Wen interessieren derzeit überhaupt E-Autos????
Solange Strom nicht Alternativ und umweltschonend erzeugt wird macht doch alles gar keinen Sinn!!!
Oder wie kann man dann mit seinem E-Mobil angeben.
Sagt man da:
"Ich fahr ökologisch ... ich fahr mit ATOM-STROM"!
Wenn eines Tages Strom in großen Teilen ökologisch gewonnen wird, wie willst du ihn dann in einen Verbrennungsgetriebenen Wagen einspeisen?
Nein aber man fährt CO2 frei :)
Das nicht sofort jede Energie grün sein kann sollte eig jedem klar sein.
Und es wird auch sehr wahrscheinlich nie der Fall sein!
Nachts zB gibt es keine Sonne, Wind ist auch nicht immer da und unser Essen (in Form von Energiepflanzen) zu verbrennen halt ich auch nich für clever!
DIS schrieb:
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> Nein aber man fährt CO2 frei :)
> Das nicht sofort jede Energie grün sein kann sollte eig jedem klar sein.
> Und es wird auch sehr wahrscheinlich nie der Fall sein!
> Nachts zB gibt es keine Sonne, Wind ist auch nicht immer da und unser
> Essen (in Form von Energiepflanzen) zu verbrennen halt ich auch nich für
> clever!
Ja das sind genau die Ansätze die uns immer mehr Probleme machen ... zuerst machen und dann denken.
Wohin mit dem AtomRestmüll ->Endlager(sehr sicher), wohin mit Giftfässern -> irgendwo im Meer vor Italien, wohin mit den kaputten Energiesparlampen(Sondermüll), ....
Solange es kein Nachhaltiges Konzept von Erzeuger über Verbraucher bis hin zur Entsorgung gibt, ist alles nicht brauchbar.
Ach schrieb:
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> Wenn eines Tages Strom in großen Teilen ökologisch gewonnen wird, wie
> willst du ihn dann in einen Verbrennungsgetriebenen Wagen einspeisen?
Erstens geht alles immer Schritt für Schritt anders machts gar keinen Sinn: Verbrenner -> Hybrid -> E-Mobil
Zweitens von was für einem Zeihorizont glaubst du reden wir da?
2 Jahre?? ... zuerst vielleicht mal ein bißchen nachdenken.
...mag sein, aber das wird 1. nicht immer so bleiben (Stickwort CSP) und 2. kann im Kraftwerk (abgesehen vom Atomkraftwerk) der CO2-Ausstoß minimiert werden. Wenn man sich auf der Straße umsieht, wäre das allein schon ein Vorteil.
Viel eher würde ich die Umsetzbarkeit im Sinne des Ersatzes aller Autos bezweifeln. Angenommen, die Reichweite wäre in etwa diesselbe und das Aufladen würde entweder recht flott gehen oder per Wechselakku geregelt werden, am Ende bleibt das Problem, daß gar nicht soviele Akkus gebaut werden könnten, wie gebraucht würden (zumindest nach heutiger Akku-Technik). Stichwort Litium-Mangel.
Für die Massenproduktion bliebe dann noch Wasserstoff. Wenn sie denn mal das Tankproblem in den Griff bekommen.
Die Wasserstoffproduktion sollte bis dahin organisch weitgehend vorangetrieben werden. Zumindest ist die Idee, den Wasserstoff von Photobakterien produzieren zu lassen, ziemlich elegant und dürfte den letzten Quengler überzeugen. Es sei denn, er hätte keine Ahnung von der Mikrobiologie und hält Bakterien ansich für ausrottungswürdig.
strx_unplugged schrieb:
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> Ja das sind genau die Ansätze die uns immer mehr Probleme machen ... zuerst
> machen und dann denken.
Ist ja auch logisch wenn jeder Verbraucher gerne morgen die neueste Technik haben und nicht warten will und Firmen mit dem Fortschritt und Stromverbrauch auch nicht warten, bis die Menschheit mal mit der Energiegewinnung mitgekommen ist.
