Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Vectoring: Kompromiss könnte 100…

Und dann, in ein paar Jahren?

Anzeige
  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Und dann, in ein paar Jahren?

    Autor: defaulx 12.12.12 - 02:59

    In ein paar Jahren ist 100 Mbps kalter Kaffee. Was bringt diese kurzfristige, unüberlegte und doch erstaunlich teure Investition? Wirklich zukunftssicher ist und bleibt nur Glasfaser.

  2. Re: Und dann, in ein paar Jahren?

    Autor: nille02 12.12.12 - 05:58

    defaulx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In ein paar Jahren ist 100 Mbps kalter Kaffee. Was bringt diese
    > kurzfristige, unüberlegte und doch erstaunlich teure Investition? Wirklich
    > zukunftssicher ist und bleibt nur Glasfaser.

    Wie kommst du darauf, dass sie unüberlegt und kurzfristig ist? Die Verteiler an denen die Kunden hängen werden ausgebaut mit Glasfaser, FTTC. Was nutzt denn ein FTTH Anschluss wenn man ihn nicht nutzen kann weil die Verteiler die Bandbreite nicht liefern können?

  3. Re: Und dann, in ein paar Jahren?

    Autor: Casandro 12.12.12 - 06:45

    Naja, das Problem ist, dass man eigentlich die Glasfasern direkt von den Wohnungen zum Hauptverteiler legen müsste, denn in die Klemmkästen passt nicht viel Technik, und in absehbarer Zeit wird jeder Haushalt auch eine ganze Wellenlänge alleine ausnutzen.

  4. Re: Und dann, in ein paar Jahren?

    Autor: lisgoem8 12.12.12 - 07:49

    defaulx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In ein paar Jahren ist 100 Mbps kalter Kaffee. Was bringt diese
    > kurzfristige, unüberlegte und doch erstaunlich teure Investition? Wirklich
    > zukunftssicher ist und bleibt nur Glasfaser.


    Ich frag mich das auch.

    Das beste wäre doch wirklich ein Glaskabel zu legen.

    Der Anbieter der das zu erst schafft, sollte auch für Eigennutzung oder Weitervermietung des dem kurzen "Glaskabelstück" bis zum Verzweiger lange profitieren dürfen.

    Es wundert mich das nicht solche regeln entstehen. Das würde den Endgültigen Wettbewerb endlich mal ausmachen.

    Aber ich denke, letztendlich Muss der Hausbesitzer das wohl selber machen.

    Was ist eigentlich wenn man heute ein Haus baut, bekommt man immer noch das mehradrige Kupferkabel oder doch schon automatisch nur noch Glaskabel? Oder gibt es da ein Kombikabel?
    Am besten wäre aber denke ein Leerrohr bis zum Verzweiger. Allerdings macht das glaube auf bspw. über 500 m nicht mehr viel Sinn ^^

  5. Re: Und dann, in ein paar Jahren?

    Autor: RcRaCk2k 12.12.12 - 07:58

    Die Kommunen sollten bei Neubaugebieten stehts immer Speedpipes mit in die Grundstücke legen und dort blind schließen. Der neue Bauherr kann dann dieses Leerrohr bis ins Haus legen.

    Die Leerrohre führen Zentral an einer Stelle zusammen, wo dann ISPs entsprechend die Leerrohre zum Einbringen eines Glasfaserkabels nutzen können.

    Die Kommunen können dieses Leerrohrnetz dann auch verpachten.

  6. Re: Und dann, in ein paar Jahren?

    Autor: Mixermachine 12.12.12 - 08:06

    Also in der Siedlung in der ich Wohne (Neubau um ca 2007) wurde 400 DSL verlegt :DDD
    Mittlerweile sind aber auch 10 -11 Mbits

  7. Re: Und dann, in ein paar Jahren?

    Autor: kendon 12.12.12 - 08:13

    und was sind bei dir ein paar? wenns zehn jahre hält würde es sich lohnen, und es wird länger als zehn jahre reichen. was bekommst du auf eine fiber, ein gigabit? da würde das "paar jahre" argument genauso gelten, die kosten aber sind deutlich höher.

  8. Re: Und dann, in ein paar Jahren?

    Autor: robinx999 12.12.12 - 08:41

    Dann werden bestimmt neue Technicken kommen und es werden dann auch noch 200 oder 300 mbit aus dem Kupfer kabel gequetscht. vieleicht kommt man ja sogar wie im LAN auf 1 Gigabit/s (und ja ich weiss das sind andere Kabel)

  9. Re: Und dann, in ein paar Jahren?

    Autor: anwelti 12.12.12 - 08:54

    da sind es schlichtweg mehr Adern als zwei!

