Ich stell mir grad den Bremsweg bei einer "Vollbremsung" aus 56 km/h ohne dass das Ding sich überschlägt. Also ohne Bremsfallschirm oder Anker dürfte das ziemlich lange dauern. Es sein denn, das Ding kippt sich beim Bremsen extrem nach hinten ... da dürften dann aber einige Seekrank werden.
You made my Day :D ich stell mir gerade vor, wie dieser Rollstuhl mit Dach sich überschlägt. Herrlich *wichtsichdietränenausdenaugen*
Bei Spiegel konnte man sehr schön die Stützräder sehen, die wohl sicher für diesen Fall gedacht sind. Auch http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,617823,00.html
trotzdem witzig.
doppelt verbunden schrieb:
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> Bei Spiegel konnte man sehr schön die Stützräder
> sehen, die wohl sicher für diesen Fall gedacht
> sind. Auch www.spiegel.de
> trotzdem witzig.
ne, bei vollbremsung werden die rädchen herzlich wenig nutzen. sie sind nur für parken gedacht. das teil muss sich bei vollbremsung schon extrem nach hinten kippen. aber bei 50 km/h? naja so viel vertrauen in die moderne Technik habe nicht ein mal ich=))
der bremsweg sollte eigentlich recht nahe am optimum sein, eine entsprechende rücklage vorausgesetzt. allerdings muss bei einer bremsung erst einmal kurz gas gegeben werden, damit sich der schwerpunkt schnellstmöglich hinter den auflagepunkt verschiebt. wenn die rücklage erreicht ist kann gebremst werden, bis die räder fast blockieren. der pilot sieht dabei natürlich nach oben. bei einer vollbremsung vielleicht nicht optimal, aber sicher entspannend.
fokka schrieb:
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> der bremsweg sollte eigentlich recht nahe am
> optimum sein, eine entsprechende rücklage
> vorausgesetzt. allerdings muss bei einer bremsung
> erst einmal kurz gas gegeben werden, damit sich
> der schwerpunkt schnellstmöglich hinter den
> auflagepunkt verschiebt. wenn die rücklage
> erreicht ist kann gebremst werden, bis die räder
> fast blockieren. der pilot sieht dabei natürlich
> nach oben. bei einer vollbremsung vielleicht nicht
> optimal, aber sicher entspannend.
entspannend? stell dir vor wie solche bremsung aussehen wird, wenn man während der leichterer bremsung noch kräftiger bremsen muss. ich glaube daran wird man sich erstmal gewöhnen müssen=))
Die Vollbremsung ist wohl ein deutlicher Sicherheitsschwachpunkt.
Bin mal gespannt wie das Teil wirklich "voll" Bremst.
Beim Bremsen muss man doch die Konsole nach hinten ziehen, wenn man das schwungvoll macht, dann lehnt sich mit nach hinten (was bei einer Vollbremsung sicher der Fall ist) und dann kann die Kiste nicht nur Bremsen, sondern muss, damit es stabil bleibt.
Selbst wenn sich der Wagen bis zur Senkrechten nach hinten neigt beim Bremsen, vernünftige Verzögerungswerte können sich damit nicht erreichen lassen, das Drehmoment um die Radachse bei einer Vollbremsung würde den Wagen derart nach vorne knallen lassen, dass dies für den Fahrer kaum zu überleben sein dürfte. Daher hört man auch nichts über Brems- und Beschleunigungswerte dieses Wagenprinzips, denn genau hier dürte die konstruktionsbedingte Schwachstelle sein.
Bei einer Beschleunigung (Bremsen heißt nur, das Fahrzeug wird in die entgegengesetzte Richtung beschleunigt) wirkt eine Kraft auf das Fahrzeug. Eine Kraft alleine kann es nicht geben, es gehört immer eine Gegenkraft dazu. Wo kommt also die Gegenkraft her? Ganz einfach, es ist Schwerkraft, die auf das Fahrzeug wirkt, wenn es kippt. Die Summe dieser beiden Kräfte wird von der Elektronik immer auf Null geregelt.
Leute, Leute. Schaut euch doch einfach mal die Videos auf der Herstellerseite an.
Da kann man deutlich sehen, dass das ganze wohl recht gut funktioniert.
Das Ding kann nicht einfach nur um die Achse rotieren, sondern auch seinen Schwerpunkt verlagern indem die Fahrerkabine relativ zum Fahrgestell verschoben wird. Die Kombination aus beidem macht das Ding sehr stabil.
Aber wenn so ein Ding mal gegen eine Bordsteinkante rast, dann hätte ich schon gerne die Möglichkeit, abzuspringen und nicht mit dem Gesicht auf dem Bürgersteig zu landen.
Selbst wenn die Achse schnell verschoben werden kann, irgendwo hat auch die Elektronik ihre Grenzen.
Das ganze ist doch auch noch ein Prototyp/Testgefährt. Sobald es erstmal richtig fährt, kann man Sicherheitsmaßnahmen ergreifen. Airbag oder ähnliches kommt sicherlich rein.
Zumal sich die Frage stellt, ob es einen großen Unterschied machen würde, ob man auf eine harte Steinkante knallt oder gegen die Scheibe.
Nach dieser Theorie dürfest du ja mit keinem Auto ohne Airbag fahren. Also sobald das Ding einen Airbag hat, ist es im Grunde so sicher wie ein Auto. Zumal man hier bedenken muss, dass man maximal irgendwas um die 50 fährt.
Es muss ja nicht gleich die Bordsteinkante sein, es genügt auch ein Schlagloch, ein Stein auf der Straße, eine Katze, die man überfährt. Ein Auto ist von Hause aus in einer stabiler Lage, so ein Gefährt muss erst durch eine Elektronik "aktiv" stabil gemacht machen.
blablub schrieb:
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> Da kann man deutlich sehen, dass das ganze wohl
> recht gut funktioniert.
>
> Das Ding kann nicht einfach nur um die Achse
> rotieren, sondern auch seinen Schwerpunkt
> verlagern indem die Fahrerkabine relativ zum
> Fahrgestell verschoben wird. Die Kombination aus
> beidem macht das Ding sehr stabil.
Das alles nur um ein 3. Rad einzusparen?
Tatsächlich hat das Ding aber 6 Räder :-)
http://www.youtube.com/watch?v=BD-y8F1Fa7g
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