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  5. › Tesla Model S: Elektroauto wird…

Rentiert sich aber nicht bei 25ct/kWh

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  1. Rentiert sich aber nicht bei 25ct/kWh

    Autor Icestorm 15.11.12 - 13:51

    Ich finde derzeit die Kalkulation nicht, aber ich habs mal für den Opel Ampera durchgerechnet.
    Bei 500 km Reichweite und entsprechend typischen Verbrauch eines vergleichbaren Fahrzeugs und Voll-Laden kam ich nicht günstiger weg bei den "Treibstoff"-Kosten.
    So teuer wie Strom in Deutschland ist, alle Abgaben inkludiert, wird wohl kaum jemand zugreifen. Nicht zu vergessen die drohenden Kosten für einen Akkutausch.
    Außerdem: was würde sein, sollte trotz allem der E-Antrieb seinen Durchbruch erleben und die Treibstoffverkäufe einbrechen? Gibts dann zertifiziert E-Auto-Steckdosen und Verbot, seine Karre anderswo aufzuladen?
    Der "Autostrom" dürfte meiner Ansicht und Einschätzung nach maximal 10 ct/kWh kosten, sonst wird das nichts. Da kann unsere Bundesregierung noch sosehr bitten.

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  2. Re: Rentiert sich aber nicht bei 25ct/kWh

    Autor Vollstrecker 15.11.12 - 14:00

    Wer keine PV-Anlage hat, hat entweder gepennt oder wohnt in der Stadt.

    Zudem haben sich schon einige Firmen auf Solarcarports speziallisiert.

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  3. Re: Rentiert sich aber nicht bei 25ct/kWh

    Autor 7hyrael 15.11.12 - 14:32

    oder dem wurde es von unseren werten polit-backen vor einigen jahren verboten weil man gefälligst das "stadtbild" (3000 einwoherkaff) nicht verschandeln solle...

    subventionen für alternative energien im privatsektor wurden ja inzwischen gestrichen, die gehn nun nach griechenland.

    ich würde mir umgehend ein elektroauto zulegen, aber was der staat an subventionen dafür bereitstellt ist einfach unterirdisch. klar dass die kisten bei derartig unattraktiven preisen nicht in großen stückzahlen gefertigt werden können, was dem problem noch in die karten spielt.

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  4. Re: Rentiert sich aber nicht bei 25ct/kWh

    Autor ChMu 15.11.12 - 14:35

    Icestorm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde derzeit die Kalkulation nicht, aber ich habs mal für den Opel
    > Ampera durchgerechnet.
    Was hast Du denn da gerechnet?
    > Bei 500 km Reichweite und entsprechend typischen Verbrauch eines
    > vergleichbaren Fahrzeugs und Voll-Laden kam ich nicht günstiger weg bei den
    > "Treibstoff"-Kosten.
    Tatsaechlich? Der Tesla S verbraucht etwa 15kw/100km, trete ihn und Du kommst auf 20kw. So, das waeren in Deutschland also 5Euro/100km. Und dabei ist Strom heute schon erheblich hoeher besteuert als Benzin.
    Fuer 5 Euro bekommst Du wie viele Liter Benzin/Diesel? 3? Wohlgemerkt, heute. Und damit kommst Du in einem sieben Sitzer also konfortabel und "forsch" gefahren 100km weit?

    > So teuer wie Strom in Deutschland ist, alle Abgaben inkludiert, wird wohl
    > kaum jemand zugreifen. Nicht zu vergessen die drohenden Kosten für einen
    > Akkutausch.
    Nun, bei einem normalen Auto wenn man ihn so faehrt wie ein Electro Auto das der Akku nach 8 Jahren ausgetauscht werden muss, braucht das auch einen neuen Motor (und warscheinlich Getriebe) was in etwa das gleiche bezw in der Preisklasse mehr kosten duerfte als eine Batterie.
    > Außerdem: was würde sein, sollte trotz allem der E-Antrieb seinen
    > Durchbruch erleben und die Treibstoffverkäufe einbrechen? Gibts dann
    > zertifiziert E-Auto-Steckdosen und Verbot, seine Karre anderswo
    > aufzuladen?
    Wieso? Das ist doch das schoene, stell Dir nen Solarport auf die Einfahrt und vergiss tanken ganz.

