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Das ist KRANK!

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  1. Re: Das ist KRANK!

    Autor dabbes 16.01.07 - 11:36

    Ich glaubie die Leutchen, die du da beschreibst, hatten auch vorher schon Probleme.

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  2. Re: Das ist CRÄNK!

    Autor blub 16.01.07 - 12:40

    > ... aber so'n Winzling motiviert mich mehr, bei der Stange
    > zu bleiben, als ein Computerspiel es tun würde...
    > ;-)


    Gott sei dank! :P

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  3. Re: Das ist CRÄNK!

    Autor Papi 16.01.07 - 12:46

    blub schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Gott sei dank! :P

    Du sagst es :-D Muß aber schon sagen, seitdem weiß ich, was es bedeutet, auf dem Zahnfleisch zu gehen - z.B. wenn man nach durchbrüllter Nacht mit 2 Stunden Schlaf (und die noch zerhackt) auf die Arbeit kriecht und sich dort als erstes an den Koffeinspender hängt...

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  4. Re: Das ist KRANK!

    Autor Horst 16.01.07 - 12:48

    Ahjo,

    wo er reht hat, hat er recht.
    Das ist doch die reine Abzocke mit WOW.

    Außerdem sind einige schon soweit das sie 24/7 die Woche spielen.
    Das ist doch richtig richtig Cränk. Zumal es sogar schon tote gab weil sie nichts mehr getrunken/gegessen haben und denn vom Stuhl gegibbt sind und dann war feierabend.

    Naja
    wieder ein paar weniger auf der schönen Erdkugel.


    Misdemeanor schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Leute, fasst euch mal an den (hohlen) Kopf!
    >
    > Als hättet ihr nicht schon genug Zeit sinnlos
    > vergeudet für ein Computer-Spiel dass die
    > Spielsucht fördert und alle sozialen Komponenten
    > des Lebens in den Hintergrund stellt bzw. euch
    > total abstumpft!
    >
    > Ihr alle Süchtigen habt schon (teilweise sogar
    > wichtige) Termine abgesagt nur um mit den Leuten
    > aus der Gilde, von denen ihr gewöhnlich maximal
    > 2-3 Leute persönlich kennt, sinnbefreit durch
    > irgendwelche Instanzen zu laufen, stundenlang und
    > nur motiviert durch Item-Geilheit. Folgen:
    > Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Fettleibigkeit ...
    > (sexuelle Befriedigung an tanzenden Nachtelfen?!)
    > Ihr habt Freunde verloren und diejenigen, die es
    > gut mit euch meinen und zur Account-Abmeldung
    > überreden wollen habt ihr angefangen (wenigstens
    > teilweise) zu hassen.
    >
    > Jeder, der sich als ein gesunder Gamer bezeichnet
    > hat gestern Nacht nicht in der Kälte gestanden,
    > alle anderen sollten sich mal in einer Klinik für
    > Spielsucht untersuchen lassen. Wahnsinn, wenn ihr
    > diesen Eifer mal in die soziale Kompetenz eures
    > kümmerlichen Daseins packen würdet. Dass ihr euch
    > noch guten Gewissens in WoW einloggen könnt kann
    > ich einfach nicht begreifen!
    >
    > Wie an anderer Stelle schon geschrieben wurde:
    > "Hartz IV macht's möglich!" - das ist
    > glaubwürdiger als einem lieb ist! Diejenigen von
    > euch, die Schule schwänzen, die ihre Arbeit sausen
    > lassen, die ihre Freunde verlieren und euch von
    > Tiefkühlpizza und Cola ernähren - ihr seid die
    > Leute die dem Staat wirklich auf der Tasche
    > liegen! Freiwillige seelische Selbstverstümmelung
    > - ich habe vor jedem, der dieses Spiel spielt, den
    > Respekt verloren. Ich hasse, dass es WoW gibt, ich
    > hasse, dass es soviele gibt, die sich davon haben
    > infizieren lassen, und ich hasse, dass ihr
    > "Imba-Gamer 1337-Slang LOL-Sager" nicht mehr
    > normal im Kopf sein könnt. Es ist nur noch schade,
    > es ist krank! (Und nun zerreist mich - ich weiß
    > wovon ich spreche und dass ich recht habe!)


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  5. Re: Das ist KRANK!

