1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › VDSL-Betreiber: 100 MBit/s auf…

Aktion und Reaktion

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Aktion und Reaktion

    Autor c3rl 21.11.12 - 19:35

    Da viele Menschen auch hier im Forum anscheinend nicht verstehen, warum Glasfaser notwendig ist und wir nicht "erstmal noch" bei Kupfer bleiben sollten, möchte ich eine Gegenfrage an all jene richten:
    Warum haben die ganzen heutigen App-Entwickler nicht schon 2002 Apps für Windows-PDAs entwickelt? Hätten die den App-Markt erschaffen, dann hätten die damaligen PDAs doch so geboomt wie die Smartphones heute - oder etwa nicht?

    Die Antwort kann man sich wohl denken. Bei der Telekommunikationsinfrastruktur ist es das gleiche: Wieso sollte ich einen Dienst anbieten wollen, der viele HD-Programme per IPTV streamt, wenn der Anschluss der meisten Leute nichtmal das "kleine HD" schafft? - mal abgesehen vom Monopolwunsch. Die logische Konsequenz ist: Ich biete diesen Dienst erst mal nicht an, sondern warte damit bis es wirtschaftlich genug geworden ist, also bis genug Leute ihn kaufen würden, weil sie ihn kaufen könnten.

    Google macht es vor. Mit ihrem 1GBit/s-Anschluss wird vieles ermöglicht, was mit 50MBit/s oder eben gar 7MBit/s (war das nicht der Durchschnitt?) nicht einmal entfernt möglich zu sein scheint. Vom Upload wollen wir gar nicht erst sprechen. Als bestes Beispiel kann man da den Datenaustausch nennen, vor allem innerhalb von und zwischen Unternehmen. Stellt euch vor, ihr könntet die 200GB Projektdateien schnell mal in 10 Minuten übers Netz schieben... wäre das schön.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  2. Re: Aktion und Reaktion

    Autor Sharra 21.11.12 - 22:16

    Aktion und Reaktion funktioniert allerdings auch manchmal andersherum.
    Wenn immer mehr Bandbreite benötigt wird, müssen die Leitungsbetreiber auch ausbauen. Den Punkt haben wir ja schon über Jahre erreicht. Nur blöd, dass die Leitungseigner es nicht einsehen da Geld reinzustecken.
    Die Telekom würde ja sehr gerne Glasfaser ausbauen. Nur die Netzagentur sagt, baut mal schön, aber dann dürfen auch alle anderen auf das Netz. Da sagt die Telekom verständlicherweise nö danke.
    Und alle anderen schreien nur laut, die Telekom solle doch Leitungen legen, aber selbst rührt keiner einen Finger. Zu teuer, und man müsste dann auch ja die Konkurrenz reinlassen...

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  3. Re: Aktion und Reaktion

    Autor Reddead 21.11.12 - 23:01

    +1

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  4. Re: Aktion und Reaktion

    Autor 0mega 22.11.12 - 01:40

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aktion und Reaktion funktioniert allerdings auch manchmal andersherum.
    > Wenn immer mehr Bandbreite benötigt wird, müssen die Leitungsbetreiber auch
    > ausbauen. Den Punkt haben wir ja schon über Jahre erreicht. Nur blöd, dass
    > die Leitungseigner es nicht einsehen da Geld reinzustecken.
    > Die Telekom würde ja sehr gerne Glasfaser ausbauen. Nur die Netzagentur
    > sagt, baut mal schön, aber dann dürfen auch alle anderen auf das Netz. Da
    > sagt die Telekom verständlicherweise nö danke.
    > Und alle anderen schreien nur laut, die Telekom solle doch Leitungen legen,
    > aber selbst rührt keiner einen Finger. Zu teuer, und man müsste dann auch
    > ja die Konkurrenz reinlassen...

