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  1. Vorteile?

    Autor: co 13.12.12 - 10:14

    Welchen Vorteil hat das Verfahren?

    Weniger Speicherplatz?
    Geschwindigkeit?
    beliebige Skalierbarkeit?

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  2. Re: Vorteile?

    Autor: John2k 13.12.12 - 10:17

    co schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Welchen Vorteil hat das Verfahren?
    >
    > Weniger Speicherplatz?
    > Geschwindigkeit?
    > beliebige Skalierbarkeit?

    Wahrscheinlich wird es der geringe Speicherplatzverbrauch sein. Interessant wäre es, wie viel man sparen könnte, da Vektorgrafiken an sich ja nicht sonderlich groß sind.
    Beliebige Skalierbarkeit bezweifle ich mal stark, da die Ursprungsquelle verlustbehaftestes Bildmaterial ist.

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  3. Re: Vorteile?

    Autor: a user 13.12.12 - 10:23

    doch gerade die skalierbarkeit ist eines der größten vorteile. zwar nicht beliebig, aber um hohe faktoren besser als pixelbasierte bilder. steht so eigentlich auch schon in der news.

    der speicherplatzverbrauch wird vermutlich nicht sonderlich geringerausfallen als bisher bei gleicher qualität (im falle von bildern). natürlich ist man hier im vorteil angesichts der skalierbarkeit. ein größeres bild würde pixelbasiert wesentlich mehr speicher verbrauchen.

    im falle von videos läßt sich damit allerdings vermutlich einiges mehr an kompression rausholen.

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  4. Re: Vorteile?

    Autor: F.A.M.C. 13.12.12 - 10:33

    Speicherplatz hätte ich auch gesagt, sieht man in der Wikipedia bei den Herstellerlogos (BMW, Mercedes und so) sehr gut.

    Dass man nicht skalieren kann, fände ich doof. Aber da gibt's wohl technische Limitationen. =/

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  5. Re: Vorteile?

    Autor: John2k 13.12.12 - 10:41

    a user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > doch gerade die skalierbarkeit ist eines der größten vorteile. zwar nicht
    > beliebig, aber um hohe faktoren besser als pixelbasierte bilder. steht so
    > eigentlich auch schon in der news.

    Ich kann mir nur vorstellen, dass die Flächen einfach größer und hässlicher werden, gerade wenn sie konvertiert werden. Skalierbarkeit fügt ja leider keine Details ein. Da muss man sich mal überraschen lassen und sich das ganze mal in echt anschauen.

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  6. Re: Vorteile?

    Autor: Leynad 13.12.12 - 10:59

    Weniger Speicherplatz? Nur wenn die Motive sehr wenig Details aufweisen. Ansonsten dürfte der höher sein.

    Geschwindigkeit? Siehe oben. Vektorisierte Fotos in Illustrator mit vielen Detail und man kann zwischen dem Zoomen eine Tasse Kaffe trinken.

    beliebige Skalierbarkeit? Ab einem bestimmten Detailgrad kann man eh alles hochrechnen, wie man will. Je größer ein Druck, desto weiter der Betrachtungsabstand. Vektorisierte Bilder sehen vergrößert ein bisschen wie Gif-Bilder mit wenigen Farben aus. Dann hab ich doch lieber Unschärfen.

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  7. Re: Vorteile?

    Autor: EqPO 13.12.12 - 11:13

    Aber nur bei solch einfachen Vektorgrafiken. Detailierte Grafiken benötigen ziemlich viel Platz und brauchen ewig zur Darstellung. :)

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  8. Re: Vorteile?

    Autor: Sammie 13.12.12 - 11:21

    a user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > natürlich ist man hier im vorteil angesichts der skalierbarkeit. ein
    > größeres bild würde pixelbasiert wesentlich mehr speicher verbrauchen.

