Ich verstehe nur Bahnhof.
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Atomfried schrieb:
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> Ich verstehe nur Bahnhof.
Ähja, ich hab auch den Eindruck, dass man hier ein wenig mehr als Grundkurs-Physik-Bildung braucht um das wirklich zu verstehen. Das Gas ist eingentlich nicht unter dem eigentlichen Nullpunkt, aber verhält sich so und ist gleichzeitig unglaublich heiss?
... and i was like... WTF? Muss ich mir mal von nem Physiker erklären lassen.
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Das Kernargument ist: Bei hohen Temperaturen werden Teilchen von energetisch niedrig liegenden Zuständen in höher liegende Zustände angeregt.
In diesem Experiment wird mit elektromagnetischen Feldern eine Inversion der Zustandsbesetzung erreicht, d.h. die Besetzung von energetisch höher liegenden Zuständen wird gegenüber tiefer liegenden Zuständen bevorzugt. (Was in der uns alltäglich begegnenden Welt nicht der Fall ist.) Das System verhält sich, als hätte man die Temperaturskala umgedreht.
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Dem kann ich mich so anschließen.
Für mich klingt das so:
Unser Thermometer kann nur Temperaturen bis 999°C anzeigen, auf Grund eines internen Fehlers wird bei höheren Temperaturen einfach -274 °C angezeigt.
Auch das mit dem 'unendlich heißen' Gas kann ich mir nur schwer vorstellen, wäre es heißer als die Sonne hätte das Gas doch ein Loch in alles gebrannt, womit es in Berührung kommt, oder nicht?
Kann mich jemand hier erleuchten?
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dachte ich auch gerade..
"Es ist sogar heißer als bei jeder beliebigen positiven Temperatur - die Temperaturskala hört bei unendlich einfach noch nicht auf, sondern springt zu negativen Werten."
ehm.. ?!? ist ja schön veranschaulicht mit den 999° und dann -274.. aber ernsthaft..?? hä?
1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.01.13 12:33 durch smueller.
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Ihr könnt es euch auch so überlegen: In den ganzen statistischen Verteilungsfunktionen der Physik taucht überall nur die Variable Beta=1/T auf. Unendlich heiß (T=inf) und unendlich kalt (T=-inf) liegen auf der Beta-Skala also auf einem Punkt, nämlich Beta=0 !
Was die Jungs aus München zeigen, ist folgendes: Man kann Gase erzeugen, die sich so verhalten, als ob sie negative Temperatur hätten.
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Ich wette den Post verstehen die noch weniger als die News :D
(Womit ich niemanden als unklug oder gar dumm hinstellen will, aber ich musste den Post gerade 2 mal lesen um es zu verarbeiten die News nur 1 mal)
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Meh, tut mir leid.
Ich wüsste jetzt aber auch nicht wie ich's umfomulieren sollte um meine Aussage zu verdeutlichen. :/
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Okeh, danke. Der Erklärung kann ich zumindest besser folgen als dem Artikel.
Vorstellen kann ich es mir trotzdem nicht.
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Also wenn ich das richtig verstanden habe definiert sich die Kelvin Temperatur auch durch die Energie der Atome... Sie haben es jetzt also geschafft die Energie der Atome so zu beeinflussen, dass sie sich zwar verhalten wie eine eiskalte Masse, sie aber in Wirklichkeit extrem heiß sind.. äh irgendwie so :D
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Da stellt sich mir dann aber noch die Frage woher die Wissenschaftler wissen, wie sich eine eiskalte Masse verhält (unter 0 K).
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asic schrieb:
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> Da stellt sich mir dann aber noch die Frage woher die Wissenschaftler
> wissen, wie sich eine eiskalte Masse verhält (unter 0 K).
Wussten sie bislang wohl nicht, sonst wäre die jetzige Entdeckung keine Entdeckung, sondern nur die Bestätigung einer Hypothese.
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Da es keine masse unter 0K gibt ist die Frage aber auch irrelevant :) Die Aussage "verhält sich wie mit einer negativen Kelvin Temperatur" gibt es nur um den Leuten das zu veranschaulichen die das alles mathematisch nicht nachvollziehen können und dann ist das auch sehr irreführend.
Ich hab das in einem anderen post schonmal geschrieben nachdem ich es auch irgendwo gelesen hatte und fand das anschaulicher und es soll anschaulich sein das es nicht ganz korrekt ist ist mir bewusst:
normal ist es so:
kalte gase ziehen sich an
warme gase stoßen sich ab
jetzt hat man ein kaltes gas geschaffen das sich aber abstößt, mathematisch beschreiben kann man das verhalten einfach indem man eine negative temperatur in die formel einsetzt.