    > Der "Autostrom" dürfte meiner Ansicht und Einschätzung nach maximal 10
    > ct/kWh kosten, sonst wird das nichts. Da kann unsere Bundesregierung noch
    > sosehr bitten.

    Also die Stromkosten sind bei einem Electro Auto wirklich das unwichtigste ueberhaupt.

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  5. Re: Rentiert sich aber nicht bei 25ct/kWh

    Autor derdiedas 15.11.12 - 14:36

    Rechnen - magelhaft?

    Ein Haus benötigt etwa 4000 Kilowattstunden
    Das Auto bei 10000 km etwa 3200 Kilowattstunden (Opel Ampera 16AH reichen realistisch für maximal 50KM - versprochen werden 60 die schafft aber derzeit keiner)

    Für 3200 kw/h benötigst Du eine 5KW Anlage (damit man hier auf etwa 4000kW pro Jahr kommt) - als Faustregel gilt 5000Euro pro KW der Anlage - macht also 25000 Euro.

    Auf 10 Jahre gerechnet kostet Dich also die PV Anlage 2500Euro im Jahr - bei 1,5Euro Pro Liter Diesel und 5L/100km benötige ich aber nur 750Euro für die gleichen 10000km.

    - Also kostet die PV Anlage schon 1750Euro pro Jahr mehr als der Diesel
    - Beim Strom aus dem Netz ist man bei 8 Euro/100KM was vergleichbar mit dem Dieselpreis ist
    - Das Auto kostet aber mind. 20% mehr bei der Anschaffung

    Nicht eingerechnet sind Subventionen (die alle Bürger denen zahlen die bereits genug Geld haben um sich ein Haus zu leisten) . Und die Entwicklung des Dieselpreises der warscheinlich noch wesentlich teurer werden kann.
    Auch nicht eingerechnet die reichweiten und Akku Lebensdauer probleme oder wie bei Renault das Akkuleasing (mind 50Euro im Monat)

    Das bedeutet eine PV Anlage amortisiert sich nach mehr als 10 Jahren, wenn bis dahin nicht die Spannungswandler(die gerne abrauchen) und etwaige Ausfälle einem die Rechnung verhageln. Macht aber das Elektroauto fahren (derzeit)auf jeden Fall nicht billiger.

    Gruss DDD

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  6. Re: Rentiert sich aber nicht bei 25ct/kWh

    Autor ChMu 15.11.12 - 14:56

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Rechnen - magelhaft?

    Kommt auf die zu Grunde liegenden Zahlen an
    >
    > Ein Haus benötigt etwa 4000 Kilowattstunden

    Ganz schoen verschwenderisch, mein Haushalt kam letztes Jahr mit 2800 hin.

    > Das Auto bei 10000 km etwa 3200 Kilowattstunden (Opel Ampera 16AH reichen
    > realistisch für maximal 50KM - versprochen werden 60 die schafft aber
    > derzeit keiner)

    Wow, wo hast Du denn das her? Der Opel hat eine 16AH Batterie, von der aber nur 7,8AH genutzt werden und ich bin im Testbetrieb auch schon auf 80km damit gekommen. Aber Du hast schon Recht, 40-50km ist in der Praxis realistischer. Mein eigener electrischer (Klein) Wagen kommt auf MAXIMAL 12kw/100km, im normalen Stadt Betrieb um die 10. Der Opel verbraucht viel, er muss ja auch noch nen ganzen Verbrenner Wagen mitschleppen.
    >
    > Für 3200 kw/h benötigst Du eine 5KW Anlage (damit man hier auf etwa 4000kW
    > pro Jahr kommt) - als Faustregel gilt 5000Euro pro KW der Anlage - macht
    > also 25000 Euro.

    Du hast auch laenger nicht auf die Preise geschaut, oder? Wenn Du heute 2000Euro/KW bezahlst, dann ist das schon viel. Wechselrichter brauchst Du nicht ohne Einspeisung, Du willst doch nur den Wagen laden, da tuts auch entweder direkte Einspeisung (400V Gleichstrom) oder ein einfacher Wechselrichter ( gleicher Name, aber nicht das teure Teil fuer die Einspeisung) . Direkte Einspeisung ist das einfachste und verlusst aermste.

    > Auf 10 Jahre gerechnet kostet Dich also die PV Anlage 2500Euro im Jahr -
    > bei 1,5Euro Pro Liter Diesel und 5L/100km benötige ich aber nur 750Euro für
    > die gleichen 10000km.

