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Bei Killerspielen sinkt die Hemmschwelle

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  1. Diese ganze Debatte...

    Autor TheSirexHimself 21.11.06 - 12:00

    ...beweist ja nur, wie absolut inkompetent sich unsere Volksvertreter diesem Thema nähern. (Wenn man überhaupt davon sprechen kann).

    Diese Diskussion taucht doch immer wieder in den Medien auf. Es ist natürlich ein Leichtes, CounterStrike oder den Film "Matrix" (man erinnert sich) als Quell allen Übels aufzuführen. Damit ernten Politiker natürlich in der Generation, die nur vom Computerzeitalter getreift wurden, absolute und uneingeschränkte Zustimmung. Mein Mutter hat es ja auch nicht verstanden, dass ich mich damals länger als eine halbe Stunde mit meinem C64 beschäftigt habe, um bunten Pixeln hinterher zu jagen.

    Genau genommen versteht die graumelierte Politikergemeinde so manches in der IT nicht. (Das merkt man auch an anderen interessanten Stellen.)

    Und bevor diese Sesselpupser in Berlin das Maul aufmachen, um diese "Killerspiele" (ich hasse das Wort) zu verurteilen, sollten sie sich lieber mal um unsere Jugend kümmern. Da fällt uns doch bestimmt was nettes ein... mal überlegen.. achja... da war doch was mit der Jugendarbeitslosigkeit, mit Jugendbetreuung, Aufklärung usw.

    Aber das erscheint alles nicht so wichtig gegenüber dem Wahkampf- und Medienwirksamen Geschwätz über "Killerspiele", die in meinen Augen die Jugend eher zusammenbringt oder anders gesagt die sozialen Kontakte stärkt. In meinem Counterstrike-Clan ist jedenfalls noch niemand Amok gelaufen und ich denke gerade auch nicht über das Töten nach.

    ..achja... und das mit der Hemmschwelle... wenn ich meinem Kumpel "Du Arschloch" zurufe, wenn er mir nen virtuellen Kopfschuss verpasst hat, dann ist das auch anders gemeint, als die Worte es vielleicht vermuten lassen. Die Rache besteht im Wettkampf und die Beleidigung ist Slang.

    Gruß,
    Andreas aka. Sirex
    (kein Bock mich anzumelden)

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  2. Re: Bei Killerspielen sinkt die Hemmschwelle

    Autor Landstreicher 21.11.06 - 12:05

    Hans Kaputhschläger schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Studi schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Also mal ehrlich, ich habe auch schon auf
    > etlichen
    > Servern gezockt (Counterstrike und
    > ähnliches) auf
    > den allermeisten wurden
    > Beschimpfungen und
    > Diffamierungen nicht
    > akzeptiert und mit einem Kick
    > und bei
    > Wiederholung mit Ban bestraft.
    > Soviel zu
    > diesem Argument!
    >
    > naja nicht wirklich, denn das widerlegt ja nicht
    > dass es wut und angressionen gibt. dass die leute
    > gekickt werden, liegt daran dass der admin nicht
    > die stammspieler vergraulen lassen will.


    >> Servus erstmal,
    "Stammspieler" also Leute die öfter´s auf dem selben Server zocken sind nach meinen Erfahrungen nach meistens sehr umgänglich und auserdem ist es ja wohl kontraproduktiv auf einen Server mit Schimpfworten um sich zu schmeissen wenn man dort weiter zocken möchte!

