... können ja auch zu einer beliebigen Zeit die Temperatur wieder senken, ist ja klar. Wenn es dann halt noch nicht 3 Uhr in der Frühe ist, hat das Kühlgut eben Pech wenn es auftaut. Es wird gekühlt, wenn der Strom billig ist... hihi. Logik ist nicht jedermanns Stärke...
Davon mal abgesehen ist es, wie mein Vorredner schon trefflich schrieb ohne passende Tarife absolut sinnlos. Man sollte vor allem sich mal die Netzstruktur vorknöpfen und die ART der Übertragung überdenken und marode Leitungen ersetzen, damit ließen sich schon erhebliche Einsparungen seitens der Netzbetreiber feststellen. Und in dem Augenblick, wo intelligent Strom genutzt wird, haben auch AKWs ausgedient, denn dann ist die Zeit der Energiespeicherkraftwerke und Windräder in der Tat gekommen!
Die Netztechnik wäre effizienter, wenn man wüsste, wann wie viel gebraucht wird.
Und das der Kühlschrank strom zieht, wenn er braucht, ist ja wohl klar. Aber man kann ja 8 (?) Grad Zielwert geben und wenn Strom billig ist auf 2-3 Grad runterkühlen.
Gleiches mit Tiefkühltruhe.
Die Geräte müssten ahlt wissen, wie viel Strom sie so im Schnitt ziehen und entsprechend bei billigen Tarifen aufladen.
Familien kaufen ja auch für ein paar Tage oder für eine Woche ein. Und kaufen nicht jede Colaflasche einzeln.
Rentner hingegen (9-11 Uhr bei Lidl/Aldi wenn ihr kaufen würdet), kaufen oft immer nur jeden Tag für einen Tag ein.
Niedrigverdiener-Hausfrauen mit Kindern kaufen auch nur wie das Geld langt und man kann auch nicht mehr als zwei Taschen schleppen. Aber auch die kaufen nicht nur für die nächste Mahlzeit sondern mindestens bis zum nächsten Werktag ein.
Und das kann Dein Kühl-Truhe/Schrank ebenso machen.
Logik ist eben nicht jeder Manns Sache ;)
hilft senken schrieb:
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> Aber man kann ja 8 (?) Grad Zielwert geben und wenn Strom billig ist auf
> 2-3 Grad runterkühlen.
Ich glaube eine Temperatur von 5°C konstant zu halten (also vielleicht 4-6°C), ist effizienter als eine Schwankung von 2-8°C. Bin aber kein Kühlschrankexperte :) Eine Art Akku klingt nicht schlecht, allerdings muss auch das effizient laufen.
Sonst hat man am Ende mit Zitronen gehandelt.
Da es nur auf durchpumpen und verdunstung und zusammenpressung basiert, vermute ich einfach, das wenn man Strom für die Hälfte kriegt, einfach die Pumpgeschwindigkeit erhöhen kann.
Es kann gut sein, das es nicht-lineare Effekte gibt.
Bei 5% Stromersparnis rechnet es sich vermutlich nicht.
Nachts hat man den Vorteil der kühleren Umgebung. Kühlschränke geben Wärme ab an der Einheit zum Zusammenpressen des Gases. Wenn die Umgebung nachts kälter ist, geht das möglicherweise besser.
So wie eine abgesenkte Ladekante für Autos. Herabsetzung der "Einstiegs"-Hürden.
Kühltruhe schrieb:
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> Da es nur auf durchpumpen und verdunstung und zusammenpressung basiert,
> vermute ich einfach, das wenn man Strom für die Hälfte kriegt, einfach die
> Pumpgeschwindigkeit erhöhen kann.
Ähh, nein. Viel lässt sich an dem Kühlprozess nicht verändern ohne ihn anders zu konstruieren...
> Es kann gut sein, das es nicht-lineare Effekte gibt.
> Bei 5% Stromersparnis rechnet es sich vermutlich nicht.
Nicht. ;)
> Nachts hat man den Vorteil der kühleren Umgebung. Kühlschränke geben Wärme
> ab an der Einheit zum Zusammenpressen des Gases. Wenn die Umgebung nachts
> kälter ist, geht das möglicherweise besser.
Jein. Der Wärmetauscher mag zwar besser funktionieren, auf den Stromverbrauch hat das aber keinen Einfluss.
> So wie eine abgesenkte Ladekante für Autos. Herabsetzung der
> "Einstiegs"-Hürden.
Äh, ja, so ähnlich. Nutzt hier aber nix.
Ein Kühlschrank kühlt aber sowieso nicht ständig. Er kühlt wenn eine bestimmte Temperatur erreicht ist bis eine andere Temperatur erreicht ist.