    Autor Rainer Zufall 16.01.07 - 12:50

    Misdemeanor schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Leute, fasst euch mal an den (hohlen) Kopf!

    Du sollst doch nicht immer von Dir auf andere schließen!

    > Jeder, der sich als ein gesunder Gamer bezeichnet [...]

    Outet sich damit automatisch als Vollidiot. Nur Vollidioten nehmen an dass das eigene Verhalten ok und das der anderen Krank ist.

    Du gehörst eingeliefert und weggesperrt, denn Du bist potentiell gefährlich.

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  6. Re: Das ist KRANK!

    Autor Rainer Zufall 16.01.07 - 12:58

    JTR schrieb:

    [Horrorstory]

    Nun ersetze WOW noch durch "Fußball" oder ein beliebiges anderes Hobby und schon wird klar dass das beschriebene Horrorszenario universell verwendbar ist.

    Meine Kollegen zockens vom ersten Tag an, waren teilweise im Betatest für BC, standen heute Nacht teilweise an und reden am Frühstückstisch
    spätestens nach drei Minuten über irgendeinen Handel oder irgendeine Aktion. Und? Genau das gleiche gabs vorher mit CS, UT, ...

    Wenn ich erlebe wie andere Kollegen beim Blick auf eine Briefmarke glänzende Augen kriegen und vom Besuch einer Ausstellung in $Europäische Kleinstadt berichten frage ich mich auch nicht ob die noch ganz knusper sind. Leben und leben lassen.



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  7. Re: Das ist KRANK!

    Autor eingeliefert 16.01.07 - 13:00

    Rainer Zufall schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Misdemeanor schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----

    > > Jeder, der sich als ein gesunder Gamer
    > bezeichnet [...]
    >
    > Outet sich damit automatisch als Vollidiot. Nur
    > Vollidioten nehmen an dass das eigene Verhalten ok
    > und das der anderen Krank ist.
    >
    > Du gehörst eingeliefert und weggesperrt, denn Du
    > bist potentiell gefährlich.
    >

    Tja, da hat Dich wohl jemand voll erwischt (vote yes).
    Treffer versenkt.

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  8. WoW, auch nur eine Droge

    Autor wonger 16.01.07 - 13:31

    Warum macht WoW süchtig?
    Weil WoW süchtig machen soll.

    Bei der Entwicklung von MMORPGs, die monatliche Gebühren abverlangen, geht es darum, den User möglichst anhaltend an das Spiel zu binden, so das er möglichst viele Monate seine Beiträge zahlt.

    Es reicht nicht aus, einfach nur ein gut gemachtes Spiel anzubieten, sondern das entscheidende bei dem Design der Spielwelt und des Gameplays ist die Langzeitmotivation sowie die emotionale Bindung an die Spielwelt und an seine Mitspieler. Diese Aspekte sind so wichtig, das Blizzard&Co nicht nur Programmierer und Grafikdesigner mit der Entwicklung einer dazu geeigneten Spielwelt beschäftigen, sondern auch Psychologen, Pädagogen und Verhaltensforscher mit einbindet, um den "Suchtfaktor" möglichst erfolgreich zu implementieren.

