res schrieb:
-------------------------------------------------------
> Man markt, dass hier Kenner der Branche und
> Spieler mit Leuten (Ja, genau du!) diskutieren,
> die nicht im entferntesten Ahnung von dem Thema
> haben.
Super. Und jetzt gehen wir nochmal auf seine Aussage ein, daß hier ständig Argumente aus der tiefsten Mülltonne herangezogen werden, nämlich z.B. Vergleiche mit Cowboy-und-Indianer-Spielen.
Was anderes hat er nicht gesagt.
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Kei!o schrieb:
-------------------------------------------------------
> Oh ne... schrieb:
>
> > Welche Thesen? Dass exzessive
> Gewaltdarstellungen
> in den Medien abzulehnen
> sind und dass wir in
> unserer Gesellschaft ein
> wachsendes Problem mit
> Gewalt, besonders
> unter Jugendlichen haben?
>
> Da würde ich dann doch mal gerne wissen, warum das
> eigentlich? Jetzt bitte aber was anderes, ausser,
> dass du Leute, die "sowas brauchen" für arme
> Würstchen hälst und bedauerst.
Tatsächlich bedaure ich Leute, die exzessive Gewalt als notwendiges Freizeitelement zu brauchen glauben als ganz arme Würstchen.
Viel problematischer als mein persönliches Befinden - welches so wichtig wie ein Sack chinesischer Reis ist - ist aber, dass es gerade bei junge Leuten einen immer größeres Problem mit Gewalt und Gewaltbereitschaft gibt.
Über die Medien - und nicht nur über einige, wenige Computerspiele - wird tägliche Gewalt in einer nie gekannten Qualität und Quantität zugänglich gemacht.
Um es noch einmal zu sagen: Weder sind alle, geschweige denn die Mehrheit der Computerspiele sogenannte Killerspiele, noch sind sogenannte Killerspiele an "allen Mißständen" in unserer Gesellschaft schuld. Und es geht insbesondere auch um Gewalt in den, besser allen Medien.
Ich finde es nur schlimm, dass so viele mit einer solchen Vehemenz für den Erhalt exzessiver Gewaltspiele und entsprechender Darstellungen sind. Es wird doch immer wieder als Argument gebracht nur sehr wenige Spiele würden extreme Gewalt zeigen - wo besteht das Problem sich dann dagegen auszusprechen?
Warum gibt es keinen Konsens in der Spielerschaft, der sich gegen exzessive Gewalt in Computerspielen richtet? Wo bitte ist das Problem?
Was bringt es spielerisch den Headshot eines Gegners dann auch noch in einer Vergrößerung einzublenden? Nur um mal ein plakatives Beispiel zu bringen.
> Wenn wir anfangen, alles zu verbieten, was
> irgendjemand für unnormal, abartig, ekelhaft oder
> sonstwas hält und deshalb ablehnt, sind wir
> schnell an einem Punkt angelangt, an den niemand
> wirklich wollen kann.
Um diesen Punkt geht es gar nicht. Es geht um Gewaltdarstellungen und nicht irgendeinen vermuteten Untergang des gesamten Abendlandes weil nicht mehr jede Gewaltdarstellung für jeden zugänglich gemacht wird!
> Solange durch was auch immer kein Unbeteiligter in
> der Ausübung seiner Freiheiten beeinträchtigt
> wird, sehe ich keinen Grund das "was auch immer"
> zu verbieten.
Falsch. Absolut falsch und ein fataler Denkfehler.
> Siehe gestern die Diskussion bei Maischberger:
> wenn Hooligans - Leute, die sich gerne auf die
> Fresse hauen - unter sich bleiben, nichts
> kaputtmachen, keine Polizisten oder unbeteiligte
> Fans prügeln, sollen die ruhig machen, was sie
> wollen...
DAS ist ja mal ein Argument. Wir haben aber nun einmal - für einige offenbar leider und offenbar auch nicht verständlich - allgemeingültige Gesetze die bestimmte Dinge verbieten. Und speziell Gewalt wird von unseren Gesetzen sanktioniert.