    Ne ne, also meine Anlage hat gute 10000 gekostet und produziert mehr als ich verfahren kann (12000-15000km/a) und Dein Dieselpreis ist heute, was kostet das in 5 oder 10 Jahren? Wenn Deine Solaranlage immer noch Strom produziert?
    Und den 5l Diesel in der Groesse und Klasse des ModelS moechte ich mal sehen. Nicht was die Werbung sagt, sondern echter Verbrauch.

    > - Also kostet die PV Anlage schon 1750Euro pro Jahr mehr als der Diesel
    Nope.
    > - Beim Strom aus dem Netz ist man bei 8 Euro/100KM was vergleichbar mit dem
    > Dieselpreis ist
    Nope, bei meinem Wagen komme ich auf etwa 2.60Euro/100km, beim ModelS waeren es dann 5 Euro.

    > - Das Auto kostet aber mind. 20% mehr bei der Anschaffung

    Beim ModelS eben nicht, das ist ja das besondere. Aber selbst wenn, faehrt Dein Wagen rein mit Benzin/Diesel? Kein Oel, keine Schmiestoffe, keine Kuehlung, Pumpen, Filter, Auspuff oder KAT Anlagen, alles was gewartet und aufgefuellt werden muss? Kostet alles nichts?
    >
    > Nicht eingerechnet sind Subventionen (die alle Bürger denen zahlen die
    > bereits genug Geld haben um sich ein Haus zu leisten) . Und die Entwicklung
    > des Dieselpreises der warscheinlich noch wesentlich teurer werden kann.
    > Auch nicht eingerechnet die reichweiten und Akku Lebensdauer probleme oder
    > wie bei Renault das Akkuleasing (mind 50Euro im Monat)
    Subventionen? Ich rede von der direkten Einspeisung Deines Stroms ins Auto. Ohne Subvention. Selbst das ist guenstiger.
    >
    > Das bedeutet eine PV Anlage amortisiert sich nach mehr als 10 Jahren, wenn
    > bis dahin nicht die Spannungswandler(die gerne abrauchen) und etwaige
    > Ausfälle einem die Rechnung verhageln. Macht aber das Elektroauto fahren
    > (derzeit)auf jeden Fall nicht billiger.

    Also ich kann in den letzten 8 Jahren seit ich vorwiegend electrisch fahre, auf recht hohe Ersparnisse zurueckblicken. Als Vergleich habe ich ja den Wagen meiner besseren Haelfte, welche fast genau so viel fahrt im fast identischen Auto, aber mit Verbrenner und erhebliche Kosten hat.
    >
    > Gruss DDD

    Gruss

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  7. Re: Rentiert sich aber nicht bei 25ct/kWh

    Autor pur3 15.11.12 - 18:37

    rechnet sich in deutschland, kohlekraftwerken sei dank au ökologisch nicht!!!

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  8. Re: Rentiert sich aber nicht bei 25ct/kWh

    Autor friespeace 16.11.12 - 09:24

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Rechnen - magelhaft?

    Ja - sehr mangelhaft. Aber bei dir.
    >
    > Ein Haus benötigt etwa 4000 Kilowattstunden
    > Das Auto bei 10000 km etwa 3200 Kilowattstunden (Opel Ampera 16AH reichen
    > realistisch für maximal 50KM - versprochen werden 60 die schafft aber
    > derzeit keiner)

    Wie schon erwähnt - der wird nicht tiefentladen. Landen wir also bei 16 kWh pro 100 km. Und im Jahr 20.000 km Reichweite mit deiner Solaranlage.

    > Für 3200 kw/h benötigst Du eine 5KW Anlage (damit man hier auf etwa 4000kW
    > pro Jahr kommt) - als Faustregel gilt 5000Euro pro KW der Anlage - macht
    > also 25000 Euro.

    Absurde Preise. Die Anlage kostet dich Stand heute maximal 9.000 ¤ Tutto Completto.
    >
    > Auf 10 Jahre gerechnet kostet Dich also die PV Anlage 2500Euro im Jahr -
    > bei 1,5Euro Pro Liter Diesel und 5L/100km benötige ich aber nur 750Euro für
    > die gleichen 10000km.

