1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Vectoring: Konkurrenz will…

Recht haben sie!

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Recht haben sie!

    Autor maxemanuel 20.11.12 - 21:10

    Guten Abend zusammen,

    diese ganze VDSL-Vectoring Aktion der Telekom ist doch nichts neues. Im Endeffekt haben wir diesen Schnick-schnack mit Geschwindigkeit auf der Kupferader erhöhen alle schon 2-3mal mitgemacht. Das ganze ist doch nichts anderes als ein Versuch der Telekom nach wie vor Gewinne auf ihre längst abgeschriebenen Netze zu erhöhen. Es wurde mit diesen Netzen jetzt lange genug Geld verdient und es ist an der Zeit die Kupferdoppelader durch Glasfaser zu ersetzen. Aber da will die liebe Telekom nichts investieren.
    Leider hat man bei der Privatisierung der Telekom einen großen Fehler gemacht: Die Netze nicht in Staatshand belassen, sodass es ein Unternehmen immer besonders einfach haben wird.
    Was mich letztlich am allermeisten ärgert ist das die Telekom ca. 100 Lobbyisten in der Politik bezahlt. Statt den Ausbau voranzutreiben versucht man durchs Hintertürchen alles so zu schieben dass jahrelang die alte Infrastruktur erhalten bleiben kann.

    Also es ist an der Zeit auch von Seiten der Bundesregierung einen Riegel vor diese ganze Maschinerie zu schieben und einen Vernünftige Lösung für alle Wettbewerber zu schaffen sodass auf diesem Markt überhaupt mal Wettbewerb entsteht.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  2. Re: Recht haben sie!

    Autor nicoledos 21.11.12 - 11:21

    genau, dient nur gewinne zu maximieren, den Vektoringkrams liefern und installieren die Ausrüster sicher kostenlos. Sicher günstiger als neue Leitungen zu verbuddeln, aber auch die günstigere Technik muss erst gegen finanziert werden.

    Dann stelle ich mir auch die Frage, wo bitte soll die Telekom den Wettbewerb blockieren. Hier bietet KEINER der tollen Wettbewerber irgendwas DLSartiges an. Nur noch LTE. Ob die Telekom 10 oder 1000 Euro für die letzte Meile verlangt ist da auch egal. Ob O2 oder Vodafone, die haben bieten da sowieso nichts an. Und von Buden wie Versatel bekommt man gleich einen Vogel gezeigt. Ihr wollt Kunde werden, aber nicht bei uns oder ziehe um.

    Der Kunde ist doch bei allen nur zum melken da.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  3. Re: Recht haben sie!

    Autor KnutRider 21.11.12 - 14:05

    maxemanuel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ganze ist doch nichts
    > anderes als ein Versuch der Telekom nach wie vor Gewinne auf ihre längst
    > abgeschriebenen Netze zu erhöhen.
    Achso, und die Wartung, Instandhaltung und Reperatur der vorhandenen Infrastruktur erfolgt durch "hier geschieht ein Wunder" und kostet nichts?
    Mein Haus ist auch schon lange abbezahlt und trotzdem muss ich Rücklagen bilden, der Dachdecker will evtl. ja mal Geld haben.

    > Es wurde mit diesen Netzen jetzt lange
    > genug Geld verdient und es ist an der Zeit die Kupferdoppelader durch
    > Glasfaser zu ersetzen. Aber da will die liebe Telekom nichts investieren.
    Die liebe Telekom will nichts investieren? Die haben also nicht den DSL Markt eröffnet? Sie haben nicht nicht ADSL2 Technik verbaut? Sie haben nicht das VDSL Netz ausgebaut? Sie treiben also nicht FTTH voran?

    Die Telekom ist der einzige überregionale Betreiber der wirklich das Netz noch ausbaut. Die Kabelnetzbetreiber? Die bauen nur ihr vorhandenes Netz "aus" indem sie einfach neue Netzwerktechnik reinklatschen. Erdkabel werden nicht mal in Neubaugebieten verlegt es sei denn die Bauherren drücken ~ 6000¤ zusätzlich ab. Aber wehe die Telekom würde es wagen sowas zu verlangen.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  4. Re: Recht haben sie!

    Autor T-Mo 21.11.12 - 16:21

    @ Knut gebe dir bis auf dein letzten Absatz vollkommen Recht.

    Hier oben bei uns baut die Telekom nur in Kiel in größerem Umfang ftth aus. Die Stadtwerke jedoch haben hier schon große Teile in meiner Umgebung mit Glas ausgebaut und das recht viel in ländlicher Gegend, wo die Telekom wohl erst in ein paar Jahrzehnten das buddeln anfangen würde.
    Also die telekom ist definitiv nicht der einzige Anbieter der (regional) viel in Glas investiert

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

Neues Thema Ansicht wechseln


Entschuldigung, nur registrierte Benutzer dürfen in diesem Forum schreiben. Klicken Sie hier um sich einzuloggen


Anzeige

Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Test Destiny: Schicksal voller Widersprüche
Test Destiny
Schicksal voller Widersprüche
  1. Destiny 500 Millionen US-Dollar Umsatz mit "steriler Welt"
  2. Destiny "Größter Unterschied sind sehr pixelige Schatten"
  3. Bungie Kostenloses Upgrade von Old- zu Current-Gen-Konsolen

DDR-Hackerfilm Zwei schräge Vögel: Mit Erotik und Kybernetik ins perfekte Chaos
DDR-Hackerfilm Zwei schräge Vögel
Mit Erotik und Kybernetik ins perfekte Chaos
  1. Miraisens Virtuelle Objekte werden ertastbar
  2. Autodesk Pteromys konstruiert Papiergleiter am Computer

Rezension What If: Ein Highlight der Nerdkultur vom XKCD-Autor
Rezension What If
Ein Highlight der Nerdkultur vom XKCD-Autor
  1. Transistoren Rechnen nach dem Schmetterlingsflügel-Prinzip
  2. MIT-Algorithmus Wie rotiert Schrott in Schwerelosigkeit?
  3. Neues Verfahren Yale-Forscher formt Smartphone-Hüllen aus metallischem Glas

  1. Cloud-Computing: Mathematica Online für den Browser
    Cloud-Computing
    Mathematica Online für den Browser

    Dank der hauseigenen Cloud kommt Mathematica von Wolfram Research nun auch in den Browser. Die Web-Version soll die gleichen Funktionen bieten wie auf dem Desktop und die Kooperation vereinfachen.

  2. Taxi-Konkurrent: Landgericht Frankfurt hebt Verbot von Uber auf
    Taxi-Konkurrent
    Landgericht Frankfurt hebt Verbot von Uber auf

    Die umstrittene Taxi-App Uberpop bleibt vorerst in Deutschland erlaubt. Justizminister Maas sieht keinen Grund, bestehende Regelungen zu ändern.

  3. Stadt München: Zweiter Bürgermeister Münchens lobbyiert gegen Limux
    Stadt München
    Zweiter Bürgermeister Münchens lobbyiert gegen Limux

    Josef Schmid (CSU), Zweiter Bürgermeister Münchens, übt bei Heise erneut Kritik an dem Limux-Projekt. Diese wirkt aber technisch wenig informiert und vermischt verschiedene IT-Projekte Münchens.


  1. 15:25

  2. 15:01

  3. 14:26

  4. 14:05

  5. 13:58

  6. 13:34

  7. 13:27

  8. 13:21