Beim letzten Satz des Teasers hab ich mich etwas an meinem kleinen Frühstückchen verschluckt. Interessant wäre mal zu wissen, wie groß die Gefahr denn nun absolut betrachtet ist, denn ein relatives "drastisch verringert" heißt ja noch nicht "insgesamt gering".
Nobles Ziel, aber ein BIOS, wo ich bei jedem Systemstart beten muss, dass meine Hardware weiterfunktioniert? Wer soll das ernsthaft im realen Betrieb (z.B. bei Servern) austesten wollen? Google selbst?
Ich sehe da ein Henne/Ei-Problem.
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dregenrocks schrieb:
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> Beim letzten Satz des Teasers hab ich mich etwas
> an meinem kleinen Frühstückchen verschluckt.
> Interessant wäre mal zu wissen, wie groß die
> Gefahr denn nun absolut betrachtet ist, denn ein
> relatives "drastisch verringert" heißt ja noch
> nicht "insgesamt gering".
>
> Nobles Ziel, aber ein BIOS, wo ich bei jedem
> Systemstart beten muss, dass meine Hardware
> weiterfunktioniert? Wer soll das ernsthaft im
> realen Betrieb (z.B. bei Servern) austesten
> wollen? Google selbst?
>
> Ich sehe da ein Henne/Ei-Problem.
Die Hardware kannst du dir auch mit deinem aktuellen Bios kaputt machen...
Ich habe bisher erst einmal einen Rechner mit diesem Bios gesehen.. der lieft "ganz normal" ;-)
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Du kannst einem anderen Bios Baustein aus einem alten PC nehmen den du flashen kannst, so hast du immer noc dein Original flash ROM um deinen PC zu booten.
dregenrocks schrieb:
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> Beim letzten Satz des Teasers hab ich mich etwas
> an meinem kleinen Frühstückchen verschluckt.
> Interessant wäre mal zu wissen, wie groß die
> Gefahr denn nun absolut betrachtet ist, denn ein
> relatives "drastisch verringert" heißt ja noch
> nicht "insgesamt gering".
>
> Nobles Ziel, aber ein BIOS, wo ich bei jedem
> Systemstart beten muss, dass meine Hardware
> weiterfunktioniert? Wer soll das ernsthaft im
> realen Betrieb (z.B. bei Servern) austesten
> wollen? Google selbst?
>
> Ich sehe da ein Henne/Ei-Problem.
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Es gibt eine Liste welche Boards zu 100% funktionieren und bei welchen noch Fehler auftreten:
http://linuxbios.org/Supported_Motherboards
Betest du bei deinem jetztigen Rechner auch bei jedem Start? Die guten alten Bekannten wie z.B. das Award-BIOS sind auch nicht fehlerfrei. Du hast also zumindest eine theoretische Möglichkeit, dass deine Hardware beschädigt wird.
Ich würde das LinuxBIOS auch noch nicht einsetzen, einfach weil ich davon zu wenig verstehe und nicht beurteilen kann und mag ob das Ding genauso zuverlässig ist wie mein jetztiges BIOS. Ich finde das Projekt aber gut und wichtig, an einem zuverlässigen, umfangreichen und schnellen BIOS mangelt es zur Zeit noch und genau da will das Projekt ja hin.
Ich werde mir auf jeden Fall überlegen beim nächsten Mainboardkauf auf eines mit vorinstalliertem LinuxBIOS zurückzugreifen. Dort sollte es dann genauso ausgiebig getestet sein wie die anderen BIOS-Varianten.
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Vielleicht, aber dank guten und unscheinbaren Marketings verschwende ich keine Sekunde an solche Gedanken und dafür bin (und mein kleines Herzchen) ich dankbar. ;-)
Marek schrieb:
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> Die Hardware kannst du dir auch mit deinem
> aktuellen Bios kaputt machen...
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Soweit ich das bisher verstanden hatte ist die Hardware im Ganzen gefährdet, nicht nur der einzelne Baustein.
ich hier schrieb:
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> Du kannst einem anderen Bios Baustein aus einem
> alten PC nehmen den du flashen kannst, so hast du
> immer noc dein Original flash ROM um deinen PC zu
> booten.
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Wer deine Hardware zu der gehört die bereits funktionieren sollen ist es eher unwarscheinlich dass der PC explodiert.
dregenrocks schrieb:
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> Soweit ich das bisher verstanden hatte ist die
> Hardware im Ganzen gefährdet, nicht nur der
> einzelne Baustein.