  10. Re: Und dann, in ein paar Jahren?

    Autor: Phreeze 12.12.12 - 08:56

    kendon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und was sind bei dir ein paar? wenns zehn jahre hält würde es sich lohnen,
    > und es wird länger als zehn jahre reichen. was bekommst du auf eine fiber,
    > ein gigabit? da würde das "paar jahre" argument genauso gelten, die kosten
    > aber sind deutlich höher.


    ich ziehe diesen Monat in ein neugebautes Gebäude um, hab Fiber bis in meinen Sicherrungskasten liegen, ich konnte das Kabel anfassen sozusagen :) 100mbit sind zukunftssicher, denn der Datenvolumen hat sich nicht erheblich viel geändert (Filme von 650mb auf um 4GB angestiegen bei einem Anstieg unseres DSLs von 256kbit auf 12Mbit) in letzten Jahren, und Gbit flitzt auch über ne Glasfaser.(Falls es demnächst nur noch 25GB Filme gibt. Für den Rest braucht doch kaum Geschwindigkeit...)

  11. Re: Und dann, in ein paar Jahren?

    Autor: nille02 12.12.12 - 08:58

    anwelti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > da sind es schlichtweg mehr Adern als zwei!
    Das Telefonkabel hat auch mehr als 2 pro TAL.

  12. Re: Und dann, in ein paar Jahren?

    Autor: gol 12.12.12 - 10:35

    defaulx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In ein paar Jahren ist 100 Mbps kalter Kaffee. Was bringt diese
    > kurzfristige, unüberlegte und doch erstaunlich teure Investition? Wirklich
    > zukunftssicher ist und bleibt nur Glasfaser.

    100 Mbps ist ne ganze Menge, man kann da parallel einige HD-Streams ansehen.

    In ein paar Jahren bringt das Kupferkabel sicher noch mehr Bandbreite. Früher dachte man ja auch, bei ein paar kbps wäre Schluss.

    Wenn Glasfaser gewünscht sind, verlegen sicher alternative Anbieter diese. In Neubaugebieten sicher standardmässig.

    Frage ist, was die Kunden haben und BEZAHLEN wollen.
    Wenn Bandbreite per Glasfaser ein paar Euro mehr kostet wie die 16 Mbps jetzt, dann wechseln eh kaum welche.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.12.12 10:37 durch gol.

  13. Re: Und dann, in ein paar Jahren?

    Autor: Thobar 12.12.12 - 10:50

    Und dann, in ein paar Jahren, wird hier am Haus immer noch ein eine DSL-Leitung mit maximal 3,5MBit angeboten, für die mich mein Freund, der 15km weiter wohnt, weiterhin beneiden wird, weil bei ihm gar nichts am Haus liegt. Der hat Zuhause mit Glück 1MBit per Mobilfunk, während ich meine "tolle" DSL-Leitung links liegen lasse und mit 50MBit von Unitymedia surfe.

    Je schneller die Leitungen werden, desto kleiner wird der Kundenkreis, der es haben will. Bis ein breiter Kundenkreis Gigabit-Anschlüsse für unbedingt notwendig erachten wird, sodass sich solch ein Ausbau lohnt, wird noch viel Wasser irgendwelche Flüsse hinab fließen.
    Und der Countdown läuft ja sowieso, in 9 Tagen geht die Welt unter. Und dann, was ist dann mit den schnellen Leitungen?

  14. Re: Und dann, in ein paar Jahren?

    Autor: robinx999 12.12.12 - 11:04

    >
    > Je schneller die Leitungen werden, desto kleiner wird der Kundenkreis, der
    > es haben will. Bis ein breiter Kundenkreis Gigabit-Anschlüsse für unbedingt
    > notwendig erachten wird, sodass sich solch ein Ausbau lohnt, wird noch viel
    > Wasser irgendwelche Flüsse hinab fließen.
    Kommt natürlich auch ein bischen drauf an wie schnell sich die HD-TV Nachfolger entwickeln (Die ganzen Apple Retina Displays haben ja schon eine höhere Auflösung wie das normale HD). Und was man dann für Bandbreiten braucht mit passenden neuen Codecs. Und man muss natürlich bedenken, dass es häufig ja nicht bei einem Stream bleibt. Ist ja durchaus nicht unüblich, dass der Vater ein Fußballspiel schaut, Mutter sieht sich einen Film an und das Kind schaut noch etwas anderes.

