Wenn der L1 zwischen Erde und Sonne gemeint ist -
Dieser lässt sich auf dem Sonnenwind segelnd wohl nicht direkt erreichen, da der Satellit dann ja "Gegenwind" hätte. Und Kreuzen geht ja mangels wirksamem Schwert wohl auch nicht....
Was vielleicht ginge, wäre durch zeitweises Segeln eine sehr elliptische Umlaufbahn zu erreichen, die auch von der Erdumlaufbahn gesehen bei eingezogenem Segel nach "innen" näher zur Sonne, als der L1 führen könnte.
Dann vielleicht durch einige Einsätze des Segels auf den L1 "eintarieren".
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das gleiche hab ich mich auf gefragt, nachdem ich nachgelesen habe was der L1 ist...
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Warum sollte man solch ein Riesenteil (1200 m²) ausgerechnet am L1 (oder einem der anderen Lagrangepunkte) parken? Wenn die Nutzlast angekommen ist, ist das Segel ab dem Moment ja nur noch Weltraumschrott.
Ich halte es für keine gute Idee, ausgerechnet die L-Punkte mit so etwas vollzumüllen.
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Frag ich mich auch wie die im Gegenwind segeln... Wenn jemand eine Antwort hat, würde es mich interessieren.
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das mag zwar richtig sein, war aber nicht die frage in diesem thread.
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Schon mal gesegelt?
Mit einem heute üblichen Segelboot kann man fast direkt gegen den Wind segeln. Das liegt an der Ausrichtung des Segels vom Boot zum Wind.
Abgesehen davon. Es ist jetzt nicht das Problem einmal um die Erde herum zu "segeln" ;) Macht man dann halt wie früher. Da musste man auch zwangsweise Umwege in Kauf nehmen, weil die Segel nur in einem sehr kleinen Winkel funktionierten. D.h. man segelt mit der Erdrotation um die Erde, nutzt die Schwerkraft der Erde als Antrieb und kommt so zum gewünschten Punkt. Das Sonnensegel kann dann als Bremse fungieren.
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Nur das im Raum kein Wasser vorhanden ist...das ist das was einer meiner Vor-Poster meinte als er sagte es gibt kein wirkungsvolles (Kiel)schwert. Es ist nichts da um sich gegen den Sonnenwind abzustützen. Von daher funktioniert das "gegen den Sonnenwind" segeln im leeren Raum nicht -> fehlender Gegenpol.
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tingelchen schrieb:
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> Schon mal gesegelt?
>
> Mit einem heute üblichen Segelboot kann man fast direkt gegen den Wind
> segeln. Das liegt an der Ausrichtung des Segels vom Boot zum Wind.
>
Und wo ist bei einem Sonnensegler dann das Schwert, welches bei einem Segelschiff im Wasser entsprechend den Druck des Windes in eine Vorwärtsbewegung in quasi beliebiger Richtung umwandelt?
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Nunja,
die Lösung wäre wahrscheinlich, den Satelliten zuerst mit Hilfe des Sonnenwindes nach außen zu treiben. Dadurch könnte man ihn eventuell auf eine elliptische Flugbahn bringen, die nach Zusammenfalten des Segels auch Punkte innerhalb der Erdbahn hat.
Entfaltet man das Segel dann wieder vor dem Durchfliegen des L1, könnte man es als eine Art Bremsfallschirm nutzen...
NACHTRAG: Außerdem gibt es ja weiter außen auch noch Planeten, die durch Swing-By-Manöver die aufgebaute Geschwindigkeit in eine passende Richtung drehen könnten.
Das könnte man schon als zeitweise vorhandene Kielschwert-Ersatz gelten lassen ;-)
Hatte ich erst nicht bedacht...
2 mal bearbeitet, zuletzt am 04.02.13 14:23 durch M.P..
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Hmm woher kommt denn eigentlich die Information dass es um den L1 geht?
In den Verlinkten Quellen steht da auch nichts.
Aber es steht da, dass die Nutzlast "rund 3 Millionen Kilometer weit in den Weltraum" transportiert werden soll, der L1 ist jedoch nur 1,5Mio KM entfernt.
Allerdings ist dort irgendwo die rede von der Erschaffung von Pseudo Lagrange-Punkten... was ein ganz anderes Thema ist...
Man würde wohl dann eher erst "zu weit" richtung sonne mittels Rakete fliegen und dann das Segel in den Sonnenwind hängen um nach außen zu fliegen bzw. dort zu "ankern" (=Sonnenwind und höhere Sonnengravitation geben sich auf)
Die Idee mit dem nach außen und dann elliptisch wieder nach innen, könnte gehen, aber dabei müsste man durch den L2 was die Sache vielleicht auch nicht einfacher macht.
Ich gehe davon aus dass es ein Test für den Segel an sich ist und dieser noch nicht als Antrieb für die Wegstrecke zum Einsatz kommt.
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Schwuuuuup schrieb:
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> Hmm woher kommt denn eigentlich die Information dass es um den L1 geht?
Es soll den Lagrange Punkt L1 ansteuern und dort seine Position halten.
> Ich gehe davon aus dass es ein Test für den Segel an sich ist und dieser
> noch nicht als Antrieb für die Wegstrecke zum Einsatz kommt.
Bei der Mission sollen verschiedene Operationen getestet werden, darunter das Entfalten des Segels, die Stabilität und die Steuerung des Raumfahrzeugs
Artikel richtig lesen erspart so manchen peinlichen Kommentar. ;-)
Gruß
Tantalus
___________________________
Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.
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Ja aber ich rede nicht von DIESEM Artikel sondern von den Quellen auf die sich der Artikel bezieht... schließlich arbeitet die Golem-Redaktion ja nicht bei der NASA.
EDIT:
Hab aber den Hinweis im Original Artikel gefunden:
http://www.space.com/19565-worlds-largest-solar-sail-sunjammer.html
Allerdings wird dort auch nicht gesagt, ob man mit dem Solar-Antrieb dirket von der Erde zum L1 fliegt, sondern nur, dass die Mission dort (ungefähr) enden wird
1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.02.13 14:52 durch Schwuuuuup.
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man kann die gravitation auch als druck auf ein 'schwert' verstehen der dem sonnenwind auf ein segel entgegen wirkt ...
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