Verharmlosung und Verniedlichung bringen da gar nichts.
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Kei!o schrieb:
-------------------------------------------------------
> wenn Hooligans - Leute, die sich gerne auf die
> Fresse hauen - unter sich bleiben, nichts
> kaputtmachen, keine Polizisten oder unbeteiligte
> Fans prügeln, sollen die ruhig machen, was sie
> wollen...
Ist aber anders geregelt. Mal abgesehen davon, daß man sich drüber streiten könnte, ob jemand wirklich damit einverstanden ist, am Ende des Tages im Rollstuhl (oder auf dem Friedhof) zu landen, weil eine Klopperei dann doch etwas zu weit ging.
Nein, paßt schon so, wie es ist.
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Oh weh... schrieb:
>
> Ich finde es nur schlimm, dass so viele mit einer
> solchen Vehemenz für den Erhalt exzessiver
> Gewaltspiele und entsprechender Darstellungen
> sind. Es wird doch immer wieder als Argument
> gebracht nur sehr wenige Spiele würden extreme
> Gewalt zeigen - wo besteht das Problem sich dann
> dagegen auszusprechen?
>
Guter Mann, extreme Gewaltspiele WAREN SCHON IMMER VERBOTEN! Auch wenn Blöd, Bananarama & Co. (illegalerweise?) stets das Gegenteil behaupten.
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Oh doch schrieb:
-------------------------------------------------------
> Ganz im Ernst - so schlecht und dümmlich wie die
> meisten der (nennen wir es mal so)
> "Pro-Computerspiele-Fraktion" argumentieren wäre
> es kein Wunder wenn wirklich bald ein Verbot käme.
In Computerspielen, in Computerspielen......dafür sind wir gegen Gewalt in der Realität, siehs als Protest/Demo an...darf man nicht verbieten :)
Vieleicht sollte man mal die Realität umkrempeln, bevor man sich an die Spiele macht, das ist doch eindeutig Flucht unserer Anführer, die uns in verbrecherische Bahnen lenken, mit ihrer Politik.
Ich allein und viele Spiele würden sicher keine Länderkriege anzetteln, weil uns etwas am Ausland nicht passt.
Politik und Religionen sind das Übel der Gewalt, die man in Spielen findet, nicht der unreife Mensch.....wir werden da hineingeboren und müssen damit aufwachsen, die Spiele kommen da als letztes dazu und dienen nur zur Belustigung/Ablenkung.
Gebe es keine Industrie, Politiker und Religionen, gebe es auch keine solche Gewaltsszenen in den Spielen ^^
Das ist einfach alles gemixt, was du in den meisten Spielen findest.
Es gibt Länder, da schneiden sie lebendigen Menschen den Kopf ab, oder hängen sie auf(Todesstrafe).....wo leben wir denn !?
Scheisse, wer was gegen Spiele sagt, der verschliesst einfach nur seine Augen, mehr nicht.
Spiele, egal welche, bringen einfach nur ein Spielgefühl, auch wenn darin dein Kollege mit na Brechstage oder sonstwas bearbeitet wird, sowas würdest du mit ihm in Real sicher nicht tun, sondern lachst dann über das Spielgeschehn, weil er sich dann ärgert, oder umgekehrt.
Es gibt ein Lied, das heisst "One Million Ways to Die" und die machen in solchen Spielen spass, nicht falsch verstehn, nicht das "Morden" selbst in diesen Spielen ist geil, sondern die Comicwelt, in der man eben nicht wirklich sterben kann, sondern nur spielt.
Naja, das kann man auch wieder zum Bösen drehen und es nicht verstehn....setzt dich mal mit dem Tod auseinander, der kommt dich auch irgendwann holen.....also ist es doch besser, ihn zu verarschen, mit solchen Spielen, die sogar spass machen in der Gruppe :)
Warum soll man auf etwas verzichten, das niemandem schadet und vielen spass bereitet ?
Wenn ich solche Spiele spiele, dann hast du doch keinen Nachteil dadurch, oder musst dich gefährdet fühlen......es macht mir nun mal spass und vielen andren auch.