    World of Warcraft hat gewisse, monotone Vorgänge, wie sammeln (farming) oder Schlachtzüge (Raids), welche immer wieder Erfolgserlebnisse liefern und zugleich für den Erfolg und das Ansehen im Spiel von Belang sind. Es gibt jedoch kein "Ende", und so ist der Erfolg/Misserfolg theoretisch endlos. Darum werden immer wieder kleine Stolpersteine und Erfolge gesät, die das Spiel immer wieder von Neuem interessant machen.
    Vor allem die Gruppendynamik aber macht WoW zu einer emotionalen Falle. Viele Inhalte können nur in Gruppen erfolgreich erlebt werden, und so ist der Eintritt in eine "Gilde" spätestens ab dem Level 60 (jetzt evtl. 70) Pflicht. Dieses soziale Gebilde, welches die emotionale Bindung zu Erfolg im Spiel und Freundschaft zu Gleichgesinnten untrennbar miteinander vereint, schafft erst den Suchtfaktor. Von nun an ist Teamplay wichtig. Doch nicht nur das Teamplay, sondern auch die Regeln und Gepflogenheiten der Gilde müssen beachtet werden, ebenso wie die (Raid)Termine. Eine zeitliche Gebundenheit ist die Folge, welche nun Pflichten gegenüber der Gruppe schafft und so neben dem Gruppenzwang auch die Suche nach Erfolg nur bei Unterordnung erfolgreich werden lässt. Somit ergibt sich ein Spielverhalten, welches zu Einen die Pflicht erfüllt (Raids, Stamm-PvP, usw.) und dann noch den ungebundenen „Spaß“ beinhaltet ( PvP, farming, Geplänkel, chat…)was bereits sehr zeitintensiv werden kann und so den Alltag mehr als genug ausfüllt. Voip, bzw. Teamspeak verstärken dazu die emotionale Bindung zur Gruppe, da der virtuelle Charakter nun auch eine echte Stimme erhält und so weitaus mehr Persönlichkeit bietet.
    All diese Aspekte sind keine zufällige Entwicklung, sondern von Anfang an so erschaffen worden. Es war klar, das die Großen 40er Instanzen nur in Gilden zu organisieren sind, und das Absprachen über TS&Co erfolgen werden. Der Effekt wurde kalkuliert, und damit auch das Suchtpotential.
    Warum ist The Burning Crusade nicht anders? Weil das System gut funktioniert, und somit gibt es wenig Gründe, daran nicht festzuhalten.

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  9. Re: WoW, auch nur eine Droge

    Autor Karl45 16.01.07 - 13:40

    ja klar, genauso ist es auch. aber ist diese erkenntnis ein hindernis am spiel? nein, weil wir menschen genau das wollen und entsprechend zu diesem oder beliebeigen anderen genussmitteln greifen.

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  10. Re: Das ist KRANK!

    Autor GrinderFX 16.01.07 - 14:10

    Ich mach schon lanpartys da wußten 99% hier noch nicht mal was ein computer ist. Wir hatten netzwerkkarten so groß wie mainboards, die wir jumpern mussten, damit überhaupt was läuft.
    Früher gabs ne große bandbreite von spielen, die wir alle gespielt haben.
    WOW spieler gehen eigentlich nie zu einer lanparty, weil sie ja nur wow zocken und dazu muss man ebend nicht auf eine lanparty gehen. Und wenn doch, wollen sie wie gesagt nur das eine spielen und deswegen haben die da nichts zu suchen.

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  11. Re: Das ist KRANK!

    Autor Misdemeanor 16.01.07 - 14:16

    Rainer Zufall schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Misdemeanor schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Leute, fasst euch mal an den (hohlen) Kopf!
    >
    > Du sollst doch nicht immer von Dir auf andere
    > schließen!

    Ach tu' ich das? Nicht dass ich wüsste, mein Privatleben gibt mir recht.

    > > Jeder, der sich als ein gesunder Gamer
    > bezeichnet [...]
    >
    > Outet sich damit automatisch als Vollidiot. Nur
    > Vollidioten nehmen an dass das eigene Verhalten ok
    > und das der anderen Krank ist.

    Okay, nun weiß ich dass mein Schicksal kein Reiner Zufall sein darf.
    Ich bin nicht beleidigt nur weil Du dümmer bist als ich, also überlese ich Deinen geistlosen Vorwurf einfach.

    Jemand, der süchtig ist, wird es auch nicht zugeben. Frag' mal einen Alkoholkranken, ob er an der Flasche hängt! Wetten, ich kenne die Antwort?

    Nur wer nüchtern ist kann auch urteilen, und ich kann's sogar doppelt denn ich habe mal (zuviel) WoW gespielt!

    > Du gehörst eingeliefert und weggesperrt, denn Du
    > bist potentiell gefährlich.

    "Du sollst doch nicht immer von Dir auf andere schließen!"

    Oh ja, daher trainiere ich auch schon seit Jahren Kampfsport und gehe ins Fitness-Studio, damit ich so jemandem wir Dir, der unbegründet Schei?e labert, einfach mal meine Meinung einbleuen kann, wenn er mir quer kommt. Frag' Dich mal ob Du mit WoW zufrieden bist, denn Du hast Dich offenbar als Zocker geoutet und schreibst hier sicherlich nicht nur aus psychologischen Aspekten. N00b!

