Leica hat mit der Digilux 2 eine neue 5-Megapixel-Digitalkamera vorgestellt, die auf Grund ihrer Bauweise das Bedienkonzept aus der Analogwelt mit den Vorzügen von Digitalkameras verbinden soll. Die Kamera ist mit einem Leica-DC-Vario-Summicron-Objektiv ausgestattet, das einen Brennweitenbereich von 28 bis 90 mm (bezogen auf das Kleinbildformat) bei F2 bis 2,4 abdeckt.
http://www.golem.de/0312/28744.html
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könnt ihr noch noch ein testbild verlinken`?
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"das Licht schneller aufnehmen" ??? Beeilt sich das Licht besonders, wenn es die Kamera sieht oder was?
;)
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(Joe) >"Beeilt sich das Licht besonders..."
- Im Artikel steht nicht, dass das Licht agiert, sondern der Sensor... Somit müsste es richtig heissen: "Beeilt sich die Kamera besonders, wenn sie das Licht sieht oder was?".
- Bei Sensoren mit geringer Lichtaufnahme sind längere Belichtungszeiten erforderlich.
Was mir allerdings (bis dato) fehlt, ist die Angabe einer Einheit:
Aus dem Artikel: "Die Bildpunkte des CCDs haben eine Größe von 3,4 und sind damit größer (...)".
3,4 Universaleinheiten?
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rem schrieb:
> Was mir allerdings (bis dato) fehlt, ist die
> Angabe einer Einheit:
> Aus dem Artikel: "Die Bildpunkte des CCDs haben
> eine Größe von 3,4 und sind damit größer (...)".
>
> 3,4 Universaleinheiten?
ja das wurde scheinbar ausversehen entfernt - Micrometer ist die Einheit.
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"schneller aufnehmen" ist falsch - "leichter aufnehmen" wäre richtig. Größere Sensoreinheiten nehmen mehr Licht auf, so dass bei gleichen Verschlusszeiten weniger verstärkt werden muss und dadurch weniger Rauschen entsteht.
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Weitere Info's und zu den meisten Digicams auch Testbilder findet man unter
http://www.digitalkamera.de/Kameras/Leicadigilux2.asp
Testbilder demnächst hoffentlich unter:
http://www.digitalkamera.de/Info/Testbilder/default-de.asp?ID=34
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Ist der zweite Sucher (für mich als Brillenträger) nun optisch oder "digital"?
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digital
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Ist das nun eine Reportagekamera?
Hier die Meinung eines ehemaligen Reportagefotografen:
1. Große Bildpunkte, die das Licht angeblich besser aufnehmen, trotzdem nur schlappe 400 ASA als Empfindlichkeit. Von einer Reportagekamera kann da wohl noch keine Rede sein, denn zum einen kann man in vielen Fällen keinen Blitz verwenden, zum zweiten muß man auch bei Kerzenlicht oder nachts auf der Straße fotografieren können. Jeder, der das je machen mußte, weiß, daß man da Filme verwendet wie den Ilford Delta 3200. Die 3200 steht für 3200 ASA/36 DIN bei normaler Entwicklung und läßt sich, wenn's denn sein muß, bis auf wahnwitzige 25000 ASA/45 DIN entwickeln. Der Unterschied: bei 3200 ASA hat man eine Belichtungszeit von 1/60 Sekunde, bei 400 ASA eine ohne Stativ nicht haltbare 1/8 Sekunde. Dies ist eine Kamera für Schönwetter-Reportagen.
2. Lobpreisungen des Autofocus haben nicht mal die Marketingleute gewagt einzubauen, warum eigentlich? Funktioniert auch er vielleicht nur bei Sonnenschein so prächtig? Ob der Sucher so toll ist wie geschildert wird sich erst noch zeigen müssen.
3. Fünf Megapixel sind nichts, das einen Benutzer einer Canon Spiegelreflex-Digicam vom Hocker haut. Das neuste Billigmodell hat schon 6 Megapixel, Wechseloptik, einen tollen Autofocus und eine traumhafte Ausstattung.
4. Unter dem Traditionsnamen Leica nimmt Panasonic hier einen satten Preisaufschlag. Trotzdem werden die Leica-vernarrten Fans diese Kamera kaufen wie geschnitten Brot, weil sie nicht auf die Daten sondern auf das Firmenschild starren werden.
5. Irgendwie finde ich nirgends eine konkrete Angabe über die Auslöseverzögerung, die jeden Reportagefotografen in den Irrsinn treiben kann. Kurz soll sie sein. Na, toll, das läßt ja hoffen....
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Da kann ich nur zustimmen.
