Werden dann einfach alle neugeburten auf einen neuen Planete gezügelt?
Das kann doch nicht wirklich der ernst von Herr Sphon sein. Es löst das Bevölkerungswachstum hier vielleicht für einen kurzen moment (falls genug Menschen gewillt sind einen Planeten zu wechseln). Denn die Bevölkerung vermehrt sich hier weiter auch wenn wir einen neuen Planeten Erobern sollten.
Gegenfrage,
wie sollen wir jemals die Galaxie beherrschen, wenn wir nach den Eroberungskriegen nur noch ein paar wenige Personen übrig haben, um die unterworfenen Planeten zu knechten??
;)
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"We're semi-trained quasi-professionals, at any rate."
wkwt
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1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.07.09 13:46 durch ^Andreas Meisenhofer^.
anyoneirgendwer schrieb:
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> Werden dann einfach alle neugeburten auf einen
> neuen Planete gezügelt?
>
> Das kann doch nicht wirklich der ernst von Herr
> Sphon sein. Es löst das Bevölkerungswachstum hier
> vielleicht für einen kurzen moment (falls genug
> Menschen gewillt sind einen Planeten zu wechseln).
> Denn die Bevölkerung vermehrt sich hier weiter
> auch wenn wir einen neuen Planeten Erobern
> sollten.
so hat die ausdehnung von lebensraum in der geschichte nie funktioniert. die massen ziehen an neue orte und gründen dort ihre familien, alte orte erfahren dagegen seltenst bevölkerungswachstum, bestenfalls stagniert es dort. schließlich gibt es sowas wie mobilität, die verteilt die bevölkerung ganz von alleine auf die verfügbaren räume...
Bouncy schrieb:
> so hat die ausdehnung von lebensraum in der
> geschichte nie funktioniert. die massen ziehen an
> neue orte und gründen dort ihre familien, alte
> orte erfahren dagegen seltenst
> bevölkerungswachstum, bestenfalls stagniert es
> dort. schließlich gibt es sowas wie mobilität, die
> verteilt die bevölkerung ganz von alleine auf die
> verfügbaren räume...
Deshalb wohnt seit der Entdeckung von Amerika niemand mehr hier in Europa?
anyoneirgendwer schrieb:
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> Werden dann einfach alle neugeburten auf einen
> neuen Planete gezügelt?
Wozu?
Es gibt doch quasi endlos Planeten, steht zumindest zu vermuten.
es wird doch wenn überhaupt nur eine sehr geringe Zahl an bewohnbaren Planeten in den Unweiten des Alls geben...
Oder wie stellst du dir das Leben auf einem Planeten wie Jupiter - Gasriese! - vor?
europa hat bei weitem geringere wachstumsraten als alle von europäern besiedelten gebiete, USA zum beispiel ist damals regelrecht explodiert, während europa stagniert ist.
und beim vergleich dran denken, dass das vor hunderten von jahren war. die neuzeit zählt nicht, da wird per gesetz die mobilität reguliert und die menschen in ihre heimat "reingezwungen".
Nicht die Anzahl der bewohnbaren Planeten ist das Problem, sondern die Entfernung!
Aber es gibt allein in unserem Sonnensystem drei weitere Planeten die technisch assistiertes Leben ermöglichen: Mond, Mars und JupiterMond Europa (vermutlich sogar weiter Jupitermonde)
Auf allen diesen Planeten kann man mit bereits existierenden Technologien pflanzliches, tierisches und kulturmenschliches Leben ermöglichen.
Was uns derzeit aufhält ist das Wirtschaftssystem auf der Erde, das die nötigen Anstrengungen nicht aufbringen kann/will.
Gerade in der Wirtschaftskrise gibt es auf jedenfall genug Menschen die Buchstäblich allein mit Hemd und Hose bewaffnet aufbrechen würden, wenn man ihnen glaubhaft machen kann, das jenseits der Erde eine bessere Zukunft wartet.
Hat mit Amerika zu einer Zeit als die hälfte der europäischen Bevölkerung insgeheim immer noch glaubte die Erde hätte einen Rand von dem man fallen könnte und jedes 5te Siedlerschiff sein Ziel nie erreichte auch funktioniert.
anyoneirgendwer schrieb:
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> Es löst das Bevölkerungswachstum hier
> vielleicht für einen kurzen moment
Wieviele Menschen werden pro Tag geboren?