    Agressionen gibt´s es immer und überall, ob im Alltag im Beruf oder halt beim daddeln. Deswegen zieht man ja nicht los und bringt Menschen um oder versucht selbiges. Ich hab leider auch kein Blanko Rezept um sowas zu verhindern,wer schon, aber es ist schon erstaunlich das jedesmal wenn soetwas passiert die bösen Videospiele schuld sind und Politiker nach Verboten schreien. Vieleicht sollten diese Leute sich Mal ihr Köpfchen etwas mehr anstrengen und nach den wahren Ursachen für so einen Amoklauf suchen. Es gab schon Amokläufer lange bevor es sogenante Killerspiele gab und ich wage mal die Vermutung daß das eher am persönlichen Umfeld des Jenigen lag.
    Ausserdem sind hier auch Mal die Mitmenschen gefragt. Wenn Leute z.B. auf dem Schulhof (oder sonst wo) auf ihren Mitschülern (Mitmenschen) rumhaken und immer nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind anstatt sich auch mal ein wenig Mühe geben und den Alltag für sich und andere schöner zu gestalten ist auch kein Wunder das hier und da Leute einfach nicht mehr können und austicken. Wenn das dann so endet wie in diesem Fall, seh ich in der Glotze immer nur Leutz die mit ihrem Halbwissen versuchen die Sache zu erklären und nicht fünf Sek. darüber nachdenken was vieleicht schon Wochen, Monate schief gelaufen ist und sich mit ihren Aussagen soweit wie nur Möglich von dem Täter entfernen wollen. Ist halt auch unbequem sich mit sich selbst auseinander zu setzen.
    Ich hoffe Mal ihr bekommt das nicht in den falschen Hals, aber die Wahrheit liegt halt nicht in einen CD-Laufwerk wo zufällig Counter Strike eingelegt ist.
    In diesen Sinne, wünsch ich allen die diesen Horror miterleben mussten
    alles Gute für die Zukunft und das nur eine blasse Erinnerung an die Ereignisse zurück bleibt.

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  3. Re: Bei Killerspielen sinkt die Hemmschwelle

    Autor Khaanara 21.11.06 - 12:11

    Hans Kaputhschläger schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Es sollte nicht ausser Acht gelassen werden, dass
    > beim Shooterzocken sicherlich auch Wut und
    > Anggrtessionen gefördert werden. Oft habe ich
    > bisher gesehen, wie Spieler andere aufs Tiefste
    > beledigen, wenn sie von ihnen virtuell getötet
    > werden. Da ist es anscheinend auch normal sich
    > gegenseitig zu beledigen, so dass es am Ende
    > keinen mehr rührt, weil es wohl schon ganz
    > "normal" sei. Ich finde das ist ein entscheidender
    > Faktor bei Gewalttaten in diesem Zusammenhang.

    Also ich spiele jetzt seit Ende der 70er Videospiele, darunter auch ein Haufen "Killerspiele" und kann heute immer noch keiner Fliege etwas zu leide tun und gehöre nicht zu dem unbeliebten Umgang ! Aggressiv werde ich mal alle 3 Jahre, aber dann bin ich schon extrem gereizt worden.

    Die Aggressionen, die Du erwähnst kommt wohl eher von der jüngeren Generation, die schon in der Schule den "Gangsta" machen und sich schon da einen auf Micki machen und schnell aggressiv werden. Aber gerade die "grössten Gangsta" kommen im normalen Alltagsleben dann später unter die Räder, weil man es damals besser wusste. Dann ist auch kein Wunder, das man sich ausgegrenzt fühlt (da man sich unter anderen richtige Freundschaften durch das Verhalten zum grösstenteil verspielt hatte) und ein erhöhtes Aggressionpotential aufbaut, der dann eventuell ausbricht.

    Es ist im Moment das perönliche Umfeld, die Erziehung und die immer mehr steigende Annonymität schon in der Familie, die zum Ausbruch führen und nicht nur die "Killerspiele" alleine.

    Wer googelt, bemerkt auch, das sich der Amokläufer unter seinem Nickname bei dem er im Doom-Forum angemeldet war, sich auch in der "Columbine"-Community von livespace und auf einigen Paintball-Seiten angemeldet war ! Also nicht nur reiner "Killerspiel"-User war !

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  4. Re: Bei Killerspielen sinkt die Hemmschwelle

    Autor D@Weed 21.11.06 - 12:27

    danke für deinen beitrag!
    du sprichst mir aus der seele!!!!



