Wofür sind diese künstlichen Elemente gut?
Was macht man damit? Werden die anderen Elemente (Ununhexium usw.) irgendwo verwendet?
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Soweit ich weiß, gibt es im Moment keinerlei Praxisanwendung für ultraschwere Elemente - da diese nur Sekunden oder sogar noch kürzer existieren ist das auch schwer.
Es geht um Grundlagenforschung, es geht darum, mehr über die Grundlagen der Materie und der Elemente herauszufinden. Es ist sozusagen "reine" Wissenschaft - es geht "nur" darum, zu wissen, wie das Periodensystem weitergeht.
Ich finde das ist ein guter Grund. Es gehört zum Wesen des Menschen, mehr über seine Welt herausfinden zu wollen. Deshalb baut man einen LHC, um ein Higgs-Boson zu finden, deshalb suchen Astronomen nach Exoplaneten und deshalb versucht man hier, ultraschwere Elemente zu synthetisieren.
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BiGfReAk schrieb:
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> Wofür sind diese künstlichen Elemente gut?
> Was macht man damit? Werden die anderen Elemente (Ununhexium usw.) irgendwo
> verwendet?
Naja erst einmal geht es darum genau zu begreifen, wann und warum der Nucleus stabil ist bzw. instabil wird. Außerdem besagt eine Theorie, das es in den Transuranen noch ein stabiles Element geben könnte. Heisser Kandidat dafür ist Element 115 (Ununpentium), doch bis jetzt sind alle Herstellungsversuche an der "Magischen Zahl" der Neutronen gescheitert, heisst es ist in Bruchteilen von Sekunden zerfallen.
Kann aber auch sein, das diese Therie falsch ist.
Im Zweifelsfall ist Google dein Freund und vermeide Artikel mit "Robert Lazar", da geht es zwar auch um E115 aber auch um Area 51 und Außerirdische, was ein bisscher zu sehr "Tinfoilhattery" ist, um bei dem Thema zu helfen.
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BiGfReAk schrieb:
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> Wofür sind diese künstlichen Elemente gut?
> Was macht man damit? Werden die anderen Elemente (Ununhexium usw.) irgendwo
> verwendet?
Jedes mal wird bei Grundlagenforschung nach dem Sinn gefragt.
Mich persönlich nervt das schon fast.
Auch der Laser wurde als Werkzeug einer Grundlagenforschung Entwickelt.
D.h. auch das dabei neue Geräte sogar direkt entstehen.
Aber um die geht es nicht.
Es geht auch nicht immer direkt um neue Produkte.
Der Sinn ist Wissen!
Und als Grund sollte das reichen!
Alles was zusätzlich bei abfällt ist Bonus.
Und das kommt häufig genug vor!
Wenn nur noch Forschungen mit dem Ziel der Produkterweiterungen getriebenen werden, bleiben wir ganz schnell auf der Strecke.
Einsteins Forschungen am Licht hatte zu erst auch keine neue Lampe hervorgebracht.
Aber seine bekannte Theorie, und damit verbunden das Wissen das Schwerkraft die Zeit beeinflusst. Ohne dieses Wissen wäre Satellitennavigation nicht möglich.
Dank der Satelliten hat sich wiederum auch uns geologisches Wissen erweitert.
So kann die Forschung am Licht indirekt das gesamte Wissen über den Planten erweitern. Es gibt bestimmt noch viel bessere Beispiele als dieses.
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Wieso hat Heinrich Hertz damals mit irgendwelchen nutzlosen elektromagnetischen Wellen experimentiert? Die haben niemandem etwas gebracht. Und dann hat er plötzlich das Radar erfunden. Ein paar Jahre später hat Percy Spencer damit rumgespielt und ihm ist dabei ein Schokoriegel in der Tasche geschmolzen. Heute haben wir die Mikrowelle. Aber das hat sich niemandem etwas gebracht und das Wissen über elektromagnetische Strahlung hat uns auch gar nicht für Fortschritt gesorgt.
Wieso hat Newton sich denn damals die Mühe gemacht, seine 3 Axiome aufzuschreiben und sein Gravitationsgesetz zu formulieren? Die haben doch auch keinem sofort etwas gebracht.
Achja ... davon hingen ja nur die nächsten Jahrhunderte Forschung und Innovationen ab. Na dann ...
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