Ausraster wirds noch öfter geben und Selbstmörder leider auch....so ist das Leben, leider.....unnötig kompliziert und an einen Wettstreit gebunden, auf den nicht jeder Lust hat.
Wir könnten frei sein und vieles als Hobby betreiben und nicht weil mans muss und es oft nicht kann, was zu Psychischen Störungen führen wird.....weit genug entwickelt sind wir ja dazu.
Menschen sind nun mal nicht alle gleich, hol mal nen Angehörigen von dir und stell ihn neben dich, vor den Spiegel, du wirst erstaunt sein, es gibt Unterschiede und das begrenzt sich nicht nur auf das Aussehn.
Es ist dumm, wenn man alles in einer Form sehn möchte, weil das nicht funktioniert, dazu ist das Leben, der Geist, zu unterschiedlich.
Spiele verbieten, was eine dumme Vorstellung.....die sollte man als letztes verbieten, wenns nach mir geht.
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Verärgert schrieb:
-------------------------------------------------------
> eSportler07 schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> > Wurde auch Zeit!
>
> deutsches land
> lobby land
>
> Pft!
>
> Au ja, wir sollen also Respekt vor Leuten haben
> die Gewalt als einen natürlichen Zeitvertreib
> ansehen. Ja klar, warum nicht gleich noch Respekt
> vor Taliban und RAF.
Du hast ja Recht. Aber erklär mal einem Junkie, daß Drogen schädlich sind, und mach Dich auf hirnrissige Argumente gefasst.
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Michael - alt schrieb:
-------------------------------------------------------
> Verärgert schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> > eSportler07 schrieb:
>
> --------------------------------------------------
>
> -----
> > Wurde auch Zeit!
>
> deutsches land
> lobby land
>
> Pft!
>
> Au ja, wir sollen also Respekt vor
> Leuten haben
> die Gewalt als einen natürlichen
> Zeitvertreib
> ansehen. Ja klar, warum nicht
> gleich noch Respekt
> vor Taliban und RAF.
>
> Du hast ja Recht. Aber erklär mal einem Junkie,
> daß Drogen schädlich sind, und mach Dich auf
> hirnrissige Argumente gefasst.
>
>
Nur mal am Rande:
Eine Droge an sich muss nicht schädlich sein. Der Mißbrauch bestimmter Stoffe kann allerdings negative Auswirkungen haben.
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Oh weh schrieb:
-------------------------------------------------------
> tt schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> > Boxen ist reale Gewalt.
>
> Boxen ist ein Sport. Mit Regeln, Training und viel
> Disziplin.
> Oder verwechselst Du vielleicht Boxen mit
> Hinterhofgehaue und Schlägereien?
>
> > Regelmäßig sterben dabei
> Menschen. REAL.
> Wirkliche Menschen.
>
> Ja klar - auch beim Duschen, Baden und Wäsche
> waschen sterben täglich Menschen...
> Geht es vielleicht noch etwas dümmlicher?
>
> >Keine
> Pixelgrafiken. Spielen tut
> niemandem weh. Auch dir
> nicht.
>
> Und der tägliche Umgang mit exzessiver
> Gewaltdarstellung in den Medien ist ja auch
> vollkommen ohne Einfluß auf unsere Gesellschaft.
> Also Augen zu und durch.
>
> Wer Gewaltdarstellung in seiner Freizeit braucht
> kann einem wirklich nur leid tun.
>
>
Aha, also weil Boxen ja ein "Sport" ist, weil es irgendwann mal jemand dazu gemacht hat und er von der Gesellschaft anerkannt ist, ist die Gewalt, die dort dargestellt wird, nicht schlimm?
Andersrum ist die virtuelle Gewalt in Computerspielen natürlich viel gefährlicher, aber in den Augen der Gamer ist das auch ein Sport, und zwar ein Sport bei dem es keine echte Gewalt gibt, sondern es geht darum, wer eine bessere Hand-Augen Koordination hat, besser die Umgebung kennt etc, denn derjenige - ja ich weiss - erschiesst den Gegner und siegt somit über den andern... es geht um Wettkampf, wie beim Boxen, nur dass ich da nicht meinem Kontrahenten die Birne vermöbeln muss, bis er aus allen Löchern blutet, nein ich muss lediglich schneller mein zielkreuz mit der maus und Tastatur ins Ziel bringen und die Maustaste drücken...