    Landstreicher schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hans Kaputhschläger schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Studi schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > Also mal ehrlich, ich habe
    > auch schon auf
    > etlichen
    > Servern gezockt
    > (Counterstrike und
    > ähnliches) auf
    > den
    > allermeisten wurden
    > Beschimpfungen und
    >
    > Diffamierungen nicht
    > akzeptiert und mit einem
    > Kick
    > und bei
    > Wiederholung mit Ban
    > bestraft.
    > Soviel zu
    > diesem Argument!
    >
    > naja nicht wirklich, denn das
    > widerlegt ja nicht
    > dass es wut und
    > angressionen gibt. dass die leute
    > gekickt
    > werden, liegt daran dass der admin nicht
    > die
    > stammspieler vergraulen lassen will.
    >
    > >> Servus erstmal,
    > "Stammspieler" also Leute die öfter´s auf dem
    > selben Server zocken sind nach meinen Erfahrungen
    > nach meistens sehr umgänglich und auserdem ist es
    > ja wohl kontraproduktiv auf einen Server mit
    > Schimpfworten um sich zu schmeissen wenn man dort
    > weiter zocken möchte!
    >
    > Agressionen gibt´s es immer und überall, ob im
    > Alltag im Beruf oder halt beim daddeln. Deswegen
    > zieht man ja nicht los und bringt Menschen um oder
    > versucht selbiges. Ich hab leider auch kein Blanko
    > Rezept um sowas zu verhindern,wer schon, aber es
    > ist schon erstaunlich das jedesmal wenn soetwas
    > passiert die bösen Videospiele schuld sind und
    > Politiker nach Verboten schreien. Vieleicht
    > sollten diese Leute sich Mal ihr Köpfchen etwas
    > mehr anstrengen und nach den wahren Ursachen für
    > so einen Amoklauf suchen. Es gab schon Amokläufer
    > lange bevor es sogenante Killerspiele gab und ich
    > wage mal die Vermutung daß das eher am
    > persönlichen Umfeld des Jenigen lag.
    > Ausserdem sind hier auch Mal die Mitmenschen
    > gefragt. Wenn Leute z.B. auf dem Schulhof (oder
    > sonst wo) auf ihren Mitschülern (Mitmenschen)
    > rumhaken und immer nur auf ihren eigenen Vorteil
    > bedacht sind anstatt sich auch mal ein wenig Mühe
    > geben und den Alltag für sich und andere schöner
    > zu gestalten ist auch kein Wunder das hier und da
    > Leute einfach nicht mehr können und austicken.
    > Wenn das dann so endet wie in diesem Fall, seh ich
    > in der Glotze immer nur Leutz die mit ihrem
    > Halbwissen versuchen die Sache zu erklären und
    > nicht fünf Sek. darüber nachdenken was vieleicht
    > schon Wochen, Monate schief gelaufen ist und sich
    > mit ihren Aussagen soweit wie nur Möglich von dem
    > Täter entfernen wollen. Ist halt auch unbequem
    > sich mit sich selbst auseinander zu setzen.
    > Ich hoffe Mal ihr bekommt das nicht in den
    > falschen Hals, aber die Wahrheit liegt halt nicht
    > in einen CD-Laufwerk wo zufällig Counter Strike
    > eingelegt ist.
    > In diesen Sinne, wünsch ich allen die diesen
    > Horror miterleben mussten
    > alles Gute für die Zukunft und das nur eine blasse
    > Erinnerung an die Ereignisse zurück bleibt.


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  5. Re: Bei Killerspielen sinkt die Hemmschwelle

    Autor vistaking 21.11.06 - 12:41

    Hans Kaputhschläger schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Es sollte nicht ausser Acht gelassen werden, dass
    > beim Shooterzocken sicherlich auch Wut und
    > Anggrtessionen gefördert werden. Oft habe ich
    > bisher gesehen, wie Spieler andere aufs Tiefste
    > beledigen, wenn sie von ihnen virtuell getötet
    > werden. Da ist es anscheinend auch normal sich
    > gegenseitig zu beledigen, so dass es am Ende
    > keinen mehr rührt, weil es wohl schon ganz
    > "normal" sei. Ich finde das ist ein entscheidender
    > Faktor bei Gewalttaten in diesem Zusammenhang.


    geh mal zum spass in den yahoo chat du schlaumeier....weisst wie sich die leute dort gegenseitig beleidigen? ich glaub nicht.....dann würdest du so einen mist hier nicht von dir geben!!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.11.06 12:41 durch vistaking.