    Das wird sich nicht viel nehmen, bzw ist vom Bild abhängig.
    Ich mein, wer skaliert Low Quality-Bilder extra hoch?

    Es ist ja immer abhängig vom Ursprungsbild. Wenn ich aus einem 500x500 Pixelbild eine vektorisierte Version mache, sieht die hochskaliert auch nicht anders aus - das Vektorbild kann sich genausowenig bessere Details ausdenken als das Pixelbild. Es verbraucht aber weniger Speicher, bzw nicht mehr als die kleine Version - sind ja die gleichen Daten. Das Pixelbild verbraucht logischerweise dagegen mehr Platz je größer es wird, da es mehr Pixel werden.

    Der springende Punkt ist aber weniger die Größe des Bildes, als der Detailgrad. Würde man ein Full HD-Bild (1920x1200) nehmen und das vektorisieren wollen, hätte es mit Sicherheit ab einen gewissen Detailgrad einen höheren Speicherverbrauch als das Pixelbild. Das Vektorbild kann ja nur da Daten einsparen, wo möglichst viel gleichfarbige Fläche ist.

    Würde man mal von einem einfachen bmp mit 8bit Farbtiefe ausgehen, hätte ein RGB-Pixel 3x8byte (3bit) - das Bild folglich bei einer 1920x1200 Auflösung 6,59 MB Größe. Und beim Vektorbild hängt es eben davon ab, wie viele Einzelflächen gebildet werden, wobei jede Fläche auch mindestens aus 3 oder mehr Punkten bestehen und zusätzlich den RGB-Wert enthalten muss. Ein 1:1 Bild mit vollen Details hätte somit mindestens den doppelten Speicherbrauch, da mehr Informationen gespeichert werden müssten. Und dieser Speicherverbrauch kann nur gesenkt werden, wenn eben viele gleichfarbige Flächen die Anzahl der Daten reduzieren.

    Nur bringt so ein Vergleich nur bei bmp was finde ich. Mit Interpolation wie bei diesem Vektorverfahren verwäscht man ja auch nur Details - das gleiche Prinzip wie bei jpgs. Damit kann man aber keine lossless-Formate wie bmp oder dessen komprimierten Bruder (png) ersetzen. Auch in Sachen Animation seh ich für das Vektorverfahren eher schwarz, da die Position der Vektorpunkte auch berechnet werden müsste- das funktioniert nur bei sehr primitiven Sachen. Viel heiße Luft um nichts. Vektorisierung eignet sich bestenfalls für einfache Logos, Diagramme etc, aber Fotos oder gar Filme kann das Verfahren nicht ersetzen, weder qualitativ noch vom Speicherverbrauch.

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  9. Re: Vorteile?

    Autor: caso 13.12.12 - 11:42

    Ihr habt alle gar keine Vorstellung davon wie gut aktuell die Videokompression funktioniert. Es gibt auch einen großen Unterschied zwischen einem Bild das primär als Vektorgrafik entworfen wurde und einem Vektorbild von einem Foto.
    Skalierung mit Interpolierung ist auch mit pixelbasierten Videos möglich. Wo man mehr Details erkenne kann hängt vom Videomaterial selbst ab.

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  10. Re: Vorteile?

    Autor: HerrMannelig 13.12.12 - 12:06

    endlich mal einer, der was dazu schreibt und ne Ahnung davon hat.

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  11. Re: Vorteile?

    Autor: Nephtys 13.12.12 - 12:24

    caso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ihr habt alle gar keine Vorstellung davon wie gut aktuell die
    > Videokompression funktioniert. Es gibt auch einen großen Unterschied
    > zwischen einem Bild das primär als Vektorgrafik entworfen wurde und einem
    > Vektorbild von einem Foto.
    > Skalierung mit Interpolierung ist auch mit pixelbasierten Videos möglich.
    > Wo man mehr Details erkenne kann hängt vom Videomaterial selbst ab.