    Aber wenn man bedenkt wie langsam sich HD Durchgesetzt hat dürfte es für Nachfolger hier noch schwerer werde, vorallem da es auch an Film / Serien Material mangelt.

  15. Re: Und dann, in ein paar Jahren?

    Autor: kendon 12.12.12 - 12:45

    grundsätzlich hat die TAL zwei adern. häufig wurden bereits zwei doppeladern verlegt.

  16. Re: Und dann, in ein paar Jahren?

    Autor: defaulx 12.12.12 - 12:45

    nille02 schrieb:
    > Wie kommst du darauf, dass sie unüberlegt und kurzfristig ist?

    Das ist doch offensichtlich. Die traditionelle Klingeldraht-TAL ist technologisch am Ende. Es ist nicht kosteneffizient möglich, noch mehr Bandbreite aus ihr herauszukitzeln. Außerdem werden die Leitungen durch jahrzehntelanges Herumgammeln im Boden auch nicht besser, und vielerorts gibt es bereits zu wenige (brauchbare, nicht gestörte oder unterbrochene) TALs. Da macht die Telekom natürlich auch nix.

    Nur mindestens FTTB bringt eine gewisse Zukunftssicherheit.

  17. Re: Und dann, in ein paar Jahren?

    Autor: tingelchen 12.12.12 - 13:13

    Das ist so nicht ganz richtig. Es reicht vollkommen aus wenn man FTTB hat. FTTH ist nicht zwangsweise nötig. Die Technik wird auch immer kleiner. Ich erinnere nur an die ersten DSL Splitter ;) Ja, damals hatte man mit DSL noch ne ganze Wand voll mit Geräten hängen.

    Im Hausanschlussraum befindet sich dann einfach ein Switch, der mit FTTB angefahren wird und die Signale auf Kupferadern wandelt. Passiert heute schon Milliardenfach :) Die Haushalte bekommen dann einfach VoIP und IPTV, statt Analog oder ISDN mit Sat oder Kabel :)

    10 Fasern sollten für einen Haushalt reichen. Wenn ich mich recht erinnere hat man auf einer Faser mit billiger Standardtechnik 8 Kanäle mit je 40GBits. Das sind dann bei 10 Fasern 3,2TBits :)
    Gut, macht man ein wenig preiswerter. Für einen Wohnblock mit 50 Einheiten, benötigt man 5GBit's / Richtung, wenn jeder Haushalt 100MBit bekommen soll. Das geht locker. Wenn man noch Kapazitäten frei halten will, dann nimmt man einfach 20 Fasern.
    Wobei man damit schon einen ganzen Straßenzug versorgen könnte.

  18. Re: Und dann, in ein paar Jahren?

    Autor: nille02 12.12.12 - 13:18

    defaulx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nille02 schrieb:
    > > Wie kommst du darauf, dass sie unüberlegt und kurzfristig ist?
    >
    > Das ist doch offensichtlich.

    Hast du meinen Beitrag gelesen?

    > Nur mindestens FTTB bringt eine gewisse Zukunftssicherheit.

    Das ist der Telekom durch aus bewusst und jedem anderen auch. Soll aber jetzt nichts mehr gemacht werden? Ein Ausbau von LWL in Deutschland wird Jahrzehnte dauern und die Infrastruktur abseits des TAL muss ja auch ausgebaut werden um die höheren Bandbreiten zu bewältigen.

    Der Ausbau der Infrastruktur wird so oder so nötig werden, selbst beim Vectoring und bei der Nachfolgetechnologie die ebenfalls in den Startlöchern steht.

  19. Re: Und dann, in ein paar Jahren?

    Autor: nille02 12.12.12 - 13:25

    kendon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > grundsätzlich hat die TAL zwei adern. häufig wurden bereits zwei
    > doppeladern verlegt.

    Ändert ja nichts daran, dass viele mehr als ein Aderpaar liegen haben.

  20. Re: Und dann, in ein paar Jahren?

    Autor: tingelchen 12.12.12 - 13:25

    Sinnvoll wäre es, wenn der Staat die Infrastruktur in der Hand hält und keine privaten Unternehmen. Der erste Schritt wäre, wenn der Staat die Last Mile zurück nimmt. Dann hört dieses geplärre endlich auf. Die Kästen können die Provider, dank massenhaften Leerrohren unter den Straßen bequem anfahren. Natürlich nur mit einem Lichtleiter (um es allgemeiner aus zu drücken ;) ).

