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Wir brauchen ein völlig anderes Verkehrskonzept

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  1. Wir brauchen ein völlig anderes Verkehrskonzept

    Autor Visionär 12.03.10 - 21:41

    2 Tonne schwere Blechmonster die eine Leistung haben wie ein kleines Blockkraftwerk und mit 250 Sachen über die Autobahn preschen können und nebenbei soviel kosten wie mancherorts eine Eigentumswohnung. Das ist der Status Quo.

    Wir sollten mal nachdenken wofür wir das Auto brauchen und wofür wir es nutzen.

    Die meiste Zeit fahrn wir damit doch im Umkreis von 5-20 km rum. Hin und wieder (WE) so bis 200 km.

    Und im Urlaub dann 2000 km.

    Wichtig ist doch die Mobilität. Und zwar die im näheren Umkreis. Lange Strecken würden wir ja gerne mit Zug und Flugzeug zurücklegen ... aber dann stehn wir am Ziel und haben nix. Und der Stress mit dem Gepäck. Wer schon mal mit dem Zug in Skieurlaub gefahren ist weiss das. Mehr als zwei Gepäckstücke pro Person sind definitiv nicht händlbar.
    Also sol das auch mit dem Auto funktionieren. Gepäck rein, einsteigen und losfahren, am Ziel austeigen, Gepäck raus und die Mobilität am Ziel ist auch gewährleistet. Perfekt.

    Allerdings würden mir für 90% meiner Autonutzung eine Höchstgeschwindigkeit von 60-80 kmh reichen. Nur was mach ich mit den Uraubsfahrten und WE?

    Ich stell mich mit dem Elektro Auto auf den Zug. Und zwar auf einen Zug, der breit genug ist, dass die Autos quer drauf passen. Zwecks der schnellen be- und entladung. Die Trassen sind die Autobahnen. Alle 20 is 50 km gibt es Halteknoten, wo man auffahren oder Abfahren kann.

    Der Vorteil liegt auf der Hand.

    - leichtes Fahrzeug, das aus eigenm Antrieb nicht schneller als 60-80 kmh fahren können muß
    - weite Strecken werden trotzdem schnell überbrückt
    - Elektrofahrzeuge können Problemlos auf dem Zug geladen werden.
    - Da die Autos nicht mehr so schnell fahren, können sie auch wesentlich leichter gebaut werden.
    - Die individuelle Mobilität bleibt erhalten

    Auf die Art wird das E-Auto plötzlich sinnvoll.

    Jetzt steht natürlich noch das Problem des benötigten Stroms da.

    Deutschland importiert projahr für 50 Mrd Euro Rohöl Erdgas weiß ich nicht - schätze nochmal so 20 Mrd.

    Geld, das wir zu einem Großen teil auch in unserem eigen Land, bzw in der EU ausgeben könnten. Für Solarstrom.
    Griechenland und Spanien und Portugal und Süditalien - Jede Menge Sonne und keine Arbeit. Wir dürfen nicht immer nur die Kosten sehen wenn wir alternative Energien erzeugen - wir schaffen Arbeitsplätze in Regionen, in dene es keine gibt. Schaut doch mal was für welche Subventionen von der EU für solch Strukturschwache Regionen sinnlos verpulvert wird. Da liegt Potential brach, da sind Arbeitsplätze en mass. Billiger wirds natürlich nicht. Aber die Kohle bleibt in der EU!

    Sind wir wirklich so eingefahren, dass wir von unserem Verkehrskonzept von 1950 nicht mehr wegkommen ????

    Ich sag nicht, dass das ein ausgereiftes Konzept ist. Es gibt auch hier Problem und Hacken. Aber man muss einfach mal die eingefahrenen Strukturen verlassen.

    Und jetzt - immer feste druff

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