>
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dregenrocks schrieb:
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>
> Ich sehe da ein Henne/Ei-Problem.
Ich denke das ist kein Produkt für den Endanwender sondern ehr was für Board-Hersteller.
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me and myself schrieb:
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> Betest du bei deinem jetztigen Rechner auch bei
> jedem Start? Die guten alten Bekannten wie z.B.
> das Award-BIOS sind auch nicht fehlerfrei. Du hast
> also zumindest eine theoretische Möglichkeit, dass
> deine Hardware beschädigt wird.
Ja, aber wenn etwas passiert, kann ich aufgrund der allgemein angenommenen Stabilität beim Hardware-Hersteller, bzw. Zwischenhändler einen Garantiefall angeben. ;-)
> Ich würde das LinuxBIOS auch noch nicht einsetzen,
> einfach weil ich davon zu wenig verstehe und nicht
> beurteilen kann und mag ob das Ding genauso
> zuverlässig ist wie mein jetztiges BIOS. Ich finde
> das Projekt aber gut und wichtig, an einem
> zuverlässigen, umfangreichen und schnellen BIOS
> mangelt es zur Zeit noch und genau da will das
> Projekt ja hin.
Da bin ich voll und ganz deiner Meinung, nur habe ich arge Bedenken, dass eine Umsetzung ohne Unterstützung aus der betroffenen Industrie (BIOS- und Mainboard-Hersteller) nie einen wirklich zuverlässigen und allgemein akzeptierten Stand erreichen wird. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. :-)
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Wobei der Endanwender, bzw. Zwischenhändler sich für einen "zuverlässigen" Board-Hersteller entscheidet. Und schon eine kleine Serie von verschossenen Boards könnte schlecht für's Image sein, um einmal den Teufel an die Wand zu malen.
Im Prinzip hast du natürlich recht.
MaX schrieb:
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> dregenrocks schrieb:
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> >
> Ich sehe da ein Henne/Ei-Problem.
>
> Ich denke das ist kein Produkt für den Endanwender
> sondern ehr was für Board-Hersteller.
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dregenrocks schrieb:
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> Nobles Ziel, aber ein BIOS, wo ich bei jedem
> Systemstart beten muss, dass meine Hardware
> weiterfunktioniert?
IMHO geht es weniger um ein ständiges Beten (was auch nicht zu verachten ist ...), sondern vor allem bei der Installation und/oder dem Flashen selbst. Den Warnhinweis bekommst du aber bei jeder Firmware, die du selbst einspielen willst, dass der Hersteller keinerlei Garantie übernimmt und du dir alles kaputt machen kannst. Was ja auch tatsächlich mit einer kleinen Wahrscheinlichkeit passieren kann.
Wenn erst mal alles läuft, wäre ich sehr zuversichtlich, dass dies auch auf dauer funktioniert.
Gruß,
Whampa
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Hallo
Bevor hier irgendwelche Standards für LinuxBIOS kommen, wird es sowieso durch EFI ersetzt werden. Die Intel-Macs haben es vorgemacht, man kann auch XP installieren und der Bootloader (OSX oder Windows-Starter) hat sogar Unterstützung für Maus, CD-ROM (selbst auswerfen und neu einlegen wird korrekt erkannt) und sogar vollständig USB und FireWire und ist dem BIOS klar überlegen. Es liegt halt an der Vielfalt der Hersteller und Kompatibilitäten, warum man hier noch nicht EFI einsetzt. Übrigens könnte dann PXE auch praxistauglicher werden.
Gruss
Jeevanand Kuharajasekaram
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Whampa schrieb:
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> dregenrocks schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> > Nobles Ziel, aber ein BIOS, wo ich bei
> jedem
> Systemstart beten muss, dass meine
> Hardware
> weiterfunktioniert?
>
> IMHO geht es weniger um ein ständiges Beten (was
> auch nicht zu verachten ist ...), sondern vor
> allem bei der Installation und/oder dem Flashen
> selbst. Den Warnhinweis bekommst du aber bei jeder
> Firmware, die du selbst einspielen willst, dass
> der Hersteller keinerlei Garantie übernimmt und du
> dir alles kaputt machen kannst. Was ja auch
> tatsächlich mit einer kleinen Wahrscheinlichkeit
> passieren kann.
WAS kannst du dir kaputt machen?
Welche HARDWARE ist jemals schon durch ein defektes BIOS kaputt gegeangen?
