Hallo Ihr Lieben,
ist es möglich eine einzelne Xeon-CPU der 5500er-Serie auf einem normalen x58-Mainboard (mit einem Sockel) zu verwenden?
Der Intel Xeon DP L5520 mit seinen 60W TDP würde sich ideal für einen Silent-PC eignen. Bin für jede Info dankbar!
Grüße DW
Hi,
also meines Wissens nach, laufen keine Intel Server Prozessoren auf Desktop Boards/Chipsätzen.
Es kann allerdings sein, wie zu Sockel 775 Zeiten, dass Intel auch für deinen Sockel 1366 sparsame Xeons für 1 Sockel Systeme bringt.
Die sollten dann laufen.
So wie ich das verstehe ist die Xeon 5500 Serie genauso wie die 5400er, 5300er usw. nur für Server und Workstation Boards mit 2 Sockeln.
Bisher war es ja so, dass die Xeons immer andere Sockeln hatten (außer die 775er-Xeons), beim 5500er wäre dieser ja gleich. Es gibt ja auch Systeme mit einem 5500er-Prozessor. Ich denke, dass eigentlich nur das BIOS evtl. Probleme bereitet...
Es sind auch für 1-Sockel-Systeme Xeons der 3500er-Serie angekündigt, aber diese sind genauso wie die normalen Core i7 mit einer TDP von 130W nichts für ein Silent-System.
Vielleicht weiß ja doch jemand genaueres über den Einsatz eines 5500er-Seons mit einem normalen X58-Board!
Gute Frage, hatte ich im Artikel glatt vergessen, wird aber gleich nachgetragen:
Laut Intel sind die drei Modelle W3570 (3,2 GHz), W3540 (2,93) und W3520 (2,66) auch für Single-Socket-Workstations vorgesehen.
Auf einem X58-Board mit passendem BIOS laufen diese Prozessoren also.
Diese Serie 3500 und auch alle anderen Nehalem-EP stecken zwar im Sockel LGA1366 (wie der Core i7), nach Auskunft von Intel arbeiten die Nehalem-EP aber nicht generell auf X58-Boards. Das ergibt auch wenig Sinn, weil der zweite QPI-Link auf einem Single-Socket-System ja nicht gebraucht wird.
Inzwischen sind auch die Datenblätter erschienen:
http://developer.intel.com/products/processor/xeon5000/documentation.htm
Nico Ernst
Redaktion Golem.de
Das meinte ich auch, die Mehrleistung wird vorallem durch den zweiten Link erreicht in Zusammenarbeit eines zweiten CPU. Da dies bei einem Singleboard nicht der Fall ist, fragt sich wo der Nutzen hinter einem Server CPU gegenüber einem gleichwertigen Workstation CPU sein soll.
JTRs Blog
Für mich stellt sich immer noch die Frage was passiert, wenn man einfach eine einzelnen Xeon der 5500er-Serie auf ein normales X58-Mainboard steckt (mit DDR3 ECC-Speicher), der Sockel 1366 ist ja der gleiche.
Intel hat dies zwar nicht vorgesehen, aber grundsätzlich sollte dies doch funktionieren. Der Xeon L5520 wäre einfach perfekt für den Aufbau eines Silent-PCs. Leider zu teuer zum ausprobieren, was passiert...
Viele Grüße, DW
Im Dokumet "Intel® Xeon® Processor 5500 Series Datasheet, Volume 1" steht folgendes:
"1-Socket Workstation Platforms support Intel Xeon Processor 5500 Series SKUs. These platforms enable a wide range of options for either the performance, power, or cost sensitive customer."
Ein einzelner 5500er sollte also gehen - frägt sich nur, ob das BIOS eines "normalen" x58-Mainboards mitspielt oder nicht.
http://www.supermicro.co.uk/products/motherboard/Xeon3000/
Diese Boards sollten alle auch die Lowpower-Xeons L55xx unterstuetzen. Da bei einem Silent-System vermutlich kein OC-Bedarf besteht und die SuperMicro-Boards preislich auch ganz vernuenftig sind, waere das wohl eine Ueberlegung.
Ich habe selbst ein Asus Z8NA-D6 (ATX!) mit 2 x L5520 und Noctua-Kuehlern (achtung, davon gibt's 2, das Asusboard hat eine eigene Backplate, daher nicht die Desktop-Kuehler nehmen) - man hoert nur das Netzteil, die Luefter sind absolut unhoerbar. Ein Nachteil ist je nach Anwendung, dass die 4GB-RAM-Riegel extrem teuer sind und sich meine CPUs daher mit 12GB begnuegen muessen.
Auf Inpai in China findet man einen Bericht ueber L5520 auf einem X58-Desktopboard. Ich kann das zwar auch nicht lesen, die CPU-Z-Screenshots besagen aber, dass die den L5520 auf einem Gigabyte EX58-UD4P laufen hatten.
Die URL wird vom Forum hier geblockt, vielleicht geht's so :
www . inpai . com . cn /doc/hard/94139.htm
Kommentare: 173 | letzter Beitrag 27.05. 23:42
Kommentare: 94 | letzter Beitrag 26.05. 19:45
Kommentare: 83 | letzter Beitrag 02:00 Uhr
Kommentare: 72 | letzter Beitrag 02:56 Uhr
Kommentare: 66 | letzter Beitrag 02:26 Uhr
E-Mail an news@golem.de

T-Pod ist ein kleines Kraftwerk für unterwegs. Betrieben mit einer kleinen Kerze, erzeugt das Gerät Strom für eine Leselampe oder das Laden des Smartphone-Akkus.

Windows 8 kann auf entsprechender Hardware in weniger als 8 Sekunden booten. Dabei bleibt zu wenig Zeit, um den Bootvorgang zum Sprung ins Bios, ins UEFI-Menü oder in die Startauswahl von Windows zu unterbrechen.

Kim Schmitz will Zugriff auf seine 135 Computer und Festplatten, die die neuseeländischen Behörden im Januar 2012 beschlagnahmt haben. Das FBI halte das Material von der Justiz in Neuseeland zurück, um seine Verteidigung im Fall Megaupload zu erschweren, sagt er.

Renesas ist nach Elpida der zweite schwer angeschlagene japanische Chiphersteller. Renesas, das Hitachi, Mitsubishi Electric und NEC gehört, macht Verlust und will seine größte Fabrik verkaufen.

RIM soll in den kommenden Tagen erneut einen massiven Stellenabbau ankündigen. "Ich habe herausgefunden, welche Teile ich in meinem Puzzle nicht mehr benötige", sagte Firmenchef Thorsten Heins.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.