    Du vergisst dass diese neue Technik im Grunde auch Motion-Vektoren benutzen kann zur Kompression.

    Für Bilder ist es offen, ob ein Bild mit diesem Codec kleiner ist (bei für das menschliche Auge gleichen Qualität) als auf pixelbasis.

    Bei einem Video kannst du jedoch das ganze mit Motion-Vektoren kombinieren und die Kompression richtig krass erhöhen. Von daher gilt zwar auch bei Videos, dass es fallabhängig ist... aber bei den meisten Fällen erwarte ich einen Faktor 10 oder gar 100 an kleineren Dateien (wie zB bei Fernsehserien, was für HDTV sehr wichtig ist).

    Noch dazu lässt sich das ganze dann ebenso gut streamen wie heutige Videocodecs. Ist Win-Win-Win für alle.
    Nur die Programme müssen dafür eben angepasst werden, und diesen Codec-Typ unterstützen.
    Und die Performance bei der Bearbeitung ist auch wichtig. Immerhin ist die Enkodier-Zeit exorbitant größer als bei pixelbasierten Codecs. Aber das macht ja nichts, wenn man eine Rechenfarm hat und die Algorithmen entsprechend optimiert.
    Für den Privatanwender wird das also eher weniger nützlich sein. Für Fernsehsender und Co jedoch umso mehr...


    man denke nur mal an den Extremfall, zB die Simpsons als Vektorcode. Die bestehen fast nur aus geometrischen Formen, gefüllt mit Farbe. Da ist der Kompressionsgrad nichtmehr in sinvolle Zahlen zu fassen.

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  12. Re: Vorteile?

    Autor: non_sense 13.12.12 - 12:27

    co schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weniger Speicherplatz?
    Pixelbasierende Videos können mit Hilfe der Quantisierung, und der P- und B-Frames sehr gut komprimiert werden. Die Quantisierung ist verlustbehaftet und ich glaube kaum, dass sie eine ähnlich starke Kompression bei Vektoren hinbekommen. Auch sind P- und B-Frames nicht möglich.

    > Geschwindigkeit?
    Ebenfalls nicht, da jeder Vektor erst mal gerendert werden muss. Das erfordert massive Rechenkapazitäten, wenn man überlegt, wie viele Vektoren pro Bild gerendert werden müssen.

    > beliebige Skalierbarkeit?
    Theoretisch ja. Praktisch gesehen ist auch hier schnell Schluss, da eine reale Szene nicht korrekt in Vektoren beschrieben werden kann. Dies entspricht auch nicht der Natur. Ein hochskalierter Vektor hat seine eigene Unschärfe. Die Ränder sehen zwar scharf aus, aber man erkennt immer mehr die Ungenauigkeit. Wer schon mal versucht hat, ein kleines Bild per Hand zu vektorisieren und es dann vergrößert, weiß was ich meine ^^

    Eine Beliebige Skalierbarkeit würde man höchstens nur bei Animationsfilmen erreichen, aber auch nur dann, wenn man sich vollständig auf Vektoren beschränkt.

    Alles in einem ist das nicht mehr als eine Spielerei, die zwar ganz nett ist, aber nicht praxistauglich ist. Zumindest nicht in den nächsten fünf Jahren.

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  13. Re: Vorteile?

    Autor: Nephtys 13.12.12 - 12:37

    non_sense schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > co schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Weniger Speicherplatz?
    > Pixelbasierende Videos können mit Hilfe der Quantisierung, und der P- und
    > B-Frames sehr gut komprimiert werden. Die Quantisierung ist verlustbehaftet
    > und ich glaube kaum, dass sie eine ähnlich starke Kompression bei Vektoren
    > hinbekommen. Auch sind P- und B-Frames nicht möglich.
    Es gibt mathematische Beweise, dass Videos als dreidimensionale Vektorräume am kompaktesten beschrieben werden können. Ergo sind Vektorgrafiken auf jedenfall besser, wenn die entsprechenden Optimierungen und Algorithmen erstmal implementiert sind. Derzeit ist das noch nicht der Fall. Aber sie sind alle möglich und führen zu einem besseren Gesamtergebnis.
    Irgendjemand wird sie also schreiben und implementieren.