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  12. Re: WoW, auch nur eine Droge

    Autor Misdemeanor 16.01.07 - 14:22

    Karl45 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ja klar, genauso ist es auch. aber ist diese
    > erkenntnis ein hindernis am spiel? nein, weil wir
    > menschen genau das wollen und entsprechend zu
    > diesem oder beliebeigen anderen genussmitteln
    > greifen.

    Aber zu diesen Genussmitteln zu greifen ist doch das Problem!
    Klar lässt man sich gefallen was einem vorläufig gut tut, aber die Spätfolgen (die sich gar nicht mal so spät einstellen) verursachen noch ganz andere Probleme.

    Die Sache ist die, dass die Leute, denen man zum Aufhören rät, gereizt und aggressiv reagieren, weil sie selbst nicht mehr durchblicken im Mischmasch des realen Lebens und der Spiele-Welt.
    "Warum soll einem das Beste weg genommen werden, was man hat?"

    Schon krass, wenn man es so sieht!

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  13. Re: WoW, auch nur eine Droge

    Autor Christian1234 16.01.07 - 14:43

    wonger schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Warum macht WoW süchtig?
    > Weil WoW süchtig machen soll.

    Ich stimme dir da vollkommen zu. Nur Neu ist das Konzept nicht. Erinnern wir uns doch gerne an durchzockte Diablo2 Abende!?

    Menschen haben seit Anbeginn der Geschichte nach einem Weg gesucht, sich temporär aller Sorgen des Tages zu entledigen. Für die einen war es der Alkohol, für die anderen Cannabis und für wieder andere der Sprung aus einem Flugzeug.
    Interessant ist doch dass Sucht unser ganzes Leben bestimmt. Wir sind z.B. süchtig nach Liebe, Anerkennung und Erfolg. Doch was passiert dabei in unserem Gehirn? Unser Hypothalamus schüttet Botenstoffe aus, die Glücksgefühle erzeugen. Wir sind also nicht süchtig nach bestimmten Dingen sondern nach diesen Botenstoffen.
    Was hat das nun alles mit WOW zu tun? Nun WoW bietet uns die Möglichkeit die Alltagssorgen zu vergessen und in eine Fantasiewelt einzudringen. Außerdem erlangt man in WOW Anerkennung, Erfolg und vielleicht sogar Liebe(ich habe Beispiele erlebt). Also genau die Gefühle, denen wir im "wahren Leben" auch hinterher jagen. Der Unterschied zwischen WOW und dem "wahren Leben" ist, das wir in WOW schneller zum Erfolg kommen.
    Das Gehirn kennt nicht den Unterschied zwischen einem virtuellen Erfolg und einem "richtigen". Genauso wenig, wie es den Unterschied zwischen einem Gegenstand vor uns und einem Gegenstand aus unsere Erinnerung kennt.

    Ich denke WOW erfreut sich deshalb solcher Beliebtheit, da es so viele menschliche Grundbedrüfnisse(siehe Maslow) erfüllt. Das bedeuet im Umkehrschluss jedoch auch, dass unsere Gesellschaft ein Defizit in der Befriedigung dieser Grundbedürfnisse hat.


    mit freundlichen Grüßen
    Chris

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  14. Re: Das ist KRANK!

    Autor Honk 16.01.07 - 14:52


    > nur aus psychologischen Aspekten. N00b!


    Das heisst KackN00b du Flasche :)

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  15. Re: Das ist KRANK!

    Autor Klugschieter 16.01.07 - 14:54

    Rainer Zufall schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Outet sich damit automatisch als Vollidiot. Nur
    > Vollidioten nehmen an dass das eigene Verhalten ok
    > und das der anderen Krank ist.

    Und ich dachte immer, in diesem Zustand leben vor allem Leute mit einer psychischen Störung. Die erleben sich in der Regel nämlich als normal - die Einsicht, daß sie krank (nicht wertend gemeint) sind, ist der erste und wichtigste Schritt zur Genesung.
    Von daher würde ich es mir schon überlegen, inwieweit ich mit dem Begriff "Vollidiot" um mich werfe. Könnte ja den falschen treffen.

