Wären Salzschmelzen nicht noch besser? Die kann man doch bestimmt noch heißer machen und man hat dann gar keinen Überdrück, den man in den Rohren beachten müsste.
Aber was macht man dann mit der Schmelze, wahrscheinlich dann wieder in nem Wärmetauscher Wasser erhitzen :/
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Da fließt doch keine Salzlösung an den Parabolspiegeln vorbei :_]. Die Schmelze wird bei diesen Kraftwerken ebenso durch das Öl erhitzt wie das Turbinenwasser. Wenn man nun von Öl auf Wasser umstellt, dann wird es wohl auch problemlos möglich sein das Salz mit dem noch heißerem Wasser zu erhitzen.
>Aber was macht man dann mit der Schmelze, wahrscheinlich dann wieder in nem Wärmetauscher Wasser erhitzen :/
Genau das man tut.
Was mir an Wasser gut gefällt ist, dass es sehr viel mehr Wärme aufnehmen und transportieren kann als Öl, was mir nicht gefällt ist, dass der Wasserverbrauch der Anlage wahrscheinlich steigen wird. Ziemlich doof in Wüstengegenden wo jeder Tropfen kostbar ist.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.01.13 00:19 durch Ach.
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Ach schrieb:
> Was mir an Wasser gut gefällt ist, dass es sehr viel mehr Wärme aufnehmen
> und transportieren kann als Öl, was mir nicht gefällt ist, dass der
> Wasserverbrauch der Anlage wahrscheinlich steigen wird. Ziemlich doof in
> Wüstengegenden wo jeder Tropfen kostbar ist.
Das glaube ich nicht Jim, ist sicher ein geschlossener Kreislauf, allein schon um die Restwärme zu Nutzen, wenn das Wasser wieder flüssig ist. Im Kernkraftwerk wird das Wasser vom Reaktorkern auch in einem Geschlossenen Kreislauf geführt, genauso wie der Dampf auf die Turbinen ... zumindest in Deutschland ... in Russland soll ja das hin und wieder ein bisschen anders laufen.
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könnte man damit nicht auch meerwasser verdampfen? so erhält man gleich entmineralisiertes wasser im dampf und auf der anderen seite kann man salz gewinnen! yay! :D
und wenn man den strom dann nutzt, um anderes meerwasser mittels elektrolyse zu trennen dann kann man unmengen antriebsstoff für brennstoffzellen erzeugen.... :)
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Im geschlossene Kreislauf befindet sich aber nur das Reaktorwasser, was ja beim klassischen Sonnenkolektorkraftwerk dem Wärmetransport-Öl entspricht. Dieses erhitzt über den Wärmetauscher das Turbinenwasser. Und der Turbinenwasserkreislauf(Verdampfen/Kondensieren/Verdampfen...usw) sei dann schon nicht mehr so Ideal dicht und benötige ein ständiges Nachfüllen, welches bei großen Anlagen solche Ausmaße annehmen würde, dass es in ressourcenarmen Gegenden denn Grundwasserspiegel senken könnte. So jedenfalls der Vorwurf der Deserteckritiker.
Wie ernst die Problematik tatsächlich ist? Keine Ahnung, ich hab nicht weiter recherchiert. Aber einleuchtend ist, dass man beim ersetzen des Öls, das Wasser viel weitere Strecken laufen lassen und viel mehr Verbindungsstücke und Abzweigungen durchlaufen lassen muss(Vorher war das Wasser nur im Turbinenraum, jetzt läuft es durch die ganze Anlage), und das noch bei höheren Temperaturen. Wenn der Verbrauch also tatsächlich ein Problem darstellt, dann wird dieses Problem mit dieser Methode in jedem Fall verschärft.
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Sicher ne gute Idee, und wird sicher auch so gemacht. Nur bist du damit halt auch an die Küstengebiete gebunden. das Landesinnere, z.B. mitten in der Sahara geht ja dann leider nicht. Da gefällt mir gut was die Israelis machen. Die benutzen eine Kombination vom wärmeresistenter Solarzelle + Sterlingmotor, direkt im Focus der Parabolspiegel, dabei entfällt dann sowohl das Wasser wie auch das Öl. Nachteile dabei: die Wärmeenergie kann auf diese Weise nicht in einer Salzschmelze zwischengespeichert werden und die Sonnenstrahlen müssen nicht nur auf eine Linie sondern auf einen Punkt gebündelt werden, wozu man Spiegelschüsseln braucht die nochmal teurer sind als einfach gebogene Parabolspiegel.
Hat alles seine Vor- und Nachteile :_]. Neugierig machen würde mich eine weitere Kombination dieser beiden Techniken. Wie gehabt erhitzt man Öl, betreibt damit wiederum die Sterlingmotoren und kann gegebenen Falls die überschüssige Wärme noch in einer Salzschmelze speichern.
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