Das war ein Witz verdammt wie man durch das Smily sehen könnte!
strx_unplugged schrieb:
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> Wen interessieren derzeit überhaupt E-Autos????
>
> Solange Strom nicht Alternativ und umweltschonend erzeugt wird macht doch
> alles gar keinen Sinn!!!
Wer sagt dass unalternative Stromerzeugung nicht jetzt schon besser und umweltschonender als die Benzingewinnung+Verbrauch ist?
Oder meinst du Benzin wächst auf Bäumen und muss nur gepflückt werden?
Benzin schadet der Umwelt bei der Herstellung und beim Verbrauch, Elektroautos wenigstens nur bei der Stromgewinnung. Und es entsteht beim Verbrauch kein CO2. Und das was bei der Herstellung entsteht kann beim Erzeuger auch besser gefiltert werden als bei nem kleinen Auto.
wertwert schrieb:
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> ...mag sein, aber das wird 1. nicht immer so bleiben (Stickwort CSP) und 2.
> kann im Kraftwerk (abgesehen vom Atomkraftwerk) der CO2-Ausstoß minimiert
> werden. Wenn man sich auf der Straße umsieht, wäre das allein schon ein
> Vorteil.
> Viel eher würde ich die Umsetzbarkeit im Sinne des Ersatzes aller Autos
> bezweifeln. Angenommen, die Reichweite wäre in etwa diesselbe und das
> Aufladen würde entweder recht flott gehen oder per Wechselakku geregelt
> werden, am Ende bleibt das Problem, daß gar nicht soviele Akkus gebaut
> werden könnten, wie gebraucht würden (zumindest nach heutiger
> Akku-Technik). Stichwort Litium-Mangel.
> Für die Massenproduktion bliebe dann noch Wasserstoff. Wenn sie denn mal
> das Tankproblem in den Griff bekommen.
> Die Wasserstoffproduktion sollte bis dahin organisch weitgehend
> vorangetrieben werden. Zumindest ist die Idee, den Wasserstoff von
> Photobakterien produzieren zu lassen, ziemlich elegant und dürfte den
> letzten Quengler überzeugen. Es sei denn, er hätte keine Ahnung von der
> Mikrobiologie und hält Bakterien ansich für ausrottungswürdig.
Mann kann Umweltverträglichkeit und Schutz nicht auf CO2-Ausstoß reduzieren!!!
Des weiteren der Lithium-Ionen Akku wirds nie in ein Serienauto schaffen.
Die Technologien sind schon lange viel weiter zB Lithium-Luft Akkus http://www.elektor.de/elektronik-news/mit-lithium-luft-batterie-800-km-weit-fahren.1167332.lynkx
oder Zink-Luft Akkus
http://www.elektor.de/elektronik-news/zink-luft-akkus-stellen-li-ion-akkus-in-den.1147605.lynkx
Aggrargüter nicht, aber Algen, also das grüne Zeugs in deiner Wasserkühlung oder in einem Eimer klaren Wassers, den du Zwei Wochen einer direkten Sonneneinstrahlung aussetzt, sprich: der am schnellsten gedeiende Organismus unserer Erde, den du auch verbrennen kanst, aus dessen Überresten das meiste Erdöl entstanden ist und der sogar in Salzwasser gedeiht(8x effektiver als Zuckerrüben). Rein theoretisch bietet die Physik so einige Möglichkeiten. Etwa die Hochspannungsgleichspannung, mit der beachtliche Energiemengen hoch effizient über weite Strecken transportiert werden können, wie von der Sahara nach Europa. Apropos Sahara; die Installation von Solarzellen über weniger als ein Zehntel der Fläche der Sahara, würde den gesammten Energieverbrauch der Menscheit decken. Nicht dass die Realisierung von solchen und ähnlichen Ideen mit einem Wimpernschlag zu erledigen währe, aber solche Möglichkeiten sind doch Grund genug sein vielleicht modisches ganz schickes, aber im Endeffekt immer loosendes und sowieso zur ewigen Langweiligkeit verdammtes pessimistisches Denken in die Tonne zu kloppen.
