Die meisten heutigen Wissenschaftler denken zu wenig über den eigenen Tellerrand hinaus. Was wir brauchen sind ganz neue Ansätze.
Ich beschäftige mich schon seit über 25 Jahren mit den philosophischen Aspekten der Quantenphysik. Inzwischen scheint die Theorie die ich präferiere aber immer mehr Befürworter zu finden. Robert Lanza hat dazu kürzlich auch ein gutes Buch veröffentlicht.
http://www.dynamicdata.com.au/biocentrism.htm
http://facts.ch/articles/2964256-biozentrismus-die-biologie-auf-der-schwelle-zu-einer-
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Philosophie ist eine sentimentale Betrachtungsweise ähnlich wie Religion, die mit Worthülsen emotionen wecken will und überzeugt.
Philosophie beginnt in lösgelösten Gedankenexperimenten und endet allerhöchstens auf nem Blatt Papier und ist deswegen keineswegs in der Lage aktiv an der Grundlagenforschung Physik teilzuhaben.
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You got trolled.
Hast du dem seine links mal angesehen? Das isn esotheriker ;)
Und nein, solche hahnebüchenen Theorien mit Hang zur selbstlegitimation findet in seriösen Wissenschaftskreisen bestimmt keine wachsende Zahl Anhänger!
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Falsch, ohne Philosophie gibt es keine sinnvollen Interpretationen wissenschaftlicher Ergebnisse. Gute Physiker wissen was sie an den Philosophen haben od. sind es im optimalen Fall in einer Person (z.B. Carl Friedrich von Weizsäcker).
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Klar hab ich die Links gelesen und stehe zu meiner Antwort.
"Daraus entwickelte sich das Leben und mit ihm das Bewusstsein ein - zugegeben - von der Wissenschaft kaum erklärbarer Gegenstand, jedoch von zu geringer Relevanz, um das Universum zu erklären."
Allein das dreht einem schon die Zehenägel um!
Bewusstsein als unerklärbares etwas darstellen
Bewusstsein selbst nicht definieren und als dubiose emotionsgetränkte Wolke von irgendetwas in den Raum stellen im Glauben damit sämtliche Argumente zu killen....
Darauf aufbauend eine Theorie in den Raum werfen, sachlich völlig unfundiert mit dem Ziel "Wissenschaft" zu diskreditieren die natürlich jede offene Frage beantwortet, die sich selbst natürlich völlig isoliert und scheinbar unantastbar für Kritik macht.
Und warum muss ich das nochmal glauben? Ja richtig, weils da steht ;)
So machens die Sekten und Religionen.
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Der Weise schrieb:
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> Falsch, ohne Philosophie gibt es keine sinnvollen Interpretationen
> wissenschaftlicher Ergebnisse. Gute Physiker wissen was sie an den
> Philosophen haben od. sind es im optimalen Fall in einer Person (z.B. Carl
> Friedrich von Weizsäcker).
Also in meiner gesamten Karriere kam nie der Faktor Philosophie in einer gleichung vor und dennoch ist alles eindeutig interpretierbar.
Mach mal ein Beispiel, da bin ich mal überaus gespannt!
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Der Weise schrieb:
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> Falsch, ohne Philosophie gibt es keine sinnvollen Interpretationen
> wissenschaftlicher Ergebnisse. Gute Physiker wissen was sie an den
> Philosophen haben od. sind es im optimalen Fall in einer Person (z.B. Carl
> Friedrich von Weizsäcker).
Falsch, schon bemerkt das sämtliche "philosophischen" Ansätze ne Einbahnstrasse sind? Die Gedankentäter greifen wissenschaftlihe Ergebnisse auf, aber wandert etwas aus der Philosophie zurück zur Physik, also zur Naturbeschreibung? Wohl kaum.
Und nun denke mal nach warum das so ist.
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Da verweise ich mal aufs Philosophieforum (Stickwort Schrödingers Katze):
http://www.denkforum.at/forum/archive/index.php/t-269.html
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Der Weise schrieb:
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> Da verweise ich mal aufs Philosophieforum (Stickwort Schrödingers Katze):
>
> www.denkforum.at
Haha, im inernet ist das arme kätzchen wohl sehr beliebt. ;)
Ich frage dich nochmal: Wie wurde die Phsyik durch diesen ganzen philosophischer Hokuspokus beeinflusst? Gar nicht.
Allein irgendetwas "unbeobachtet" zu nennen und vor allem wie der Begriff in dem von dir genannten Forum gebraucht wird ist anthropozentrisch und infam.
Beobachtung ist ganz prinzipiell Wechselwirkung. Nichts, aber auch rein gar nichts kann somit unbeobachtet sein.
Solche floskeln wie "existiert die Venus auch, wenn ich nicht hinschaue?" sind längst obsolet...