    PV-Anlagen sind auf 20 Jahre Lebensdauer ausgelegt. Und die schaffen Sie auch locker. Macht also 450 ¤ im Jahr Kosten. Schlagen wir noch Wartung drauf, sind wir bei 475 ¤ im Jahr. Für 20.000 km. Das macht....

    2,38 ¤ pro 100 km. Viel Erfolg mit deinem Diesel...

    Auf den anderen Unsinn gehe ich gar nicht weiter ein.
    >
    > Gruss DDD

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  9. Re: Rentiert sich aber nicht bei 25ct/kWh

    Autor Anonymer Nutzer 16.11.12 - 13:30

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tatsaechlich? Der Tesla S verbraucht etwa 15kw/100km, trete ihn und Du
    > kommst auf 20kw. So, das waeren in Deutschland also 5Euro/100km. Und dabei
    > ist Strom heute schon erheblich hoeher besteuert als Benzin.
    Ok. Nehmen wir mal zwei vergleichbare Autos. Chevrolet Volt und Opel Zafira. Da kostet der Volt sicher knapp 20.000 Euro mehr.
    Einsparung: 10 Euro/ 100 km - 5 Euro/ 100 km also 5 Euro auf 100 km.
    Und jetzt rechnen wir mal:
    20.000 ¤/ (5 / ¤/ 100 km) = 400.000 km. Und schon rechnet sich der Volt nach 400.000 km ... Zinseffekte und Risiko sind da noch nicht mal bewertet ...
    Ok, der Volt braucht vielleicht weniger als der Tesla S. Aber warten wir erst mal, was ein E-Auto im Winter so schönes anstellt ...

    Es macht keinen Sinn, ein E-Auto zum sparen zu kaufen. Wenn es sich mal für die Umwelt rechnet und man etwas für die Umwelt tun will, dann macht es Sinn.

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  10. Re: Rentiert sich aber nicht bei 25ct/kWh

    Autor ChMu 16.11.12 - 14:57

    hiasB schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ChMu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Tatsaechlich? Der Tesla S verbraucht etwa 15kw/100km, trete ihn und Du
    > > kommst auf 20kw. So, das waeren in Deutschland also 5Euro/100km. Und
    > dabei
    > > ist Strom heute schon erheblich hoeher besteuert als Benzin.
    > Ok. Nehmen wir mal zwei vergleichbare Autos. Chevrolet Volt und Opel
    > Zafira. Da kostet der Volt sicher knapp 20.000 Euro mehr.
    Ja, das ist aber die Politik von Opel/GM und hat nichts mit dem ModelS zu tun, die Hersteller haben ja die Angst vor Tesla weil sie eben nicht 20000 mehr kosten. Das der Volt ueberteuert ist, braucht man nicht zu erwaehnen.

    > Einsparung: 10 Euro/ 100 km - 5 Euro/ 100 km also 5 Euro auf 100 km.
    > Und jetzt rechnen wir mal:
    > 20.000 ¤/ (5 / ¤/ 100 km) = 400.000 km. Und schon rechnet sich der Volt
    > nach 400.000 km ... Zinseffekte und Risiko sind da noch nicht mal bewertet

    Nope, die 5 Euro waren es, wenn Du die Kiste trittst. Wenn Du das gleiche mit nem Benziner machst, geht der Spritverbrauch in die Stratosphaere (Golf 1,8l haben wir auf locker 22l/100km gebracht, bei "richtiger" Fahrweise) da ist nichts mit 10 Euro/100km. Mal ganz davon abgesehen, das es sich bei diesen Rechnungen immer um jetzige Spritpreise handelt, ein Auto wird in Deutschland aber im Schnitt 8 Jahre gefahren. Ausserdem faehrt ein Benziner eben icht rein mit Benzin, der braucht ewige Pflege.
    > ...
    > Ok, der Volt braucht vielleicht weniger als der Tesla S. Aber warten wir
    > erst mal, was ein E-Auto im Winter so schönes anstellt ...

    Was soll es anstellen? Ich fahre die letzten 6 Winter electrisch, was soll da anders sein?
    >
    > Es macht keinen Sinn, ein E-Auto zum sparen zu kaufen. Wenn es sich mal für
    > die Umwelt rechnet und man etwas für die Umwelt tun will, dann macht es
    > Sinn.