Ich habe mich nochmals ausführlich mit dem Ding befasst, da ich immer noch eine Alternative zu meiner alten Fuji DS-300 suche. Einen Quantensprung hat es in den vergangenen 5 Jahren nicht gegeben. Die aktuellen Soitzenkameras sind sowohl vom Volumen, dem Zubehör als auch dem Stromverbrauch her in absehbarer Zeit schon Dinosaurier, für professionelle Reportagephotographie schlechtweg unbrauchbar. Schade, dass es keine digitale Leica gibt, die aus der Praxis heraus entwickelt wurde.
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Wäre ich Herr Canon oder Herr Nikon wüßte ich jetzt, was ich täte: gleiche Idee, und dann alles richtig machen...:-)
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Schon mal eine gute Brille gebraucht, und nacher euch gewundert warum es so teuer kam? Lichtstaerke 2.0 - 2.4 hat mal nun seinen Preis. Einfach weiter machen die wenigen deutschen Hersteller negativ zu bewerten, oder... weiter sparen so dass ihr eines Tages doch noch mal wirkliche Qualitaet spuert..
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Sorry - aber diese Kamera ist ja ganz einfach falsch vom Konzept her, da stehe ich nicht alleine da mit meiner Ansicht.
Ich war am vergangenen Samstag an einem Anlass, an dem mehrere Leute mit "Spitzenkameras" Bilder gemacht haben, - aber da geht der Blitz zu spät los, macht rote Augen, man hat zu wenig Weitwinkel etc. Leica geht nach wie vor von einem Anbieter-, und nicht von einem Käufermarkt aus. Da liegt ein Problem weit oben. Schade für die europäische Industrie, aber bezeichnend.
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Wenn irgend jemand ein Beispiel dafür ist, wie man so lange auf dem hohen Roß sitzt bis man nicht mal mehr merkt, daß der Gaul längst tot ist, dann ist die deutsche Fotoindustrie der Beweis.
Man bedenke: Zeiss, Leitz, Rollei und Co. haben mal die Welt beherrscht, sich mit ihren Horrorpreisen eine goldene Nase verdient und wie wohl üblich gedacht, es gehe einfach so weiter.
Eine Nikon, Canon oder Olympus war vor zwanzig Jahren auch nicht so viel billiger, aber man bekam was für's Geld: tolle Objektive, viel bessere Sucher, im Vergleich zu deutschen Kameras eine geradezu unglaubliche Zuverlässigkeit und Features, von denen die deutschen Hersteller noch nicht mal gehört hatten - die Japaner haben sich einfach an ihren Kunden orientiert, und sich nicht der endlosen Selbstbefriedigung am eigenen Ego hingegeben.
Haben Sie mal eine Zeiss Ikon Contarex besessen? Dieses 1-Kilo-Spiegelreflexmonstrum mit edler Zeiss-Optik kostete 1400 DM - und zwar im Jahr 1962. Zwei Jahre und fünfzig Kleinbildfilme später war sie ein Fall für die Werkstatt, in den Jahren darauf war immer wieder etwas daran. Zum Vergleich: eine uralte Nikkormat können Sie heute noch benutzen, und zwar ohne so ein Theater. Und sie bekommen sogar noch Ersatzteile dafür.
Mittlerweile hat sich das Thema ja weitgehend erledigt. Und die Mär vom "deutschen Hersteller" Leica ist doch auch nur noch der blanke Treppenwitz:
1. Schon in den achtzigern wurden die Leicas nicht mehr in Deutschland gebaut, sondern im Leica-Werk in Portugal. Ist das etwa eine Neuigkeit?
2. Die Teile, die heute noch angeblich aus Wetzlar kommen, werden ebenso wie die Endmontage in Asien durchgeführt. Eine Leica heute noch als deutsche Kamera zu bezeichnen ist eigentlich pure Kundenverarschung, der ganze "Henri-Cartier-Bresson-hat-auch-schon-immer-mit-Leicas-fotografiert"-Kult ist nichts als ein Marketinggag, denn die wenigen Fotografen, die mit Reportagefotografie heute noch berühmt werden, nimmt sich Leica gern als Aushängeschild und zahlt in Naturalien mit Kameras.
3. Die neue Digilux ist eine Panasonic-Kamera: Chip, Gehäuse, Innenleben und letztlich Objektivgläser und Montage sind ebenso japanischen Ursprungs wie die geniale Idee, den deutschen Leica-Fetischisten einen knipsenden Reiskocher als deutsches Premiumprodukt unterzujubeln. Wie oben ersichtlich: ich fotografiere wirklich gern mit meinen Canon-Reiskochern, bezahle aber dafür normale Preise, auch für lichtstarke Objektive.
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Gut geschrieben... und wie wahr!
Das Schlimme daran: Die deutsche Kameraindustrie KANN es nicht mehr!
Beispiel Rollei:
Dort hatte man bereits (?) im Jahre 1997 die Idee, eine eigene Digitalkamera zu entwicklen. Also, frishc ans Werk - es sollte eine Kamera mit einem fest eingebauten 3fach Zoom, aber einem echten SLR Sucher werden. Toles Konzept, tatsächlich genau das, was ich persönlich mir wünschen würde.
