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Solarautos im Outback

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  1. Solarautos im Outback

    Autor: Analysator 06.07.13 - 19:20

    Toller Beweis für die Tauglichkeit der Technik!

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  2. Re: Solarautos im Outback

    Autor: Desertdelphin 06.07.13 - 21:49

    Omg mit der Einstellungen würden wir heute noch in Höhlen leben. Vollpfosten... die rammt man in die Erde...

    Lieber super sparsame Benziner und Diesel und sonst keine Techniken weitererforschen. Ist ja mittelfristig sogar umweltfreundlicher. Aber hey... Kein Öl mehr da und keiner hat auch nur eine Grundtechnik erforscht. Dann siehts wirklich super aus.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.07.13 21:54 durch Desertdelphin.

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  3. Re: Solarautos im Outback

    Autor: der kleine boss 06.07.13 - 23:18

    laber mal nocht, was der TE vermutlich meinte war, dass es für viele wohl interessanter wäre, so ein auto unter "normalen" (europäischen zB) Bedinfungen zu testen, um vergleichen zu können, wie weit die Technik im vergleich zu Verbrennungsmotoren ist.
    Oder bringt es dir was, wenn du weißt: Hey, in der Sahara erzeugen Solarzellen schon Strom für eine Holzhütte!

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  4. Re: Solarautos im Outback

    Autor: digestif 07.07.13 - 01:42

    Als Studenten sollten sie eigentlich wissen, dass das ganze Konzept des Solarautos Blödsinn ist, erst recht als Familienkutsche.
    Mit Strahlungsleistungen von 100-700 Watt/m² (bewölkter Wintertag bis wolkenloser Sommertag) in Mitteleuropa und einer Effizienz von 15% bei Solarpanelen (theoretisch max. 30% drin, siehe Thermodynamik) und einer Fläche von vielleicht 10m² am Auto (wohl eher weniger), auf die die Sonne auch nie Senkrecht auftrifft kann man wohl mit Leistungen von 150-1000W am ganzen Auto rechnen. In welchem Paralleluniversum will man damit ein Auto antreiben?
    Außer natürlich man fährt eine Stunde am Tag und lädt die restliche Zeit auf.
    Inetwa so sinnvoll wie dieses Solarflugzeug, das eine Person befördert, nur bei Schönwetter flugfähig ist und die Strecke von Küste zu Küste der USA so schnell schafft wie Lewis & Clark im 19. Jahrhundert mit Pferd, Boot und Füßen.

    Elektroautos schön und gut, aber der Strom, den die Solarpanele in dem Ding über die Lebensdauer des Autos produzieren ist wohl billiger als die Panele und deren Einbau in den Wagen selbst.
    Stellt die Dinger lieber irgendwohin, wo's Sinn ergibt aber nicht aufs Autodach.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.07.13 01:44 durch digestif.

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  5. Re: Solarautos im Outback

    Autor: Rulf 07.07.13 - 02:09

    digestif schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > auch nie Senkrecht auftrifft kann man wohl mit Leistungen von 150-1000W am
    > ganzen Auto rechnen. In welchem Paralleluniversum will man damit ein Auto
    > antreiben?

    die ganze kiste ist dank leichtbauweise nicht vielschwerer als ne rikscha und hat noch obendrein ne viel bessere aerodynamik und durch ein modernes fahrwerk sowie spezielle räder auch wenig rollwiderstand...ein guter rikschafahrer bringt auf dauer auch keine 200 watt leistung, eher so 160...wenn man jetzt noch die akkus dazu nimmt, reicht das wohl locker für geschätzte 70 sachen, die auch vollverkleidete fahrräder schaffen...vielleicht hat man ja noch pedale eingebaut...

