Nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft liefern Pulsare die genausten Zeitimpulse im bekannten Universum. Genauer noch als Atomuhren. Irgendwie beeindruckend, bedenkt man doch, dass es sich hier um oft mehrere Kilometer große Objekte handelt.
Steht sogar in Wikipedia; ich habs aber aus ner alten Alpha Centauri Folge. :)
Harald Lesch 4 President :D:D
Jop die Alten Alpha Centauri folgen ,wo er sich die Zahl eines Pulsares aufschrieb öhm iwas mit 1,37 sek usw...
Und jop hast 100% recht.
Pulsare haben aber noch ne andere Eigenschaft ;) Wenn 2 Pulsare /oder allgemein Neutronensterne sich einander umkreisen ,dann liefern sie "Gravitationswellen" aus.
Und das interessante daran ist ,dass man die Anhand der Messungen ,die man tätigen kann ,genauer messen kann ,als die Mathematik sie berechnen lässt(Hat AFAIK mit Winkelfunktionen und der LorentzTransformation zu tun ,bin mir dabei aber nicht ganz so sicher <.<)
Wobei ich frage mich bis heute noch :
Sollte man nicht eher solche Projekte ,für die Datenmengen z.B. im LHC oder auch damals im DESY ,die Computer bereitstellen?
1 Pulsar mehr oder weniger in der Masse ,von Pulsaren ,die man schon kennt ist relativ irrelevant ,wobei jede Information übers Universum uns einen Schritt weiterführen könnte... ;)
Silvat schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
>[...]
> 1 Pulsar mehr oder weniger in der Masse ,von Pulsaren ,die man schon kennt
> ist relativ irrelevant ,wobei jede Information übers Universum uns einen
> Schritt weiterführen könnte... ;)
Einen Schritt weiter "WOHIN" ?
Silvat schrieb:
> Sollte man nicht eher solche Projekte ,für die Datenmengen z.B. im LHC oder
> auch damals im DESY ,die Computer bereitstellen?
LHC@Home?
doch leider kommen keine Daten :(
wurst davon wird niemand satt oder kann die miete zahlen.
auch wieder wahr. na und? von deinem schreiben hier im forum ist einem kind in afrika ebensowenig geholfen.
"we have computers, which can beat your computers"
WOHIN? Essen? Miete? Also hier gehts teilweise um Grundlagenforschung, bei der man im Vornherein nie so ganz weiss, wo es hin geht. Muss es aber auch nicht. Alle par Jahrzehnte wird ein Genie gebohren, dass alle bis dahin gesammelten Fakten schon zusammen zu fügen versteht. Hier ging es ja auch nicht um Landwirtschaft oder Wohnungsverwaltungen.
Was ich interessant finde, dass sich hier immer wieder Leute an der Diskussion beteiligen, die vermutlich viel Anregungsfreier im 15. Jahrhunder daher vegitiert hätten... es gibt überigens immer noch die Möglichkeit bei Mittelalterspielen teil zu nehmen, den PC ab zu schalten und das Internet zu vermeiden. Man kann auch heute noch seinen Geist verschließen und Wissensgier mit Glauben tauschen. Ohne jetzt hier die mit unter auch positiven Moralsichen Vorstellungen aus untershiedlichsten Glaubensrichtung in Frage stellen zu wollen, gewollte Dummheit (Unwissenheit) nützt jedoch leider niemandem... Sicher haben einige nicht die Kapazität, sich neuem Wissen aus trotz zu verschliepen ist jedoch ebenfalls eine Form von Dummheit oder auch Naivität. Viel Spaß beim Essen und Miete zahlen in euerer Nutzlosen Welt ohne elektrisches Licht, ohne fließend Wasser auf eurem Plumskloh. Ich bekommen einen Krampf wenn ich darber nachdenke wie viel plumpe ignoranz es doch immer wieder gegenüber der Wissenschaft gibt und jeder nutzt ganz selbstverständlich das i-Net und twittert wie blöd vor sich hin... aber wo kam das alles her? Alleine das sollte die Frage "WOHIN" erklären...
Naja die Frage wohin ,würd ich jetzt mal ganz einfach mit 2 Worten beantworten:
Neues Weltbild.
Wieso?
Nehmen wir mal an ,wir finden in den LHC Daten KEIN HiggsBoson ,dann wäre das das Ende dieser Theorie ,da man eine Untergrenze für das HiggsBoson (In Energie natürlich ,wegen der Äquivalenz von Masse zu Energie) und eine Obergrenze (Fragt mich nicht wie ,aber man kennt sie).
Dann müsste eine neue Theorie her ,WIE Materie seine Masse bekommt ,und genau sowas könnte aber auch in dem LHC drinne sein.
Möglicherweise ein neues Boson? Welches ausserhalb der Energie werte liegt?
Oder auch ein neues Teilchen ,welches wir nur durch eine Wechselwirkung auf ein anderes Teilchen finden? (z.B. durch eine ElementarLadung,oder ein elektrisches Dipolmoment,oder ein Magnetfeld ,oder durch seine sehr hohe masse?)
Wir wissen es einfach nicht ,was die HochenergetikPhysik uns bringt.