    > > Geschwindigkeit?
    > Ebenfalls nicht, da jeder Vektor erst mal gerendert werden muss. Das
    > erfordert massive Rechenkapazitäten, wenn man überlegt, wie viele Vektoren
    > pro Bild gerendert werden müssen.
    Fast richtig!

    Der Hauptmarkt, und auch das Ziel für solche kodierten Videos, sind mobile Endgeräte.
    Mobile Endgeräte haben heutzutage zum Teil Quadcores mit hoher Taktung. Rechenpower beim Decoding ist überhaupt nicht mehr eine große Sache. Vorallem weil man auch noch die schönen Vertex-Pipes der Grafikkarte hat heutzutage.
    Echtzeit ist da kein Problem bezüglich des Abspielens, auch wenn es etwas aufwendiger ist als pixelbasierte Videos.
    Aber: Die Größe des Videos und Video-Segmente ist erheblich kleiner.
    Damit kannst du:
    a) viel effizienter Daten über 3G und Co streamen. selbst HDTV über Mobilfunk ist problemlos denkbar, selbst mit heutigem Netz.
    b) viel effizienter Speicherhierarchie ausnutzen. Zum Beispiel der Videospeicher der Grafikkarte, oder die CPU-Caches.

    Das Rendern dauert erheblich länger, keine Frage. Aber unterm Strich ist es gegenüber den Vorteilen direkt vernachlässigbar.

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  14. Re: Vorteile?

    Autor: John2k 13.12.12 - 12:43

    Nephtys schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Rendern dauert erheblich länger, keine Frage. Aber unterm Strich ist es
    > gegenüber den Vorteilen direkt vernachlässigbar.

    Aha? Genau das wäre mein größtes Problem bei einem mobilen Gerät. Das lutscht den Akku doch schneller leer als alles andere.

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  15. Re: Vorteile?

    Autor: non_sense 13.12.12 - 12:45

    Nephtys schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Echtzeit ist da kein Problem bezüglich des Abspielens, auch wenn es etwas
    > aufwendiger ist als pixelbasierte Videos.
    > [...]
    > Das Rendern dauert erheblich länger, keine Frage. Aber unterm Strich ist es
    > gegenüber den Vorteilen direkt vernachlässigbar.

    Das ist ein Widerspruch.
    Bei Vektoren wird ja nichts vorgerendert. Ein Vektor beschreibt nur eine Form, also wie z.B. ein Kreis aussehen soll. An hand dieser Auszeichnung wird dann der Kreis gerendert. Das Rendern passiert also beim Endgerät, und dies muss dann in Echtzeit geschehen, was selbst bei High-End Desktop-Rechnern wohl nicht möglich ist, und schon gar nicht auf mobilen Geräten.

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  16. Re: Vorteile?

    Autor: Trockenobst 13.12.12 - 12:54

    Nephtys schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei einem Video kannst du jedoch das ganze mit Motion-Vektoren kombinieren
    > und die Kompression richtig krass erhöhen. Von daher gilt zwar auch bei
    > Videos, dass es fallabhängig ist... aber bei den meisten Fällen erwarte ich
    > einen Faktor 10 oder gar 100 an kleineren Dateien (wie zB bei
    > Fernsehserien, was für HDTV sehr wichtig ist).

    Viel wichtiger ist: die GPUs werden in den nächsten Jahren schneller
    kleinere Strukturbreiten erreichen als CPUs. D.h. es würde auf mobilen
    Geräten zwecks Stromsparen bei Videobetrachtung Sinn machen, dass
    die GPU 100% das Decoding übernimmt und so die Batterie schont.

