Einen mathematischen Beweis stelle ich mir so vor:
Raumschiff 1 fliegt mit 2/3 Lichtgeschwindigkeit.
Es schießt eine Rakete ebenfalls mit 2/3 Lichtgeschwindigkeit ab.
Somit legt die Rakete innerhalb einer Sekunde einen Weg von 2/3 Lichtsekunden plus 2/3 Lichtsekunden, also 4/3 Lichtsekunden zurück.
Mathematisch korrekt, physikalisch leider nicht. Wo ist da jetzt die Sensation?
Oder besteht diese darin, komplizierter Formeln zu verwenden?
Mehr Details und Hintergründe dazu wären wirklich hilfreich gewesen!
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da hat aber jemand nicht aufgepasst
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Ich weiß, dass es nicht korrekt ist. Zumindest physikalisch, aber mathematisch stimmt doch alles. Ansonsten bitte ich um weitere Ausführungen, als nur zu sagen "nein".
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Du solltest davon Ausgehen das dieser Beweis mit Physikalischen Formeln/Gesetzten hergeleitet wurde, unter der Achtung dieser ist es um einiges Komplizierter einen Beweis für die mögliche Überlichtgeschwindigkeit zu finden
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Das funktioniert allein aus dem Grund schon nicht, weil die 2/3 Lichtgeschwindigkeit auf deine Rakete wirkt. Du musst also diese allein schon mit 2/3 Lichtgeschwindigkeit abschießen, damit sie im Raumschiff schwebt. Erst weitere Energie beschleunigt sie dann schneller als dein Raumschiff.
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Nein, eben nicht in der normalen Physik, da hat die Rakete die Startgeschwindigkeit von 2/3 c schon durch die Trägheit und dazu kommten dann die anderen 2/3c durch den Abschuss.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.10.12 18:20 durch wurfkeks.
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wurfkeks schrieb:
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> Ich weiß, dass es nicht korrekt ist. Zumindest physikalisch, aber
> mathematisch stimmt doch alles. Ansonsten bitte ich um weitere
> Ausführungen, als nur zu sagen "nein".
Ich sehe hier nur (natürlich falsche) Physik und keinen "Beweis". Du gehst von einer falschen Voraussetzung aus (v=v_R+v_r), addierst 2 Zahlen mathematisch, und interpretierst das Ergebnis wieder physikalisch.
Ein bisschen mehr Mühe werden sich diese beiden Herren bestimmt gemacht haben. Aber natürlich heißt das nichts. Mathematisch ist vieles denkbar, was physikalisch einfach nicht beobachtet werden kann. Die Natur ist der oberste Richter, nicht die Mathematik. Auch die Stringtheorie ist letztlich nur eine mathematische Spielerei, falls sie nie durch Messungen bestätigt werden wird.
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Rogolix schrieb:
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> wurfkeks schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Ich weiß, dass es nicht korrekt ist. Zumindest physikalisch, aber
> > mathematisch stimmt doch alles. Ansonsten bitte ich um weitere
> > Ausführungen, als nur zu sagen "nein".
> Ich sehe hier nur (natürlich falsche) Physik und keinen "Beweis". Du gehst
> von einer falschen Voraussetzung aus (v=v_R+v_r), addierst 2 Zahlen
> mathematisch, und interpretierst das Ergebnis wieder physikalisch.
Genau so habe ich diesen Artikel verstanden. Zwei Mathematiker rechnen mathematisch rum und kommen zu einem Ergebnis, das physikalisch vielleicht nicht relevant ist, weil auf dem Weg der Bezug zur Physik verloren gegangen ist.
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Selbst wenn die Formel bestätigt wird, ermöglicht sie keine Reise in Lichtgeschwindikeit. Viel Spaß bei der Reibung u.s.w. Heise übertreibt hier etwas im Artikel.
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Wie mittlerweile bereits an anderer Stelle hier geschrieben wurde, gibt es unter
http://physics.stackexchange.com/questions/39467/einsteins-special-relativity-beyond-the-speed-of-light
eine detailliertere Erklärung.
Diese klingt für mich (besonders im letzten Absatz), als hätten hier die Mathematiker ebenfalls auf diese Idee der relativen Bewegung zurückgegriffen, was mathematisch ok ist, bei solchen Geschwindigkeiten physikalisch aber eben nicht mehr funktioniert.
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DIr ist schon klar, das Physik nichts anderes als Mathematik ist?
Genauer gesagt die Mathematik, die die Natur beschreibt?
Und die Relativitätstheorie ist eben eine *mathematische* Formel, die das eben nicht erlaubt...
