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Also mein Fernseher...

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  1. Also mein Fernseher...

    Autor: enteKross 13.12.12 - 12:39

    kann Filme in schlechter Qualität auch mit ein bisschen dazugerechne kompensieren.

    Vektoren können ja nur aus den Pixeln rausgerechnet werden. Das Filmmaterial wird wohl kaum direkt vektorisiert aufgenommen werden können. Skalierung fällt damit weg (außer nach unten). Und ich kann mir gut vorstellen, dass das Material am Ende mehr Speicherplatz benötigt als pixelbasiert.

    Vielleicht übersehen ich ja irgendwas oder hab was falsch verstanden aber das scheint mir kein Fortschritt zu sein.. Weiß jemand mehr?

  2. Re: Also mein Fernseher...

    Autor: Anonymer Nutzer 13.12.12 - 12:59

    dein fernseher in 10,20 jahren mit 4k auflösung wird aber bei pixel-futter genauso miese ergebnisse liefern, wie es heute bei analog-tv und full-hd der fall ist.

    vektor-daten liefern da im detail andere ergebnisse und sind m.e. besser bzgl. skalierung optimierbar ... wie in dem vergleichscreenshot in 8fach vergrößerung schon recht gut zu sehen ist.

    und früher oder später wird direkt "vektorisiert" aufgenommen werden. was spricht dagegen diese codedc-technologie irgendwann in digitalen filmkameras zu nutzen ... klar werden zukünftigen datenmengen für filme imens sein und mag sein, dass so ein codec da nicht das optimalste ist ... aber das ist glaube das geringste übel - so ein codec muss ja nicht fürs online-streaming geschaffen sein.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 13.12.12 13:04 durch McNoise.

  3. Re: Also mein Fernseher...

    Autor: enteKross 13.12.12 - 13:03

    Allerdings bringen Vektorgrafiken bei detailreichen Bildern auch eine höhere Datenmenge mit als das Pixel-Pendant. Und außerdem kann, wie gesagt, das Vektor-Bild auch nur aus Pixeln errechnet werden. Informationen die im Pixelbild nicht vorhanden sind, können auch im Vektorbild nicht da sein. Und dann kannst du dir aussuchen, ob du lieber fein aufgelöste Kanten an Vektorflächen siehst oder ein wenig verpixeltes Bild. Die Qualität wird so oder so schlechter, wobei das Vektorbild unnatürlicher aussehen dürfte.

    Einen Vorteil sehe ich allerdings doch: Wird ein Film komplett am Computer gemacht, würde das mit der Skalierbarkeit (bis zu einem gewissen Grad) hinhauen.

  4. Re: Also mein Fernseher...

    Autor: daspFerd 13.12.12 - 13:33

    Warum soll die Qualität bei Vektorbildern schlechter sein? Warum soll das unnatürlich aussehen?

    Skaliere mal Verktorgrafiken und überdenke dein Post... Der Clou vom Ganzen ist nicht der Informationsgehalt der Pixel sondern was mit den Informationen (bzw. Farben) gemacht wird.

    Ich weiß auch nicht, wie man darauf kommt das Verktorgrafiken schlechtere Qualität haben sollen und warum die Bilder größer sein sollen?!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.12.12 13:39 durch daspFerd.

  5. Re: Also mein Fernseher...

    Autor: enteKross 13.12.12 - 13:43

    Ich habe nie behauptet dass Vektorgrafiken schlechtere Qualität haben. Und ja, das Logo von BMW als Vektorgrafik, ist kleiner als das selbe Bild aus einem Pixelraster. Das kann man aber nicht verallgemeinern. Denn genau für solche (simplen) Grafiken, die sowieso aus Vektoren bestehen, sind Vektorgrafiken gemacht.

