Ist nun das Metamaterial oder der Computer für die Kompression verantwortlich?
Letzteres wäre ja nun nicht erwähnenswert. Und wenn doch; was ist das besondere daran?
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Da geht es wohl nicht um Datenkompression, sondern vermutlich um "Wellenlängenkompression". Man kann mit Metamaterialien, die ja Strukturen kleiner der Wellenlänge haben, komische Dinge machen.
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Casandro schrieb:
> Da geht es wohl nicht um Datenkompression, sondern vermutlich um
> "Wellenlängenkompression". Man kann mit Metamaterialien, die ja Strukturen
> kleiner der Wellenlänge haben, komische Dinge machen.
Danke für die Antwort, ich fürchte ich kann mir das nicht so richtig vorstellen^^
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>Das Metamaterial leitet diese aus dem Frequenzbereich zwischen 18,5 und 25 >Gigahertz an einen Computer weiter, der das Wellenmuster aufzeichnet. Ein >Algorithmus errechnet daraus wieder ein Bild.
hier ist gemeint das dass ursprungssignal (18,5-25 GHz ) jenes material durchläuft und dahinter als ein vereinfachtes (!) Wellenbild auf den aufzeichnenden sensor trifft ... also hier passiert die kompression ... wie das genau funktioniert hat mit der Phase und Amplitude der Wellen zu tun und ist deutlich zu kompliziert ^^ ... daraufhin können, wie golem so schön sagt mit einem "Algorithmus"^^, wieder alle informationen die im ursprungssignal vorhanden waren aus der reduzierten version herrausgerechnet werden.
>Das geht in sehr kurzer Zeit - es dauert etwa 100 Millisekunden. Zudem fallen bei >dieser Technik nur sehr wenige Daten an: Das Bild werde mit einer Kompression von >40:1 gegenüber einem herkömmlichen Digitalfoto aufgenommen
aufgrund der geringeren datenmenge brauchen halt alle komponenten weniger zeit für die verarbeitung ...
zum rest des artikels ... der mehr verspricht als eingehalten wird:
es funktioniert nicht ohne linse sondern das material übernimmt die aufgabe der linse also ist es schon irgendwie eine linse und kommt somit auch nicht ohne jene aus ... das material ist nicht neuartig es ist nur ein neues material. diese Art (!) material gibt es schon und wurde bis jetzt vorallem bei tarnkappen angewendet ... der rest des artikels der andeutet man könnte damit so eine art "supermann röntgenblick" bekommen ist einfach nur dummblubber !!! die linsen der forscher arbeiten im Radarwellenbereich ... klingt natürlich reißerisch, aber gemeint ist (von den entwicklern), dass heutige Technik (zB "Nacktscanner) mit dieser art Linse ausgerüstet werden könnten und somit aufgrund geringerer datenmengen kompakter zu bauen sind ... das hat überhaupt nichts mit der technik die hier entwickelt wurde zu tun ... es ist zZ besonders für zB Astronomen interessant da mit dieser technik die kapazität und die aufnahmegeschwindigkeit von weltraumkameras erhöht werden könnte.
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Vielen Dank für diese Erklärung, jetzt kann ich mir ungefähr vorstellen was es damit auf sich hat :-)
Schönes Wochenende!
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Dazu kann man vllt noch erwähnen, dass Metamaterial (so weit ich verstanden habe) kein neues Material im Sinne von neuartiger Legierung oder so ist, sondern sich durch eine spezielle Struktur auszeichnet.
Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin
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Danke dir auch :)
Ja das is richtig ... neue materialien zeichnen sich heufig durch neue "physikalische" und nicht "chemische" eigenschaften aus ... das ist schwammig formuliert aber ich hoffe es ist klar was ich meine :)
besonders interessant finde ich die einsatzmöglichkeiten der metamaterialien für die computertechnik ... man stelle sich eine glasfaser vor die eine linse an einem ende hat die die informationen in einem verhältniss 40:1 komprimiert o.O ...nen tarnumhang ist zwar auch super aber ich glaube das dauert noch ein wenig :/ vll wirds dann aber doch nen normaltemperatur supraleiter *_*
EDIT: 1:44 und 2:33 ^^
1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.01.13 02:34 durch Phisto.
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durch das Gitter?
Das Gitter transformiert das Frequenzspektrum in eine Ortsverteilung. Dies ist bei sichtbaren Licht Gittern oder besser Prismen mit blossem Auge zu sehen. Die einzelnen "Farben" werden verschieden gebrochen und so räumlich aufgetrennt. Das "Spektrum" wird damit sichtbar.
Umgekehrt kann aus der Ortsverteilung der Amplituden wieder das Eingangslicht rekonstruiert werden. Wird bei der Rekonstruktion in Abhängigkeit von Ortsfrequenz und Amplitude gefiltert, wird eine Kompression erreicht.
Ach ja, das JPEG-Bildformat nutzt auch dieses mathematische Verfahren. Nur das die Cosinustransformation durch eine diskrete Cosinustransformation digital erfolgt.
Gruß,
pica
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Phisto schrieb:
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> vll wirds dann aber doch nen
> normaltemperatur supraleiter *_*
DAS wäre wohl der absolute Oberuberhammer! *___* No more Lüfter, utopische Laufzeiten bei Akkubetrieb und überhaupt! *___*
Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
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Yeeeeeeeeha schrieb:
> Phisto schrieb:
> > vll wirds dann aber doch nen
> > normaltemperatur supraleiter *_*
> DAS wäre wohl der absolute Oberuberhammer! *___* No more Lüfter, utopische
> Laufzeiten bei Akkubetrieb und überhaupt! *___*
Keine Ahnung wie ihr jetzt auf Normaltemperatur-Supraleiter kamt, aber ich würde mir dann unter Nutzung der Quanten-Levitation was schwebendes ins Regal stellen :-)
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