Da angesichts der jüngsten weltweiten "Finanzprobleme" (um es mal milde auszudrücken) der Rotstift angesetzt wird, sind natürlich in erster Linie die Institutionen gefährdet, deren Sinn in Frage gestellt werden kann. Dazu gehört auch die Planetenforschung. Hat sie bisher außer Kosten irgendwelche nutzbaren Ergebnisse produziert?
Erstens haben wir nicht die Technik und schon gar nicht das Geld (siehe oben), um die Technik für Planetenbesiedelung zu finanzieren, Zweitens löst auch die Besiedlung ferner Planeten die Probleme auf der Erde nicht. Denn es könnten vielleicht ein paar hundert Menschen die Reise antreten, die restlichen Milliarden müssen zuhausen bleiben.
Irgendwie hört sich das Gerede über die Reise zu anderen Planeten zwecks Besiedelung für mich wie blühende Phantasie ohne jeden Realitätsbezug an.
Beim Mars dürfte es vielmehr um die Ausbeutung neuer Ressourcen gehen.
Mit der Ausbeutung der Resurcen hast du das Stichwort geliefert, warum die Besiedelung des Alls kein Hirngespinnst ist.
Um das 15te Jahrhundert herum litt Europa ebenfalls unter Überbevölkerung und Wirtschaftlichen Problemen.
Die Entdeckung Amerikas hat da ziemlich effektiv abhilfe geschaft, obwohl man auch da in den ersten Hundert Jahren nur einen kleinen Teil der europäischen Bevölkerung nach Übersee schiffen konnte.
Für damalige Verhältnisse war der Aufwand nach Amerika zu fahren nicht viel geringer als es heute wäre zum Mars zu fliegen
Alles was fehlt, ist jemand der es einfach macht, ohne groß an die konsequenzen zu denken!
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