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Muss man denn im Netz sein?

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  1. Re: Muss man denn im Netz sein?

    Autor Michael - alt 07.11.06 - 21:13

    abcd schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > > Was haben Bücher mit Internet zu tun? Hast
    > du mal
    > wirklich fundiertes Wissen über
    > ein
    > Fachgebiet versucht im Internet zu
    > finden?
    > Ich habe bisher immer vergeblich
    > versucht und
    > nur Teilwissen und
    > oberflächliches
    > vorgefunden (auch bei
    > Wikipedia, so sehr ich
    > es mag für den
    > schnellen Gebrauch).
    >
    > > Das ist schon richtig. Desto mehr PRobleme
    > hat ein
    > Ungeübter/Desinteressierter.
    >
    > Ihr geht da falsch an die Sache ran.
    > Natürlich wirst man im Internet jedes fundierte
    > Wissen auch finden, allerdings wird es mit sehr
    > hoher Wahrscheinlichkeit nicht kostenlos sein. Und
    > jetzt den kostenlosen Teil des Internets mit
    > Büchern, welche man leihen oder kaufen muß, zu
    > vergleichen ist auch nicht wirklich optimal.

    Nicht ganz. Das ist so wie mit allem, entweder man investiert auf eine profunde Antwort wie Du beschreibst, oder in die Zeit, eine Suchmaschine für sich effizient zu nutzen. Und das will geübt sein. Ich habe da so meine Zweifel, daß das im Fall der Fälle denn auch wirklich durch den Einzelnen geschieht.


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  2. Re: Muss man denn im Netz sein?

    Autor hmhmhm 08.11.06 - 00:11

    Michael - alt schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Aber ich hoffe nicht, daß Du mich damit überzeugen
    > willst, daß ohne diese Elemente (und es wurde
    > explizit das Telefon erwähnt) Arbeit ohne weiteres
    > möglich ist (den Fernseher lassen wir da mal
    > weg....)
    Du bist ja ganz schlau. Erkläre mir mal wozu der:
    - Zimmermann beruflich ein Internetzugang braucht? OK, er könnte mit seinem Notebook und seinem UMTS Handy einen 12" Nagel in die Dachlatte kloppen.

    - Fliesenleger beruflich ein Internetzugang braucht? OK, er könnte versuchen sein Notebook als Wasserwaage zu nutzen, um die Fliessen gerade an die Wand zu klatschen.

    - Friseur beruflich ein Internetzugang braucht? OK, er könnte mit seinem Notebook versuchen mit dem warmen Akku die Haare seiner Kunden zu trocknen.

    Es gibt sehr viele Berufe wo ein Internetzugang (oder auch ein Telefon) nicht unbedingt notwendig sind.

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  3. Re: Muss man denn im Netz sein?

    Autor Michael - alt 08.11.06 - 01:56

    Okay: Gegenfrage: Wieso annoncieren Zimmermänner (niedergelassen, mit Ausbildung), Fliesenleger (mit Ausb... du weißt schon), Friseure und Andere in den Gelben Seiten? Nun, sie könnten Ihr Angebot auch auf Hinkelsteine meisseln. Und Telefone bzw. Autos brauchen sie ja alle nicht (was der Ursprung meiner Begeisterung in der PISA-verdächtigen Aussage hervorrief).

    Nein, warten, bis der Kunde des Zimmermanns oder Fliessenlegers von selbst durch Nachfragen auf Kompetenz vorbeikommt und egagiert und solange auf Hartz IV und meine Kosten dümpelt?

    Aber Du weißt, was ein Computer ist und was E-Mails, Advertising und Internet bedeuten?

    hmhmhm schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Michael - alt schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Aber ich hoffe nicht, daß Du mich damit
    > überzeugen
    > willst, daß ohne diese Elemente
    > (und es wurde
    > explizit das Telefon erwähnt)
    > Arbeit ohne weiteres
    > möglich ist (den
    > Fernseher lassen wir da mal
    > weg....)
    > Du bist ja ganz schlau. Erkläre mir mal wozu der:
    > - Zimmermann beruflich ein Internetzugang braucht?
    > OK, er könnte mit seinem Notebook und seinem UMTS
    > Handy einen 12" Nagel in die Dachlatte kloppen.
    >
    > - Fliesenleger beruflich ein Internetzugang
    > braucht? OK, er könnte versuchen sein Notebook
    > als Wasserwaage zu nutzen, um die Fliessen gerade
    > an die Wand zu klatschen.
    >
    > - Friseur beruflich ein Internetzugang braucht?
    > OK, er könnte mit seinem Notebook versuchen mit
    > dem warmen Akku die Haare seiner Kunden zu
    > trocknen.
    >
    > Es gibt sehr viele Berufe wo ein Internetzugang
    > (oder auch ein Telefon) nicht unbedingt notwendig
    > sind.