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  6. Re: Bei Killerspielen sinkt die Hemmschwelle

    Autor der Ted 21.11.06 - 12:45

    Habt ihr's denn alle noch nicht geschnallt?!
    Der ROCK'N'ROLL ist Schuld!!! Schon seit den
    Sechzigern unterwandert er unsere Gesellschaft
    und jetzt müssen wir die Konsequenzen tragen!
    Hätten wir damals bloß was unternommen ... ;-)

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  7. Bei Killerspielen singt die Hemmschwelle

    Autor musik 21.11.06 - 12:47



    lalalallalalalalala

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  8. Re: Bei Killerspielen sinkt die Hemmschwelle

    Autor Anita 21.11.06 - 14:52

    Hans Kaputhschläger schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Es sollte nicht ausser Acht gelassen werden, dass
    > beim Shooterzocken sicherlich auch Wut und
    > Anggrtessionen gefördert werden. Oft habe ich
    > bisher gesehen, wie Spieler andere aufs Tiefste
    > beledigen, wenn sie von ihnen virtuell getötet
    > werden. Da ist es anscheinend auch normal sich
    > gegenseitig zu beledigen, so dass es am Ende
    > keinen mehr rührt, weil es wohl schon ganz
    > "normal" sei. Ich finde das ist ein entscheidender
    > Faktor bei Gewalttaten in diesem Zusammenhang.

    Ich seh das genau anders rum.
    Bei sogenannten "Killerspielen" baut man Aggresionen ab.
    Würde man nie den Frust ablassen, dann würde man zu einer tickenden Zeitbombe werden. Aber immer ein wenig ablassen und schon ist es geregelt.

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  9. Re: Bei Killerspielen sinkt die Hemmschwelle

    Autor Bibabuzzelmann 21.11.06 - 23:49

    Beim Geld verdienen auch !

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  10. Re: Bei Killerspielen sinkt die Hemmschwelle

    Autor fischkuchen 22.11.06 - 03:41

    Hans Kaputhschläger schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Es sollte nicht ausser Acht gelassen werden, dass
    > beim Shooterzocken sicherlich auch Wut und
    > Anggrtessionen gefördert werden. Oft habe ich
    > bisher gesehen, wie Spieler andere aufs Tiefste
    > beledigen, wenn sie von ihnen virtuell getötet
    > werden. Da ist es anscheinend auch normal sich
    > gegenseitig zu beledigen, so dass es am Ende
    > keinen mehr rührt, weil es wohl schon ganz
    > "normal" sei. Ich finde das ist ein entscheidender
    > Faktor bei Gewalttaten in diesem Zusammenhang.


    Das kommt wohl stark aufs Alter an :)

    Hab heut Nexuiz gespielt. Da hab ich mich auch ein paarmal aufgeregt :) Aber beleidigen tu ich da niemand(sehe ich da auch sehr selten). Da gehts auch nicht ums Morden, sondern um Geschicktlickeit. Da ärgert man sich dann, wenn man knapp vorbeischiesst, oder wenn man ständig direkt nach dem Spawn erledigt wird ;)
    Mit die besten Spiele waren 1:1 Partien, als der Server leer war. Es macht mächtig Spass, wenn man sich ein spannendes Rennen liefert, Sozusagen Kopf an Kopf :) Bin auch besser im 1:1 als mit vielen "Gegnern", weil man sich auf einen Einzelnen besser einstellen kann.
    Ich könnte auch genausogut Billard spielen gehen, oder Bowling, oder.... :) Bei "Mensch ärgere dich nicht" flippen doch schon Leute aus ;) Monopoly, Vier gewinnt :) Der Wettkampf, auch in Form von Spielen, ist doch immer das Salz in der Suppe.
    Und genau da liegt der Haken. Man kann nicht einfach diese haltlosen Beleidigungen und Allgemeinplätze gegen ganze Bevölkerungsgruppen vom Stapel lassen. Ich hätte z.B. beim Angeln keine Lust den Fisch totzuschlagen. Sage ich deswegen: "Angler sind Tiere, die morden einfach, das werden bestimmt mal Amokläufer"? :)


    fischkuchen

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  11. Re: Bei Killerspielen sinkt die Hemmschwelle

    Autor Alien 30.12.06 - 17:25


    Wer Mario Bros spielt ist dann logischer weise ein Tierquäler. Die Regierung hat doch keine ahnung bzw. , die Leute wovon sie eigentlich reden. Die haben doch keine ahnung, ich rede doch auch nicht über sachen von dehne ich keine ahnung habe. Aber die benehmen sich ja wie klein Kinder, überall einmischen und von nichts ahnung haben.

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