    Die Umwelt interessiert mich nicht, das gebe ich gerne zu. Ich habe meinen Wagen damals umruesten lassen, weil es langfristig erheblich guenstiger war, es um Klassen mehr "Fahrspass" mit nem E-Hobel gibt (ist einfach nur schoen wenn der einfach so loszieht) und man die totale Kostenkontrolle hat. Ich weiss was mich 100km kosten, gestern, heute und naechstes Jahr.ich mache meinen Strom selber und kenne daher die Kosten, auch fuer die Zukunft, jedenfalls solange ich noch lebe. Was danach kommt, ist fuer mich nicht unbedingt wichtig.

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  11. Re: Rentiert sich aber nicht bei 25ct/kWh

    Autor Anonymer Nutzer 16.11.12 - 15:21

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, das ist aber die Politik von Opel/GM und hat nichts mit dem ModelS zu
    > tun, die Hersteller haben ja die Angst vor Tesla weil sie eben nicht 20000
    > mehr kosten. Das der Volt ueberteuert ist, braucht man nicht zu erwaehnen.
    Naja, wie viel Gewinn macht Tesla denn im Jahr? Dem Auto Geld in den Kofferraum zu legen, damit es jemand kauft, kann langfristig wohl kaum eine Lösung sein.

    > Nope, die 5 Euro waren es, wenn Du die Kiste trittst. Wenn Du das gleiche
    > mit nem Benziner machst, geht der Spritverbrauch in die Stratosphaere
    Ich gehe von einem Diesel aus. Und dass ein Ampera/ Volt auf 100 km mehr als 5 Euro einspart, glaube ich da kaum ...

    > Ausserdem faehrt ein Benziner
    > eben icht rein mit Benzin, der braucht ewige Pflege.
    Und wer sagt, das sei bei einem E-Auto anders? Dann braucht das eben Updates ... Wer heute verlässliches über die Langzeitnutzung von E-Autos aufführen will, sollte sich mal die Frage stellen, wo die Infos herkommen ...

    > Was soll es anstellen? Ich fahre die letzten 6 Winter electrisch, was soll
    > da anders sein?
    Wie weit kommt man mit Heizung, Sitzheizung, Scheibenheizung, usw.?

    > Die Umwelt interessiert mich nicht, das gebe ich gerne zu. Ich habe meinen
    > Wagen damals umruesten lassen, weil es langfristig erheblich guenstiger
    > war, es um Klassen mehr "Fahrspass" mit nem E-Hobel gibt (ist einfach nur
    > schoen wenn der einfach so loszieht) und man die totale Kostenkontrolle
    > hat. Ich weiss was mich 100km kosten, gestern, heute und naechstes Jahr.ich
    > mache meinen Strom selber und kenne daher die Kosten, auch fuer die
    > Zukunft, jedenfalls solange ich noch lebe. Was danach kommt, ist fuer mich
    > nicht unbedingt wichtig.
    Diese Aussage trifft so genau für 1 von 7 Mrd. Personen zu. Das ist nicht verwerflich aber eben auch nicht verallgemeinerbar.

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  12. Re: Rentiert sich aber nicht bei 25ct/kWh

    Autor Eheran 16.11.12 - 15:56

    >Wieso? Das ist doch das schoene, stell Dir nen Solarport auf die Einfahrt und vergiss tanken ganz.
    Angenommene Leistung der Solaranlage: 10kW
    Angenommener Zeitpunkt des üblichen Aufladens eines E-Autos: zwischen 17 und 6Uhr.
    Angenommener maximaler Energieertrag der Anlage in diesem Zeitraum: 1kWh Winter, 20kWh Sommer.

    Worauf ich hinaus will: Mit einer aufladung durch eigenen Strom wird es nichts ohne Zwischenspeicher.

    Ansonsten ist ganz klar der selbsterzeugte Strom die Kosten und den Aufwand einfach nicht Wert, das kann sich höchstens ein kleiner teil der Deutschen leisten.

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  13. Re: Rentiert sich aber nicht bei 25ct/kWh

    Autor ChMu 16.11.12 - 16:16

    hiasB schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ChMu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > Naja, wie viel Gewinn macht Tesla denn im Jahr? Dem Auto Geld in den
    > Kofferraum zu legen, damit es jemand kauft, kann langfristig wohl kaum eine
    > Lösung sein.