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  17. Re: Vorteile?

    Autor: a user 13.12.12 - 13:02

    Sammie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > a user schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > natürlich ist man hier im vorteil angesichts der skalierbarkeit. ein
    > > größeres bild würde pixelbasiert wesentlich mehr speicher verbrauchen.
    >
    > Das wird sich nicht viel nehmen, bzw ist vom Bild abhängig.
    > Ich mein, wer skaliert Low Quality-Bilder extra hoch?
    >
    > Es ist ja immer abhängig vom Ursprungsbild. Wenn ich aus einem 500x500
    > Pixelbild eine vektorisierte Version mache, sieht die hochskaliert auch
    > nicht anders aus - das Vektorbild kann sich genausowenig bessere Details
    > ausdenken als das Pixelbild. Es verbraucht aber weniger Speicher, bzw nicht
    > mehr als die kleine Version - sind ja die gleichen Daten. Das Pixelbild
    > verbraucht logischerweise dagegen mehr Platz je größer es wird, da es mehr
    > Pixel werden.

    Doch!

    anders als bei einem pixelbild hast du beim skalieren scharfe umrandungen und kanten.

    weniger speicherverbrauch hast du bei detailreichen bildern nicht. im gegenteil, es kann leicht zu mehr verbrauch führen.

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  18. Re: Vorteile?

    Autor: Insomnia88 13.12.12 - 13:38

    Also, wieviele Leute sitzen hier noch gleich, die sich mal ganz logisch und vor allem mit Ahnung mit dem Thema befassen wollen?

    Kann sein, dass es hier schon den ein oder anderen „Das is der größte Bullshit“-Verfechter gab, habe beim Überfliegen jetzt aber zum größten Teil die andere Sparte gesehen, bei der es nur so vor falschen Aussagen/Darstellungen wimmelt.

    Ich gehöre zu der „Das ist der größte Bullshit“-Verfechter und erläutere mal, warum ich denke, dass das der größte Bullshit ist :)

    Kommen wir zur Skalierbarkeit:
    Die ist bei dieser Methode praktisch nicht vorhanden. Es hätte den selben Effekt als wenn das Pixelbild direkt hochskaliert wird, denn wie ich es hier schon bei wenigen richtig gelesen habe, fügen Vektoren keine Informationen hinzu. Und das ist eigentlich der wichtigste Punkt, der anscheinend übersehen wird. Um es verständlich darzustellen: Die Vektoren bilden das Pixel nach. Ein Pixel ist also kein Pixel mehr sondern sind 4 Linien in einem 90 Grad Winkel zueinander. Und jetzt erklärt mir mal bitte in wie fern das besser sein soll... richtig, garnicht. Ganz im Gegenteil.

    Dateigröße:
    Ich behaupte mal die Mehrheit der Filme besteht aus Bildern, welche aus Komplexe Anordnungen von Formen und Farben bestehen. Da reicht allein schon eine Aufnahme von nem Wald mit durch den Ästen und Blättern scheinenden Sonnenstrahlen. Vektoren sind ALLES ANDERE als sparsam. Das sind sie nur, ebenfalls richtig irgendwo gelesen, wenn es wenig Farben und einfache Figuren gibt. Wieder will ich jetzt eine logische Erklärung haben, warum Bildpunkte, die jeweils eine Farbe darstellen, mehr Speicher fressen sollen als komplizierte mathematische Operationen, die bis in das Tausendstel gehen und Licht/Schatten-Verläufe versuchen nachzuberechnen. Sieht man in den Beispielbildern bereits, wie das Vektorbild ohne die Muster ausschaut - schwammige Artefakte in Licht- und Schattenbereichen.
    Das Datenvolumen was dabei entsteht ist sicher um einiges HÖHER als das, was bei gewöhnlichen Pixeln entsteht (Das wüsstet ihr allein dann schon, wenn ihr mal beispielsweise in Adobe Illustrator ein komplexes, mehrfarbiges Objekt als PNG und dann als SVG speichert)

    Geschwindigkeit:
    Dazu kann ich nichts sagen aber da ich vermute, dass diese im Verhältnis zur Dateigröße steht, würde ich eher sagen -> ist sehr lahm.