Ob da dann blut spritzt oder nicht nehme ich nur nebensächlich wahr, weil es ja einfach darum geht besser zu sein als der Gegner...
Aso, wie gesagt, all diese Spiele, die solcherlei Gewalt beinhalten sind erst ab 18 freigegeben...Boxen kann sich jeder anschauen.
Oder noch besser, auf Eurosport: Fight Club heisst es da, wo teilweise übelste Kampfsportarten gezeigt werden. Aber ja es ist ja von der Gesellschaft anerkannter Sport, und ob da Knochen brechen und Blut spritzt, teilweise sogar Leute sterben ist ja nebensächlich, denn es ist ja von der Gesellschaft anerkannt.
Aber ich vergass im Haushalt und auf der Straße sterben auch Leute...
Vielleicht sollte man dabei aber nicht vergessen, dass das Unfälle sind, und nicht durch den Gegner vom "Sport" versuchte Verletzungen.
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Oh doch schrieb:
-------------------------------------------------------
> ubuntu_user schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> > also ich finde den Ansatz, keine Spiele
> zu
> verbreiten, wo man menschen töten muss ja
> ganz
> ok,... NUR
>
> ...endlich mal jemand mit einer vernünftigen
> Einstellung :-)
>
> >
> dann darf es folgendes auch nicht mehr
> geben:
>
> - Schützenvereine
>
> Dort wird keine Gewalt gelehrt und als positiv
> dargestellt.
> Oder hast Du schon einmal richtiges Schießen in
> einem Schützenverein mitgemacht und weißt etwas
> anderes darüber? Dann solltest Du hier einmal
> darüber schreiben.
Bei Computerspielen wird auch keine Gewalt gelehrt, zumindest kann ich nicht von mir behaupten, dass ich weiss wie eine richtige Pistole/Richtiges Gewehr funktioniert, ich weiss nur wie ich meine Maus bewegen muss...
>
> > - WehrPFLICHT
>
> Ja, am besten auch noch die Polizei verbieten?
>
> > - sämtliche Konten von Politikern müssten
> im
> Internet verbreitet werden (da sie
> Staatsdiener
> sind)
>
> Gute Idee - aber was hat das mit der Spielebranche
> oder der gegenwärtigen Diskussion zu tun?
>
> > - kein Boxen mehr (da gewaltverherrlichung)
>
> Wer boxt lernt auf schmerzhafte Art was es
> bedeutet Gewalt anzuwenden - etwas das als
> Rückmeldung und soziales Erlebnis am Computer
> vollkommen fehlt.
>
Und die, die vor dem fernseher sehen wie toll das ist sich gegenseitig auf die Fresse zu hauen, lernen auch auf schmerzhafte Weise, was es bedeutet Gewalt anzuwenden?
> > - keine Mittelaltermärkte(schwerter),
> Festspiele
> (kanonen, schusswaffen) etc mehr
>
> ...und alle Museen auch noch schließen?
Nur weil das alles ein Brauch ist, ist es keine Gewaltverherrlichung? Aber Computerspiele stellen eine vorhandene Gefahr da!
>
>
> Ganz im Ernst - so schlecht und dümmlich wie die
> meisten der (nennen wir es mal so)
> "Pro-Computerspiele-Fraktion" argumentieren wäre
> es kein Wunder wenn wirklich bald ein Verbot käme.
Naja, aba nur die Argumente der Gamer sind schlecht und dümmlich, die der Anit "KillerSpiele" Fraktion sind 100% schlüssig und grund solide..
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Sportler123 schrieb:
-------------------------------------------------------
> Aha, also weil Boxen ja ein "Sport" ist, weil es
> irgendwann mal jemand dazu gemacht hat und er von
> der Gesellschaft anerkannt ist, ist die Gewalt,
> die dort dargestellt wird, nicht schlimm?