Man hat also keine negativen Temperaturen, sondern beschreibt es nur mathematisch so
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asic schrieb:
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> Da stellt sich mir dann aber noch die Frage woher die Wissenschaftler
> wissen, wie sich eine eiskalte Masse verhält (unter 0 K).
Frag mich auch - wie kann man sagen, dass sich etwas wie etwas anderes verhält, was es gar nicht gibt bzw. geben kann? ^^
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mfgchen schrieb:
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> Frag mich auch - wie kann man sagen, dass sich etwas wie etwas anderes
> verhält, was es gar nicht gibt bzw. geben kann? ^^
Na das ist doch wohl kein Problem:
2 EUR auf meinem Konto, 3 EUR abgebucht ergibt -1 EUR auf dem Konto.
Mit Äpfeln verhält es sich genauso.
Trotzdem kann es in der Realität "-1 Apfel" nicht geben.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.01.13 13:59 durch southy.
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modd schrieb:
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> Da es keine masse unter 0K gibt ist die Frage aber auch irrelevant :) Die
> Aussage "verhält sich wie mit einer negativen Kelvin Temperatur" gibt es
> nur um den Leuten das zu veranschaulichen die das alles mathematisch nicht
> nachvollziehen können und dann ist das auch sehr irreführend.
Wenn überhaupt, dann gibt es keine Temperaturen kleiner oder gleich dem absoluten Nullpunkt (3. Hauptsatz der Thermodynamik).
Zweitens habe ich den Artikel durchaus verstanden.
> Ich hab das in einem anderen post schonmal geschrieben nachdem ich es auch
> irgendwo gelesen hatte und fand das anschaulicher und es soll anschaulich
> sein das es nicht ganz korrekt ist ist mir bewusst:
>
> normal ist es so:
> kalte gase ziehen sich an
> warme gase stoßen sich ab
>
> jetzt hat man ein kaltes gas geschaffen das sich aber abstößt, mathematisch
> beschreiben kann man das verhalten einfach indem man eine negative
> temperatur in die formel einsetzt.
> Man hat also keine negativen Temperaturen, sondern beschreibt es nur
> mathematisch so
Das ist - mit verlaub - großer Mist. Weder ziehen sich kalte Gase an, noch stoßen sich warme Gase ab.
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asic schrieb:
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> Dem kann ich mich so anschließen.
>
> Für mich klingt das so:
> Unser Thermometer kann nur Temperaturen bis 999°C anzeigen, auf Grund eines
> internen Fehlers wird bei höheren Temperaturen einfach -274 °C angezeigt.
Memory out of bounds ;)
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Ganz einfach!
Bei heissen Temperaturen bewegen sich Teilchen immer schneller, bei Kalten langsamer beim Nullpunkt garnicht also bleibt bei einer Negativen Temperatur nur übrig das sie sich rückwärts bewegen.
Füll das Gas in den Fluxkompensator und Zeitreisen werden wirklichkeit...
xD
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Serapio schrieb:
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> Das Kernargument ist: Bei hohen Temperaturen werden Teilchen von
> energetisch niedrig liegenden Zuständen in höher liegende Zustände
> angeregt.
> In diesem Experiment wird mit elektromagnetischen Feldern eine Inversion
> der Zustandsbesetzung erreicht, d.h. die Besetzung von energetisch höher
> liegenden Zuständen wird gegenüber tiefer liegenden Zuständen bevorzugt.
Also in meiner beschränkten Vorstellung stehen beim absoluten Nullpunkt ALLE Teilchen absolut "bewegungslos", da gäbe es also keine mit "höherer Energie" und keine mit "niedrigerer Energie", sonst wäre es doch noch nicht der absolute Nullpunkt.
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Per Definition:
> Die Temperatur wird durch diese Definition mit der Energie, das heißt dem Energiegehalt eines Körpers oder Systems, verknüpft und heißt daher Thermodynamische Temperatur. Enthält ein physikalisches Objekt keine Energie, dann hat es die Temperatur 0 K und befindet sich somit am absoluten Nullpunkt.
Wenn also ihre Gasteilchen mehr Energie haben als sie sollten, haben sie auch mehr Kelvin. Das einzig interessante ist also, dass man durch "kühlen" einen "erhitzenden" Effekt erzielt hat.
--
Dare to be stupid!
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