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  6. Re: Solarautos im Outback

    Autor: digestif 07.07.13 - 03:06

    Rulf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > die ganze kiste ist dank leichtbauweise nicht vielschwerer als ne rikscha
    > und hat noch obendrein ne viel bessere aerodynamik und durch ein modernes
    > fahrwerk sowie spezielle räder auch wenig rollwiderstand...ein guter
    > rikschafahrer bringt auf dauer auch keine 200 watt leistung, eher so
    > 160...wenn man jetzt noch die akkus dazu nimmt, reicht das wohl locker für
    > geschätzte 70 sachen, die auch vollverkleidete fahrräder
    > schaffen...vielleicht hat man ja noch pedale eingebaut...


    Im Klartext also, das Ding ist entweder ätzend langsam oder eine Todesfalle.

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  7. Re: Solarautos im Outback

    Autor: Moe479 07.07.13 - 09:13

    ich finds gut, soll jeder so leben, sich so fortbewegen wie er mag, der rest ist nazi-schwachsinn.

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  8. Re: Solarautos im Outback

    Autor: Lala Satalin Deviluke 07.07.13 - 10:23

    Vielleicht hast du es nicht mitbekommen aber das Auto wird auch per Steckdose geladen...

    Die Solaranlage ist bloß zur Verbesserung der Reichweite gedacht. Zum Beispiel wenn du parkst, einkaufen gehst und zrück kommst hast du wieder an Reichweite gewonnen.

    Und natürlich bleibt die Solar-Zellen-Technik jetzt stehen. Wird ja nicht weiter entwickelt. ;) Genauso wie die Akku- und Motorentechnik. Wenn man dem Auto noch LED-Scheinwerfer gibt und zusätzlich noch ein sparsames Radio, kann man schon was gutes hinkriegen.

    Grüße vom Planeten Deviluke!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.07.13 10:25 durch Lala Satalin Deviluke.

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  9. Re: Solarautos im Outback

    Autor: miauwww 07.07.13 - 11:00

    > wolkenloser Sommertag) in Mitteleuropa und einer Effizienz von 15% bei
    > Solarpanelen (theoretisch max. 30% drin, siehe Thermodynamik) und einer

    Hättest Du bei der Erfindung von Benzin- bzw. Dieselmotor Entsprechendes gesagt? Wie ineffizient waren die damals?

    Und die Solarzellen werden natürlich auch besser... Und das Ding hat Batterien, die auch besser werden...

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  10. Re: Solarautos im Outback

    Autor: Rulf 07.07.13 - 12:23

    wenn der akku leer ist wahrscheinlich beides...für unseren dichten mitteleuropäischen stadtverkehr ist das jedenfalls soo nicht geeignet...es sei denn es wird gezielt zur verkehrsberuhigung eingesetzt, dann aber mit entsprechender gefährdung der insassen...

    hier noch mal was zum nachdenken in punkto elektromobilität:

    > http://de.wikipedia.org/wiki/General_Motors_EV1

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  11. Re: Solarautos im Outback

    Autor: digestif 07.07.13 - 15:22

    miauwww schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > Hättest Du bei der Erfindung von Benzin- bzw. Dieselmotor Entsprechendes
    > gesagt? Wie ineffizient waren die damals?
    >
    > Und die Solarzellen werden natürlich auch besser... Und das Ding hat
    > Batterien, die auch besser werden...

    Beim Verbrennungsmotor waren damals aber auch schon physikalisch mehr als 5% Wirkungsgrad drin, rein thermodynamisch betrachtet. Bei Solarzellen ist das nicht der Fall. Mehr als 30% sind bei einer einzelnen Zelle nicht drin. Das ist einfache Thermodynamik und da wird auch grünes Wunschdenken nichts dran ändern können.
    Beim Verbrennungsmotor ist die Effizienz auch viel weniger wichtig, weil Benzin eine unglaublich hohe Energiedichte hat, von der Sonnenstrahlung und Akkus nur träumen können.
    Die Solarzellen werden nicht besser als 30%. Und selbst bei hypothetischen 100% wären im Winter nicht mehr als 1-2kW und im Sommer 6-7kW auf 10m² drin. Das ist nix.
    Verbrennungsmotoren haben einfach gegenüber Akkus den unglaublichen Vorteil, dass sie nicht die ganze Zeit ihr komplettes Redoxsystem mit sich rumschleppen müssen, sondern den Oxidator einfach aus der Luft beziehen.