Wikipedia sagt: 2000 waren es 75 Millionen -> /365 sind rund 205 Tausend pro Tag.
Hat mal jemand ausgerechnet wieviele Wasserstoff-Planeten wir "leer machen" müßten um die ins All zu schaffen? Wie sich das auf die Umwelt auswirken würde?
Nochwas: Das Bevölkerungswachstum findet überwiegend in der zweiten und dritten Welt statt. Wenn die Nigerianer keinen Bock auf eine Odyssey im Weltall haben - wollen wir sie dann zusammen treiben und zwangsweise exportieren? Wäre ne tolle Sache, die Bodenschätze könnten wir dann ja als Ausgleich "zu ihrem eigenen Schutz" annektieren?
Und wenn die Kenianer dann $irgendwo siedeln - schließen die Bruderschaft mit ihren vorher verhaßten Nachbarn nur weil sie jetzt im Weltall siedeln? Friede freude Eierkuchen in Space?
Die Idee Bevölkerungswachstum im All zu ermöglichen ist nicht nur nach dem gegenwärtigen technischen sondern auch nach dem soziologischen Stand
nicht umsetzbar. Und das auch in den nächsten 100 Jahren noch.
> Gerade in der Wirtschaftskrise gibt es auf jedenfall genug Menschen die
> Buchstäblich allein mit Hemd und Hose bewaffnet aufbrechen würden, wenn
> man ihnen glaubhaft machen kann, das jenseits der Erde eine bessere
> Zukunft wartet.
Auf der Erde kannst du dich mit "Hemd und Hose" problemlos bewegen. Im Weltraum sieht die Sache aber etwas anders aus :-) Schau mal welcher enormer Aufwand allein für die Mondlandung nötig war, und wieviele Millionen jeder einzelne Raketenstart kostet, der ein paar schönde Satelliten hochjagt.
"Im Weltraum ist es anders als auf Rübenfeldern, Jünge" (Zitat aus StarWars)
Die Kosten für eine NASA-Mission sind kein Maßstab für den Kostenaufwand das All zu besiedeln!
Siedlung im All würde auch bedeuten Industrie im All zu erzeugen, die dann selbst Wertschöpfung erzeugt.
Die Mission von Kolumbus war für damalige Zeiten ein Kostenungeheuer, die Kosten für die ersten Siedlerschiffe waren dann auf tatsächlich "wundersame Weise" deutlich geringer.
Das hängt damit zusammen, das für die Erschließung neuer Lebensräume eine finanzielle Trägheitsschwelle zu überwinden ist. Diese entsteht durch die Einstellung der Menschen, etwas wäre unmöglich, wodurch sie den ersten dies trotzdem machen wollen immer besonders hohe Kosten abverlangen.
Du solltest mal recherchieren, welche Wirkung die Entdeckung Amerikas auf die europäische demographische Entwicklung hatte!
Das Bevölkerungswachstum brach rapide ein, obwohl man auch damals nicht äqivalent zur Geburtenrate Menschen nach Amerika schiffen konnte.
Zudem vergisst du, das der alte Lebensraum von dem neuen so stark profitiert, das sich die Lebensumstände spürbar verbessern. (damals auch Ausbeutung von Kolonien genannt)
DieProduktionsmenge kann im alten Lebensraum gehalten werden auch wenn Teile der produktivsten Bevölkerungsschichten abwandern, welche aber dort deutlich mehr produzieren als benötigt um ihren neuen Lebensraum zu finanzieren.
2laky schrieb:
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> Du solltest mal recherchieren, welche Wirkung die
> Entdeckung Amerikas auf die europäische
> demographische Entwicklung hatte!
Nein, das brauche ich nicht zu tun. Es sei denn natürlich Du erklärst mir überzeugend das Amerika vorher nicht existierte und erst aus dem Meer aufgeschüttet wurde.
Hier gehts um die Schaffung von Lebensraum in einer Umgebung in der Mensch ohne technische Hilfsmittel innerhalb von Sekunden krepiert. Hier gehts um die Bevölkerung des Jahres 2009fff. Äpfel mit Radmuttern zu vergleichen ist völlig sinnfrei.
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