Und ganz zum Schluss ,bin ich immernoch der Überzeugung ,dass es Tachyonen(Teilchen ,welche laut Einstens Relativitätsformel ,nach der Lorentztransformation, als unterste Geschwindigkeits Grenze die Lichtgeschwindigkeit haben (Brauchen unendlich Energie um an die Lichtgeschwindigkeit ranzukommen,was eine extremen Blauverschiebung zur Folge hätte) )
Dies alles wissen wir wahrscheinlich erst in ca 2-5 Jahren ,da wir die RIESIGEN Datenmengen nicht ,wie in diesem Projekt(einstein@home) auch durch die Massen an Computern auf der Welt analysieren lassen.
Und ich bin mir eig. so gut wie sicher ,dass dies die Berechnungszeit ,bei der Masse ,der Physik Studenten ,und der Computer diesen, um mindestens die Hälfte verkürzen würde.
Btw @mulle78 leider verstehe ich nicht ganz die Intention deines Textes.
Ich persönlich bin auch gläubiger Muslim ,und auch praktizierender ,verschränke mich aber NICHT vor heutigem Wissen(Wie du hoffentlich anhand meines Textes lesen konntest) sondern ,denke mir einen Kompromiss.
Ich denke ,dass man unendlich lang forschen kann ,und unendlich lang Ergebnisse haben wird ,aber immer mindestens 1 Frage haben wird ,die wir nie beantworten können :
Wieso konnte es dazu kommen?
Wieso konnte es zum Big Bang kommen?
Wieso konnte es zu einer Unsupersymmetrie kommen ,durch die überhaupt Materie enstehen konnte?(Materie-Antimaterie Anhilation.)
Und ich denke ,dass es ein größeres Wesen gegeben haben muss ,welches einfach das Universum ,oder DIE Universen(?), so geschaffen hat ,dass wir uns heute darüber Gedanken machen können.
Den vollen Ernstes :
So eine komplizierte Struktur ,des Kosmos (Alleine die ERDbiologie ,mit deren Strukturen von Funktion und Struktur aufbau ,z.B. von Zellen ,oder Chromosonen oder sonstigem) lässt für mich einen Zufall der Natur ,gar unwahrscheinlich wirken ,bei den sovielen Möglichen Möglichkeiten ,die das Universum hatte ,uns ,und die Erde NICHT enstehen zu lassen.
Den schließlich sind wir ein Produkt aus endlich vielen schlecht gelaufenen Zufällen ,welche sich gegen das ,was wir eig. wissen wenden.
Der Natur ist es gelungen, eine Molekülstruktur zu schaffen, die nun ihrerseits erfassen, denken, planen und gezielt eingreifen kann.
Was geschieht, wenn dieses Naturprodukt nun ihrerseits eine denkende Maschine baut, deren Denkkraft höher ist, als die des Naturproduktes? Hat sich die Natur damit einen neuen Weg geschaffen?
Oder: Wenn schon eine so kleine "Ansammlung" von Molekülen so erstaunliche Ergebnisse aufweisen kann, könnte es vielleicht auch eine von der Natur selbst geschaffene, wesentlich größere Anordnung geben, die über ganz andere Möglichkeiten verfügt. Wir wären da nur "ein Moleküle" im Gehirn dieser großen Struktur. Wie könnten wir mit dieser Mega-Struktur kommunizieren? Aber vielleicht tun wir das ja schon, indem wir die Welt da draußen beobachten und nach dessen "Sprache" forschen. Nur dürfen wir angesichts des Größenunterschieds nicht erwarten, dass eines Tages der Satz zu hören sein wird: "Hallo Mensch, ich wußte gar nicht, dass es dich gibt."
Absolut richtig. Vielleicht warped sich der Mensch eines Tages in eine weit entferne Galaxie und unterhält sich mit einem Wesen, das alle Antworten auf alle Fragen hat.
Dieser Mensch wird sich dann denken: "Wow, gottseidank haben wir Grundlagenforschung betrieben, sonst wäre ich nie hier her gekommen."
Das faszinierende an Grundlagenforschung ist, dass sie wirklich überall hin führen könnte und wirklich Neuland betritt. Im vergangenen Jahrhundert wurde zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte im großen Stil nicht nur versucht, Regeln aus Beobachtungen herzuleiten, sondern die Basis aller Dinge zu verstehen und mit den daraus hergeleiteten Regeln zukünftige Beobachtungen vorherzusagen. So praxisfern wie vieles davon auch klingt, irgendwann lässt sich dadurch vielleicht fantastisches erreichen. Als die Quantentheorie aufkam (und vollkommen dämlich klang), hätten die Leute nie gedacht, welche Auswirkungen diese Forschung nur Jahrzehnte später auf Werkstoffe, Elektronik, Chemie, Medizin usw. haben wird.
Die Erforschung entfernter Pulsare mag derzeit noch etwas sinnfrei wirken. Im Endeffekt ist es aber ein Teil der Suche nach der GUT, der großen Theorie, die Quantenwelt und makroskopische Welt verbindet. Sollte die jemals gefunden werden, könnte sich das theoretisch auf jeden Bereich des Lebens Auswirkungen haben.
Quantencomputer, die in Windeseile perfekte Moleküle zur Krankheitsbekämpfung errechnen, die von Nanomaschinen aus einzelnen Atomen zusammengebaut werden? Vielleicht irgendwann möglich, aber nur dann, wenn man alle Voraussetzungen wirklich versteht.
Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
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