräuscherkennung, die fast auf dem Niveau eines Menschen ist (ganz ist es wohl auch dann nicht möglich, wenn die Intelligenz weiterhin fehlt).

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  3. Re: unspektakulär

    Autor tingelchen 20.11.12 - 13:37

    Spracherkennung funktioniert noch immer eher schlecht als recht. Hier sind wir noch lange nicht an einem Punkt, wo man von Zuverlässig sprechen kann. Kleinste Nebengeräusche können das Ergebnis der Spracherkennung massiv verfälschen.

    Und was die KI angeht. Von einer echten Intelligenz sind wir ebenfalls noch Lichtjahre entfernt. Mir ist bis jetzt noch keine KI untergekommen, die gelerntes auch aktiv einsetzen kann und gelerntes auch an anderer Stelle in veränderter Form anwenden kann.


    Wobei der Roboter hier über keinerlei KI verfügt. Das erkennen von Musik macht ein Objekt noch lange nicht intelligent. Das "lernen" reduziert sich hier auf eine Datenbank mit Metainformationen. Wenn eine Geräuschquelle zu diesen Metainformationen passt, dann ist es Musik. Spamfilter nutzen die gleiche Grundlage. Das macht sie aber noch lange nicht intelligent ;)

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  4. Re: Unspektakulär ist es allenfalls deswegen...

    Autor McNoise 20.11.12 - 17:02

    t3d_et schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe vor über 10 Jahren einmal eine Spracherkennungssoftware
    > ausprobiert und für schlecht befunden und heutige Spracherkennung ist noch
    > immer nicht perfekt und versagt den Dienst bei störenden
    > Umgebungsgeräuschen vollends.

    also die rein menschliche spracherkennung funktioniert auch alles andere als perfekt ... dass sollten wir nicht vergessen - oder versteht ihr jeden menschen immer und sofort?! auch wir können bei umgebungsgeräuschen nicht alles genau verstehen. wir erkennen aber sprachliche zusammenhänge und können damit unverständliches kompensieren bspw.

    mit guter mikrofontechnik und digitalen signalprozessoren können heute störgeräusche extrem gut unterdrückt werden - viel besser noch als vor 10 jahren... bzgl. dem "hören" als solches ist die heutige digitale technik uns menschen weit überlegen ... die erst seit ein paar jahren verfügbaren digitalen hörgeräte bspw. sind ein segen für alle menschen mit beeinträchtigungen des gehörs!

    ich finde es durchaus bemerkenswert wie gut google, siri und welche cloudservices es nicht alles gibt menschliche sprache heute in text umsetzen ... m.e. absolut tauglich für den interaktiven einsatz (bspw. bei robotik) ... aber spektakulär ist es eben nicht mehr.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 20.11.12 17:04 durch McNoise.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  5. Re: unspektakulär

    Autor amp amp nico 26.11.12 - 05:02

    Das Langzeitgedächtnis des Menschen ist auch nur eine Datenbank mit wild verknüpften Metainformationen, dieser Ansatz ist nicht zu unterschätzen.

    Ich frage mich nur, wann die Fortschritte in der Spracherkennung auch mal in nutzbaren Produkten für Endanwender ihren Einzug hält. Bsp. Ego-noise suppression. Schaut man am Computer einen Film oder spielt Webradio (was auch immer), wird entweder die Spracherkennung deaktiviert, derb gestört oder sie führt wild irgendwelche Anweisungen aus. Egal ob die Engine nun von Microsoft, Nuance oder sonstwem stammt.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

Neues Thema Ansicht wechseln


Entschuldigung, nur registrierte Benutzer dürfen in diesem Forum schreiben. Klicken Sie hier um sich einzuloggen

Mario & Co.: Nintendo legt sich mit Let's-Playern an
Mario & Co.
Nintendo legt sich mit Let's-Playern an

An unabhängig erstellten Youtube-Videos mit Mario will Nintendo ab sofort mitverdienen: Die Firma lässt in den Filmen etwa von Let's-Play-Spielern Werbung einblenden und sich die Erlöse gutschreiben. Die Szene ist empört.

  1. Nintendo Smartphone-Apps für die Wii U
  2. Nintendo Großes Update für die Wii U verfügbar
  3. The Legend of Zelda Der Held wird an die Wand geworfen

All Access: Google stellt Spotify-Konkurrenten vor
All Access
Google stellt Spotify-Konkurrenten vor

Google hat wie erwartet einen eigenen Streamingdienst vorgestellt, der All Access heißt. Die Android-App Google Play Music hat dafür ein Update erhalten, mit dem die Verwaltung von Musik erleichtert werden soll.

  1. Google I/O Neue Dienste und APIs für Android-Entwickler
  2. Android-Verbreitung Jelly Bean legt weiter zu, Nexus 10 wenig verbreitet
  3. Bay Trail Intel setzt bei 200-Dollar-Geräten auf Android

Apple-Patentantrag: Blitzen im sozialen iPhone-Verbund
Apple-Patentantrag
Blitzen im sozialen iPhone-Verbund

Eine Szene mit der Foto-LEDs von einem iPhone adäquat auszuleuchten, ist sehr schwer. Deshalb sollen künftig gleich mehrere iPhone-Besitzer ein Fotomotiv mit ihren Geräten beleuchten, wenn die Idee aus einem Patentantrag von Apple umgesetzt wird.

  1. Urteil Apples Datenschutzklauseln für rechtswidrig erklärt
  2. Patentanträge Apple will Autos mit dem iPhone steuern und finden
  3. 500 Millionen US-Dollar Apple erhöht Ausgaben für Forschung und Entwicklung stark

  1. Ventus: Mit der Netzgemeinde gegen den Klimawandel
    Ventus
    Mit der Netzgemeinde gegen den Klimawandel

    Wissenschaftlern fehlen für ihre Klimamodelle genaue Daten über CO2-Emissionen von Kraftwerken auf der ganzen Welt. Die Crowd soll jetzt helfen - und sie in eine auf Google Earth basierende Karte eintragen.

  2. Offline-Karten-App für Android: Maps With Me Pro gratis in Amazons App-Shop
    Offline-Karten-App für Android
    Maps With Me Pro gratis in Amazons App-Shop

    In Amazons App-Shop gibt es heute die Offline-Karten-App Maps With Me Pro für Android kostenlos. Damit kann das Open-Street-Map-Kartenmaterial offline auch nach Sehenswürdigkeiten, Restaurants, Hotels, Cafés und Geschäften durchsucht werden. Regulär kostet die App knapp 4 Euro.

  3. Linux-Kernel: P-States verringern Leistungsaufnahme auf Intel-CPUs
    Linux-Kernel
    P-States verringern Leistungsaufnahme auf Intel-CPUs

    Statt des betagten Cpufreq-Treibers und des Ondemand-Governors sollen im Linux-Kernel P-States für eine reduzierte Leistungsaufnahme der Sandy-Bridge- und Ivy-Bridge-CPUs von Intel sorgen.


  1. 14:00

  2. 12:39

  3. 10:41

  4. 10:05

  5. 10:02

  6. 19:40

  7. 18:24

  8. 16:44