Wenn die obere der beiden Temperaturen niedrig genug gewählt ist kann die Kühlerei auch mal in einem definierten Zeitraum ausbleiben ohne das das Essen schlecht wird. Natürlich muss der Kompressor dann etwas länger laufen. Möglicherweise rechnet sich dass ganze dadurch nicht. Das hängt vom Tarif des Stromversorgers ab... Wenn der für Spitzenlastzeiten mit einer Dauer von meinetwegen 2h (nach Feierabend, sämtliche Kochplatten der Republik gehen an...) das doppelte für seinen Strom verlangt wird es sich i.d.R. rentieren da die im Artikel erwähnten Verbraucher stillzulegen.
Kühltruhen sind in diesem Zusammenhang auch nur Kühlschränke, nur eben kälter ;)
so long...
Also ich schaetze mal das ist auch eher was fuer leute die Nachts ihren Akku Laden. Z.B. zukuenftige Elektrofahrzeuge. Fuer mehr sehe ich da allerdings keinen Sinn. Ich wette, die Zeit bis die Kosten fuer solche Systeme ausgeglichen sind, dauert es Jahre. Ausserdem laeuft das System selbst auch permanent unter Strom. Sogar die Kommunikation im Internet, um die Tarife aufzurufen und staendig zu vergleichen, kostet zusaetzlich Strom, allerdings betrifft das ja eher Rechenzentren.
Solche Systeme machen vll bei Unternehmen oder Fabriken Sinn, wobei ich da auch glaube, dass es fuer die meisten ein zu hoher Aufwand sein wird sich nach Strompreisen zu orientieren.
Wie gesagt, im Haushalt sehe ich da eigentlich keine wirklichen Vorteile und fuer die Umwelt auch keine.
Hier hat mal jemand gepostet, das es deutlich kostensenkender und sinnvoller wäre, wenn man wüsste, wann wo wieviel Strom gebraucht wird.
In Deutschland ist es vielleicht nicht so sparend, aber in echten Flächenstaaten mit höheren Strecken und mehr Wege-Verlusten kann sich das durchaus rechnen.
Und wenn tagsüber die Sonne voll knallt, kann man alle E-Autos billig aufladen. Bei Wolken ohne Billig-Strom lädt man am Aldi nur so viel auf, das man nach Hause kommt. Und dann nachts den Rest aufladen.
In Deutschland haben Endkunden leider meist nichts davon.
Genauso wenig wie von vielen anderen Fraunhofer-projekten und Bundes-IT-Groß-Projekten oder von Landesbanken... .
> Ich glaube eine Temperatur von 5°C konstant zu
> halten (also vielleicht 4-6°C), ist effizienter
> als eine Schwankung von 2-8°C.
Da, wie von ictoain bereits angemerkt, Kühlschränke entweder kühlen oder gerade mal nicht kühlen, niemals aber nur etwas kühlen, ist eine gewisse Schwankungsbreite der Innentemperatur effizienter. Besonders viel Strom wird zum Starten des Kompressors benötigt, also sollte er lieber etwas seltener starten, dafür aber etwas länger laufen.
> Bin aber kein Kühlschrankexperte :)
Jetzt aber schon, oder? ;)
> Eine Art Akku klingt nicht schlecht, allerdings
> muss auch das effizient laufen.
Ich habe keine Ahnung, was Du damit sagen willst, aber Akkus (in diesem Fall: Kühlakkus) sind immer eine gute Sache. Einerseits geht bei leeren Kühlräumen durch das Öffnen (Gasaustausch) besonders viel "Kälte" verloren - und Kühlakkus füllen den Raum aus -, außerdem helfen sie, die Temperatur während längerer Ruhephasen etwas konstanter zu halten. Letzteres ist von Vorteil bei Stromausfällen und - um zum Artikel zurückzukommen - bei längerer Auszeit, die in Kauf genommen wird, um Stromkosten zu sparen ...
Mein Tip für Kühlakkus (und Notzeiten): In größerem Stil kochen und das leckere Essen sinnvoll portioniert im Tiefkühlfach lagern; die Problemlösung für den Kühlraum ist offensichtlicher: Bier. Übrigens: Wodka, Ouzo und dergleichen (je nach Geschmack & Vorlieben) geben im Tiefkühlfach auch treffliche Akkus ab.
Wo war ich doch gleich stehengeblieben ...?
@ictoain
Die Temperaturniveaus sowohl der Wärmequelle als auch der Wärmesenke haben sehr wohl einen Einfluss auf die Leistungsaufnahme des Verdichters.
Und dann gehst du einmal Bier holen und der Kühlschrank ist wieder bei 7 Grad. Was machst dann?
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