"Wie schon früher fordert Schönbohm auch jetzt wieder einmal, die Verbreitung von "Killerspielen" über das Internet einzuschränken: "Es muss durch geeignete technische Filter verhindert werden, dass Jugendliche Zugang zu diesen Spielen erhalten. Auf diesem Feld sind vor allem die Provider gefordert", sagte der CDU-Politiker. Er rief die Provider dazu auf, von sich aus zu handeln und damit zu zeigen, dass sie sich ihrer Verantwortung bewusst seien."
Dieser Absatz zeigt das wieder einmal mehr als deutlich, dass Politiker nichts als Aktionismus betreiben und von nichts eine Ahnung haben. Immer dieses Symptomherumgedoktore und keinerlei Ursachenforschung - zum Brechen!
Um einen Vertrag über einen DSL Anschluß abzuschließen muss man, wie bei vielen anderen Verträgen auch, mindestens 18 Jahre alt sein. Nehmen wir an der Sohn wollte einen DSL Zugang und der Vater hat ihm das ermöglicht. Wie soll der Provider nun feststellen, ob nicht z.B. der Vater derjenige ist, der ein "Killerspiel" - was für ein selten dämlicher Begriff - spielt (bzw. aus dem Netz zieht) und nicht der Sohn?!?
Was soll das ständige "rumgehacke" auf den vermeintlich "bösen" Spielen? Anfang des 20 Jh. waren es die Bücher, in den 70igern die "brutale" Musik, anschließend die brutalen Filme und neuerdings Computerspiele?
Sollen sie es doch unmöglich machen, das jugendliche an Spiele mit exzessiver Gewalt herankommen (was mit Sicherheit nie Gelingen wird). Aber ich als Volljähriger möchte nicht bevormundet werden!
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