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Lt. dieser Interpretation widerlegt die Quantentheorie den materialistischen Realismus. Der subjektive beobachtende Geist lässt ein Objekt erst Realität werden, ist somit in einer Einheit mit der Welt verbunden. Damit fällt das aristotelische Prinzip der starken Objektivität welches besagt, das außerhalb von uns ein materielles Universum existiert. Die stochastische Inhärenz der Quantentheorie beseitigt einen kartesischen kausalen Determinismus im Sinne eines Newton oder Laplace. Auch Einsteins Prinzip der Lokalität und der Epiphänomenalismus aus Geist und Gehirn werden durch die Manifestation eines Teilchens an einem Ort durch bewusste Beobachtung und den Kollaps der Wellenfunktion sowie der damit verbundenen Nichtlokalität beseitigt. Bewusstsein existiert nicht aus der Materie heraus, sondern es erzeugt Materie. Nicht das Gehirn erzeugt das Bewusstsein, sondern das Bewusstsein erzeugt das Gehirn.
Es ist doch so:
Das derzeitige Dogma des materialistischen Realismus begann mit der objektiven unabhängigen Existenz der Materie vom Geist nach Aristoteles. Newton fügte den kausalen Determinismus hinzu und Einstein die Lokalität. Descartes etablierte den Dualismus aus Geist und Materie. Die klassische westliche Wissenschaft ging dann daran den Geist zu verdrängen und die Welt reduktionistisch und materialistisch zu erklären. So wurde das Prinzip des materialistischen Monismus und des Epiphänomenalismus geboren.
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Oh mein Gott, erschreckend dass es echt Leute gibt die an solches Sektengewäsch glauben!
Fangen wir mal an:
>Der subjektive beobachtende Geist lässt ein Objekt erst Realität werden
wirfst du mir so vor die Füße, und der Rest der Welt soll das einfach mal glauben? Ziemlich miserables Fundament ;)
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Nein, nichts wird widerlegt. Quantenvorgänge lassen sich nicht auf makroskopische Maßstäbe projezieren, eben auf Grund der Wechselwirkung, aber mal ehrlich, das Thema ist schon uralt und eigendlich abgehakt ;)
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Schwere Kost, das stimmt schon.
Aber nehmen wir mal einen Regenwurm und unterstellen ihm einen minimalen Geist, eine Art Mikrogeist (ich will ja nicht gleich seinen Geist mit dem eines Sandkorns vergleichen).
Würde für ihn eine ferne Galaxy jemals zu einer Realität werden können?
Es geht doch darum, was unser beobachtende Geist erfassen kann, denn nur das kann zur Realität werden. Wenn du einige Beiträge hier liest, wirst du feststellen, wie ein kleiner Geist die Realität (besser das Abbild der Realität) reduzieren kann. Was man nicht erkennt, scheint auch nicht zu existieren.
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Du scheinst immer in Deinem beschränkten Denken nicht akzeptieren zu können, dass es eben viele wissenschaftlich fundierte Interpretationen der Welt gibt. Welcher Interpreation würdest Du den zuneigen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Interpretationen_der_Quantenmechanik
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Schwere Kost schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Schwere Kost, das stimmt schon.
>
> Aber nehmen wir mal einen Regenwurm und unterstellen ihm einen minimalen
> Geist, eine Art Mikrogeist (ich will ja nicht gleich seinen Geist mit dem
> eines Sandkorns vergleichen).
>
> Würde für ihn eine ferne Galaxy jemals zu einer Realität werden können?
>
> Es geht doch darum, was unser beobachtende Geist erfassen kann, denn nur
> das kann zur Realität werden. Wenn du einige Beiträge hier liest, wirst du
> feststellen, wie ein kleiner Geist die Realität (besser das Abbild der
> Realität) reduzieren kann. Was man nicht erkennt, scheint auch nicht zu
> existieren.
Erfahrungsgemäß forderst du folgendes (warum weiß ich bis heute nicht):
Eine vollständige geistige Repräsentation des Universums zur jeder Zeit. (Hier greift auch die meistens "unbegreiflichkeit" Gottes).
Aber: Die Realität existiert auch ohne irgendeinen "Geist", siehe meinen Hinweis auf Anthropozismus. Warum glaubst du wohl, dass dein Gehirnbatzen irgendeinen Einfluss auf das State-system universum hat?
Dein Geist ist dein Gehirn, du bist dein Gehirn. Dein Gehirn ist ein Haufen Materie. Du bist auch nur eine Maschine. Beschäftige dich mal eine Weile mit Psychologie und Verhaltensforschung. Diese maßlose Überschetzung von Menschen ist absolut deplaziert.