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Nur ist es so, dass die nötige Startenergie für die Rakete vom Ruhezustand aus eine andere ist, als wenn sie sich schon auf 2/3c befindet.
Die Verdopplung der Geschwindigkeit würde hier eine unendliche Menge an Energie erfordern.. Und nichteinmal die Verdopplung.
Die Kernaussagen der Relativitätstheorie sollte man schon kennen, bevor man 2 Cern Mathematikern Augenwischerei vorwirft.
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Ich stimme dir voll und ganz zu.
Hinzu kommt, dass der Impuls, um die Rakete zu starten ebenfalls auf das Raumschiff wirkt und dieses dadurch verlangsamt, wodurch die Endgeschwindigkeit wieder anders aussieht und sicher noch 1000 weitere Effekte.
Der Artikel sagt mir allerdings, sie hätten das ganze losgelöst von der Physik betrachtet.
Wenn ich jetzt 1 + 1 = 2 hinschreibe, kannst du nicht behaupten, dass sei Physikalisch unmöglich, wenn man es so und so betrachtet. Denn darum geht es gar nicht. Es ging rein um das mathematische,und darum, dass der Artikel mehr Hintergründe vermissen lässt, da die Rechnung scheinbar doch nicht so einfach ist!
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Wenn sich 2 Objekte mit je 90 % Lichtgeschwindigkeit voneinander entfernen in entgegengesetzter Richtung dann kommt man doch auf 180 % Lichtgeschwindigkeit.
Zumindest zwischen diesen beiden Objekten.
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Hasbat schrieb:
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> Wenn sich 2 Objekte mit je 90 % Lichtgeschwindigkeit voneinander entfernen
> in entgegengesetzter Richtung dann kommt man doch auf 180 %
> Lichtgeschwindigkeit.
> Zumindest zwischen diesen beiden Objekten.
eben nicht...
1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.10.12 22:33 durch Egi.
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... das is Stuss ... Es wären nicht 4/3 Lichtgeschwindigkeit, auch nicht mathematisch. Addieren kann jeder, aber es ist definiert, dass c die absolute Geschwindigkeit ist. Demnach wird die Rakete nach den mathematischen Formeln für die spezielle Relativitätstheorie auch dann nicht für einen außenstehenden Beobachter 4/3 c erreichen sondern etwas zwischen 0,66 und 1.
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Egi schrieb:
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> Hasbat schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Wenn sich 2 Objekte mit je 90 % Lichtgeschwindigkeit voneinander
> entfernen
> > in entgegengesetzter Richtung dann kommt man doch auf 180 %
> > Lichtgeschwindigkeit.
> > Zumindest zwischen diesen beiden Objekten.
>
> eben nicht...
Wieso? Er hat doch recht.
Für einen Beobachter auf der Erde wächst die Entfernung der Raketen mit 2c.
Für einen Beobachter in der Rakete wächst die der Entfernung mit 1c.
Durch Projektionen oder ähnliches kommt man spielend über die c grenze; zb wenn man mit einem Laserpointer auf den Mond herumfuchtelt so bewegt sich dort der Punkt auf der Mondoberfläche mit mehreren c. Jedoch die geschwindigkeit mit der sich Materie Wellen oder Informationen bewegen bzw fortpflanzen bleibt maximal bei c.
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Wo genau widerspricht meine Aussage den Artikel?
2 mal bearbeitet, zuletzt am 11.10.12 08:13 durch Wertzuasdf.
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Wertzuasdf schrieb:
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> Wo genau widerspricht meine Aussage den Artikel?
Ich habe absolut nur Basiswissen aber Geschwindigkeit berechnet sich meines Erachtes mit der zurückgelegten Strecke eines Objektes über einen gewissen Zeitraum von seinem Ausgangspunkt aus, also von wenn zwischen A und B 100m liegen und man eine Pistole abfeuert deren Kugel diese Strecke in einer Sekunde zurücklegt hat die Kugel logischerweise die Geschwindigkeit 100m/s.
Schießt man jetzt zwei Kugeln aufeinander herrscht zwischen diesen Kugeln nicht die Geschwindigkeit 200m/s weil jede Geschwindigkeit vom Ausgangspunkt gemessen wird und nicht zu einem Punkt der sich einem nähert, zwischen den Kugeln verringert sich einfach der Abstand mit 200m/s aber es herrscht keine Geschwindigkeit von 200m/s.
Korrigiert mich wenn ich falsch liege, wie gesagt, nur mein Basiswissen wie ich es sehen würde. Hier darf ja jeder seine Theorien verbreiten ^^
1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.10.12 09:07 durch BenediktRau.
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