Tag auch.
[....so dass die Software eigentlich nur noch eine Link-Sammlung darstellt. ...]
Ist so nicht korrekt. Yahoo Go Mobile ist keine "Linksammung" wie sie hier bezeichnet wurde, sondern eine Applikation welche die Daten des eigenen YahooAccounts wie Emails, Kalendereinträge, Tasks, Adressen und Photos mit dem WindowsMobile Phone synchronisiert. Es sind nicht nur einfach Links eingebaut, sondern es sorgt dafür, dass der komplette Datenbestand zu jeder Zeit sowohl auf dem Handy, als auch auf dem Yahoo-Account zu finden sind. Es erfüllt seine Dienste also auch in Zeiten in denen keine GPRS verbindung zur Verfügung steht. Desweiteren ein ziemlich sinnvolles Tool wie ich finde um den Verlust seines Gerätes zu kompensieren, indem die (persönlichen meist wertvolleren) Daten jederzeit als Backup auf dem Yahoo-Account zur verfügung stehen. Auch die Suche würde ich nicht als einen reinen Link bezeichnen.
So wie hier geschrieben wurde, wirkt es auf mich als ob es sich wieder um ein überflüssiges Tool mehr handeln würde, was Yahoo Go meiner Meinung nach aber nichts ist.
Soviel von mir dazu....
MfG
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OderSo schrieb:
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> Desweiteren ein
> ziemlich sinnvolles Tool wie ich finde um den
> Verlust seines Gerätes zu kompensieren, indem die
> (persönlichen meist wertvolleren) Daten jederzeit
> als Backup auf dem Yahoo-Account zur verfügung
> stehen.
Bist Du Dir sicher, das es sinnvoll ist, die persönlichen Daten (die wie Du ja richtig erkannt hast, sehr wertvoll sind) ausgerechnet bei einem US Unternehmen zu lagern?
Mit einem Klick ist es Yahoo wahrscheinlich möglich festzustellen, mit wem Du alles so in Kontakt stehst. Und wer weiß schon so genau, wer alles Zugriff auf diese Daten bei Yahoo hat (oder auf Zuruf gewährt bekommt).
Nein, da ziehe ich es lieber vor, meine persönlichen Daten auch da zu sichern, wo nicht jeder Frimmel drauf Zugriff hat!
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hmhmhm schrieb:
> stehen.
> Bist Du Dir sicher, das es sinnvoll ist, die
> persönlichen Daten (die wie Du ja richtig erkannt
> hast, sehr wertvoll sind) ausgerechnet bei einem
> US Unternehmen zu lagern?
>
Dieses Problem hast Du bei jedem Anbieter von MailAccounts. Jede Firma kann in sekundenschnelle feststellen welche Kontakte du pflegst, wem du emails schickst undundund.... Aber sobald dies herauskommt, stellt dies einen riesigen Imageschaden dar, den sich eine Firma dieser Größenordnung meiner Meinung nach nicht leisten kann (siehe zuletzt Veröffentlichung von Kundendaten bei AOL). Das ganze gilt nun aber nicht nur für solche Internetfirmen. Was meinst du wie das z.B. bei Banken abgeht. Ok Fremde haben nach außen keinen Zugriff auf die Daten. Aber intern... Was ich schon von manchen Mitarbeitern, die ich persönlich kenne, gehört habe. Da wird auch nur aus langeweile mal geguckt wer wieviel Geld auf dem Konto hat und was für Kontobewegungen da durchgeführt wurden. Finde ich meiner Meinung nach auch nicht so sonderlich prickelnd. Überall wo du in der Heutigenzeit deine Daten angibst, kann theoretisch dummfug mit gebaut werden....
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OderSo schrieb:
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> Dieses Problem hast Du bei jedem Anbieter von
> MailAccounts. Jede Firma kann in sekundenschnelle
> feststellen welche Kontakte du pflegst, wem du
> emails schickst undundund....
Falsch, wahrscheinlich eher: Jeder der einen Mailaccount nutzt, der von einem ISP verwaltet wird! Da ich meinen eigenen Mailserver betreibe, ist es da schon wesentlich schwieriger sich ein komplettes Bild meiner Kommunikation zu schaffen, zumal ein Großteil meiner Mailkommunikation (die wichtige allemal) eh über VPNs abläuft. Aber OK, das ist jetzt dann wohl eher ein Extremfall :-D
> Aber sobald dies
> herauskommt, stellt dies einen riesigen
> Imageschaden dar, den sich eine Firma dieser
> Größenordnung meiner Meinung nach nicht leisten
> kann (siehe zuletzt Veröffentlichung von
> Kundendaten bei AOL).
Paaah, AOl war gestern, daran erinnerte sich heute nur noch wenige (z.B. Du, Ich und noch eine handvoll anderer), die große Masse hat das doch längst wieder vergessen. So ein Imageschaden ist (merkwürdigerweise) immer nur für eine Woche gut.
> Das ganze gilt nun aber
> nicht nur für solche Internetfirmen. Was meinst du
> wie das z.B. bei Banken abgeht. Ok Fremde haben
> nach außen keinen Zugriff auf die Daten. Aber
> intern... Was ich schon von manchen Mitarbeitern,
> die ich persönlich kenne, gehört habe. Da wird
> auch nur aus langeweile mal geguckt wer wieviel
> Geld auf dem Konto hat und was für Kontobewegungen
> da durchgeführt wurden. Finde ich meiner Meinung
> nach auch nicht so sonderlich prickelnd. Überall
> wo du in der Heutigenzeit deine Daten angibst,
> kann theoretisch dummfug mit gebaut werden....