Der entscheidende Unterschied ist der, dass jemand der selbser boxt immer sofort eine sehr "lehrreiche, soziale Rückmeldung" bekommt wenn er tatsächlich der Meinung ist mental etwas "abdriften" zu müssen.
Im Gegensatz zum Computer kann er nicht einfach neu starten, sondern bekommt gegebenenfalls eine sehr schmerzhafte Rückmeldung durch den Gegner oder wenn er es zu schlimm treibt durch den jeweiligen Box-Verein.
> ...
> sondern es geht darum, wer eine bessere Hand-Augen
> Koordination hat, besser die Umgebung kennt etc,
> denn derjenige - ja ich weiss - erschiesst den
> Gegner und siegt somit über den andern... es geht
> um Wettkampf, wie beim Boxen, nur dass ich da
> nicht meinem Kontrahenten die Birne vermöbeln
> muss, bis er aus allen Löchern blutet, nein ich
> muss lediglich schneller mein zielkreuz mit der
> maus und Tastatur ins Ziel bringen und die
> Maustaste drücken...
Du widersprichst Dir selbst.
Wenn es nur um die Hand-Auge-Koordination geht: Warum braucht man dann dabei denn überhaupt derart gewalttätige Darstellungen?
Ein Wettbewerb in Punkto "Hand-Auge-Koordination" geht doch auch problemlos mit anderen, weniger martialischen Darstellungen.
Es muss ja nicht Blumenenpflücken sein, aber der Headshot in Zeitlupe muss es dann ja wohl nicht gerade sein.
> Ob da dann blut spritzt oder nicht nehme ich nur
> nebensächlich wahr, weil es ja einfach darum geht
> besser zu sein als der Gegner...
Wunderbar. Dann kann ja zukünftig auf solche Details verzichtet werden.
Ziel erreicht!
> Aso, wie gesagt, all diese Spiele, die solcherlei
> Gewalt beinhalten sind erst ab 18
> freigegeben...Boxen kann sich jeder anschauen.
Stimmt nicht. Es gibt genug Spiele ab 16 die schon derb genug sind.
Von diversen Bloodpatches ganz zu schweigen.
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Sportler123 schrieb:
-------------------------------------------------------
> Bei Computerspielen wird auch keine Gewalt
> gelehrt, zumindest kann ich nicht von mir
> behaupten, dass ich weiss wie eine richtige
> Pistole/Richtiges Gewehr funktioniert, ich weiss
> nur wie ich meine Maus bewegen muss...
*ROTFL*
Gewalt != Wissen über Waffenbedienung.
> Und die, die vor dem fernseher sehen wie toll das
> ist sich gegenseitig auf die Fresse zu hauen,
> lernen auch auf schmerzhafte Weise, was es
> bedeutet Gewalt anzuwenden?
Es geht in jeder ernsthaften Diskussion um das Thema Gewalt in den Medien - also auch Fernsehen und nicht nur Computerspiele.
> ...und
> alle Museen auch noch schließen?
>
> Nur weil das alles ein Brauch ist, ist es keine
> Gewaltverherrlichung? Aber Computerspiele stellen
> eine vorhandene Gefahr da!
Du gestattest aber bitte die Frage ob Du schon jemals ein Museum von innen gesehen hast?
Wo bitte findet in Museen Gewaltverherrlichung und die explizite Darstellung von Gewalt dar???
Selbst was im Hamburger Dungeon gezeigt wird, hat nichts mit Gewaltverherrlichung zu tun und wird von jedem Spiel des Genres aber mit einem kalten Lächeln getoppt...
> Naja, aba nur die Argumente der Gamer sind
> schlecht und dümmlich, die der Anit "KillerSpiele"
> Fraktion sind 100% schlüssig und grund solide..
Na, was Du geschrieben hast untermauert das wirklich.
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> *ROTFL*
> Gewalt != Wissen über Waffenbedienung.
>
Gewalt aber auch != Mausgesteuertes 3D-Spiel
> Gewaltverherrlichung? Aber Computerspiele
> stellen
> eine vorhandene Gefahr da!