Und nach 2 Jahren kaufen wir uns alle einen neuen Akku für 20.000 €. Oder glaube die Ökoblindschleichen etwa, daß der Erstakku ein Autoleben lang hält !?
> Zweitens von was für einem Zeihorizont glaubst du reden wir da?
> 2 Jahre?? ... zuerst vielleicht mal ein bißchen nachdenken.
Von was für einem Zeithorizont glaubst du reden wir bei der Verstromung unserer Mobilität? 2 Jahre??...zuerst vielleicht mal ein bißchen nachdenken.
Agamemnon schrieb:
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> Und nach 2 Jahren kaufen wir uns alle einen neuen Akku für 20.000 €. Oder
> glaube die Ökoblindschleichen etwa, daß der Erstakku ein Autoleben lang
> hält !?
Dass würde sowieso nicht funktionieren, außer es gäbe eine Schnelllader, der wie bei einem aktuellen Tankstopp max 1-5 Minuten braucht.
Glaubst es wartet wer 5 stunden bis der Akku voll ist?
-> Es muss sowieso so eine Art Tausch-Akku her!
Auf Lithium-Basis wird es ohnehin keine Zukunft geben, weil Lithium viel zu rar ist um auch nur 10 % aller heutigen Verbrennungsmotoren durch E-Motoren zu ersetzen. Ende Gelände. Sozusagen ist "Peak-Lithium" nach so kurzer Zeit der Nutzung schon da. Verbilligungshoffnungen dürfen damit auch direkt begraben werden. Also müssen erst mal neue Akkutechnologien zur Reife gebracht werden z.B. Zink-Luft.
Bis dahin werden wir hervorragend mit Hybriden (auch Diesel-Hybride) und später Brennstoffzellen, bzw. Brennstoffzellenhybride auskommen.
strx_unplugged schrieb:
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> Wen interessieren derzeit überhaupt E-Autos????
Die Industrie. Das Akkus auch erst einmal produziert werden müssen und nicht ewig halten übersieht man gerne.
> Solange Strom nicht Alternativ und umweltschonend erzeugt wird macht doch
> alles gar keinen Sinn!!!
Jein, denn Öl ist eine endliche Resource. Lustig allerdings wenn sich alle über SUVs aufregen aber dann am Sonntag F1 Rennen gucken und was die Militärs dieser Welt so verbraten, also darüber spricht irgendwie auch keiner.
Lustig auch die Öl aus Ölsand, denn dabei wird mehr Energie verbraten als man, in Form von Öl, gewinnt. Öl ist aber eben auch Grundstoff für vieles andere wie, auch, Medikamente.
Kurz es ist *nicht* nur eine Frage des Energiesparens!
> Oder wie kann man dann mit seinem E-Mobil angeben.
> Sagt man da:
>
> "Ich fahr ökologisch ... ich fahr mit ATOM-STROM"!
Siehe oben -- es muss nicht unbedingt ökologisch sein, denn für manches gibt es zum Öl keine Alternative als Grundstoff.
Wasser, Öl und seltene Erden (besonders in Afrika vorkommend was auch der Grund ist das China da gerne so ziemliche jede Dikatur unterstützt deren sie habhaft werden) -- das sind die wirklich wichtigen Kriegsgründe.
Und womit meinst du fahren Zug, S-Bahn, U-Bahn?
ach weißt du,
ich heiz mit meinem eigenen Kraftwerk, dessen Brennstoff aus meinem eigenen Wald kommt. die Ab- und Restwärme nutz ich einfach zur Stromerzeugung und schalte noch meine Solarzellen dazu....(so oder so ähnlich könnts sein)
Wenn die Reichweite, Haltbarkeit und Effizienz der Akkus und der Gesamtpreis noch passen würden, wäre das sicherlich besser als weiterhin Öl zu verbrennen, das wir auch für sinnvollere Zwecke nutzen könnten (Düngemittel oder Medikamente...)
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