    Ja, das Logo von BMW kann ich beliebig groß skalieren, ohne dass es an Qualität verliert. Aber hast du mal ein Foto in eine Vektorgrafik konvertiert? Das sieht in der Ursprungsgröße gut aus. Sobald du es aber nach oben skalierst, sieht es unnatürlich aus, da halt Informationen fehlen und die Vektoren einfach größer gezogen werden. Dadurch siehst du dann auf einmal Ränder von Flächen, die eigentlich nicht da sein sollten. Da wo ein Pixelraster-Bild unscharf wird, weil Pixel dazugerechnet werden, kann halt auch das Vektorbild keine Informationen dazuspinnen.

    Und da HD-Filme aus vielen Farben bestehen, kann man nicht mal alle Flächen vektorisieren, da auch die Farben berücksichtigt werden müssen. Dadurch könnten Bilder aus fast so vielen Vektoren wie Pixeln bestehen oder deutlich an Farbtiefe verlieren.

  6. Re: Also mein Fernseher...

    Autor: Husare 13.12.12 - 14:33

    Man muss sich ja nicht auf Vektoren alleine beschränken, Ich denke da an Farbgradienten oder andere Methoden. Wobei ich mir vorstellen kann das weißes rauschen ganz schön übel zu Vektorisieren ist.

  7. Re: Also mein Fernseher...

    Autor: Brauni72 13.12.12 - 16:07

    enteKross schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber hast du mal ein Foto in eine Vektorgrafik
    > konvertiert? Das sieht in der Ursprungsgröße gut aus. Sobald du es aber
    > nach oben skalierst, sieht es unnatürlich aus, da halt Informationen fehlen
    > und die Vektoren einfach größer gezogen werden. Dadurch siehst du dann auf
    > einmal Ränder von Flächen, die eigentlich nicht da sein sollten. Da wo ein
    > Pixelraster-Bild unscharf wird, weil Pixel dazugerechnet werden, kann halt
    > auch das Vektorbild keine Informationen dazuspinnen.

    Überzeug Dich lieber mal selber:
    http://www.ononesoftware.com/products/perfect-resize

    Es ist beeindruckend, was das Ding aus Bildern rausholt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.12.12 16:08 durch Brauni72.

  8. Re: Also mein Fernseher...

    Autor: SouThPaRk1991 13.12.12 - 17:48

    Gibt so etwas ähnliches auch hier: http://www.benvista.com/photozoompro/examples

  9. Skalieren ist nicht gleich skalieren

    Autor: tingelchen 13.12.12 - 19:12

    Ich habe bei einigen den Verdacht das sie 2 Dinge vermischen. Nämlich den Vorgang der Rasterisierung und dem eigentlichen Skalieren eines Bildes.

    Vektoren sind generell befreit von Größeneinheiten. Sie liegen, als Einheiten freien Zahlenwert in einem Koordinatengitter. Die Vektoren werden durch Linien oder Kurven verbunden und bilden zusammen einzelne Flächen.

    Flächen, die über Vektoren beschrieben werden, können nicht direkt angezeigt werden. Sie müssen durch einen Prozess erst in Pixelstruktur gebracht werden. Dies macht der Rasterizer, oder allgemein auch als rendern bezeichnet.
    Für die Vektoren selbst ist es dabei unerheblich in welcher Auflösung die Daten gerendert werden.
    Hat man also eine Fläche von 1280x720 (720p) Pixeln zur Verfügung, werden die Daten entsprechend auf diese Fläche gerendert. Verlustfrei. Hat man alternativ eine Fläche von 1920x1080 (1080p) Pixeln, werden die gleichen Daten ebenfalls verlustfrei gerendert.
    Der einzige Unterschied ist, das z.B. einzelne Linien exakter dargestellt werden, je höher die Auflösung ist, in der man das Bild rendert.

    Pixelbilder jedoch sind behaftet durch eine Dimension. Wenn die Quelldaten in einer Auflösung von 1920x1080 Pixeln vorliegt, man aber nur eine Fläche von 1280x720 hat, dann muss das Quellmaterial entsprechend herunter skaliert werden, oder die Hälfte der Bildinformationen ragt über die Ränder der Fläche hinaus.
    Das skalieren, besonders das hoch skalieren, führt zu einem verwaschen des Bildes. Je stärker das resultierende Bild von der Originalgröße abweicht, desto stärker sieht man die Effekte der Skalierung.
    Dies wird besonders dann problematisch, wenn die Zielgröße nicht im Faktor 2 liegt. D.h. ein Pixel muss entweder auf z.B: 1,235 Pixeln verteilt werden, oder aber 4 Pixel auf 0,5 Pixel. Da dies nicht geht, muss der Filter entscheiden wie er die Farben so vermischt, das die relevante Information noch immer zu erkennen ist.

