Ich habe mir überlegt das (zahlreiche) Windeinlässe in Gebäude (zwischen Etagen, unterm Dach...) den Wind von der Fassade ableiten könnten und mittels Kanalisierung einen stetig starken, verwertbaren Luftstrom zu erzeugen, der von einem Rotor im Gebäudeinnern abgegriffen wird.
Perfekt effizient ist das sicher nicht. Ich fragte mich nur ob es möglich ist Windkraft in Städten zu nutzen, ohne das Stadtbild zu ändern.
Realistisch, Plusgeschäft oder Quatsch?
Und anders:
Erst gab es Propellerflugzeuge, dann gab es Strahltriebflugzeuge. Ist eine Art umgekehrte Düse denkbar?
Kann man die Effizienz von WKA durch Bündelung steigern so wie bei Solarkraft?
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Es gab schon einmal sehr konkrete Pläne für einen Rotor in Bodennähe mit senkrechter Welle und "aufgestülptem Kühlturm" darüber. Diesen Turm kann man nach oben verjüngen und sehr hoch bauen. Der Aufwind reicht aus, um dem Windrad genügend Leistung zu entnehmen.
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Das ist ja auch nur ein Gebäude zur reinen Energiegewinnung.
Ich denke an normale Wohn/Geschäftsgebäude, mit entsprechender Höhe, die nur nebenbei und versteckt etwas Energie produzieren sollen.
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Wollte nur sagen, dass sich das Prinzip sicher anwenden lässt. Es gibt schon einige Kreise von Architekten, die das bei ihren Plänen berücksichtigen.
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Das größte Problem bei Windkraft ist die Lautstärke. Daher ist Windkraft in Städten erst dann nutzbar, wenn man diese praktisch geräuschlos bekommt. Was physikalisch aber unmöglich ist.
Zudem gibt es das Problem das man diese nicht nachrüsten kann. D.h. es würde nur bei neuen Gebäuden funktionieren und damit eine Verbreitungsgeschwindigkeit von 50 bis 80 Jahren haben. Manche Gebäude stehen sogar schon seit über 100 Jahren und es denkt niemand daran diese ab zu reißen. Da ist es viel einfacher und schneller auf jedes Dach eine Solarzelle zu platzieren.
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Klar, geht nur bei neuen Hochhäusern. So ein Röhrensystem für aufsteigende Luft könnte innen feucht gehalten werden, so dass die Verdunstung das Haus kühlt. Man spart viel Strom für Klimaanlagen.
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tingelchen schrieb:
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> Das größte Problem bei Windkraft ist die Lautstärke. Daher ist Windkraft in
> Städten erst dann nutzbar, wenn man diese praktisch geräuschlos bekommt.
> Was physikalisch aber unmöglich ist.
Wenn's um Schall draußen geht:
Perfekt Geräuschlos müsste es nicht sein, da Städte an sich ja schon ein Grundrauschen haben
Wenn's um Schall drinnen geht:
Das sollte doch dämmbar sein. Ich stelle mir ja keine meterdicken Schächte vor. Wenn draußen der Wind weht, hält selbst eine simple Scheibe schon fast alles ab bei niedrigen aber verwertbaren Windgeschwindigkeiten.
> Zudem gibt es das Problem das man diese nicht nachrüsten kann. D.h. es
> würde nur bei neuen Gebäuden funktionieren und damit eine
> Verbreitungsgeschwindigkeit von 50 bis 80 Jahren haben. Manche Gebäude
> stehen sogar schon seit über 100 Jahren und es denkt niemand daran diese ab
> zu reißen. Da ist es viel einfacher und schneller auf jedes Dach eine
> Solarzelle zu platzieren.
Nachrüstbarkeit fällt natürlich flach. Aber mein meine Gedanke war ursprünglich Energieneutral zu bauen. Es wäre ein mMn ein gewaltiger Fortschritt wenn Gebäudeneubauten ohne zusätzlichen Flächenbedarf ihren Bau energetisch selbst "abbezahlen" würden, wenn auch über 50 Jahre und bei geringer Leistung um die Wohn/Arbeitsqualität im Gebäude nicht zu beeinträchtigen. Die Perspektive nachhaltigen Städtebaus und Zeiträume von 50/80 Jahren sind durchaus vereinbar denke ich.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.07.12 18:49 durch teenriot.
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tingelchen schrieb:
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> Da ist es viel einfacher und schneller auf jedes Dach eine
> Solarzelle zu platzieren.
Fläche ist nach Energie die Ressource die zur Zeit, am knappsten ist.
Deswegen ist es für mich eine Riesen-Verschwendung, gerade in der Stadt, wenn offene, natürlich beleuchtete Flächen unter freiem Himmel mit Baueinrichtungen verschwendet werden die eine weitere Nutzung durch den Menschen unmöglich macht.
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Gibt's schon:
http://bahrainwtc.com/
:)
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> Erst gab es Propellerflugzeuge, dann gab es Strahltriebflugzeuge. Ist eine
> Art umgekehrte Düse denkbar?
Was heißt umgekehrte Düse. Das Teil, mit dem Sich Energie erzeugen lässt befinden sich auch in einem Strahltriebwerk - nennt sich Turbine. Damit wird in jedem AKW, Kohlekraftwerk, Wasserkraftwerk, usw. in Zusammenspiel mit einem Generator Energie gewonnen...
Hat natürlich aber nichts mit einer "umgekehrten Düse". Was soll das sein? Perpetuum mobile?
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Das verändert die Fassade, weswegen viele sowas in Massen ablehnen würden und funktioniert dort nur weil der Wind fast immer aus einer Richtung kommt.
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Ein Vorrichtung die einen sehr starken Luftstrom / Druck effizienter in chemische oder elektrische Energie umwandelt, als es ein Rotor tun.
Ich habe da keine konkrete Vorstellung, nur das Gefühl das die herkömmliche Methode in etwa so optimal ist wie der Antrieb einer Lokomotive mit Kohle und Wasserdampf.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.07.12 23:50 durch teenriot.
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jedes Haus seine Energie selbst erzeugen. Das Problem ist nur dass sich über einzelne Konzerne mehr Geld scheffeln lässt als über möglicherweise viele keleine Hersteller.
Diese ganze Konzern-W****** ist doch ein Witz und nur auf Börse und Banken ausgerichtet. Bei denen spielen Umwelt und Zukunft, selbst wenn es die eigene Brut ist, nur eine unutergeordnete Rolle: "schaut mal, ich bin zeugungsfähig..."
:D
Sorry. Wenn eine Regierung erstmal etwas ändern sollte, dann bei sich selbst. Ansonsten sind alles was entsteht nur leere Luftblassen -> siehe steuerlich absetzbare Haussanierung. Da werden massenhaft Wohungen von innen überholt, dann die Mieten kräftig angehoben aber der eigentliche Schrottwert ist immer noch der gleiche.
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