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Na ja, es ist allgemein bekannt (bei den richtigen Leuten), dass sich einzellne Teilchen wie Wellen verhalten.
http://www.weltderphysik.de/de/1491.php
Erst das Zusammentreffen mehrere Teilen, ein quasi ständiges messen bringt quasi die Bestimmtheit der barionischen Materie.
Da muss man allerdings nicht viel am Weltbild rütteln... Es reicht wenn man Bücher und Papers liest die auf Fakten basieren, und nicht irgendwas dass einer im LSD Rausch zusammen gesponnen hat.
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NeinDanke schrieb:
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> Philosophie ist eine sentimentale Betrachtungsweise ähnlich wie Religion,
> die mit Worthülsen emotionen wecken will und überzeugt.
Das ist die der Wissenschaft ebenso. Zumindest wenn es um einen Urknall geht.
Meine Theorie wäre eine andere. So wie wir in unseren Körper Bakterien haben, Zellen usw. und diese mit der Zeit, nur kleiner und deshalb schneller, zerfallen, so ist auch das Universum ein Teil eines ganzen. Demnach wären wir nur ein Virus der sich auf einer Zelle eingenistet hat und sich jetzt anstrengt auch anderen Zellen den Rest zu geben.
Na.... wie schaut es damit aus?
:D
> Philosophie beginnt in lösgelösten Gedankenexperimenten und endet
> allerhöchstens auf nem Blatt Papier und ist deswegen keineswegs in der Lage
> aktiv an der Grundlagenforschung Physik teilzuhaben.
Das gibt denen nicht das Recht "Gedankenexperimente" (nicht gedankliche Experimente?!) nur für sich in Anspruch zunehmen.
Es gibt allerdings die Möglichkeit diese zu Sperren oder komplett zu Löschen. Auch etwas was die Wissenschaft versucht oder schon ermöglicht hat.
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Der Weise schrieb:
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> Du scheinst immer in Deinem beschränkten Denken nicht akzeptieren zu
> können, dass es eben viele wissenschaftlich fundierte Interpretationen der
> Welt gibt. Welcher Interpreation würdest Du den zuneigen:
>
> de.wikipedia.org
Meinst du mich? Wenn du mit beschränkt denken meinst, ich weigere mich wilde Spekulationen mit massenhaften Annahmen zu verbreiten und als wahr darzustellen, dann ja, denke ich beschränkt.
Die ganzen "Interpretationen" sind eine Permutation von ungelösten Fragen und daher schlicht und einfach bedeutungslos. Reine Gedankenexperimente.
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Stimmt nicht:
http://www.g-o.de/wissen-aktuell-10306-2009-08-06.html
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firehorse schrieb:
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> NeinDanke schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Philosophie ist eine sentimentale Betrachtungsweise ähnlich wie
> Religion,
> > die mit Worthülsen emotionen wecken will und überzeugt.
>
> Das ist die der Wissenschaft ebenso. Zumindest wenn es um einen Urknall
> geht.
Na eben nicht. Zahlen sollen nicht gezielt emozional gesteuerte Assoziationen wecken um den Gegenüber irrational zu manipulieren. Um mehr handelt es sich bei so manchen "philosophischen" Abhandlungen nicht.
> Meine Theorie wäre eine andere. So wie wir in unseren Körper Bakterien
> haben, Zellen usw. und diese mit der Zeit, nur kleiner und deshalb
> schneller, zerfallen, so ist auch das Universum ein Teil eines ganzen.
> Demnach wären wir nur ein Virus der sich auf einer Zelle eingenistet hat
> und sich jetzt anstrengt auch anderen Zellen den Rest zu geben.
>
> Na.... wie schaut es damit aus?
>
> :D
Langweilig. Gabs schon bei din Simpsons ;) Und was soll ich dazu sagen. Ja nette idee. Mehr ist es auch nicht.
>
> > Philosophie beginnt in lösgelösten Gedankenexperimenten und endet
> > allerhöchstens auf nem Blatt Papier und ist deswegen keineswegs in der
> Lage
> > aktiv an der Grundlagenforschung Physik teilzuhaben.
>
> Das gibt denen nicht das Recht "Gedankenexperimente" (nicht gedankliche
> Experimente?!) nur für sich in Anspruch zunehmen.
Wer verlangt/behauptet das?
> Es gibt allerdings die Möglichkeit diese zu Sperren oder komplett zu
> Löschen. Auch etwas was die Wissenschaft versucht oder schon ermöglicht
> hat.
Was für sperren. In diesem Thread geht es (zumindest im ersten post) um eine hokus pokus Vorsellung die KEINE Theorie im wissenschaftlichen Sinne ist und dann auch noch als ERKLÄRUNGSMODELL für das Universum herhalten soll. Mal von dem Wahrheitsanspruch ganz zu schweigen.
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