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Ein weiteres trauriges Patent

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  1. Ein weiteres trauriges Patent

    Autor Thor 12.04.06 - 16:55

    "Verbindung einer Suchmaschine mit einer Spracherkennungs-Software"

    Diese unglaubliche 'Erfindungshöhe', ich bin beeindruckt!

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  2. Re: Ein weiteres trauriges Patent

    Autor Anonymaus 12.04.06 - 17:10

    Thor schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > "Verbindung einer Suchmaschine mit einer
    > Spracherkennungs-Software"
    >
    > Diese unglaubliche 'Erfindungshöhe', ich bin
    > beeindruckt!
    >


    Solche 'Innovation' müssen wir in Europa unbedingt auch fördern. Lasst uns das Patentrecht endlich ändern.

    *seufz*

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  3. Re: Ein weiteres trauriges Patent

    Autor adba 13.04.06 - 11:25

    Ich finde das Patent gerechtfertigt.
    Es geht ja nicht um die Patentierung einer allgemeinen Sprachsteuerung sondern um eine ausgearbeiteteten Methode, nach welchen kriterien die Suchmaschiene Google die Sprachbefehle verarbeitet.

    Z.B So: Zuerst wird der Begriff gesagt und anschiessend das Word "googeln"...

    also konkret: wenn ich nach golem suchen will sage ich:
    "golem googeln"

    und wenn ich jetzt nur deutsche seiten haben will sage ich zb.
    "only germany"

    und eben dieses system wurde patentiert...

    mfg

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  4. Re: Ein weiteres trauriges Patent

    Autor prophil 13.04.06 - 12:54

    Eben.. genau das ist ja das problem..
    google ist dann wohl die einzige maschine, die man akustisch "befragen" kann... das wäre ja wie wenn yahoo die einzige suchmaschine wäre, die man über einen touchscreen befragen kann.. oder fireball als einzige die man über die tastatur befragen kann..
    so ein quatsch.. wie die Suchmaschine mit Fragen gefüllt wird ist doch absolut egal! .. sollte es jedenfalls.

    freu mich schon auf die ersten "voice-hacker " ^^ <-das war nicht ernst!


    adba schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich finde das Patent gerechtfertigt.
    > Es geht ja nicht um die Patentierung einer
    > allgemeinen Sprachsteuerung sondern um eine
    > ausgearbeiteteten Methode, nach welchen kriterien
    > die Suchmaschiene Google die Sprachbefehle
    > verarbeitet.
    >
    > Z.B So: Zuerst wird der Begriff gesagt und
    > anschiessend das Word "googeln"...
    >
    > also konkret: wenn ich nach golem suchen will sage
    > ich:
    > "golem googeln"
    >
    > und wenn ich jetzt nur deutsche seiten haben will
    > sage ich zb.
    > "only germany"
    >
    > und eben dieses system wurde patentiert...
    >
    > mfg


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  5. Re: Ein weiteres trauriges Patent

    Autor adba 13.04.06 - 15:32

    prophil schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Eben.. genau das ist ja das problem..
    > google ist dann wohl die einzige maschine, die man
    > akustisch "befragen" kann... das wäre ja wie wenn
    > yahoo die einzige suchmaschine wäre, die man über
    > einen touchscreen befragen kann.. oder fireball
    > als einzige die man über die tastatur befragen
    > kann..
    > so ein quatsch.. wie die Suchmaschine mit Fragen
    > gefüllt wird ist doch absolut egal! .. sollte es
    > jedenfalls.
    >
    > freu mich schon auf die ersten "voice-hacker " ^^
    > <-das war nicht ernst!
    >
    > adba schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich finde das Patent gerechtfertigt.
    > Es
    > geht ja nicht um die Patentierung einer
    >
    > allgemeinen Sprachsteuerung sondern um eine
    >
    > ausgearbeiteteten Methode, nach welchen
    > kriterien
    > die Suchmaschiene Google die
    > Sprachbefehle
    > verarbeitet.
    >
    > Z.B So:
    > Zuerst wird der Begriff gesagt und
    >
    > anschiessend das Word "googeln"...
    >
    > also konkret: wenn ich nach golem suchen will
    > sage
    > ich:
    > "golem googeln"
    >
    > und wenn ich jetzt nur deutsche seiten haben
    > will
    > sage ich zb.
    > "only germany"
    >
    > und eben dieses system wurde
    > patentiert...
    >
    > mfg
    >
    >



    Du hast nichts begriffen...

    jede andere Suchmachine kann auch eine Sprachabfrage machen nur nicht mit genau der Version von Googel.

    bei den anderen sagt man dann vielleicht:
    "Begriff suchen"

    oder

    "Suche: Begriff"

    aber nicht Begriff goggeln...

    klar?

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  6. Re: Ein weiteres trauriges Patent

    Autor Strader 16.04.06 - 02:20

    adba schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Du hast nichts begriffen...
    >
    > jede andere Suchmachine kann auch eine
    > Sprachabfrage machen nur nicht mit genau der
    > Version von Googel.
    >
    > bei den anderen sagt man dann vielleicht:
    > "Begriff suchen"
    >
    > oder
    >
    > "Suche: Begriff"
    >
    > aber nicht Begriff goggeln...
    >
    > klar?
    >

    Meinst du?

    Ich denke es geht sicher nicht darum, dass man sagen kann, google dies oder suche das, sondern einfach um der trivialität, Sucheingaben per Sprache "einzugeben" und diese als textbasierte Suchanfrage umzuwandeln.

    Wenn es also eine Konkurenzseite gibt, die ebenfalls Spracheingaben unterstützt, kann Google dank dem Patent teure Lizenzgebühren verlangen oder besser die Firma, die die Seit betreibt, verklagen und sogar verlangen, diesen Dienst einzustellen.

    Hier mal ein Auszug aus der Beschreibung des Patents:
    > "A system provides search results from a voice search query. The
    > system receives a voice search query from a user, derives one or
    > more recognition hypotheses, each being associated with a weight,
    > from the voice search query, and constructs a weighted boolean
    > query using the recognition hypotheses. The system then provides
    > the weighted boolean query to a search system and provides the
    > results of the search system to a user"

    Da steht nichts von, dass der User nur "Begriff goggeln" sagen muss.
    Es steht einfach >>allgemein<< da dass man irgendein Suchbegriff sagen soll und die Suchmaschine sucht danach.
    Das ist das Problem wie bei 80%-90% der US-Software-Patente.

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