    Tja, das passiert halt wenn man Infrastrukturanbieter privatisiert. Die denken halt nicht in Kategorien wie zukunftsfähig sondern eher Profitmaximierung, Quartalsziele, usw.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.11.12 01:41 durch 0mega.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  5. Re: Aktion und Reaktion

    Autor KastenBier 22.11.12 - 07:42

    Schon klar, die Telekom soll fleißig Glasfaser in Großstädten verlegen, während ich seit Jahren mit DSL 1.000 (seit Kurzem 5.500 wegen Umzugs), auskommen muss. Da fehlt mir die Verhältnismäßigkeit. Und jedem, der wegen seinem ach so langsamen 50.000er Anschluss die Rotzfahne schwingt, gehört mal die Augen geöffnet

    Die Städte sind mit ihren 50.000er Anschlüssen wirklich gut genug bedient. Mich zumindest, freut daher die Uneinsichtigkeit der Telekom. Warum soll nur ich leiden, auch die anderen dürfen nur zu gerne daran teilhaben, sofern das mit 5-10 MB/s die Sekunde denn überhaupt möglich ist.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 22.11.12 07:46 durch KastenBier.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  6. Re: Aktion und Reaktion

    Autor nille02 22.11.12 - 11:15

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und alle anderen schreien nur laut, die Telekom solle doch Leitungen legen,
    > aber selbst rührt keiner einen Finger. Zu teuer, und man müsste dann auch
    > ja die Konkurrenz reinlassen...

    So einfach ist es leider nicht immer. Die Telekom ist, sobald die Konkurrenz wittert sehr Fix mit dem "Ausbau".

    Der Nachbarort bei uns besitzt kein DSL sondern nur ISDN. Für 300 Haushalte sah die Telekom es nicht ein den Ort Auszubauen. Bis zu der Aussage brauchte die Telekom 5 Jahre und hat die Bewohner warten lassen.

    Nun wollte man aber unbedingt DSL und hat sich selber dran gemacht. Kaum stand das neue Netz, verkündetet die Telekom das in naher Zukunft, jeder im Ort DSL 16k bekommen kann.
    Bei so einem verhalten, braucht die Telekom sich nicht wundern wenn kein anderer Ausbauen möchte.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  7. Re: Aktion und Reaktion

    Autor pampashase 22.11.12 - 11:32

    So sehr ich den Prärieaustern eine Gigabit-Leitung gönnen würde, aber wer auf dem Land - bzw. auch in Kleinstädten - wohnt, muss mit Einschränkungen leben können. Oder wird auch angeprangert, dass es dort kein U-Bahn-Netz gibt? Der Ausbau der Infrastruktur kommt nicht durch die Existenz oder Anzahl der Privathaushalte alleine, sondern wird von der Dichte der angesiedelten Industrie/Gewerbe bestimmt.

    Die Vergleiche mit anderen Ländern sind überflüssig, da eine Vielzahl nicht annähernd über die Bevölkerungszahl und -dichte der BRD verfügen. Wie viel Prozent der Haushalte der USA deckt Google mit seinen Gigabit-Leitungen ab? Mal darüber nachgedacht?

    Aber Hauptsache es handelt sich um "Leid" und "Ungerechtigkeit", weil wir ja sonst keine Probleme in unserer Welt haben.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  8. Re: Aktion und Reaktion

    Autor Sharra 22.11.12 - 11:39

    Internetzugänge mit U-Bahnen zu vergleichen halte ich für dämlich.
    Im Endeffekt ist eine Internetleitung eher mit Telefon, Strom und Wasser zu vergleichen. Und die werden auch überall hinverlegt. Und ja, Wasser und Abwasser sind durchaus aufwändig im Vergleich zu einer Glasfaster oder auch Kupferleitung.

    Die Telcos weigern sich nur in die sowieso schon vorhandenen Kästen modernere Technik zu schrauben, weil ihnen die Amortisierung zu langsam ginge. Der Aufwand wäre dabei noch zu vernachlässigen. Das aufwändigste wären evtl noch Repeater zu installieren, falls die Leitungen wirklich mal zu lang wären.