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  4. Re: Muss man denn im Netz sein?

    Autor orwell 08.11.06 - 03:43

    die werden zumindest nicht rund um die Uhr überwacht!

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  5. Re: Muss man denn im Netz sein?

    Autor hmhmhm 08.11.06 - 09:26

    Michael - alt schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Okay: Gegenfrage: Wieso annoncieren Zimmermänner
    > (niedergelassen, mit Ausbildung), Fliesenleger
    > (mit Ausb... du weißt schon), Friseure und Andere
    > in den Gelben Seiten?
    Nicht jeder Zimmermann, Fliesenleger, Friseur ist Selbständiger Handwerker. Erkläre mir doch bitte nochmal genau, warum ein angestellter Handwerker (und das ist die grosse Masse der Handwerker!) Internet zwingend benötigt um seinen Beruf auszuüben?

    > Nun, sie könnten Ihr Angebot
    > auch auf Hinkelsteine meisseln. Und Telefone bzw.
    > Autos brauchen sie ja alle nicht (was der Ursprung
    > meiner Begeisterung in der PISA-verdächtigen
    > Aussage hervorrief).
    Siehe oben. Welche Angebote soll der angestellte Handwerker denn abgeben? Und wo wir schon beim meisseln sind. Vielleicht sollte Dir mal jemand Verstand einmeisseln. Denn das was Du so pauschal über die Masse der Arbeitnehmer von Dir gibst, zeugt eher davon, das Du bei PISA selbst ganz unten angesiedelt bist. (Sorry, es mag hart klingen, aber deine Ausführungen lesen sich nunmal so)

    > Nein, warten, bis der Kunde des Zimmermanns oder
    > Fliessenlegers von selbst durch Nachfragen auf
    > Kompetenz vorbeikommt und egagiert und solange auf
    > Hartz IV und meine Kosten dümpelt?
    Wenn Du auch nur ein Fünckchen Sachverstand von handwerklichen Tätigkeiten hättest, dann wüsstest Du, das Du kaum qualifizierte Pauschalangebote über das Internet, als Handwerker plazieren kannst. Ausserdem wie hat denn das ganze vor 1995 bei den Handwerkern funktioniert? Gab es die nicht, weil ja kein Medium Internet vorhanden war? Nur weil es das Internet für die breite Masse seit ~ 10 Jahren geöffnet ist, bedeutet es noch lange nicht, das es ein Medium ist, welches auch jeder haben muss.

    > Aber Du weißt, was ein Computer ist und was
    > E-Mails, Advertising und Internet bedeuten?
    Ich ja, im Gegensatz zu Dir!

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  6. Re: Muss man denn im Netz sein?

    Autor lilili 08.11.06 - 09:37

    > > Oder anders gesagt, ein
    > angebotener
    > Arbeitsplats
    > in 80km
    > Entfernung wird
    > abgelehnt weil das

    Schwachfug! Es gibt selbst heutzutage noch Arbeitsplätze wo man ohne Internet und Telefon arbeitet und schon gar keinen Fernseher benötigt. Ausserdem können manche Dinge durchaus in der Firma herumstehen und man sill sie trotzdem nicht Zuhause haben.

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  7. Re: Muss man denn im Netz sein?

    Autor Michael - alt 08.11.06 - 14:08

    hmhmhm schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Michael - alt schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Okay: Gegenfrage: Wieso annoncieren
    > Zimmermänner
    > (niedergelassen, mit
    > Ausbildung), Fliesenleger
    > (mit Ausb... du
    > weißt schon), Friseure und Andere
    > in den
    > Gelben Seiten?
    > Nicht jeder Zimmermann, Fliesenleger, Friseur ist
    > Selbständiger Handwerker. Erkläre mir doch bitte
    > nochmal genau, warum ein angestellter Handwerker
    > (und das ist die grosse Masse der Handwerker!)
    > Internet zwingend benötigt um seinen Beruf
    > auszuüben?