    Effekte, die es bei Vektorgrafik nicht gibt. D.h. das gleiche Material kann verlustfrei sowohl auf einem PAL Bild als auch auf einem 4k Fernseher angezeigt werden.

    Für neuere Filme könnte man sogar eine Kamera definieren und damit problemlos das gleiche Material für verschiedene Seitenverhältnisse heranziehen. Ohne das es Verzerrungen im Bild gibt. Es muss lediglich darauf geachtet werden, das wichtige Informationen stets in der Mitte der Kamera gehalten werden.

    Hoch interessant wird es vor allem beim 3D Fernsehen :)

    Bei Animationen in Vektorform haben dann zusätzlich den Vorteil, das es, wie beim rendern selbst, völlig egal ist, ob das Videomaterial nun mit 10fps angezeigt wird, oder mit 43,762 fps. Die Animationen werden entsprechend der Vektordaten interpoliert. Probleme wie bei Konvertierungen zwischen z.B. NTSC und PAL fällt dann auch flach.


    Ok, große Textwand :D Ich hör jetzt besser auf zu schreiben :)

  10. Re: Also mein Fernseher...

    Autor: chillmoo 13.12.12 - 20:30

    McNoise schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dein fernseher in 10,20 jahren mit 4k auflösung wird aber bei pixel-futter
    > genauso miese ergebnisse liefern, wie es heute bei analog-tv und full-hd
    > der fall ist.
    >


    Ich hoffe mal er hat in 10 oder 20 Jahren kein Fernseher mehr mit 4k Auflösung ;) Da sollte es schon mindestens 8k oder mehr geben.

  11. Re: Skalieren ist nicht gleich skalieren

    Autor: enteKross 13.12.12 - 21:12

    Du bestätigst nur, was ich gesagt habe. Vektorgrafiken unterliegen keinem Qualitätsverlust beim Hoch- / Runterskalieren an sich. Allerdings müssten die Vektorgraphen, in diesem Fall, aus einem Bild, bestehend aus Pixeln, berechnet werden. Das "Bild", das dabei entsteht, unterliegt an sich auch beim Hochskalieren, keinem Qualitätsverlust. Trotzdem würde es unnatürlich aussehen, da Informationen, die dem Pixelbild fehlen, auch im Vektorbild nicht enthalten sind. Dadurch würde man Kanten von Vektoren sehen, die unnatürlich erscheinen.

    Also gilt weiterhin: Bei komplett am Computer entstandenen Filmen gut, bei mit Kamera gefilmtem Material nicht besser als in Pixel-Ansicht.

  12. Re: Also mein Fernseher...

    Autor: John2k 14.12.12 - 07:46

    SouThPaRk1991 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gibt so etwas ähnliches auch hier: www.benvista.com

    Ist trotzdem ziemlich unbrauchbar. Sieht man gerade am Katzenfoto unten. Keine Details und nichts mehr vorhanden. Nur noch matchige Flächen. Somit ist das Foto zu nichts mehr zu gebrauchen, außer vielleicht zur Weiterverarbeitung zu einem Abstrakten Kunstwerk, aber selbst dafür ist es zu matchig. Wenn man allerdings keinen hohen Anspruch an Bildqualität hat, ist es unwichtig.

  13. Re: Also mein Fernseher...

    Autor: enteKross 14.12.12 - 09:59

    Dass das aber nichts mit Vektoren zu tun hat weißt du? Das ist nichts weiter als ein bisschen schärfen, ein bisschen am Klarheit-Regler ziehen und das wars.
    Kann man alles mit Lightroom machen.

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