    Das Netz gehört heutzutage nunmal dazu. Für viele Angestellte wird heute schon vorausgesetzt, dass sie daheim auch Zugriff aus Netz haben. Von Firmen mal ganz zu schweigen. Vor 20 Jahren hat auf dem Land einer seinen Handwerksbetrieb aufgemacht, weil es dort sowas nicht gab. Soll der jetzt mit Sack und Pack nebst Angestellten umziehen, und sich zur Konkurrenz in die Stadt gesellen, nur weil er dort Internet kriegt, auf dem Land aber nicht? Bitte denkt doch einmal nach, bevor diese "Auf dem Land muss man eben verzichten" Keule kommt.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  9. Re: Aktion und Reaktion

    Autor pampashase 22.11.12 - 13:14

    Dämlich oder nicht, aber es ist ja nicht so, dass kein Internet vorhanden ist. Ebenso gibt es auf dem Land Busverbindungen. Der Unterschied ist jedoch dazu, dass es genauso selten Glasfaser-Netze oder Vergleichbares auf dem Land gibt, wie auch U-Bahn-Netze. Beides ist Infrastruktur.

    Vergleiche machen immer nur bedingt Sinn, da gebe ich Dir Recht und das zeigt selbst der Deinige. Die Trinkwasser-/Abwasser-Versorgung mit Internetleitungen zu vergleichen, ist im Endeffekt nichts anderes, oder würde jemand für Gigabit-Anschlüsse gerne auf Hygiene verzichten? (Wobei dies in diesem Forum fast schon wieder eine gefährliche Frage ist...).

    Glaubt mir, auch ich würde es begrüßen, wenn jeder Haushalt mit Gigabit angebunden wäre, egal ob Großstadt oder Land. Nur ist es eine Tatsache, dass bei jeder Wohnort-Entscheidung (ja ich weiß, manchmal sind sie nicht freiwillig) ein Für und Wider existiert.

    Vielleicht wäre es ja einfacher, wenn sich jeder Kunde, der sich einen Gigabit-Anschluss wünscht, auch im vorhinein dazu bereit erklärt, eine dementsprechend angepasste Monatsgebühr oder zumindest Bereitstellungspauschale dafür zu bezahlen, damit die Kosten für eine flächendeckende Glasfaser-Infrastruktur davon mitgetragen werden (die bei den geschätzten 80 Milliarden Euro ja nicht gerade gering sind). Ob das jedoch in unserer Gesellschaft so funktioniert, in der ein Telefon-/Internetanschluss für 20 Euro/Monat mit Volumenbegrenzung schon als "Sauerei" angesehen wird?

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  10. Re: Aktion und Reaktion

    Autor Sharra 22.11.12 - 13:17

    Auf der anderen Seite kassieren die Telcos die selben Gebühren für 6k DSL wie für 512KBit DSL. Auch nicht besser. Und anstatt die Gewinne, die durch eingesparte Traffickosten (DSL-Light Kunden laden wenig runter, und nutzen das Netz allgemein weniger, da es einfach keinen Spass macht) in Aufrüstung zu investieren, belässt man alles wie es ist, und kassiert weiterhin für weniger Leistung.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  11. Re: Aktion und Reaktion

    Autor pampashase 22.11.12 - 13:32

    Optimal ist das sicher nicht und es erscheint ein Preismodell fairer, bei dem man z.B. pro 100 KBit möglicher Bandbreite berechnet, wobei das am Ende nur für den Kunden gut klingt. Wenn der Anschluss mit 512KBit ausfällt, kostet die Wartungsarbeit den Betreiber auch nicht weniger, als wenn der Anschluss mit 6MBit ausfällt. Ebenso möchte ich mir nicht ausmalen, was für Chaos mit Rechnungen und damit verbundenen Reklamationen entsteht, nachdem es jetzt schon teilweise schwierig ist. :)

    Ich würde hier - wie in vielen anderen Bereichen auch - eine Kostentransparenz begrüßen, warum welche Leistung einen bestimmten Preis hat. Die Begründung Traffickosten ist wahrscheinlich das einfachste für die Konzerne, da sie dann noch mit dem Finger auf die bösen Leecher zeigen können.