    Da hast Du Recht: er braucht es für seinen Beruf nicht. Aktuell. Aber was, wenn er seinen Job verliert?

    >
    > > Nun, sie könnten Ihr Angebot
    > auch auf
    > Hinkelsteine meisseln. Und Telefone bzw.
    >
    > Autos brauchen sie ja alle nicht (was der
    > Ursprung
    > meiner Begeisterung in der
    > PISA-verdächtigen
    > Aussage hervorrief).
    > Siehe oben. Welche Angebote soll der angestellte
    > Handwerker denn abgeben? Und wo wir schon beim
    > meisseln sind. Vielleicht sollte Dir mal jemand
    > Verstand einmeisseln. Denn das was Du so pauschal
    > über die Masse der Arbeitnehmer von Dir gibst,
    > zeugt eher davon, das Du bei PISA selbst ganz
    > unten angesiedelt bist. (Sorry, es mag hart
    > klingen, aber deine Ausführungen lesen sich nunmal
    > so)

    Wer hart austeilen kann, muß auch einstecken können. Lassen wir das mit dem Verstand mal beiseite. Es ist letztendlich eine Frage der Sichtweise und der Beurteilung aktueller und künftiger Probleme. Unser Unterschied scheint der zu sein, daß wir die Ebenen in verschiedenen Tiefen durchdrungen haben. Meine Einstellung zu Arbeit ist sehr einfach: Es ist genügend vorhanden, solange man sich auf den Arbeitsmarkt einstellt. Wir haben aber in D keinen Arbeitsmarkt, da er völlig überreguliert ist und im internationalen Vergleich immer schwächer wird. Die Konsequenz: Immer weniger Leute müssen immer mehr Steuern zahlen. Man ist selbst deswegen kaum in der Lage, für seine "Rente" selbst zu sorgen etc. Das heißt, immer mehr Leute werden abhängig von den Steuern von immer weniger Leuten. Und das Angesichts der anstehenden Schuldenrückzahlung des Bundes. Wenn sich nicht ALLE raschest mal in die Richtung bewegen, mehr für sich selbst zu sorgen anstelle auf die Alimentierung Anderer zu hoffen, haben wir in ungefähr 15 Jahren hier den tollsten Bürgerkrieg. Auch wenn die Politik weitermacht, die Leute anzulügen, halte ich es einfach für notwendig dazu anzuregen von dieser Erwartungshaltung einer immer brüchigeren sozialen Hängematte schnellstens Abstand zu nehmen und heute, im Zeitalter der noch existierenden Möglichkeiten, alle Anstrengungen zu unternehmen, sich auf allen Ebenen fit zu halten.

    Ich habe genau deswegen, weil ich nicht einsehe, Müssiggang zu unterstützen (und ich werde das auch nicht tun selbst wenn ich dazu auswandern muß). Ich kann mir vorstellen, daß Dir diese Überlegungen nicht so recht passen, aber dann informiere Dich mal über die wirtschaftlichen Verhältnisse des Landes in Bezug auf die demographische Entwicklung. Wenn Du dann keinen tiefen Schreck bekämst, müsste ich an Deinem Verstand zweifeln. Aber ich glaube nicht, daß ich das muß.

    >
    > > Nein, warten, bis der Kunde des Zimmermanns
    > oder
    > Fliessenlegers von selbst durch
    > Nachfragen auf
    > Kompetenz vorbeikommt und
    > egagiert und solange auf
    > Hartz IV und meine
    > Kosten dümpelt?
    > Wenn Du auch nur ein Fünckchen Sachverstand von
    > handwerklichen Tätigkeiten hättest, dann wüsstest
    > Du, das Du kaum qualifizierte Pauschalangebote
    > über das Internet, als Handwerker plazieren
    > kannst.
    Komisch, ich kenne Handwerker, die sind da recht pfiffig. Gerade Handwerker.

    > Ausserdem wie hat denn das ganze vor 1995
    > bei den Handwerkern funktioniert? Gab es die
    > nicht, weil ja kein Medium Internet vorhanden war?

    Das ist kein Argument. Wie hat der Verkehr in 1800 funktioniert? Vor 1995 waren die Gelben Seiten DIE Quelle. Das ist schon lange nicht mehr so. Es mag sein, daß Du das nicht weißt, aber es gibt Länder, in denen Aufträge per Internet vergeben werden. Auktionsprinzip. Und zwar nur über Internet.

