1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Vectoring: Bundesnetzagentur…

Kleines Rechenbeispiel

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Kleines Rechenbeispiel

    Autor: jaykay2342 23.11.12 - 18:50

    Da zu diesem Thema hier einige immer wieder meinen das ganze wäre falsch und es gibt nur eine Lösung: FTTH (am besten sofort!) möchte ich mal ein kleines Rechenbeispiel machen um zu zeigen wie unwahrscheinlich es ist FTTH für einen nennenswerten Anteil der Bevölkerung in den nächsten Jahren zu erreichen.

    Ich vereinfache das ganze hier natürlich nun.

    Ausgangslage:

    600Meter Kabel zum DSLAM ( vermutlich sogar mehr im Durchschnitt )
    keine Leerrohre, da dies außer im Kern von Großstädten noch nicht üblich ist.

    Dann gehen wir davon aus dass der DSLAM auch der nächste gelegene Punkt ist wo schon genug Fiber liegt um von hier weiter zu gehen. Müssen wir also Glasfaser bis zum DSLAM legen.
    Üblicherweise rechnet man mit 100Euro Kosten pro 1Meter Erdarbeiten. Natürlich läuft ein großer teil der TAL zusammen mit der TAL der Nachbarhäuser.
    Sagen wir mal 95% der Erdarbeit kann man auf 10 Häuser verteilen. also 570 Meter gemeinsam
    570 (Meter) * 100 ( Kosten ) * 0.05 (5% anteil) = 2700
    30 (Meter) * 100(Kosten) = 3000
    5700 Euro Kosten nur für Erdarbeiten, sagen wir mal 3 potentielle Endkunden pro Haus also noch immer 1900 Euro pro Kunde.

    Wenn wir jetzt noch von zahlungswilligen Kunden ausgehen die nicht die 19.90 sondern den 40 Euro Tarif nutzen dazu noch großtügig davon ausgehen dass nur 30 Euro davon für Mitarbeiter,Wartung, Backbone, zusätzliche Infrastruktur ( Datacenters und so ) ,Steuern, ... drauf gehen. Dauert es immer noch über 15 Jahre die Investition wieder rein zu holen.
    Da muss man erst mal einen Investor finden der da Geld springen lässt. Die gucken immer auf den "Return-of-Invest" und da sind 15 Jahre echt lange.

    Hier in der nähe gab es einen kleinen Lokalen Provider der angefangen hat FTTH zu legen aber weitere Gebiete werden nicht erschlossen weil es keine weiteren Investoren gibt.

    Also an all diejenigen die hier schreien "Die Telekom soll FTTH legen". Gründet doch ein unternehmen und macht es selber. ;)

    Ich hätte gerne FTTH mit einem fairen Tarif, ruhig Traffic limit von 1-2 TB, dann gerne auch nur noch 10Mbit/s anstelle von 100/Mbits. Auch gern für 100Euro/mon, doch für solche Angebote ist kein Markt in Deutschland da. Die Leute wollen eben am liebsten nicht mehr als 20euro/mon Zahlen. Für 100Mbit/s ohne Limit. So wird es wohl nix mit FTTH Ausbau in DE.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  2. Re: Kleines Rechenbeispiel

    Autor: Ovaron 24.11.12 - 09:59

    +

    Dazu kommt übrigens noch der Zeitfaktor. Wie lange brauchts um eine Straße aufzubuddeln und wieviele Bautrupps stehen zur Verfügung...

    Wirklich grenzwertig wird das ganze aber in Neubaugebieten. Der Zeitpunkt zu dem dort das verlegen von Glas in die Häuser billiger kommt als die Kuper dürfte nicht mehr allzuweit entfernt sein.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  3. Re: Kleines Rechenbeispiel

    Autor: Moe479 24.11.12 - 19:50

    warum reicht stabieles kupfernetz mit 20mbit pro teilnehmer für 20¤ im monat denn nicht?