    Warum gibt es eigentlich beim Thema Glasfaser-Netzausbau nicht so ein Vorgehen wie für UMTS-/LTE-Netze? Das größte Übel schafft die Basis, die nächstkleineren Übel dürfen sie ersteigern ... wobei das war auch nur die Frequenznutzung, oder?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.11.12 13:34 durch pampashase.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  12. Re: Aktion und Reaktion

    Autor sp1derclaw 22.11.12 - 14:19

    pampashase schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So sehr ich den Prärieaustern eine Gigabit-Leitung gönnen würde, aber wer
    > auf dem Land - bzw. auch in Kleinstädten - wohnt, muss mit Einschränkungen
    > leben können. Oder wird auch angeprangert, dass es dort kein U-Bahn-Netz
    > gibt? Der Ausbau der Infrastruktur kommt nicht durch die Existenz oder
    > Anzahl der Privathaushalte alleine, sondern wird von der Dichte der
    > angesiedelten Industrie/Gewerbe bestimmt.
    >
    > Aber Hauptsache es handelt sich um "Leid" und "Ungerechtigkeit", weil wir
    > ja sonst keine Probleme in unserer Welt haben.

    Dass du auf dem Land keine Infrastruktur einer Stadt hochziehst, war schon immer so und nicht jeden Bauernhof mitten in der Prärie wird man mit Glasfasern anbinden können. Dafür gibt es dann bald LTE Advanced als Komplementärtechnologie. Dennoch sollte man auch kleinere Städte oder Gemeinden mit Glasfaser versorgen, denn niemand will, dass alle in die Stadt ziehen. Die sind zum Teil jetzt schon absurd vollgestopft mit Autos und die Kriminalität geht je nach Größe der Stadt auch hoch. Nein lass mal.

    Die Kohle wird und sollte die Telekom nicht investieren. Sie muss sich als privatwirtschaftliches Unternehmen auch um das Geld Sorgen machen und so hoch ist der Gewinn von denen nun auch wieder nicht, dass man mal eben die knapp 80-90 Mrd. Euro hat, von denen sie selbst sprechen. Man sollte stattdessen mal überlegen, ob man Ländern wie Griechenland Bürgschaften und Geld sonstwo hin blasen möchte, wenn dort Steuerhinterziehung Methode hat und Finanzberichte geschönt werden (sowohl beim Euro-Beitritt als auch im Nachhinein im Rahmen der Schuldensituation). Auch könnte man die Kohle vom Soli für solche Infrastrukturmaßnahmen verwenden. Der Staat sollte dies finanzieren und das Netz als öffentliches Unternehmen vermieten.

    Bis vor kurzem habe ich auf dem Land, naja im Einzugsgebiet einer Stadt gewohnt. DSL 3000. DSL RAM (wäre wohl bei DSL 7000 raus gekommen) wollte man mir nicht schalten, obwohl es technisch möglich gewesen wäre, doch dazu hätte man den Techniker raus schicken müssen, der zwei Adern umklemmt. Das ist der tägliche Wahnsinn bei der Telekom. In der Stadt habe ich sowohl eine 16-MBit-Leitung (privat) als auch eine 128er-Leitung beruflich. Davor 25 MBit privat. Meine Erkenntnis: Ab 16 MBit sinkt der zusätzliche Nutzen pro MBit rapide ab. Eine 25er sollte es evtl. schon sein, um bei 1080p-Videos aus dem Netz noch etwas Luft zu haben, aber die 128er-Leitung bekomme ich schwerlich ausgelastet, selbst mit parallelen Downloads und ja, wir haben GBit-LAN. Daher finde ich alles über 100 MBit im Moment relativ sinnbefreit bzw. für einen kleinen Prozentsatz an Nutzern überhaupt relevant (<5%). Die Kohle sollte man jetzt eher mal in LTE stecken, um zumindest in der Fläche den Schnitt anzuheben, die Backbone-Infrastruktur für einen Gesamtausbau zu stärken und die Investitionskosten für flächendeckendes Glasfaser in die Länge zu strecken. So eine Summe bringt kein Unternehmen in 5-10 Jahren auf.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 22.11.12 14:19 durch sp1derclaw.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  13. Re: Aktion und Reaktion

    Autor Sharra 22.11.12 - 14:43

    LTE kann aber leider auch nur eine Brückentechnik sein. Und zwar bis die Leitungen liegen. Funk kann einfach keine Leitung ersetzen. Wird die Bandbreite knapp, zieht man eine 2. 3. oder 4. Strippe und schon gehts weiter. Das verfügbare Funkspektrum ist aber physikalisch begrenzt. Siehe die generelle UMTS-Überlastung in den Städten. LTE wirds genauso gehen, sobald Endgeräte flächendeckend eingesetzt werden. Für kleine Orte mag das ein paar Jahre gut gehen, aber dann führt wieder kein Weg an was Neuem vorbei.