>
> Du gestattest aber bitte die Frage ob Du schon
> jemals ein Museum von innen gesehen hast?
Ich habe schon diverse Museen und Theater von innen gesehen, und auch Ausstellungen bzw. Theaterstücke besucht, in denen Gewalt eine zentrale Rolle gespielt hat, und, da Absicht des Künstlers, in wesentlich schockierenderem und unmittelbarerem Aussmass dargestellt wurde, als es in irgendeinem derzeit auf dem Markt erhältlichen Computerspiel der Fall wäre.
> Wo bitte findet in Museen Gewaltverherrlichung und
> die explizite Darstellung von Gewalt dar???
Selbst schon mal in einer Ausstellung gewesen? Explizite Darstellung von Gewalt ist ein nicht gerade unübliches künstlerisches Ausdrucksmittel - gerade in heutiger Zeit, in der schon zu sehr drastischen Mitteln gegriffen werden muß, um noch provozieren zu können. Zur Verdeutlichung sei hier z.B. Hermann Nitsch erwähnt: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,451591,00.html
> Selbst was im Hamburger Dungeon gezeigt wird, hat
> nichts mit Gewaltverherrlichung zu tun und wird
> von jedem Spiel des Genres aber mit einem kalten
> Lächeln getoppt...
>
Wenn das "Hamburger Dungeon" auch näher an der Geisterbahn als am Museum ist, paßt der Vergleich im Bezug auf Spiele schon ganz gut - die hier in deutschland frei erhältlichen Spiele gehen über das im Dungeon gezeigte Maß auch nicht hinaus - das immer wieder in dieser Diskussion erwähnte "Counterstrike" z.B. ist in seiner Harmlosigkeit der Darstellung verglichen mit dem Dungeon Kinderkrams. Wenn man sich natürlich ausschließlich über die einseitige Berichterstattung a la Bild und Panorama informiert, bleiben einem solche Erkenntnisse verwehrt.
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Gewalt übt auch der aus, der sich durch stumpfe Vorurteile zu solch unbedachten Kommentaren hinreißen läßt. Respekt vor stumpfen mittelalterlichen Lynchmob-Ressentiments zu haben, fällt mir zumindest schwer.
Verärgert schrieb:
-------------------------------------------------------
> eSportler07 schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> > Wurde auch Zeit!
>
> deutsches land
> lobby land
>
> Pft!
>
> Au ja, wir sollen also Respekt vor Leuten haben
> die Gewalt als einen natürlichen Zeitvertreib
> ansehen. Ja klar, warum nicht gleich noch Respekt
> vor Taliban und RAF.
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Genau. Und erklär mal einem Rassisten, daß seine Meinung auf stumpfen Vorurteilen basiert, und mach Dich auf hirnrissige Argumente gefasst.
Michael - alt schrieb:
-------------------------------------------------------
> Verärgert schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> > eSportler07 schrieb:
>
> --------------------------------------------------
>
> -----
> > Wurde auch Zeit!
>
> deutsches land
> lobby land
>
> Pft!
>
> Au ja, wir sollen also Respekt vor
> Leuten haben
> die Gewalt als einen natürlichen
> Zeitvertreib
> ansehen. Ja klar, warum nicht
> gleich noch Respekt
> vor Taliban und RAF.
>
> Du hast ja Recht. Aber erklär mal einem Junkie,
> daß Drogen schädlich sind, und mach Dich auf
> hirnrissige Argumente gefasst.
>
>
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chk23 schrieb:
-------------------------------------------------------
> > *ROTFL*
> Gewalt != Wissen über
> Waffenbedienung.
>
> Gewalt aber auch != Mausgesteuertes 3D-Spiel
Hat wohl auch niemand behauptet hier.
> Ich habe schon diverse Museen und Theater von
> innen gesehen, und auch Ausstellungen bzw.
> Theaterstücke besucht, in denen Gewalt eine
> zentrale Rolle gespielt hat, und, da Absicht des
> Künstlers, in wesentlich schockierenderem und
> unmittelbarerem Aussmass dargestellt wurde, als es
> in irgendeinem derzeit auf dem Markt erhältlichen
> Computerspiel der Fall wäre.
