Lobenswert, dass die Telekom endlich mal ihren "mehr als DSL 2000 geht nicht" Stau aufbrechen will. Die wissen natürlich, wie man damit verbunden den Wettbewerbern ´nen Schlag in den Magen versetzen kann.
Wenn es nun daran scheitert, dass die Telekom von ihren Untermietern eine überzogene Miete verlangt oder daran, dass die Untermieter sich komplett quer stellen wäre das schlecht.
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Es zwingt doch niemand die "Schmarotzer" Anbieter die Telekom Leitungen zu nutzen. Wie lange haben wir jetzt die Regulierungsbehörde? Wieviele Jahre hatte die Konkurrenz Zeit ihre Netze auszubauen. Und ich meine jetzt nicht irgendwelche kleinen lokalen Fische oder die Kabelanbieter die auch nur für recht wenig das Kabelnetz von der Deutschen Telekom bekommen haben und deren "Ausbau" ein Witz ist.
Wenn mir die Miete für etwas zu hoch ist dann muss ich mich nach Alternativen umgucken oder selber eben investieren. Ich kann das Geheule zumindestens nicht mehr hören oder ertragen
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+1
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Dir ist aber schon klar, das es eben nicht um die Langstreckennetze geht, sondern eben genau um die Last Mile. Langstreckennetze gibt es gleich mehrere auf die man ausweichen kann. Aber im Nahbereich sieht es schnell düster aus. Vor allem müsste dann jeder Anbieter ein neues Loch in deine Kellerwand bohren um das neue Kabel da rein hängen zu können.
Das ist einfach kompletter Unfug. Aber das sagt ich schon seit Jahren. Infrastruktur gehört einfach nicht in die Hand des Kapitalismus.
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tingelchen schrieb:
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> Dir ist aber schon klar, das es eben nicht um die Langstreckennetze geht,
> sondern eben genau um die Last Mile. Langstreckennetze gibt es gleich
> mehrere auf die man ausweichen kann. Aber im Nahbereich sieht es schnell
> düster aus. Vor allem müsste dann jeder Anbieter ein neues Loch in deine
> Kellerwand bohren um das neue Kabel da rein hängen zu können.
Warum denn nicht? Man kann doch bei den Hausbesitzern mal Anfragen. In den Weißen Bereichen wird keiner dir die Tür vor der Nase zuschlagen wenn man mit einem Angebot kommt.
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> Dir ist aber schon klar, das es eben nicht um die Langstreckennetze geht,
> sondern eben genau um die Last Mile. Langstreckennetze gibt es gleich
> mehrere auf die man ausweichen kann. Aber im Nahbereich sieht es schnell
> düster aus. Vor allem müsste dann jeder Anbieter ein neues Loch in deine
> Kellerwand bohren um das neue Kabel da rein hängen zu können.
>
Bitte, bitte, bitte nicht immer wieder diese Multiplebuddelstory. Es genügt, wenn eine Firma investiert und dann vermietet. Das funktioniert in anderen Branche ganz prächtig.
Beispielsweise kann ich in Osnabrück einen Liefervertrag mit der Sol-Group in Mailand über Flüssigstickstoff abschließen. Die macht dann einen internen Vertrag mit Linde und mein "Sol"-Stickstoff kommt netterweise aus dem Linde-Lager in Hamburg. Umgekehrt natürlich auch.
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KnutRider schrieb:
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> Es zwingt doch niemand die "Schmarotzer" Anbieter die Telekom Leitungen zu
> nutzen. Wie lange haben wir jetzt die Regulierungsbehörde? Wieviele Jahre
> hatte die Konkurrenz Zeit ihre Netze auszubauen.
Auch du profitierst von diesen "Schmarotzern". Hätte die Telekom heute noch ein nahezu-Monopol gäbe es keine schnellen Internetzugänge schon ab pauschal 20-30 Euro im Monat sondern das würde eher bei 40-60 Euro liegen.
Die Telekom VERMIETET gezwungenermaßen zu realistischen Konditionen unter. Sie soll es nicht verschenken. Ich finde das soweit in Ordnung. Dennoch haben natürlich Mieter und Vermieter hier recht gegensätzliche Interessen.
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iu3h45iuh456 schrieb:
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> Auch du profitierst von diesen "Schmarotzern". Hätte die Telekom heute noch
> ein nahezu-Monopol gäbe es keine schnellen Internetzugänge schon ab
> pauschal 20-30 Euro im Monat sondern das würde eher bei 40-60 Euro liegen.
Da die Telekom auch Konkurrenz vom Kabelkartell bekommt, bezweifle ich das.
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Die sogenannten Schmarotzer zerstören aber die komplette Preispolitik, Servicetechniker und Hardware wollen auch bezahlt werden erst recht die Hardware.
Ich kenne das von einem Bekannten der ein Handwerkbetrieb führt (Steinmetz), da haben die Konkurenten die Preise solange gedrück bis sie Pleite gingen. Sein Betrieb hat überlebt da es ein Familienbetrieb war und nun ist er einer der wenigen die in der ganzen Gegend gibt und seine Aufträge laufen auch wieder gut.
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