    Bildqualität:
    Steigt definitiv nicht, weil, wie schon oben erwähnt -> Bildqualität = mehr Bildinformation <- und dieses wird durch Vektoren nicht gewährleistet.

    Zusammenfassend also: Diese Technik ist unbrauchbar und ineffektiv. Wo steckt der Sinn dahinter? Das ist als würde man Gold zu Bronze machen nur um zu beweisen, „dass man es kann“.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.12.12 13:45 durch Insomnia88.

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  19. Re: Vorteile?

    Autor: tingelchen 13.12.12 - 14:09

    > Doch!
    >
    > anders als bei einem pixelbild hast du beim skalieren scharfe umrandungen
    > und kanten.
    >
    Die Kanten bleiben zwar immer scharf. Jedoch werden die Flächen zwischen den Kanten immer größer. Wodurch das Bild zwar nicht verwaschener erscheint, dafür aber immer klobiger. Auch bei einem Vektorbild, können keine Details neu erfunden werden, wenn man das Bild vergrößert.

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  20. Re: Vorteile?

    Autor: AppRio 13.12.12 - 14:10

    Insomnia88 schrieb:
    > Kommen wir zur Skalierbarkeit:
    > Die ist bei dieser Methode praktisch nicht vorhanden. Es hätte den selben
    > Effekt als wenn das Pixelbild direkt hochskaliert wird, denn wie ich es
    > hier schon bei wenigen richtig gelesen habe, fügen Vektoren keine
    > Informationen hinzu. Und das ist eigentlich der wichtigste Punkt, der
    > anscheinend übersehen wird. Um es verständlich darzustellen: Die Vektoren
    > bilden das Pixel nach. Ein Pixel ist also kein Pixel mehr sondern sind 4
    > Linien in einem 90 Grad Winkel zueinander. Und jetzt erklärt mir mal bitte
    > in wie fern das besser sein soll... richtig, garnicht. Ganz im Gegenteil.
    Was? 4Linien im 90° Winkel? Ich glaub du hast das nicht verstanden: Anstatt mich z.B. mit Pixeln einem Kreis anzunähern, beschreibe ich einfach die Geometriste Form Kreis.

    > Bildqualität:
    > Steigt definitiv nicht, weil, wie schon oben erwähnt -> Bildqualität = mehr
    > Bildinformation <- und dieses wird durch Vektoren nicht gewährleistet.
    Die Informationen sind eben ganz anders codiert. Da kann man mMn. nicht einfach so vergleichen wie zwei Äpfel. Das ist eher wie ein Apfel und ein Kirsche.

    > Zusammenfassend also: Diese Technik ist unbrauchbar und ineffektiv. Wo
    > steckt der Sinn dahinter? Das ist als würde man Gold zu Bronze machen nur
    > um zu beweisen, „dass man es kann“.
    Der Sinn: Ich kann ein Bild auf einem 4" 1080p genau so erkennen wie auf einem 17" 720p, weil ich mich nicht mehr um die Anzahl der Pixel kümmern muss. Allerhöchstens noch um die Größe des Displays.

    Ich hoffe ich konnte dir helfen. ;)


    Ich persönlich würde es ja interessant finden, wenn man die Detailstufen je nach der Größe des Displays und der Graka bekommen würde. Also ich schau auf Youtube ein Video und bekomm ein für mein Gerät optimiertes Video. Vielleicht könnte man das lösen indem man Youtube die Größe des Displays und GANZ grobe daten über CPU und GPU übergibt.
    Was haltet ihr davon?

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