Die massiven Probleme eines Rollstuhlfahrers kann wohl nur der real erfassen, der selbst im Rollstuhl sitzt und die Beine nicht mehr benutzen kann. Aus dem Dilemma heraus bekommt man dann noch weit besser mit, wieviele Mitbürger sich als Egoisten pur auf den Gehwegen bewegen. Und wenn sich dort dann auch noch Radfahrer und Autofahrer austoben, dann hat der Rollstuhlfahrer eh keine Chance mehr.
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Die Idee mag ja toll sein, aber da es laufend Baustellen gibt und immer mehr Fahrzeuge (manche auch bloß mal für 5 Minuten) auf den Gehwegen und vor abgesenkten Kanten geparkt werden, wird das Ganze wieder mal kompletter Selbstbetrug. Öffentlich kann man dann zeigen, was man doch für Rollstuhlfahrer so alles macht - aber real ist das Machwerk dann kaum brauchbar.
PS:
in einer meiner Wohnungen steht ein Gehwagen, davor ein elektrischer Rollstuhl
Alles ist böse zu Ihnen , sogar die die Ihnen nutzen könnten ?
Mag ja sein, das Sie durch Ihr Schicksal verbittert sind. Andere (incl. mir) sind es nicht. Ich halte sehr viel von OSM und dessen Möglichkeiten.
Schon mal dran gedacht das Sie mehr machen können als nur ihre eigene Situation zu konsumieren ?
Wenn Sie es für ein "Machwerk" halten, dann können Sie es ja verbessern und z.b. Baustellen ein bzw. austragen.
michael meier schrieb:
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> Wenn Sie es für ein "Machwerk" halten, dann können Sie es ja verbessern und
> z.b. Baustellen ein bzw. austragen.
Sie sitzen mit Sicherheit in keinem Rollstuhl, sonst würden Sie nämlich solchen praxisfremden Mist nicht schreiben. Fußgänger oder Radfahrer bekommen zumeist jene Stellen überhaupt nicht mit, an denen Rollstuhlfahrer schon scheitern. Ich denke da nur mal an Lieferfahrzeuge, die ganzen neuen Postzustellunternehmen und die Fahrzeuge diverser Handwerker, die ja sowieso scheinbar allesamt Sonderrechte haben.
Und Baustellen: so manche existiert nur für Stunden, da halt da mal das fahrbare Gerüst für die Ampelwartung, das Aufhängen neuer Werbung, für die Fensterputzer/Fassadenreiniger usw steht. An die 90 cm für den Rollstuhl denkt da keiner.
Es geht doch primaer um zu hohe Bordsteine, schelchten Belag, fehlende Rampen, etc. Von Baustellen und Falschparkern war nie die Rede und wer so etwas als Kontrapunkt bringt hat einfach einen an der Waffel. Auch Autofahrer, Fussgaenger und Radfahrer werden durch so etwas behindert, nicht nur Rollstuhlfahrer. Mit so einer dummen Logik braucht man gar keine Routenplaner erst entwickeln, egal fuer wen oder was.
Naja, ganz dumm ist die Logik so nicht. Für einen Rollifahrer sind genannte Hindernisse eben hinderlicher als für andere. Trotzdem stimme ich mit Dir überein, daß man es auch übertreiben kann. Auch einem Autofahrer mit Navi kann es passieren, daß er plötzlich in einer engen Straße hinter einem Müllwagen festsitzt.
So Nie schrieb:
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> Die massiven Probleme eines Rollstuhlfahrers kann wohl nur der real
> erfassen, der selbst im Rollstuhl sitzt und die Beine nicht mehr benutzen
Ziemlich egoistische Sichtweise! Schonmal was gehört, dass auch Liegeradfahrer und Leute mit Kinderwagen das selbe problem haben?????? Ich hoffe, dass du nicht zu den Leuten gehörst, die in so einem Fall mal schön mit dem Schlüssel über das Auto entlangkratzen.
So Nie schrieb:
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> michael meier schrieb:
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> > Wenn Sie es für ein "Machwerk" halten, dann können Sie es ja verbessern
> und
> > z.b. Baustellen ein bzw. austragen.
> Sie sitzen mit Sicherheit in keinem Rollstuhl, sonst würden Sie nämlich
> solchen praxisfremden Mist nicht schreiben. Fußgänger oder Radfahrer
> bekommen zumeist jene Stellen überhaupt nicht mit, an denen Rollstuhlfahrer
> schon scheitern. Ich denke da nur mal an Lieferfahrzeuge, die ganzen neuen
> Postzustellunternehmen und die Fahrzeuge diverser Handwerker, die ja
> sowieso scheinbar allesamt Sonderrechte haben.
> Und Baustellen: so manche existiert nur für Stunden, da halt da mal das
> fahrbare Gerüst für die Ampelwartung, das Aufhängen neuer Werbung, für die
> Fensterputzer/Fassadenreiniger usw steht. An die 90 cm für den Rollstuhl
> denkt da keiner.