    > Nur weil es das Internet für die breite Masse seit
    > ~ 10 Jahren geöffnet ist, bedeutet es noch lange
    > nicht, das es ein Medium ist, welches auch jeder
    > haben muss.
    >
    > > Aber Du weißt, was ein Computer ist und
    > was
    > E-Mails, Advertising und Internet
    > bedeuten?
    > Ich ja, im Gegensatz zu Dir!
    >
    Ach, hast Du irgendwo eine Kristallkugel oder bist Hellseher? Jeder weiß, daß Du das nicht wissen kannst. Was soll also der Kindergarten?


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  8. Re: Muss man denn im Netz sein?

    Autor Michael - alt 08.11.06 - 14:09

    lilili schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > > Oder anders gesagt, ein
    >
    > angebotener
    > Arbeitsplats
    > in 80km
    >
    > Entfernung wird
    > abgelehnt weil das
    >
    > Schwachfug! Es gibt selbst heutzutage noch
    > Arbeitsplätze wo man ohne Internet und Telefon
    > arbeitet und schon gar keinen Fernseher benötigt.
    > Ausserdem können manche Dinge durchaus in der
    > Firma herumstehen und man sill sie trotzdem nicht
    > Zuhause haben.

    Klar, man braucht auch nichts für seine Bildung zu tun um seinen Lebensunterhalt gegebenenfalls selbst zu verdienen. Dahocken und andere zahlen lassen. Tolle, weitsichtige Einstellung.

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  9. Re: Muss man denn im Netz sein?

    Autor Freigeisd 08.11.06 - 15:04

    NaNa, es geht schon ohne Internet. Ich war mal testweise 1 Monat ohne - perfekt. Viel ausgeglichener, ruhiger - nicht suchsüchtig.
    Möglicherweise schaffe ich es bald ganz ab.
    Ergänzend: Bin seit ´83 mit PC´s vertraut und seit ´94 -zu Datex J-Zeiten bereits- im Netz.


    Michael - alt schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Du wirst nicht ernstahft behaupten wollen, daß ein
    > Mensch isoliert ohne jede Kommunikation auskommen
    > kann, denn das ist nicht nur eingebautes Bedürfnis
    > eines jeden Menschen, sondern die Lösung mancher
    > Probleme in diesem Bereich.
    >
    > Ich glaube, man braucht auch keine Wohnung zum
    > Wohnen, dazu reicht eine Parkbank, aber ich will
    > das Thema hier nicht vertiefen.
    >
    > Wie hälst Dus denn mit Büchern? Ich denke, die
    > hast Du bei Deiner Aufzählung vergessen.
    >
    > Falls Du mal reisen wolltest und nicht per
    > Internet buchst, mußt Du eben lange SChlangen in
    > Kauf nehmen.
    >
    > Nur stellt sich mir die Frage, wieso die
    > Gesellschaft in D jemanden alimentieren soll, der
    > sich weigert, zu seinen Einkünften vorteilhaft
    > beitragen zu wollen und sich daher mit den Themen,
    > die das unterstützen, nicht auseinandersetzen
    > will?
    >
    > Oder anders gesagt, ein angebotener Arbeitsplats
    > in 80km Entfernung wird abgelehnt weil das
    > Pferdefuhrwerk nicht innerhalb eines Tages diese
    > Distanz schafft?
    >
    > Robert S. schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Ob nun gebildet oder nicht (was auch immer
    > das
    > heißen mag), muss man den alles
    > mitmachen, was die
    > breite Masse macht? Man
    > muss doch kein Auto
    > fahren, man muss kein
    > Telefon besitzen, keinen
    > Fernseher und eben
    > auch kein Internetzugang haben.
    > Ich denke,
    > man wird nicht glücklicher wenn man
    > einen
    > Internetzugang hat und sich im Netz bewegen
    >
    > kann, aber es einen gar nicht viel bringt,
    > weil
    > man lieber andere Dinge macht. Ich
    > glaube, man
    > kann auch total ungebildet und
    > ohne Internet ein
    > tolles Leben haben!
    >
    >


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  10. Re: Muss man denn im Netz sein?

    Autor exit91 08.11.06 - 15:17

    >> Der Vergleich hinkt, Schlaf ist essentiell,
    >> Telekommunikation nicht.

    >Kommunikation ist essentiell. Man lese mal über Kaspar Hauser......