Ja? Und welche?
Sicher gibt es Gewalt in der Kunst. Das ist unbestritten und auch gar nicht Thema hier. In normalen Museen wird man aber wohl kaum Gewaltverherrlichung finden.
Und das dabei die Computerspiele getoppt werden um die es geht halte ich für lächerlichen Humbug.
> Wenn das "Hamburger Dungeon" auch näher an der
> Geisterbahn als am Museum ist, paßt der Vergleich
> im Bezug auf Spiele schon ganz gut - die hier in
> deutschland frei erhältlichen Spiele gehen über
> das im Dungeon gezeigte Maß auch nicht hinaus -
Das ist ja nun wirklich lächerlich.
> das immer wieder in dieser Diskussion erwähnte
> "Counterstrike" z.B. ist in seiner Harmlosigkeit
> der Darstellung verglichen mit dem Dungeon
> Kinderkrams.
??? Du warst aber schon mal im Dungeon? Oder? Ich meine nicht nur die dunkle Webseite angesehen?!
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> > > *ROTFL*
> Gewalt != Wissen über Waffenbedienung.
>
> Gewalt aber auch != Mausgesteuertes 3D-Spiel
>
> Hat wohl auch niemand behauptet hier.
Ach, worum geht es denn in der ganzen Diskussion dann? Doch darum, daß "virtuelle Gewalt" in Computerspielen angeprabnert wird, als handele es sich dabei um eine reelle Form von Gewalt, oder?
> Ich habe schon diverse Museen und Theater
> von innen gesehen, und auch Ausstellungen
> bzw. Theaterstücke besucht, in denen Gewalt
> eine zentrale Rolle gespielt hat, und, da
> Absicht des Künstlers, in wesentlich schockierenderem und
> unmittelbarerem Aussmass dargestellt wurde, als es in irgendeinem
> derzeit auf dem Markt erhältlichen Computerspiel der Fall wäre.
>
> Ja? Und welche?
Ein Link habe ich beigefügt, den hast Du allerdings vergessen mit zu zitieren - übersehen?
> Sicher gibt es Gewalt in der Kunst. Das ist
> unbestritten und auch gar nicht Thema hier. In
> normalen Museen wird man aber wohl kaum
> Gewaltverherrlichung finden.
>
"Verherrlichung" findet auch in den meisten Computerspielen nicht statt. Es geht um Gewaltdarstellung als stilistisches Mittel - wenn ein Spiel in einem Kriegsszenario spielt, ist es eben unvermeidlich die dazugehörige Gewalt auch in irgend einer Form darzustellen - würde in einem "Anti-" Kriegsfilm auch so gemacht. Es geht dabei aber um, ein Gefühl von Gefahr zu vermitteln und damit Spannung zu erzeugen, nicht irgendwelche perversen Gewaltfantasien zu befriedigen.
> Und das dabei die Computerspiele getoppt werden um
> die es geht halte ich für lächerlichen Humbug.
>
Nochmal dewr Link, den Du so schön überlesen hast: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,451591,00.html
Das wirst Du in keinem in Deutschland legal erhältlichen Spiel finden - diese verzichten ja sogar meist komplett auf Blut.
> > Wenn das "Hamburger Dungeon" auch näher an
> der
> Geisterbahn als am Museum ist, paßt der
> Vergleich
> im Bezug auf Spiele schon ganz gut
> - die hier in
> deutschland frei erhältlichen
> Spiele gehen über
> das im Dungeon gezeigte Maß
> auch nicht hinaus -
>
> Das ist ja nun wirklich lächerlich.
>
Nenn mir ein Gegenbeispiel, statt einfach nur zu profanisieren.
> > das immer wieder in dieser Diskussion
> erwähnte
> "Counterstrike" z.B. ist in seiner
> Harmlosigkeit
> der Darstellung verglichen mit
> dem Dungeon
> Kinderkrams.