    es wird derzeit dermaßen viel overhad durchs netz geschläust, dass jedes % der reduktion dessen 3-5% mehr an bandbreite für nutzdaten bereitstellen könnte, also von den 20mbit bekommen wir im schnitt gerademal 5mbit nützliches, der rest sind header- und markup-informationen ... die bei entsprechender programmierung von servern und clients zu großen teilen überflüssig werden können, zu 56k-zeiten wurden im schnitt nutzdatenraten erreicht von denen man heute im vergleich zur verfügbaren bandbreite träumt ... nicht alles muss statefull sein egal ob überflüssig im nächsten tick oder nicht, nicht alles muss mit duzenden von xml tags(zusätzlichen bytes) umschlossen werden um in strukturierter form übertragen werden zu werden ... hier sind oft die programmierer selber schuld ... bzw. enorm nachlässig, da es ja ach soviel bandbreite gibt.

    was mir eigentlich fehlt ist syncroner up und download, dafür würde ich sogar gerne den download auf 10 mbit drosseln lassen ... kaum ein anbieter bietet das an, warum?

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  4. Re: Kleines Rechenbeispiel

    Autor: T-Mo 25.11.12 - 12:16

    weil die nachfrage (noch?!) viel zu gering dafür ist

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  5. Re: Kleines Rechenbeispiel

    Autor: jaykay2342 26.11.12 - 11:07

    Zum Thema Neubaugebiete: Überall dort wo eh der Bagger am Start ist kann ich es nicht verstehen warum noch Kupfer in die erde kommt.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

Neues Thema Ansicht wechseln


Entschuldigung, nur registrierte Benutzer dürfen in diesem Forum schreiben. Klicken Sie hier um sich einzuloggen

P8 im Hands On: Huawei setzt auf die Kamera
P8 im Hands On
Huawei setzt auf die Kamera
  1. Lite Huaweis kleines P8 kostet 250 Euro
  2. Huawei P8 Max Riesen-Smartphone mit 6,8-Zoll-Display kostet 550 Euro
  3. Netzwerk und Smartphone Huawei verdient 4,5 Milliarden US-Dollar

Vindskip: Das Schiff der Zukunft segelt hart am Wind
Vindskip
Das Schiff der Zukunft segelt hart am Wind
  1. Volvo Lifepaint Reflektorfarbe aus der Dose schützt Radfahrer
  2. Munin Moderne Geisterschiffe brauchen keinen Steuermann
  3. Globales Transportnetz China will längsten Tunnel am Meeresgrund bauen

Raspberry Pi im Garteneinsatz: Wasser marsch!
Raspberry Pi im Garteneinsatz
Wasser marsch!
  1. Hummingboard angetestet Heiß und anschlussfreudig
  2. Onion Omega Preiswertes Bastelboard für OpenWrt
  3. GCHQ Bastelnde Spione bauen Raspberry-Pi-Cluster

  1. Aerofoils: Formel-1-Technik macht Supermarkt-Kühlregale effizienter
    Aerofoils
    Formel-1-Technik macht Supermarkt-Kühlregale effizienter

    Williams Advanced Engineering hat zusammen mit einem Startup eine aerodynamische Nachrüstlösung für Supermarkt-Kühlregale entwickelt. Sie soll verhindern, dass zu viel kalte Luft, die eigentlich nur die Waren kühlen soll, stattdessen in den Verkaufsraum gewirbelt wird.

  2. Force Touch: Apples Trackpad könnte künftig verschiedene Oberflächen simulieren
    Force Touch
    Apples Trackpad könnte künftig verschiedene Oberflächen simulieren

    Apple hat in den USA einen Patentantrag eingereicht, der eine verfeinerte Version des aktuellen Force Touch Trackpads beschreibt. Mit einem Wärme- und Kälteelement ausgerüstet, könnte es unterschiedliche Oberflächen simulieren.

  3. Bodyprint: Yahoo-Software verwandelt Touchscreen in Ohr-Scanner
    Bodyprint
    Yahoo-Software verwandelt Touchscreen in Ohr-Scanner

    Forscher von Yahoo Labs haben eine preisgünstige Alternative zu aufwändigen Fingerabdrucksensoren für Smartphones entwickelt. Sie verwenden bei ihrem System Bodyprint lediglich kapazitative Touchscreens, können dabei aber nur ganze Körperteile wie Ohren identifizieren.


  1. 15:17

  2. 10:05

  3. 09:50

  4. 09:34

  5. 09:01

  6. 18:41

  7. 16:27

  8. 16:04