    Istdas Dein Ernst? Tesla steht als Anfaenger sehr gut da, anders als etablierte Autohersteller, dessen Verlusste ungleich hoeher stehen, kann man sich wirklich nicht beschweren.
    >
    > > Nope, die 5 Euro waren es, wenn Du die Kiste trittst. Wenn Du das
    > gleiche
    > > mit nem Benziner machst, geht der Spritverbrauch in die Stratosphaere
    > Ich gehe von einem Diesel aus. Und dass ein Ampera/ Volt auf 100 km mehr
    > als 5 Euro einspart, glaube ich da kaum ...
    Der Ampera ist ein denkbar schlechtes Beispiel. Aber auch der spart keine 5 Euro, sondern mehr. Ein reiner e-Wagen spart sehr viel mehr. Hier geht es um das ModelS.
    >
    > > Ausserdem faehrt ein Benziner
    > > eben icht rein mit Benzin, der braucht ewige Pflege.
    > Und wer sagt, das sei bei einem E-Auto anders? Dann braucht das eben
    > Updates ... Wer heute verlässliches über die Langzeitnutzung von E-Autos
    > aufführen will, sollte sich mal die Frage stellen, wo die Infos herkommen

    Ais Erfahrung? Electrische Autos fahren nicht erst seit gestern oder morgen. Und die gesammelten Erfahrungen, welche komischerweise seit Jahrzehnten fast alle Vorurteile der Leute, welche nie in der Naehe eines solchen Fahrzeugs waren, wiederlegen, werden gar nicht wahrgenommen. Oder sie wollen nicht wahrgenommen werden.
    > ...
    >
    > > Was soll es anstellen? Ich fahre die letzten 6 Winter electrisch, was
    > soll
    > > da anders sein?
    > Wie weit kommt man mit Heizung, Sitzheizung, Scheibenheizung, usw.?

    So weit wie immer? Von meinem Haus zum Buero? Davor oder danach Einkaufen, frueher Kinder abholen, jetzt nicht mehr. Die Heizung hat doch im Verhaeltnis zum Gesammt Verbrauch gar keine Bedeutung? Selbst wenn 10% Reichweite verloren gingen (ich nutze eigendlich nie mehr als 50% der Reichweite, so wie alle anderen halt auch) wuerde ich das nicht mitbekommen.
    >
    > > Die Umwelt interessiert mich nicht, das gebe ich gerne zu. Ich habe
    > meinen
    > > Wagen damals umruesten lassen, weil es langfristig erheblich guenstiger
    > > war, es um Klassen mehr "Fahrspass" mit nem E-Hobel gibt (ist einfach
    > nur
    > > schoen wenn der einfach so loszieht) und man die totale Kostenkontrolle
    > > hat. Ich weiss was mich 100km kosten, gestern, heute und naechstes
    > Jahr.ich
    > > mache meinen Strom selber und kenne daher die Kosten, auch fuer die
    > > Zukunft, jedenfalls solange ich noch lebe. Was danach kommt, ist fuer
    > mich
    > > nicht unbedingt wichtig.
    > Diese Aussage trifft so genau für 1 von 7 Mrd. Personen zu. Das ist nicht
    > verwerflich aber eben auch nicht verallgemeinerbar.

    ein Autokauf ist nie zu verallgemeinern. Wenn Tesla nur ein halbes Prozent der Autokaeufer erreicht, koennten sie gar nicht so viel produzieren.

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  14. Re: Rentiert sich aber nicht bei 25ct/kWh

    Autor ChMu 16.11.12 - 16:25

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Wieso? Das ist doch das schoene, stell Dir nen Solarport auf die Einfahrt
    > und vergiss tanken ganz.
    > Angenommene Leistung der Solaranlage: 10kW

    Noe, habe nur die Haelfte.

    > Angenommener Zeitpunkt des üblichen Aufladens eines E-Autos: zwischen 17
    > und 6Uhr.

    ? Hm, das ist ueblich? Also nach meiner Erfahrung stehen die Autos eigendlich die meisste Zeit rum. Ueber 23h am Tag um genau zu sein. Ich verlasse gegen 11h morgends mein Haus, die 5-6 Kw welche der Wagen am Vortag verbraucht hat, sind da lange wieder aufgeladen. Ja, ich habe zwischenspeicher, das stimmt, aber nur aus perfections oder Geiz Gruenden, ich sehe es nicht ein, das den ganzen Tag Strom "verschwendet" wird wenn ich nicht da bin. Ausserdem wird ja das Haus mitversorgt und das braucht Strom Nachts.
    Wenn der Wagen von dunkel bis dunkel nicht da ist, muss man so etwas eben in der Firma machen und dort laden.

