Einerseits soll das Wasserzeichen unsichtbar sein - das heisst a) wird es beim Ausdruck nicht mitgedruckt und b) muss das Wasserzeichen daher ausserhalb der Bilddaten vorhanden sein.
Andererseits soll es durch mehrmaliges Ausdrucken und Einscannen erhalten bleiben - wenn es aber aufgrund der Unsichtbarkeit nicht ausgedruckt werden kann, wie kann es dann nach dem Einscannen immer noch vorhanden sein???
Wenn das Wasserzeichen ausserhalb der Bilddaten in der Datei steht, dann reicht definitiv das Abspeichern in anderen (nicht unterstuetzten) Formaten wie z.B. png oder gif (leider hier nur 256 farben), um das Wasserzeichen loszuwerden.
Bin ich jetzt ein Verbrecher, weil ich Massnahmen zum Knacken eines Hochtechnologie-Kopierschutzes oeffentlich gemacht habe?
Frickeln ade schrieb:
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> Einerseits soll das Wasserzeichen unsichtbar sein
> - das heisst a) wird es beim Ausdruck nicht
> mitgedruckt und b) muss das Wasserzeichen daher
> ausserhalb der Bilddaten vorhanden sein.
>
> Andererseits soll es durch mehrmaliges Ausdrucken
> und Einscannen erhalten bleiben - wenn es aber
> aufgrund der Unsichtbarkeit nicht ausgedruckt
> werden kann, wie kann es dann nach dem Einscannen
> immer noch vorhanden sein???
>
> Wenn das Wasserzeichen ausserhalb der Bilddaten in
> der Datei steht, dann reicht definitiv das
> Abspeichern in anderen (nicht unterstuetzten)
> Formaten wie z.B. png oder gif (leider hier nur
> 256 farben), um das Wasserzeichen loszuwerden.
>
> Bin ich jetzt ein Verbrecher, weil ich Massnahmen
> zum Knacken eines Hochtechnologie-Kopierschutzes
> oeffentlich gemacht habe?
Joah, die glauben echt die Leute sind jetzt alle dumm genug, daß die so nen Müll schlucken.
> Wenn das Wasserzeichen ausserhalb der Bilddaten in
> der Datei steht, dann reicht definitiv das
> Abspeichern in anderen (nicht unterstuetzten)
> Formaten wie z.B. png oder gif (leider hier nur
> 256 farben), um das Wasserzeichen loszuwerden.
diese Frage hab ich mir auch gestellt.. Õò
ich denke, das "unsichtbare" Wasserzeichen ist ein Muster o.Ä., das in das Bild integriert, aber für das menschliche Auge nicht sichtbar ist.
Soweit ich weiss, kann man durch die Druckcodierung eines Druckers auch bestimmen, von welchem Hersteller (oder sogar welches Modell) der Ausdruck ist.
> ich denke, das "unsichtbare" Wasserzeichen ist ein
> Muster o.Ä., das in das Bild integriert, aber für
> das menschliche Auge nicht sichtbar ist.
> Soweit ich weiss, kann man durch die
> Druckcodierung eines Druckers auch bestimmen, von
> welchem Hersteller (oder sogar welches Modell) der
> Ausdruck ist.
Stimmt. Druckerhersteller müssen ihre Drucker so herstellen, dass sei ein identifizierendes Muster in Hellgelb mitdrucken. So können bspw. ausgedruckte "Geldscheine" zurückverfolgt werden.
Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass "(für Menschen) unsichtbar" != "optisch nicht vorhanden"
Jann
Jann schrieb:
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> Stimmt. Druckerhersteller müssen ihre Drucker so
> herstellen, dass sei ein identifizierendes Muster
> in Hellgelb mitdrucken. So können bspw.
> ausgedruckte "Geldscheine" zurückverfolgt werden.
M. E. rücken einige (oder alle?) Hersteller davon langsam ab. Es gibt eine Liste, welche Farblaserdrucker davon nicht betroffen sind. Da sind ganz aktuelle Modelle der üblichen Hersteller dabei.