Ich weiß von keiner, ich weiß von defekten BIOSen, ich kenne Sch...-Boards die haben ein eingelötetes BIOS. Und da ist es eindeutig Sch**** wenn das BIOS nicht funktioniert und auch nicht so weit funktioniert dass man ein neues (oder funktionierendes altes *bg*) einspielt.
Aber bei ordentlichen Boards mit gesockeltem BIOS: Was soll hier an Hardware kaputtgehen können?
Vielleicht erhellt jemand mein Hirn?
Alternativ könnte man auch den Artikel besser lesen => "denn diese können eine Hardware durchaus unbrauchbar machen."
unbrauchbar != kaputt
BIOS geschossen => Hardware ist (momentan) unbrauchbar
Der gute, alte hinkende Vergleich:
Starter-Batterie leer => Auto unbrauchbar
=>
Batterie laden => Auto wieder brauchbar
PS (welche S*** hat sich meinen alten Namen registriert?)
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Maxxxu schrieb:
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> Alternativ könnte man auch den Artikel besser
> lesen => "denn diese können eine Hardware
> durchaus unbrauchbar machen."
> unbrauchbar != kaputt
>
> BIOS geschossen => Hardware ist (momentan)
> unbrauchbar
>
> Der gute, alte hinkende Vergleich:
> Starter-Batterie leer => Auto unbrauchbar
> =>
> Batterie laden => Auto wieder brauchbar
Also im Artikel steht eindeutig "beschädigen". Und beschädigt ist für mich eine _Ursache_ von "unbrauchbar". ;-)
> PS (welche S*** hat sich meinen alten Namen
> registriert?)
Kopf hoch!
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> Bevor hier irgendwelche Standards für LinuxBIOS
> kommen, wird es sowieso durch EFI ersetzt werden.
> Die Intel-Macs haben es vorgemacht [..]
Wollte ich gerade anmerken. Warum arbeitet die OS-Gemeinschaft nicht direkt an EFI? BIOS ist auf dem aussterbenden Ast. Und die unterstützten Mainboards sind auch sehr übersichtlich. Nicht falsch verstehen: Schönes Ding, die Aktion. Nur etwas spät und EFI wäre besser. Warum Vista noch nicht auf EFI setzt ist mir allerdings absolut schleierhaft.
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Hi,
an EFI hatte ich zugegebenermaßen noch gar nicht gedacht. Stimmt, ist eine tolle Alternative, allerdings auch noch auch Akzeptanz und eben leider in den entsprechenden Implementierungen nicht quelloffen, sprich mit "Low-Level-DRM", wenn ich das einmal so ungeschickt formulieren darf.
Gruss
Jeevanand Kuharajasekaram schrieb:
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> Hallo
>
> Bevor hier irgendwelche Standards für LinuxBIOS
> kommen, wird es sowieso durch EFI ersetzt werden.
> Die Intel-Macs haben es vorgemacht, man kann auch
> XP installieren und der Bootloader (OSX oder
> Windows-Starter) hat sogar Unterstützung für Maus,
> CD-ROM (selbst auswerfen und neu einlegen wird
> korrekt erkannt) und sogar vollständig USB und
> FireWire und ist dem BIOS klar überlegen. Es liegt
> halt an der Vielfalt der Hersteller und
> Kompatibilitäten, warum man hier noch nicht EFI
> einsetzt. Übrigens könnte dann PXE auch
> praxistauglicher werden.
>
> Gruss
>
> Jeevanand Kuharajasekaram
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Jeevanand Kuharajasekaram schrieb:
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> Hallo
>
> Bevor hier irgendwelche Standards für LinuxBIOS
> kommen, wird es sowieso durch EFI ersetzt werden.
LinuxBIOS und EFI haben eine ganz andere Zielsetzung.
Ziel von LinuxBIOS ist es einen Linux-Kernel zu starten, ohne dass dabei ein Second-Stage Massenspeicher bemüht werden muss. Also BIOS und Linux-kernel zusammen in einen Flashspeicher zu packen.
Die Bezeichnung LinuxBIOS ist auch etwas irreführend, da es z.B. auch Implementationen für PowerPC gibt, die dann kein BIOS enthalten (welches beim x86-Prozessor gebraucht wird, um den Prozessor soweit zu initialisiereren, dass der Linux-Kernel überhaupt geladen werden kann).
EFI ist ein Interface für die Firmware bzw. BIOS, das dann ein Betriebssystem von einem Second-Stage Massenspeicher lädt.
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Maxxxu schrieb:
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> WAS kannst du dir kaputt machen?
> Welche HARDWARE ist jemals schon durch ein
> defektes BIOS kaputt gegeangen?