Leider wurde die Entwicklung immer wieder verzögert - an sich ja nicht sooo schlimm, das passiert ja auch anderen Herstellern. Aber Rollei hatte nun schon mal Tausende von 1,3 Megapixel - Sensoren gekauft.... 1998 ne klasse Sache....
Als die Kamera dann 2000 -2001 das Licht der Welt erblickte, zum Schnäpchenpreis von 4000 DM, da waren 3,3 MPixel Mass der Dinge und totzz des tollen Konzeptes (das in scih aber auch Schwächen hatte), wollte kein Mensch ne 1,3 MPixel Kamera für das 4fache des Preises einer guten Nikon / Canon / Fuji mit 3,3 MPixeln.
Seit dem kauft man bei Rollei Kameras des OEM Herstellers Skanhex, Taiwan und schreibt Rollei drauf.....
Zeiss kooperiert mit Sony, sicher für Zeiss eine gute Sache, denn die Kameras werden als Sony, nicht als Zeiss, verkauft. Schneider Kreuznach kooperiert mit Kodak, auch hier alles ok.
Leica, die Legende....
Die kooperieren mit Panasonic. Nix ist ok, weil die ne Kamera, die auch als Panasonic zu haben ist, für viel Geld umlabeln und uns als Leica verkaufen wollen (analog zu Rollei - Skanhex).
So geht es nicht. So ist diese glorreiche Marke zum Untergang verurteilt, mit Sicherheit. Ich kann auch nicht verstehen, warum man keine Messucher - Digitalkamera machen kann??? Ich weiss, mit den M-Objektien geht das technisch nicht, das Bajonett hat einfach ein falsches Auflaagemass. Aber es müsste doh möglich sein, eine Kamera mit Wechseloptik und Messucher (oder auch gutem elektronischen Sucher) zu bauen, oder? Dabei darf der digitale Teil ruhig von Panasonic kommen - ist ja verständlich, dass Leica nicht von Grund auf ne digitale KAmera entwickeln kann.
So bleibt als Fazit: Eventuell wrde ich mir die Panasonic kaufen, weil ich das Konzept (soweit man das jetzt schon beurteilen kann) nicht so schlecht finde. Aber Leica wird sterben....
Sehr, sehr schade.
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Tröstlich, dass ich nicht der einzige Skeptiker/Trottel im Umzug bin. Im Bereich der Grossbild-Photographie wurde der "shift" geschafft, die Scanbacks wurden so rasch weiter entwickelt, dass bald nur noch Nostalgiker mit Film photographieren.
Die hochauflösende, schnelle Kleinbildkamera mit Durchsichtsucher und der Möglichkeit, externe Blitzgeräte und spezifisch für den Reportageeinsatz gebaute Objektive zu verwenden, fehlt. Für die meisten Anwendungen macht eine Spiegelreflex keinen Sinn.
Vielleicht ist die Kameraindustrie immer noch ein Angebots- und kein Käufermarkt. Die Product Manager stellen sich vor, was den Käufer zum Kauf reizen könnte. Der Käufer selbst hat ganz andere Bedürfnisse.
Ich habe zur Zeit 3 Digitalkameras: eine ist nahezu perfekt, macht aber rote Augen - nichts auszutricksen. Eine hält nicht mehr als eine Stunde durch, - und die dritte hat ein derart schlechtes Objektiv, dass ich immer gefragt werde, ob ich wirklich bei Sinnen war, als ich auf Scharf stellte.
David
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Es würde mich schlicht interessieren, welche die nahezu perfekte Kamera ist.... mit roten Augen kann ich gut leben. Verrätst Du es?
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Man kann sich auch schnell irren..
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Also wenn die Digilux 2 wesentlich weniger rauscht als die Digilux 1 - vor allem in den Farben bei dunkler Haut - dann sind die 400ASA genug. Vorallem auch deshalb weil sie anscheinden mit 36bit quantisiert, was soviel beduetet, wie dass man im Notfall mit 400ASA * 2^(12 - 8) = 64000ASA rechnen kann. Wenn dann wahrscheinlicht auch das Rauschen nicht mehr so toll ist...
Auf jeden fall sind Grösse oder Stromverbrauch nicht wirklich wichtig. Schnell wird sie reagieren, wenn man sie manuell beidient - wenn man von der Digilux 1 schliesen darf. Und die fünf-Megapixel sind für mich auch genung - wenn ich sie nicht durch einen Weichzeichner verlieren muss, um das Rauschen zu verkleinern...
Dennoch ist die Panasonic-Variante LC1 wahrscheinlich die bessere - falls daran nicht irgendwelche boshaften Abstriche gamacht werden...
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