    Dann muss jedes Haus einmal blechen und bekommt ebenfalls ein Bündel Lichtleiter in den Anschlussraum gelegt. Wer die Last Mile nutzen will, zahlt Miete. So wie jetzt auch. Nur nicht mehr an die T-Com sondern eben an den Staat.

    Dann gibt es auch keine Probleme mehr mit den Neubaugebieten. Da liegt nämlich oft überhaupt nichts. Weder Kabel noch DSL und schon gar kein Glasfaser. Gesetzlich kann man aber auch nicht die ISP's dazu verdonnern dort Glasfaser zu legen. Denn dann stellt sich die Frage, welche Firma soll denn legen?

    Mit den Verteilerkästen gibt es ja auch streit. Fällt dann auch flach. Nur der Staat darf neue aufstellen ;)

  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Anzeige
Stellenmarkt
  1. T-Systems on site services GmbH, Nürnberg
  2. Deutscher Apotheker Verlag Dr. Roland Schmiedel GmbH & Co., Gerlingen
  3. Karlsruher Institut für Technologie, Karlsruhe
  4. GIS Gesellschaft für InformationsSysteme AG, Hannover oder Hamburg (Home-Office möglich)

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. The Expendables 3 Extended 7,29€, Fight Club 6,56€, Predator 1-3 Collection 24,99€)
  2. 5,49€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Weltraumforschung: DFKI-Roboter soll auf dem Jupitermond Europa abtauchen
Weltraumforschung
DFKI-Roboter soll auf dem Jupitermond Europa abtauchen
  1. Softrobotik Oktopus-Roboter wird mit Gas angetrieben
  2. Warenzustellung Schweizer Post testet autonome Lieferroboter
  3. Lernroboter-Test Besser Technik lernen mit drei Freunden

OxygenOS vs. Cyanogenmod im Test: Ein Oneplus Three, zwei Systeme
OxygenOS vs. Cyanogenmod im Test
Ein Oneplus Three, zwei Systeme
  1. Android-Smartphone Update soll Software-Probleme beim Oneplus Three beseitigen
  2. Oneplus Three Update soll Speichermanagement verbessern
  3. Android-Smartphone Diskussionen um Speichermanagement beim Oneplus Three

Kritische Infrastrukturen: Wenn die USV Kryptowährungen schürft
Kritische Infrastrukturen
Wenn die USV Kryptowährungen schürft
  1. Ripper Geldautomaten-Malware gibt bis zu 40 Scheine aus
  2. Ransomware Trojaner Fantom gaukelt kritisches Windows-Update vor
  3. Livestreams Ein Schuss, ein Tor, ein Trojaner

  1. Modulares Smartphone: Lenovo bringt Moto Z mit Moto Z Play nach Deutschland
    Modulares Smartphone
    Lenovo bringt Moto Z mit Moto Z Play nach Deutschland

    Ifa 2016 Im September bringt Lenovo nicht nur das Moto Z, sondern auch gleich das Moto Z Play auf den deutschen Markt. Die Play-Ausführung ist auf lange Akkulaufzeit ausgerichtet - beide Smartphones können mit Modulen erweitert werden.

  2. Yoga Book: Lenovos Convertible hat eine Tastatur und doch nicht
    Yoga Book
    Lenovos Convertible hat eine Tastatur und doch nicht

    Ifa 2016 Unter 10 mm dünn und leichter als 700 Gramm: Beim Yoga Book handelt es sich um ein außergewöhnliches Convertible. Es wird mit Stift ausgeliefert, statt einer physischen Tastatur weist es ein riesiges, beleuchtetes Touchpad auf - und günstig ist es auch noch.

  3. Huawei Connect 2016: Telekom will weltweit zu den größten Cloudanbietern gehören
    Huawei Connect 2016
    Telekom will weltweit zu den größten Cloudanbietern gehören

    Die Telekom will zusammen mit ihrem Partner Huawei die führenden Cloud-Anbieter in den USA wie Amazon, Microsoft und Google angreifen. Doch die Konzerne haben noch weitergehende gemeinsame Ziele.


  1. 22:19

  2. 20:31

  3. 19:10

  4. 18:55

  5. 18:16

  6. 18:00

  7. 17:59

  8. 17:13