Richtig, nur mit dem Unterschied, das ich ohne Bank (unglücklicherweise) nicht mehr durch das Leben komme, aber ohne Yahoo Account schon :-) Was ich damit sagen will ist, das man ja nicht unbedingt die Preisgabe von Persönlichen Informationen forcieren muss. Es langt ja bei weitem, das man in einigen Bereichen gezwungen wird.
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Hallo Ihr zwei,
ich würde gerne bei eurem gespräch anmerken, das es gerade in deutschland nicht anders ist.
also, von wegen "persönliche, wichtige email kommunikation" bei enem US-Hoster zu lagern. was ist mit T-online?
ich stelle immer wieder erschreckend fest, wieviel steuerberater und rechtsanwälte immer noch eine t-online email adresse angeben. und es haben dort die wenigsten einen z.b. SBS im Büro stehen, sondern nutzen das komfortable webmail.
ist es unter diesem aspekt eigentlich nicht fast egal, wo "wir" die mails lagern, wenn unsere steuerberater ihren mailverkehr mit dem homeoffice mitarbeitern etc, über einen sehr zentralen mailprovider austauschen?
grüße
michael
ps: auch ich betreibe einen eigenen mailserver im büro, doch aufgrund gesetzlicher änderungen müssen die provider es jederzeit einer strafverfolgungsbehörde ermöglichen, jeden mailverkehr einer verdächtigen person umzuleiten, ohne das ampfänger/absender es merken. das diese "technologische schnittstelle" nicht auf missbrauch überwacht wird habe ich noch nicht gelesen....
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Michael Kirst schrieb:
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> Hallo Ihr zwei,
>
> ich würde gerne bei eurem gespräch anmerken, das
> es gerade in deutschland nicht anders ist.
> also, von wegen "persönliche, wichtige email
> kommunikation" bei enem US-Hoster zu lagern. was
> ist mit T-online?
Genauso schlimm, aber ich denke mal, das in D die Rausgabe von Daten (bisher; in der Zukunft sieht das anders aus :-( ) sich etwas schwieriger gestaltet, während US Unternehmen, bei einem leichten Husten irgendeiner Behörde, sofort mit den gesamten Datenbestand rausrücken.
Was natürlich die Mitarbeiter der ISP angeht, sehe ich hier auch sehr große Probleme. Verdienen wenig, haben immer die Peitsche im Rücken und das Damokles Schwert über den Kopf (sprich schufte sonst schmeissen wir dich raus, ausser der Aktienkurs sinkt, dann kannst du arbeiten wie du willst, wir feuern dich). Das da der ein oder andere schwach wird, und ggf. mal schaut wie er zusätzliche Einnahmen hat, ist da zwar moralisch und gesetzlich nicht einwandfrei, aber menschlich bald sogar zu verstehen.
> ich stelle immer wieder erschreckend fest, wieviel
> steuerberater und rechtsanwälte immer noch eine
> t-online email adresse angeben. und es haben dort
> die wenigsten einen z.b. SBS im Büro stehen,
> sondern nutzen das komfortable webmail.
Es kommen ja noch die dazu, die zwar eine eigene Domain betreiben, aber alle eingehenden Mails auf den T-Online Account weiterleiten :-) Macht mein Steuerberater zum Beispiel. Aber mit dem maile ich sowieso nicht, weil er es bisher noch nicht geschafft hat, Mails zu verschlüsseln :-D
>
> ist es unter diesem aspekt eigentlich nicht fast
> egal, wo "wir" die mails lagern, wenn unsere
> steuerberater ihren mailverkehr mit dem homeoffice
> mitarbeitern etc, über einen sehr zentralen
> mailprovider austauschen?
Nein, ist es nicht. Denn wenn es allen egal ist, ist das Spiel verloren. Es wird niemand auf die Idee kommen und sagen: Partei XYZ wähle ich nicht mehr, weil die den Datenschutz durchlöchert haben. Daher ist es wichtig, das möglichst viele Leute, passiven Widerstand leisten, indem sie ihre Kommunikation verschleiern. Wenn dann die internen Statistiken ausgewertet werden, und einige Leute dann feststellen, das diese ganze Schnüffelei nichts bringt, wird dann vielleicht mal jemand schlauer.
> ps: auch ich betreibe einen eigenen mailserver im
> büro, doch aufgrund gesetzlicher änderungen müssen
> die provider es jederzeit einer
> strafverfolgungsbehörde ermöglichen, jeden
> mailverkehr einer verdächtigen person umzuleiten,
> ohne das ampfänger/absender es merken. das diese
> "technologische schnittstelle" nicht auf
> missbrauch überwacht wird habe ich noch nicht
> gelesen....
Tja, auch da muss man sich halt klar vor Augen halten, das der Mailverkehr im realen Leben eigentlich nichts weiter ist, wie das versenden von Postkarten (auch wenn einige meinen, Mails lassen auch Schwertransporte zu :-D ). Man kann hier auch ein wenig tricksen, und die, auf die man es abgesehen hat, machen es wahrscheinlich auch. Erwischt wird mal wieder nur irgendwelche Kleinganoven, oder Raubkopierer. Und dafür werden ~500 Mio Menschen in Europa in Zukunft unter Generalverdacht gestellt, und systematisch ausgeschnüffelt :-(
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