Ja heul doch, Mann! Was meinst du, wieviele Stunden ich schon im Stau gestanden habe, wegen irgendwelchen Kack-Baustellen! Aber flenne ich deshalb hier im Forum rum?!
Hallo,
ich habe vor einiger Zeit einen Roboter auf zwei Beinen gesehen, der war zu einem Sitz umgebaut und darauf saß ein Mensch.
Könnte gut möglich sein, dass in wenigen Jahren die Rollstühle durch solche Zweibeiner, die einen Menschen tragen, ersetzt werden.
dann dürfte dieses Problem der Vergangenheit angehören.
Gruß
Heinrich
Wenn da der Schäuble seinen Bundestrojaner reinsetzt, dann kennt er den Weg an die Macht! HIIILLLLFFFFFFFEEEEEEEEEE!!!!!!!!!!!!!!!!
Heinrich Hecker schrieb:
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> Hallo,
>
> ich habe vor einiger Zeit einen Roboter auf zwei Beinen gesehen, der war zu
> einem Sitz umgebaut und darauf saß ein Mensch.
> Könnte gut möglich sein, dass in wenigen Jahren die Rollstühle durch solche
> Zweibeiner, die einen Menschen tragen, ersetzt werden.
>
> dann dürfte dieses Problem der Vergangenheit angehören.
>
> Gruß
> Heinrich
Hallo,
hier noch ein link:
http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=47134820&top=SPIEGEL
das video dazu habe ich leider gerade nicht mehr gefunden.
Gruß
Heinrich
Als Rollstuhlfahrer muss ich meinem Schicksalsgenossen in einem Recht geben-
niemand kann die Probleme und Hilflosigkeit eines Rollstuhlfahrers nachvollziehen, sei es wegen eines fehlenden abgesenkten Bordsteins, eines gedankenlos geparkten Fahrrads oder eines grobsteinigen Kopfsteinpflasters. Auch der Fussgänger im Rollstuhl kann es nicht nachvollziehen- schliesslich weiss er, dass er immer noch aufstehen kann um etwaige Probleme zu lösen bzw Hindernisse zu überwinden.
Könnte die Gesellschaft nachvollziehen was Unüberlegtheit und fehlende Rücksichtnahme für schlimme Folgen hat würde sie anders agieren.
Die Alltagsprobleme mit einem einem Auto im Weg stehenden Müllwagen, den Problemen eines Kinderwagenschiebers oä. zu vergleichen erscheint mir grotesk.
Nichtsdesto trotz finde ich den Ansatz sehr gut- leider gibt es kein allgemeines Interesse, also auch keine finanzielle Unterstützung, so dass solche Projekte die Ausnahme bleiben werden.
LG,
Tim
das noch:
Das Video zum Laufroboter gibt es hier:
http://www.youtube.com/watch?v=rOoxa-W9afE
Für einen Alltagsgebrauch erscheint mir die Entwicklung gänzlich ungeeignet. Alleine die, durch die Verwendung von Beinen statt Rädern sehr holprige Fortbewegung würde eine Dauernutzung zur Tortur machen.
Ähnlich den schon vorhandenen Entwicklungen wie dem Ibot oder der Studie Segway Wheelchair würde sich kein Kostenträger für solcherlei (sinnvolle) Fortbewegungsmittel finden.
Segway Wwheelchair : http://www.youtube.com/watch?v=Iv_SfonG4w4
Ibot: http://www.youtube.com/watch?v=z1RhmvxcpfI
Tim III schrieb:
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> das noch:
> Das Video zum Laufroboter gibt es hier:
>
> www.youtube.com
>
> Für einen Alltagsgebrauch erscheint mir die Entwicklung gänzlich
> ungeeignet. Alleine die, durch die Verwendung von Beinen statt Rädern sehr
> holprige Fortbewegung würde eine Dauernutzung zur Tortur machen.
> Ähnlich den schon vorhandenen Entwicklungen wie dem Ibot oder der Studie
> Segway Wheelchair würde sich kein Kostenträger für solcherlei (sinnvolle)
> Fortbewegungsmittel finden.
>
> Segway Wwheelchair : www.youtube.com
> Ibot: www.youtube.com
Hallo,
ich würde mich unter abgeordnetenwatch.de direkt an die Bundestagsabgeordneten wenden, damit die Kosten für so ein Ibot übernommen werden. Wenn es genug Menschen sind, die da Druck aufbauen, wird das vermutlich auch klappen.
Gruß
Heinrich
> Das Video zum Laufroboter gibt es hier:
>
> www.youtube.com
>
> Für einen Alltagsgebrauch erscheint mir die Entwicklung gänzlich
> ungeeignet. Alleine die, durch die Verwendung von Beinen statt Rädern sehr
> holprige Fortbewegung würde eine Dauernutzung zur Tortur machen.
das ist ja noch in der Entwicklung. Ich nehme schon an, dass das Gerät, sobald es marktreif ist, sehr ruhig ablaufen wird. Da wird sicher niemand mehr seekrank.
Gruß
Heinrich
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