> Ich weiß von keiner, ich weiß von defekten BIOSen,
> ich kenne Sch...-Boards die haben ein eingelötetes
> BIOS. Und da ist es eindeutig Sch**** wenn das
> BIOS nicht funktioniert und auch nicht so weit
> funktioniert dass man ein neues (oder
> funktionierendes altes *bg*) einspielt.
>
> Aber bei ordentlichen Boards mit gesockeltem BIOS:
> Was soll hier an Hardware kaputtgehen können?
>
> Vielleicht erhellt jemand mein Hirn?
>
> Alternativ könnte man auch den Artikel besser
> lesen => "denn diese können eine Hardware
> durchaus unbrauchbar machen."
> unbrauchbar != kaputt
>
> BIOS geschossen => Hardware ist (momentan)
> unbrauchbar
>
> Der gute, alte hinkende Vergleich:
> Starter-Batterie leer => Auto unbrauchbar
> =>
> Batterie laden => Auto wieder brauchbar
Schonmal dran gedacht, dass das BIOS die Clocktimer und die Spannungsversorgung steuert?
Was also wenn ein unausgereiftes BIOS den PCI-Bus "aus Versehen" hemmungslos übertaktet, sowie den Multi beim CPU falsch einschätzt und zu allem Überfluss dem teuren Prozi mal eben 30% mehr Spannung zuweist?! Dann genau kann Hardware zerstört werden ;)
Wobei das jeder Dau, welcher sich ins BIOS wagt, besser hinbekommt :D
Zu deinem Starterbatterie-Vergleich:
Starterbatterie defekt -> Spannungsspitze -> Motorelektronik futsch
1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.11.06 04:29 durch LeMurmel.
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Jeevanand Kuharajasekaram schrieb:
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> Hallo
>
> Bevor hier irgendwelche Standards für LinuxBIOS
> kommen, wird es sowieso durch EFI ersetzt werden.
Das ist Quatsch. EFI ist nix neues, das gabs schon vor 12 Jahren mit OpenFirmware. Wurde von Intel nur abgekupfert, um Faktor 10 aufgebläht ohne neue Features zu bringen und mit Überwachungscode versehen.
EFI ist nix anderes als ein BIOS mit neuer Oberfläche. Kann nicht mehr, braucht auch keiner. "Haben kein BIOS mehr" stimmt nicht im Geringsten. Heisst halt jetzt anders. In den meisten Fällen ist bei EFI sogar noch n Award BIOS drunter, danach wird halt ein MSDOS im BIOS mit lächerlicher GUI aufgerufen.
Was EFI in einigen Jahren vielleicht kann, kann LinuxBIOS mit OpenBIOS schon seit ca 2000.
Zugegeben, der Name LinuxBIOS ist etwas unglücklich gewählt, denn es braucht weder Linux, noch ist es ein BIOS. Im Gegenteil: Damit kannst Du Dir ein EFI oder BIOS oder was auch immer Du gerade willst, frei zusammenbauen.
> Die Intel-Macs haben es vorgemacht, man kann auch
> XP installieren und der Bootloader (OSX oder
> Windows-Starter) hat sogar Unterstützung für Maus,
> CD-ROM (selbst auswerfen und neu einlegen wird
> korrekt erkannt) und sogar vollständig USB und
> FireWire und ist dem BIOS klar überlegen.
"Das BIOS" gibts nicht. Was Du meinst, sind die Implementierungen von Firmen wie AMI, Award und Phoenix (letztere sind heute ein und das selbe)
> Es liegt
> halt an der Vielfalt der Hersteller und
> Kompatibilitäten, warum man hier noch nicht EFI
> einsetzt. Übrigens könnte dann PXE auch
> praxistauglicher werden.
Nein, es gibt einen ganz einfachen Grund. EFI beinhaltet in seiner Struktur, die Hersteller von Boards bei der Implementierung des BIOS auszuschliessen. Intel wirft nur noch einen Haufen Binärmüll hin, und kein anderer hat mehr die Kontrolle und kann Intel's Bugs fixen oder deren Überwachungscode abschalten.
Im Gegenzug "brauchen" die Boardhersteller ja dann auch keine Dokumentation mehr zu den Chipsätzen, die sie verbauen. So baut Intel heimlich still und leise das Monopol aus, und die Welt applaudiert.
Welche Neuerung, von 12 Jahre alten Industriestandards zu klauen, dabei alles falsch zu machen und den Kunden zu verarschen. Und das beste ist: Der Kunde findet's gut.
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