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  12. Re: Solarautos im Outback

    Autor: Sebbi 07.07.13 - 19:21

    digestif schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > miauwww schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > >
    > > Hättest Du bei der Erfindung von Benzin- bzw. Dieselmotor Entsprechendes
    > > gesagt? Wie ineffizient waren die damals?
    > >
    > > Und die Solarzellen werden natürlich auch besser... Und das Ding hat
    > > Batterien, die auch besser werden...
    >
    > Beim Verbrennungsmotor waren damals aber auch schon physikalisch mehr als
    > 5% Wirkungsgrad drin, rein thermodynamisch betrachtet. Bei Solarzellen ist
    > das nicht der Fall. Mehr als 30% sind bei einer einzelnen Zelle nicht drin.
    > Das ist einfache Thermodynamik und da wird auch grünes Wunschdenken nichts
    > dran ändern können.
    > Beim Verbrennungsmotor ist die Effizienz auch viel weniger wichtig, weil
    > Benzin eine unglaublich hohe Energiedichte hat, von der Sonnenstrahlung und
    > Akkus nur träumen können.
    > Die Solarzellen werden nicht besser als 30%. Und selbst bei hypothetischen
    > 100% wären im Winter nicht mehr als 1-2kW und im Sommer 6-7kW auf 10m²
    > drin. Das ist nix.
    > Verbrennungsmotoren haben einfach gegenüber Akkus den unglaublichen
    > Vorteil, dass sie nicht die ganze Zeit ihr komplettes Redoxsystem mit sich
    > rumschleppen müssen, sondern den Oxidator einfach aus der Luft beziehen.

    1) es handelt sich hier um mehr oder weniger Freizeitprojekte. Ein Solarauto war noch nie alltagstauglich und wird es auch nicht sein, aber trotzdem kann man doch einen Wettbewerb ausrufen und daran teilnehmen ... der Sportlichkeit wegen.

    2) die meisten Autos stehen mehr oder weniger nur rum und könnten vermutlich mit entsprechenden Solaranlagen in dieser Zeit komplett geladen werden ... die Art von von "Solarauto" macht schon heute Sinn und dann kümmert es auch niemanden, dass die Zellen nur 30% der einfallenden Energie (oder lass es auch nur 10% sein) in Strom umsetzen können ... sie kosten schon jetzt pro Watt so wenig, dass die Installationskosten höher liegen als der Preis der Zellen auf dem Dach.

    Beides wird noch weiter sinken und dann ist es schnuppe wie effizient diese Zellen sind. Der Preis für Solarzellen gibt auch eine natürlich Grenze für den Strompreis vor. Viel teurer als jetzt kann er nicht mehr werden, da es dann selbst in Deutschland günstiger ist, den Strom einfach selbst zu produzieren.

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  13. Re: Solarautos im Outback

    Autor: lorddenko 08.07.13 - 09:00

    @ digestif

    Deine Rechnung zur Energiebilanz stimmt schon und Siliziumzellen werden wohl auch nicht mehr sehr viel effizienter als die aktuellen 33%. Es gibt aber ja auch schon GaAs-Zellen, die sehen nicht nur schicker aus, sondern liefern auch heute schon Wirkungsgrade >40% und liegen damit in der Reichweite von unseren fossilien Kraftwerken.

    Die Hochschule Bochum ist mit Ihrem BoGT, einem zweisitzigen Solarfahrzeug, übrigens einmal komplett um die Welt gefahren ohne an die Steckdose zu gehen. Da waren auch Abschnitte durch Australien bei, aber auch Strecken durch Sibirien usw..

    Autos die ausgestattet sind wie Oberklassefahrzeuge werden wohl eher nicht nur durch die Energie von Solarzellen betrieben werden können, da gebe ich Dir recht, aber wie im Artikel schon deutlich gesagt, dienen die Solarzellen hier primär als RangeExtender.

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