Ray Kurzweil ist in meiner Wahrnehmung irgendwo zwischen Genie und Scharlatan angesiedelt (zum Wahnsinn hat es nicht gereicht, nur zu proto schizophrenen Erscheinungen).
Mir ist er nicht nüchtern und strukturiert genug, schon gar nicht als Manager in einem Laden wie google.
Ist wohl eher ein Maskottchen.
Ich glaub der bleibt da nicht lange.
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Gamma Ray Burst schrieb:
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> Ray Kurzweil ist in meiner Wahrnehmung irgendwo zwischen Genie und
> Scharlatan angesiedelt (zum Wahnsinn hat es nicht gereicht, nur zu proto
> schizophrenen Erscheinungen).
Na ja, er denkt halt weiter als die meisten. Er hat hat zwar auch öfters daneben gelegen aber das passiert eben wenn man sich auf komplett neues Terrain vorwagt.
Viele der Gedankenspiele die er von sich gegeben hat hätte er vielleicht lieber unausgesprochen gelassen. Allerdings eher weil Menschen die sich mit der Materie nicht beschäftigen seine Aussagen nicht ansatzweise einordnen können.
Was genau befähigt dich denn ihn als Scharlatan zu bezeichnen?
>
> Mir ist er nicht nüchtern und strukturiert genug, schon gar nicht als
> Manager in einem Laden wie google.
Besonders auf dem Gebiet auf dem er arbeitet ist nüchtern und strukturiert eher kontraproduktiv.
Sehr viele relevanten Erfindungen und Entdeckungen waren eher Nebenprodukte oder sind entstanden weil jemand etwas gemacht hat für das ihn andere erst mal als verrück abgestempelt haben.
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> Ist wohl eher ein Maskottchen.
Als ob Google das nötig hätte.
>
> Ich glaub der bleibt da nicht lange.
Ja so ist das mit dem glauben, wer nichts weiß der muss glauben.
Er geht halt andere Wege, manchmal führt das zum Erfolg oft verläuft er sich.
Der Rest ist eines Tages Geschichte.
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Er ist ein Scharlatan da er sich beliebige Technologien ausdenkt bzw. Technologische Durchbrüche unterstellt nur um seine Visionen plausibel erscheinen zu lassen.
Ich habe eines seiner Bücher angefangen zu lesen und irgendwann aufgehört damit, weil er zwanghaft versucht hat seine Vision des ewigen Lebens plausibel zu machen. Ohne irgendeinen plausiblen Zusammenhang aufweisen zu können.
Er nimmt regelmaessig lineare Projektionen vor, da wo es ihm passt gibt es Durchbrüche.
Weiterhin ignoriert er existierende Trends welche wahrscheinlich sind und ziemlich sicher Auswirkungen haben werden wie Quantenrechner, kuenstliches Fleisch, Ionen Beschleuniger, verbesserte Batterien, Ultrakapazitoren und ähnliches, oder Metamaterialien, oder so etwas Triviales wie 3 d Drucker.
Vielleicht beschreibt er ja mit seinen Visionen das 22 Jahrhundert dumm nur das er immer im Bereich 2030 +/- 10 unterwegs ist.
Anders gesagt er ist ein Schaumschlaeger und Scharlatan in meinen Augen, kein echter Visionär. Ein echter Visionär ist einer der es beherrscht den Spannungsbogen zwischen gerade machbar und absolut tollkühn glaubhaft und nachvollziehbar aufzurichten.
Ich fand ihn faszinierend bis zum Augenblick als ich eins seiner Bücher las
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Gamma Ray Burst schrieb:
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> Ein echter Visionär ist einer der es beherrscht den Spannungsbogen zwischen gerade machbar und absolut tollkühn glaubhaft und nachvollziehbar aufzurichten.
Du meinst einen Geschichtenerzähler?
Ist natürlich umso besser, wenn ein Visionär das auch kann.
Sind aber trotzdem unterschiedliche Dinge.
Mich stört vielmehr, wenn ein Visionär mit Dingen daherkommt, die andere schon lange davor formuliert haben (soll jetzt keine Anspielung sein).
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Geschichtenerzähler passt auch, sich krampfhaft was "neues" ausdenken ist mit Sicherheit der falsche Weg.
Abgesehen davon das innovationen ermergent und spontan sind, und grundsätzlich alles was man sich ausdenkt an Ideen schnell ueber Haufen geschmissen wird.
Außer man ahnt wohin die Welle geht und positioniert sich.
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Naja, der Punkt ist, früher haben Firmen einfach mal geschaut was möglich ist und was "geil" wäre. Der Chef von Sony hat beispielsweise sich überlegt, das ein tragbares Reporterkassettengerät doch toll wäre, wenn es Stereo wäre und dafür nicht unbedingt aufzeichnen könnte. So wurde der "Walkman" geboren.
Heute gilt es schon als Revolution ein Mobiltelefon mit Stift heraus zu bringen.
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Ja Sony war damals noch innovationsfreudig
Ich will nicht behaupten Innovationsexperte zu sein, aber einfache Ideen die erstmal belanglos erscheinen sind oft viel wirkungsvoller als komplizierte und gigantische Ideen.
So eine Art wahrnehmungsverzerrung, außerdem ist die Entstehung einer Idee wichtig Kopfgeburten sind meistens quatsch und nebenlaeufiges was einem vor die Fuesse fällt, teilweise richtig gut.
Eine gute Idee basiert meistens auch auf der Kombination bestehender Ideen und Verfahren und faellt nicht vom Himmel.
und manchmal muss Umwege gehen, zB um Basis Know How aufzubauen um eine Idee ueberhaupt bewerten zu koennen.
Ich bin nicht gegen große Visionen oder Ideen, ich mag es aber nicht wenn man Fiktion als Wissenschaft hinstellt und das Phantastische als Realitaet.
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