    Es verlangt auch keiner, der ein klein wenig in der Realtität denkt, dass nächstes Jahr ganz Deutschland mit Gigabit-Leitungen ausgestattet ist. Aber 6-25Mbit wären machbar.

    Natürlich ist es sinnfrei den Bauernhof 20km fernab jeder Ortschaft zu verkabeln, aber dafür gibts Insellösungen wie Richtfunk, wenn es denn gebraucht wird. Aber ein paar 100 Einwohner Ort sollte genauso am digitalen Leben teilnehmen dürfen, wie der 20.000 Einwohnerklotz ein paar Km weiter. Und ja, da könnte man auch über ein paar Euro höhere Gebühren reden.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  14. Re: Aktion und Reaktion

    Autor belugs 22.11.12 - 16:13

    Geht es der T-Com nicht genau so?

    Grüße

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  15. Re: Aktion und Reaktion

    Autor nille02 22.11.12 - 16:28

    belugs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Geht es der T-Com nicht genau so?

    Sie sahen die 300 Haushalte vorher nicht als Wirtschaftlich an. Nachdem jemand anders den Ort ausgebaut hat fingen sie plötzlich an.
    Wo geht es denn der T-Com genau so? Die t-com bekommt von ihren Parasiten zumindest eine Miete für die letzte Meile.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  16. Re: Aktion und Reaktion

    Autor nille02 22.11.12 - 16:41

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LTE kann aber leider auch nur eine Brückentechnik sein. Und zwar bis die
    > Leitungen liegen. Funk kann einfach keine Leitung ersetzen. Wird die
    > Bandbreite knapp, zieht man eine 2. 3. oder 4. Strippe und schon gehts
    > weiter. Das verfügbare Funkspektrum ist aber physikalisch begrenzt. Siehe
    > die generelle UMTS-Überlastung in den Städten. LTE wirds genauso gehen,
    > sobald Endgeräte flächendeckend eingesetzt werden.

    Naja LTE muss ja auch erst mal ausgebaut werden. Bei uns ist nicht mal UMTS verfügbar. Aber DSL 16k und Kabel 100Mbit ;)

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  17. Re: Aktion und Reaktion

    Autor Sharra 22.11.12 - 17:18

    nille02 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sharra schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > LTE kann aber leider auch nur eine Brückentechnik sein. Und zwar bis die
    > > Leitungen liegen. Funk kann einfach keine Leitung ersetzen. Wird die
    > > Bandbreite knapp, zieht man eine 2. 3. oder 4. Strippe und schon gehts
    > > weiter. Das verfügbare Funkspektrum ist aber physikalisch begrenzt.
    > Siehe
    > > die generelle UMTS-Überlastung in den Städten. LTE wirds genauso gehen,
    > > sobald Endgeräte flächendeckend eingesetzt werden.
    >
    > Naja LTE muss ja auch erst mal ausgebaut werden. Bei uns ist nicht mal UMTS
    > verfügbar. Aber DSL 16k und Kabel 100Mbit ;)

    Dann sei doch froh. Besser so herum als anders. Oder wärs dir lieber, sämtliche Leute würden über UMTS online gehen, die Funkzelle "verstopfen" und wenn man doch mal etwas Bandbreite abbekommt, ist die "Flatrate" gleich weg?