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  16. Re: WoW, auch nur eine Droge

    Autor wonger 16.01.07 - 15:09

    Christian1234 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > wonger schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Warum macht WoW süchtig?
    > Weil WoW
    > süchtig machen soll.
    >
    > Ich stimme dir da vollkommen zu. Nur Neu ist das
    > Konzept nicht. Erinnern wir uns doch gerne an
    > durchzockte Diablo2 Abende!?
    >
    > Menschen haben seit Anbeginn der Geschichte nach
    > einem Weg gesucht, sich temporär aller Sorgen des
    > Tages zu entledigen. Für die einen war es der
    > Alkohol, für die anderen Cannabis und für wieder
    > andere der Sprung aus einem Flugzeug.
    > Interessant ist doch dass Sucht unser ganzes Leben
    > bestimmt. Wir sind z.B. süchtig nach Liebe,
    > Anerkennung und Erfolg. Doch was passiert dabei in
    > unserem Gehirn? Unser Hypothalamus schüttet
    > Botenstoffe aus, die Glücksgefühle erzeugen. Wir
    > sind also nicht süchtig nach bestimmten Dingen
    > sondern nach diesen Botenstoffen.
    > Was hat das nun alles mit WOW zu tun? Nun WoW
    > bietet uns die Möglichkeit die Alltagssorgen zu
    > vergessen und in eine Fantasiewelt einzudringen.
    > Außerdem erlangt man in WOW Anerkennung, Erfolg
    > und vielleicht sogar Liebe(ich habe Beispiele
    > erlebt). Also genau die Gefühle, denen wir im
    > "wahren Leben" auch hinterher jagen. Der
    > Unterschied zwischen WOW und dem "wahren Leben"
    > ist, das wir in WOW schneller zum Erfolg kommen.
    > Das Gehirn kennt nicht den Unterschied zwischen
    > einem virtuellen Erfolg und einem "richtigen".
    > Genauso wenig, wie es den Unterschied zwischen
    > einem Gegenstand vor uns und einem Gegenstand aus
    > unsere Erinnerung kennt.
    >
    > Ich denke WOW erfreut sich deshalb solcher
    > Beliebtheit, da es so viele menschliche
    > Grundbedrüfnisse(siehe Maslow) erfüllt. Das
    > bedeuet im Umkehrschluss jedoch auch, dass unsere
    > Gesellschaft ein Defizit in der Befriedigung
    > dieser Grundbedürfnisse hat.
    >
    > mit freundlichen Grüßen
    > Chris
    >

    Dieses Verhalten wird auch "Realitätsflucht" oder "Sucht nach Flucht" genannt und wurde von meinem Kollegen bereits bei einem anderen Beitrag ausführlich erörtert. Unsere Leistungs(druck)gesellschaft hat aber auch andere Wege im Angebot, um sich vom Alltag loszulösen und zu entspannen, ohne gleich in ein Suchtverhalten mit Folgen zu stoßen.

    WoW ist deshalb eine gefährliche Sucht, weil sie schwere seelische und körperliche Folgen haben kann und den Betroffenen im schlimmsten Fall somit um seine Zukunft bringt, und das in einer Produktivgesellschaft, die zunehmend weniger Freiraum für solche Menschen hat. Zudem sind die Betroffenen teilweise _minderjährig_, _Kinder_, die eigentlich unter besonderem Schutz stehen sollten, schließlich sind Drogen nicht ohne Grund meist verboten, oder "ab 18". Zigaretten haben weit weniger gravierende, unmittelbare Folgen, doch erfreuen sich großer Aufmerksamkeit. Anscheinend ist die "Virtuelle Droge" noch zu klein und unbedeutend, doch bei 8 Millionen Konsumenten sollte die Aufmerksamkeit langsam aber sicher steigen.

    Fakt ist, das jeder Produzent einer Droge, oder eines Mittels/Materials, welches Suchtpotential hat, verantwortlich dafür ist, und zudem der Staat oder eine Kontrollbehörde zum Wohl des Konsumenten eingreifen MUSS!

    Das viele Probleme, die eine Sucht nach virtuellen Erfolg begünstigen, in der Gesellschaft liegen, ist unbestritten. Doch ein gesellschaftlicher Wandel zieht sich über Jahrzehnte, was aber benötigt wird, ist ein schnelles, aber überlegtes Handeln.

    Natürlich maße ich mir nicht an, ein geeignetes Paket von Maßnahmen im Kopf zu haben, aber der Denkanstoß allein muss erst einmal etabliert werden, erst dann kann der Ruf nach Lösungen auch ankommen.