Schorse schrieb:
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> Jann schrieb:
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>
> > Stimmt. Druckerhersteller müssen ihre Drucker
> so
> herstellen, dass sei ein identifizierendes
> Muster
> in Hellgelb mitdrucken. So können
> bspw.
> ausgedruckte "Geldscheine"
> zurückverfolgt werden.
>
> M. E. rücken einige (oder alle?) Hersteller davon
> langsam ab. Es gibt eine Liste, welche
> Farblaserdrucker davon nicht betroffen sind. Da
> sind ganz aktuelle Modelle der üblichen
> Hersteller dabei.
Vielleicht ist es ja noch etwas mehr tricky?
Könnte doch sein das sie das Histogram eines Bildes verwenden.
Das käme dann einem Fingerabdruck gleich.
DenkerX schrieb:
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>
> Vielleicht ist es ja noch etwas mehr tricky?
> Könnte doch sein das sie das Histogram eines
> Bildes verwenden.
> Das käme dann einem Fingerabdruck gleich.
>
Das kommt dem Verfahren vermutlich sehr nahe. Im Prinzip geht es darum irgendwelche Summen in Teilen des Bildes so zu manipulieren, dass man darin eine 0 oder 1 abspeichern kann. Die Veränderungen sind dabei erstens minimal und zweitens vor allem an unscharfen Kanten und überall, wo das Bild sowieso ungenau ist - also auf einer nur roten Fläche kann man extrem schlecht ein Wasserzeichen einbetten.
Aber ganau in diesen Details liegt das Problem - man rotiere ein Bild um 1° und schneide es aus und das Wasserzeichen ist meistens raus (also nicht mehr Wiederherzustellen).
Darin liegt KEIN Widerspruch. Summen von Helligkeiten in vorher definierten Bereichen kann das Menschliche Auge nicht sehen, sie sind aber trotzdem da. D.h. die Daten werden mitgedruckt, sind aber versteckt und daher unsichtbar.
Und wenn man das Muster entsprechend optimiert und das Verfahren gleich mit, kann ein Digitales unsichtbares Wasserzeichen sogar recht robust werden (und darauf bezog sich dieser Artikel...)
Im Prinzip gehts hier um Steganographie für Bilder, also dem Verstecken von Informationen im Hintergrund ohne, dass ein dritter merkt, dass überhaupt Informationen versteckt wurden.
vlg
martin
> Aber ganau in diesen Details liegt das Problem -
> man rotiere ein Bild um 1° und schneide es aus und
> das Wasserzeichen ist meistens raus (also nicht
> mehr Wiederherzustellen).
Nur blöd wenn das Wasserzeichen im Original schon pro Bild um 1° rotiert wird und man verschiedene Verfahren benutzt und dazu noch robuste, redundante Kodierung. Man braucht ja pro Szene nur wenige hundert Bits unterbringen. Auch gibt es nur wenige weitverbreitete Encoder. Deren Verhalten kann man testen und so mit hoher Wahrscheinlichkeit gewährleisten, dass genügend Information erhalten bleibt. Einzelne Screenshots interessieren letztlich niemanden. Die wenigsten Menschen die Videos kodieren werden tatsächlich präventiv das Bild verschlechtern um potentielle Wasserzeichen zu verstecken. Die meisten jagen es einfach durch ein Klick-and-Encode-Tool und fertig.
ich würds so machen:
sie hellen oder dunkeln diverse bits in einem bestimmten algorytmus auf oder ab (kann auch noch gedruckt und gescannt werden und auch nachbearbeitet nur wir sind zu blind es zu sehen aber a pc sieht den kleinen unterschied) und verschlüsseln so 0 oder 1 rein. finden die dann beim durchscannen der bits eine dunkel-hell abfolge die in ihren algorythmus passt dann bauen sie wieder 0 oder 1 zusammen.
übers ganze bild mehrmals verteilt (muss ja nur eine id sein) und mann kann dann nur mit teilen davon auch das zeichen wiederherstellen.
wenn mann dann in den algorytmus noch ein fehlerkorrekturverfahren einsetzt (Reed-Solomon) dann hat mann schon ein ziemlich sichere sache.....
voll einfach dazu muss mann net studieren....
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