    > Angenommener maximaler Energieertrag der Anlage in diesem Zeitraum: 1kWh
    > Winter, 20kWh Sommer.
    >
    > Worauf ich hinaus will: Mit einer aufladung durch eigenen Strom wird es
    > nichts ohne Zwischenspeicher.
    >
    > Ansonsten ist ganz klar der selbsterzeugte Strom die Kosten und den Aufwand
    > einfach nicht Wert, das kann sich höchstens ein kleiner teil der Deutschen
    > leisten.

    Und? Nur ein kleiner Teil der Deutschen faehrt S-Klasse. Noch weniger richtig gute Autos. Auch wohnen nur wenige Deutsche in bezahlten Eigenheimen. Trotzdem ist das ein Markt. Hausbauer werden kaum aufgeben, nur weil die Masse zur Miete wohnen besser findet.
    Aber fuer diejenigen, welche die Bedingungen erfuellen, Haus, Garage, ungefaehr 15000km im Jahr, mittleres Einkommen, fuer die ist es eine grossartige Sache.

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  15. Re: Rentiert sich aber nicht bei 25ct/kWh

    Autor Artur01 16.11.12 - 17:05

    Ein Tesla rentiert sich sehr.
    Wenn man vergleicht mit einem gleichen Auto in der geleichen obere mittelklasse und Leistungsklasse ( PS ) kann man mit einem sehr hohen Verbrauch rechnen von mindesten 10L/ 100km. Also mit ca. 1,6¤/l ( Die spritpreis kennen kennen im allgemeinen nur einen weg, den weg nach oben ) kann bei einem deutschen druchschnittsstrecke von 15000km/a auf ca. 2400¤ spritkosten in einem Jahr. Das wird in zukunft jedes jahr mehr.

    Wenn man den Strom aus der Steckdose nimmt, kommt wie schon oben mal berechnet auf 5¤/100km. auf 15000km hochgerechnet dann ca. auf 750¤ pro jahr. Natürlich wird der strompreis in näher zukunft steigen, aber man hat hier die Option selbst strom zu erzeugen und das günsitger als von den stromversorgern.
    Wenn man sich jetzt eine Photovoltaikanlagen zulegt bei einem preis von 1600¤ pro KW spitzenleistung und eine ertrag daraus hat von 1100kWh, kommt auf Stromgestehungskosten von 10,9 Cent/kWh. Also könnte man denn strompreis von um ca. 60 % senken. Das wären über 2000¤ im erstem jahr ersparnis. Und jedes jahr wird mehr.

    Natürlich ist der Tesla Model S teuer aber in der Oberen Mittelklasse gibt es auch autos die über 100000¤ kosten.
    Bezüglich der haltbarkeit des Akkus, ein deutscher Tesla roadster besitzter ist mit seinem schon über 200000km gefahren und das Teil hält immer noch.
    Tesla will ja auch eine Model rausbringen in der Kompatkklasse. Da werden höhere auflagen erwartet als die jetzt schon großen des Model S von 13000 stück.

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    Für iOS 8.1 soll es mit Pangu 1.0.1 einen Jailbreak geben, der aus China stammt. Er nutzt eine Lücke aus, die es ermöglicht, iPhones, iPads und den iPod touch zu entsperren, um Software installieren zu können, die nicht von Apple abgesegnet wurde.

  2. Gratiseinwilligung für Google: Verlage knicken beim Leistungsschutzrecht ein
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    Verlage knicken beim Leistungsschutzrecht ein

    Es war kaum anders zu erwarten: Die meisten in der VG Media organisierten Verlage wollen keine verkürzte Darstellung ihrer Links bei Google hinnehmen. Der Konzern lehnte zuvor eine Bitte um "Waffenruhe" ab.

  3. John Riccitiello: Ex-EA-Chef ist neuer Boss von Unity Technologies
    John Riccitiello
    Ex-EA-Chef ist neuer Boss von Unity Technologies

    Der Engine-Hersteller Unity Technologies steht unter neuer Führung: Gleichzeitig mit dem Rücktritt von Mitgründer David Helgason als CEO gibt das Unternehmen die Berufung von John Riccitiello als Nachfolger bekannt, dem ehemaligen Chef von Electronic Arts.


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