Wird dadurch der Weg, den das Licht zurücklegen muss, länger? Das könnte zu Problemen führen, da ich fürchte, dass uns die Lichtgeschwindigkeit zu langsam für Vorgänge in Bauelementen werden wird, so, wie es schon heute bei der Übertragung von Informationen über große Distanz der Fall ist. In Glasfasern beträgt die Geschwindigkeit sowieso "nur" 70% der Lichtgeschwindigkeit im Vakuum.
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bei 299 792 458 m/s werden ein paar cm mehr nicht ins Gewicht fallen, selbst wenn der weg verlängert werden soll... pro cm Wegverlängerung reden wir von ca 3,3e^-10 s
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Prinzipiell wird der Weg länger aber solange die Pulsdauer länger ist als die Zeit für den Umweg sollte das egal sein. (Und der Prototyp im Bild ist ein paar Millionen mal größer als der eigentliche "Filter")
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Da die derzeitige "Frequenzgrenze" bei Chips bei ~5GHz = 5 x 10^9 Hz liegt:
=> Dauer eines Taktes = 1/f = 2 x 10^-10 Sekunden
Das kommt der Zeitverzögerung bei der Wegverlängerung von einem cm mit ca 3,3e^-10 s schon gefährlich nahe. Wenn man dann noch annimmt, dass Licht in Lichtwellenleitern eben nicht Lichtgeschwindigkeit hat, wird es knapp... Schließlich werden nicht alle Signale gleichzeitig mit Taktbegin gesendet, müssen aber bei Begin des nächsten Taktes schon angekommen sein.
Andererseits werden die Wege innerhalb eines Chips nicht 1cm lang sein und die Wege zum RAM bzw. Peripherie sind eh viel länger. Dort muss ein Signal aber nicht innerhalb eines Taktes ankommen. Dort sind auch Frequenzen über 10 GHz möglich, schließlich können mehrere Lichtimpulse gleichzeitig "innerhalb" eines Leiters sein.
So on...
1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.08.12 11:34 durch ahja.
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Wie du schon sagtest, sind die Wege innerhalb des Chips, wo die Verzögerung relevant wäre, nicht 1 cm lang, sondern um einiges kürzer .
Deshalb ist die Verzögerung im Microprozessor auch deutlich kürzer und würde entsprechend bei einem Mikrometer 3,3e^-13 betragen, also deutlich weniger als die Taktfrequenz eines Prozessors
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