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  17. Re: WoW, auch nur eine Droge

    Autor GehirnImPC 16.01.07 - 15:22

    Die Unterhaltungs- und Genussmittelindustrie hat das Recht, ihre Kundschaft an der Stange zu halten. Auch mit psychologischen Mitteln. Die Zielgruppe ist ja nicht eine Herde von Schafen, sondern höchst Individuell ^^ Soll der Staat also wieder regulierend eingreifen?
    So wie jede andere Industrie auch, z. B. Waffenindustrie, Waschmittel und das Autofahren, das macht mich doch auch süchtig, und das Fahrradfahren erst recht! Was glaubt ihr denn wieviele Burger - Süchtige es gibt, was Gehirnforschern für Geschmacksstoffen in eure Köpfe streuen. Aber im Gegensatz zum MMORG können selbst die größten Mägen nicht 24/7 futtern.

    Und noch was anderes: Es gibt ohnehin zu viele Menschen auf diesem Planeten, da könnten die IMBA WoW'ler ruhig ihre Gehirne in den Wabenschrank stellen und in das virtuelle Nirwana aufgehen. Das Phänomen MMORG Sucht ist meines Glaubens nach nur die Spitze des sich erhebenden Berg voll von roter oder Blauer Pillen. Gehst du rein in den Kaninchenbau, oder nicht? In der Zukunft sollte die Entscheidung bei jedem Einzelnen liegen, ob er sich dem Real Life entzieht. In 50 Jahren stehst du vor der Entscheidung, zu sterben oder ein unsterbliches Leben auf Azeroth zu führen. Dein Gehirn in den PC zu stellen, wenn der Körper zu zerfallen beginnt. Das alles ist nur der Anfang und es wird nicht aufzuhalten sein. Auch Islamisten werden sich dafür begeistern, das perfekte, göttliche MMORG ist doch das Paradies...

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  18. immer was zu meckern....

    Autor Shamblea 16.01.07 - 15:25

    hey lasst sie spielen....

    nicht immer alles analysieren und kommentieren...

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  19. Re: Das ist CRÄNK!

    Autor Muttigut 16.01.07 - 15:32

    trallidalli schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > lullimulli schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > auf dauer wirst auch das nicht aushalten
    > können, 4
    > stunden schlaf akzenptiert kein
    > organismus ;)
    >
    > meine arbeitszeit ist von 9-18 uhr wenn ich keine
    > überstunden machen muss. von 1 bis 8 uhr sind 7
    > stunden schlaf. das ist mehr als ausreichend und
    > auch ganz nebenbei bemerkt nach heutigem
    > medizinischem stand das gesündeste
    > schlafverhalten.

    Interresant ist das du vorher geschrieben hast mann kann nicht alle über ein kamm scheren. aber irgendwie schon du gehst zwar arbeiten aber dafür scheinst du auch keine sozial bzw. privatleben zu haben. Du schreibst du kommst nach hause und gehst online bei wow bis nachts um 1. also in der regel bist du so 9std am tag auf arbeit 5-6std. in wow und 7std schläfst du = so überm daumen 23std. 1 Std um im RL was zu machen. Bischen wenig oder???

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  20. Re: WoW, auch nur eine Droge

    Autor Snafu76 16.01.07 - 15:37

    Setz in deine Aussagen für "WoW-Spielen" von mir aus Tischtennis-Verein" ein und die Kernaussage bleibt gleich ?!?

    So eine gequirlte Sch**** hab ich lang nich gehört. Ich bin jenseits der 30, Ehemann & Vater, meine Frau und ich haben beide einen gutbezahlten Job und spielen WoW .. und waren gestern abend auch vorm Media-Markt und haben uns mit ca. 500 anderen angestellt.

    Warum ? Weil es SPASS macht und unser Hobby ist ... genauso wie Radfahren oder Tauchen.

    Raiden gehe zwar nur ich, weil es meiner Frau nicht so den Spass macht, aber das kann man auch mit einem normalen Job vereinbaren, unsere Gilde raided zwar an 5 Tagen die Woche, wenn man nur an 3en kann ists auch gut ...

    Also schliess nich von deinen psychischen Problemen auf andere ...

    P.S: Steht schon in den Quotes vom Ladescreen ...
    Geniesse alles in Massen (auch WoW)

    ... Snafu ...

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