Das Merkel und seine IT-Spezialisten haben beschlossen, die 'europäische Suchmaschine' Quaero heißt von jetzt an Theseus. Eine Domain hatte man eh noch nicht reserviert; da war es ja noch nicht zu spät. Der Skandal bleibt beim alten Namen Quaero zurück, und man startet unbelastet, neu und dynamisch in die Zukunft.Und jetzt kommt der echte Witz: die Zusammensetzung bleibt die selbe! Man lockert zwar die Zusammenarbeit mit Frankreich, aber auf deutscher Seite sind immer noch die selber Verdächtigen im Boot, allen voran SAP, Siemens (kein Kommentar!) und weiterhin federführend Empolis (kein Witz!), die suchmaschinenunerfahrene Knowledge Management-Klitsche, die zur Zeit meiner Bekannschaft mit ihr (siehe Link oben) einen Benziner nicht vom Diesel unterscheiden konnte, so toll war das Wissen, das die managten.
Wegen diesem Laden war Quaero überhaupt in die Kritik geraten, so daß die Grünen in einer kleinen Anfrage mal angezweifelt haben, was die Gestalten bei dem Projekt überhaupt tun; jetzt wird die Kritik mit der Umbenennung abgelenkt, und Empolis behält seinen fetten Auftrag.
Ich stell mir das jetzt in meiner Phantasie so vor: SAP macht alles so komplex, daß keiner mehr was kapiert, Empolis erzählt federführend das Blaue vom Himmel herunter, so daß sich alle ganz toll fühlen, und jene andere Firma, über die ich schon gar nichts mehr sagen mag, verteilt strategisch ein paar nette kleine Geldgeschenke.
Dann klappt's auch mit der europäischen Suchmaschine und ihrer Umbenennung.
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Effiziente Strategie: wir (SAP, Siemens, Bertelsmann, Telekom, Burda, Energiekonzerne) organisieren ein Projekt, das vor allem dem Mittelstand "dienen" soll. Funktioniert es nicht, haben diese Konzerne vor allem die Subventionen erhalten, die durch Steuern des Mittelstands finanziert wurden. Funktioniert es doch, haben die Konzerne ihre Entwicklungsabteilungen durch Steuergelder finanzieren lassen und streichen den Profit ein, bzw. die Shareholder und das Topmanagement. Der Mittelstand muss seine Forschung selbst finanzieren, wie bisher.
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Boo schrieb:
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> Effiziente Strategie: wir (SAP, Siemens,
> Bertelsmann, Telekom, Burda, Energiekonzerne)
> organisieren ein Projekt, das vor allem dem
> Mittelstand "dienen" soll. Funktioniert es nicht,
> haben diese Konzerne vor allem die Subventionen
> erhalten, die durch Steuern des Mittelstands
> finanziert wurden. Funktioniert es doch, haben die
> Konzerne ihre Entwicklungsabteilungen durch
> Steuergelder finanzieren lassen und streichen den
> Profit ein, bzw. die Shareholder und das
> Topmanagement. Der Mittelstand muss seine
> Forschung selbst finanzieren, wie bisher.
Ich mag Deinen Denkstil.
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Boo schrieb:
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> Effiziente Strategie: wir (SAP, Siemens,
> Bertelsmann, Telekom, Burda, Energiekonzerne)
> organisieren ein Projekt, das vor allem dem
> Mittelstand "dienen" soll. Funktioniert es nicht,
> haben diese Konzerne vor allem die Subventionen
> erhalten, die durch Steuern des Mittelstands
> finanziert wurden. Funktioniert es doch, haben die
> Konzerne ihre Entwicklungsabteilungen durch
> Steuergelder finanzieren lassen und streichen den
> Profit ein, bzw. die Shareholder und das
> Topmanagement. Der Mittelstand muss seine
> Forschung selbst finanzieren, wie bisher.
Du bringst es ziemlich genau auf den Punkt.
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