    Telekommunikation != Kommunikation ...

    Tipp: Schnapp mal frische Luft

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  11. Re: Muss man denn im Netz sein?

    Autor hmhmhm 08.11.06 - 15:38

    Michael - alt schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Da hast Du Recht: er braucht es für seinen Beruf
    > nicht. Aktuell. Aber was, wenn er seinen Job
    > verliert?
    Dann wird er sich wohl erstmal um Arbeit in seinem Lehrberuf, oder ähnlichen Berufssparten, bemühen. Auf was soll sich der Mensch denn noch alles vorbereiten?

    Aufgrund der derzeitigen Querälen im medizinischen Bereich, werden wir wahrscheinlich in 10-15 Jahren einen extremen Mangel an Medizinern haben. Soll sich der Zimmermann von heute schonmal medizinische Kenntnisse aneignen, damit er dann in 10 Jahren, falls er da zufällig arbeitslos wird, sofort als Arzt einspringen kann?

    Hätte der heutige arbeitslose Zimmermann vor 10 Jahren bereits nebenbei sich auf eine Tätigkeit als Lehrer vorbereiten sollen um sofort den Beruf wechseln zu können?

    Irgendwo muss man auch mal die Kirche im Dorf lassen.

    Den Rest streiche ich mal komplett, denn es ging ja schliesslich nur darum festzustellen, ob jeder Arbeitnehmer grundsätzlich mit den modernen Mitteln wie z.B. Internet zwangsläufig umgehen muss, oder ob es eben auch Berufe gibt, wo diese Kentnisse eben nicht notwendig sind. Und ich sage einfach mal, das es derzeit (und auf lange Sicht) sehr viele Berufe und somit auch Menschen geben wird, die darauf verzichten können.

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  12. Re: Muss man denn im Netz sein?

    Autor Michael - alt 08.11.06 - 19:20

    hmhmhm schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Michael - alt schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Da hast Du Recht: er braucht es für seinen
    > Beruf
    > nicht. Aktuell. Aber was, wenn er
    > seinen Job
    > verliert?
    > Dann wird er sich wohl erstmal um Arbeit in seinem
    > Lehrberuf, oder ähnlichen Berufssparten, bemühen.
    > Auf was soll sich der Mensch denn noch alles
    > vorbereiten?
    >
    > Aufgrund der derzeitigen Querälen im medizinischen
    > Bereich, werden wir wahrscheinlich in 10-15 Jahren
    > einen extremen Mangel an Medizinern haben. Soll
    > sich der Zimmermann von heute schonmal
    > medizinische Kenntnisse aneignen, damit er dann in
    > 10 Jahren, falls er da zufällig arbeitslos wird,
    > sofort als Arzt einspringen kann?
    >
    > Hätte der heutige arbeitslose Zimmermann vor 10
    > Jahren bereits nebenbei sich auf eine Tätigkeit
    > als Lehrer vorbereiten sollen um sofort den Beruf
    > wechseln zu können?
    >
    > Irgendwo muss man auch mal die Kirche im Dorf
    > lassen.
    >
    > Den Rest streiche ich mal komplett, denn es ging
    > ja schliesslich nur darum festzustellen, ob jeder
    > Arbeitnehmer grundsätzlich mit den modernen
    > Mitteln wie z.B. Internet zwangsläufig umgehen
    > muss, oder ob es eben auch Berufe gibt, wo diese
    > Kentnisse eben nicht notwendig sind. Und ich sage
    > einfach mal, das es derzeit (und auf lange Sicht)
    > sehr viele Berufe und somit auch Menschen geben
    > wird, die darauf verzichten können.
    >

    Es ist ja ok, daß wir unterschiedliche Meinungen haben, sonst wärs recht langweilig.

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  13. Re: Muss man denn im Netz sein?

    Autor Michael - alt 08.11.06 - 22:28

    exit91 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > >> Der Vergleich hinkt, Schlaf ist
    > essentiell,
    >> Telekommunikation nicht.
    >
    > >Kommunikation ist essentiell. Man lese mal
    > über Kaspar Hauser......
    >
    > Telekommunikation != Kommunikation ...

    Aha. Was man hier so alles zu lesen bekommt.

    >
    > Tipp: Schnapp mal frische Luft

    Wundert mich nicht, daß es Dir gerade danach ist.


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  14. Re: Muss man denn im Netz sein?