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  18. Re: Aktion und Reaktion

    Autor jaykay2342 22.11.12 - 18:26

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LTE kann aber leider auch nur eine Brückentechnik sein. Und zwar bis die
    > Leitungen liegen. Funk kann einfach keine Leitung ersetzen. Wird die
    > Bandbreite knapp, zieht man eine 2. 3. oder 4. Strippe und schon gehts
    > weiter. Das verfügbare Funkspektrum ist aber physikalisch begrenzt.
    ACK, funk ist keine Lösung, ich hab selber mal im Support bei einem Mobilefunk Provider gearbeitet. Wenn Menschen aus einem Dorf erkannt hatten UTMS/EDGE ist besser als ISDN oder DSL Light sprach sich so was im Dorf schnell herum und die Zelle war überlastet :P

    > Natürlich ist es sinnfrei den Bauernhof 20km fernab jeder Ortschaft zu
    > verkabeln, aber dafür gibts Insellösungen wie Richtfunk, wenn es denn
    > gebraucht wird. Aber ein paar 100 Einwohner Ort sollte genauso am digitalen
    > Leben teilnehmen dürfen, wie der 20.000 Einwohnerklotz ein paar Km weiter.
    > Und ja, da könnte man auch über ein paar Euro höhere Gebühren reden.

    Hier 50.000 Einwohner, DSL mit 1500kbit/s. Ausbau nicht in Sicht, es kann ja der gleiche Betrag kassiert werden wie für DSL 16.000. Diese kaputte Tarifstruktur muss gesetzlich unterbunden werden. Gern darf die Flat dann flächendeckend das doppelte kosten. Bei den aktuellen Preisen ist es kein wundern dass die Provider sparen wo es nur geht.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

Neues Thema Ansicht wechseln


Entschuldigung, nur registrierte Benutzer dürfen in diesem Forum schreiben. Klicken Sie hier um sich einzuloggen


Anzeige

Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Google: Youtube und der falsche Zeitstempel
Google
Youtube und der falsche Zeitstempel
  1. Spielevideos Google soll 1 Milliarde Dollar für Twitch.tv zahlen
  2. Videostreaming Youtube-Problem war ein Bug bei Google
  3. Videostreaming Telekom sieht Youtube-Problem erneut bei Google

Liebessimulation Love Plus: "Ich hoffe, du wirst für immer schön bleiben"
Liebessimulation Love Plus
"Ich hoffe, du wirst für immer schön bleiben"
  1. PES 2015 angespielt Neuer Ball auf frischem Rasen
  2. Metal Gear Solid - The Phantom Pain Krabbelnde Kisten und schwebende Schafe

LG 34UM95 im Test: Ultra-Widescreen-Monitor für 3K-Gaming
LG 34UM95 im Test
Ultra-Widescreen-Monitor für 3K-Gaming
  1. Free-Form Display Sharp zeigt LCD mit kurvigem Rahmen
  2. Eizo Foris FS2434 IPS-Display mit schmalem Rahmen für Spieler
  3. Philips 19DP6QJNS Klappmonitor mit zwei IPS-Displays

  1. Sony-Sensor: Baut Nikon eine eigene Mittelformatkamera?
    Sony-Sensor
    Baut Nikon eine eigene Mittelformatkamera?

    Zahlreiche Mittelformatkameras sind in diesem Jahr bereits angekündigt und veröffentlicht worden. Das liegt an einem neuen Sensor, den Sony entwickelt hat. Gerüchten zufolge will Nikon jetzt auch eine passende Kamera anbieten. Das würde Canon unter Druck setzen.

  2. Adobe: Lightroom 5.6 mit neuen Kamera- und Objektivprofilen
    Adobe
    Lightroom 5.6 mit neuen Kamera- und Objektivprofilen

    Adobe hat Lightroom 5.6 zum Download freigegeben. Das Update der Bildverwaltungs- und Bearbeitungssoftware bietet Unterstützung für die Rohdatenformate zahlreicher neuer Kameras und Objektive. Außerdem gibt es Fehlerbehebungen.

  3. Raumfahrt: Nasa testet Schubdüse mit Mikrowellen
    Raumfahrt
    Nasa testet Schubdüse mit Mikrowellen

    Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat erfolgreich ein Antriebssystem getestet, das Schubkraft per Mikrowellen erzeugen soll. In dieser Woche stellte das Forschungsteam die Ergebnisse vor.


  1. 07:41

  2. 07:28

  3. 07:23

  4. 07:00

  5. 18:09

  6. 17:18

  7. 16:24

  8. 16:05