    Autor Michael - alt 08.11.06 - 22:41

    Freigeisd schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > NaNa, es geht schon ohne Internet. Ich war mal
    > testweise 1 Monat ohne - perfekt. Viel
    > ausgeglichener, ruhiger - nicht suchsüchtig.
    > Möglicherweise schaffe ich es bald ganz ab.
    > Ergänzend: Bin seit ´83 mit PC´s vertraut und seit
    > ´94 -zu Datex J-Zeiten bereits- im Netz.

    Tja, wie oft wird der Philosoph mißverstanden.... Natürlich hast Du Recht, es ist unter Umständen nicht nötig. Nur bedarf dies einer gewissen Reflektion über die persönlichen Umstände, die ich gewissen Leuten schlicht abspreche, das der Herdentrieb in Richtung Unsinn markant ist. Wozu also jemand, der ein potentielles Bedürfnis hat, sich um Einkommensquellen zu bemühen, diesem Herdentrieb des Unsinns auszusetzen? Ich meine damit, "es ist schick, internetabsistent zu sein" ohne Prüfung persönlicher Vorteile Folge zu leisten.

    Übrigens, wenn Du seit 83 mit PCs vertraut bist, teilen wir ein ähnliches Schicksal. Wobei ich über Compuserv etwas früher angefangen habe, mich mit der Online-Welt vertraut zu machen.


    >
    >
    > Michael - alt schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Du wirst nicht ernstahft behaupten wollen,
    > daß ein
    > Mensch isoliert ohne jede
    > Kommunikation auskommen
    > kann, denn das ist
    > nicht nur eingebautes Bedürfnis
    > eines jeden
    > Menschen, sondern die Lösung mancher
    > Probleme
    > in diesem Bereich.
    >
    > Ich glaube, man
    > braucht auch keine Wohnung zum
    > Wohnen, dazu
    > reicht eine Parkbank, aber ich will
    > das Thema
    > hier nicht vertiefen.
    >
    > Wie hälst Dus
    > denn mit Büchern? Ich denke, die
    > hast Du bei
    > Deiner Aufzählung vergessen.
    >
    > Falls Du
    > mal reisen wolltest und nicht per
    > Internet
    > buchst, mußt Du eben lange SChlangen in
    > Kauf
    > nehmen.
    >
    > Nur stellt sich mir die Frage,
    > wieso die
    > Gesellschaft in D jemanden
    > alimentieren soll, der
    > sich weigert, zu
    > seinen Einkünften vorteilhaft
    > beitragen zu
    > wollen und sich daher mit den Themen,
    > die das
    > unterstützen, nicht auseinandersetzen
    >
    > will?
    >
    > Oder anders gesagt, ein
    > angebotener Arbeitsplats
    > in 80km Entfernung
    > wird abgelehnt weil das
    > Pferdefuhrwerk nicht
    > innerhalb eines Tages diese
    > Distanz
    > schafft?
    >
    > Robert S. schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > Ob nun gebildet oder nicht
    > (was auch immer
    > das
    > heißen mag), muss
    > man den alles
    > mitmachen, was die
    > breite
    > Masse macht? Man
    > muss doch kein Auto
    >
    > fahren, man muss kein
    > Telefon besitzen,
    > keinen
    > Fernseher und eben
    > auch kein
    > Internetzugang haben.
    > Ich denke,
    > man
    > wird nicht glücklicher wenn man
    > einen
    >
    > Internetzugang hat und sich im Netz
    > bewegen
    >
    > kann, aber es einen gar nicht
    > viel bringt,
    > weil
    > man lieber andere
    > Dinge macht. Ich
    > glaube, man
    > kann auch
    > total ungebildet und
    > ohne Internet ein
    >
    > tolles Leben haben!
    >
    >


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  15. Re: Muss man denn im Netz sein?

    Autor fjury 09.11.06 - 11:05

    > > Ergebnis einer nicht durchgeführten Studie:
    >
    > 100% der 50 bis 70jährigen haben
    > keinen gameboy.
    > 80% dieser Altersgruppe hat
    > kein Auto.
    > 50% macht keinen Jahresurlaub.
    >
    > 0% geht zu irgendeiner Universität und
    > studiert.
    > Wenn du dich bei den 0% mal nicht täuschst...es
    > gibt in dem Alterssegment einige Gasthörer!
    >

    Und Gameboy-Besitzer! Meine Mutter und ihre Schwester!


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