>
> ??? Du warst aber schon mal im Dungeon? Oder? Ich
> meine nicht nur die dunkle Webseite angesehen?!
>
Ja, war ich - und bleibe dabei: Counterstrike ist weniger Blutrunstig in der dargestellten Gewalt - wenn nicht - zeig mir bitte die Screenshots aus einer hier erhältlichen Counterstrike Version, die das Gegenteil beweisen.
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Oh weh... schrieb:
>
> Der entscheidende Unterschied ist der, dass jemand
> der selbser boxt immer sofort eine sehr
> "lehrreiche, soziale Rückmeldung" bekommt wenn er
> tatsächlich der Meinung ist mental etwas
> "abdriften" zu müssen.
> Im Gegensatz zum Computer kann er nicht einfach
> neu starten, sondern bekommt gegebenenfalls eine
> sehr schmerzhafte Rückmeldung durch den Gegner
> oder wenn er es zu schlimm treibt durch den
> jeweiligen Box-Verein.
>
Würdest Du zur Abwechslung mal ein Videospiel *spielen* anstatt nur darüber zu *vermuten* würdest Du ganz schnell feststellen daß man mit dieser Hau-Ruck Methode, mittenrein aufs Spielfed ins Getümmel, schießen, schießen, schießen, keine Taktik, keine Deckung, nicht weit kommen wird. Die Gegner würden diesen Fehler sofort bestrafen und Deine "Unverwundbarkeit" komischerweise ignorieren. Man muß sich schon geschickter anstellen um überhaupt im Spiel zu bleiben, geschweige denn einen Level voranzuschreiten.
Hast Du überhaupt schon mal in irgendeinem Spiel den 2. Level erreicht?
>
> Stimmt nicht. Es gibt genug Spiele ab 16 die schon
> derb genug sind.
So? Welche?
> Von diversen Bloodpatches ganz zu schweigen.
Bloodpatches sind aber Modifikationen für die der Hersteller nichts kann, so wie auch z.B. GM nichts dafür könnte wenn sich jemand einen Hummer kauft, eine Lafette mit MG draufschraubt, durch die Stadt fährt und Passanten zusammenschießt. Daher kann man diese nachträglichen Erweiterungen nicht als Verbotsanlass nehmen.
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Nö. schrieb:
-------------------------------------------------------
> Würdest Du zur Abwechslung mal ein Videospiel
> *spielen* anstatt nur darüber zu *vermuten*
Gut gebrüllt, aber Du liegst ganz, ganz weit daneben mit Deiner Vermutung :-)
> Stimmt nicht. Es gibt genug Spiele ab
> 16 die schon
> derb genug sind.
>
> So? Welche?
Spielen wir jetzt ich-stelle-mich-jetzt-mal-wirklich-ganz-doof?
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Oh jemine schrieb:
-------------------------------------------------------
> Nö. schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> > Würdest Du zur Abwechslung mal ein
> Videospiel
> *spielen* anstatt nur darüber zu
> *vermuten*
>
> Gut gebrüllt, aber Du liegst ganz, ganz weit
> daneben mit Deiner Vermutung :-)
>
> > Stimmt nicht. Es gibt genug Spiele ab
> 16
> die schon
> derb genug sind.
>
> So?
> Welche?
>
> Spielen wir jetzt
> ich-stelle-mich-jetzt-mal-wirklich-ganz-doof?
>
Spielen wir jetzt ich-stelle-gerne-wilde-behauptungen-auf-und-habs-nicht-nötig-irgendwas-zu-belegen?
Also, wo bleiben die Beispiele? Wenn's so offensichtlich ist wie deine arrogante Antwort vermuten läßt, dürfte es Dir doch nicht schwer fallen Beispiele zu nennen, oder? Besonders wenn Du Dich in der Szene auskennst, wie deine obige Antwort (Gut gebrüllt...) anzudeuten versucht.
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>
> Au ja, wir sollen also Respekt vor Leuten haben
> die Gewalt als einen natürlichen Zeitvertreib
> ansehen. Ja klar, warum nicht gleich noch Respekt
> vor Taliban und RAF.
Das ist ein skurril absurder Vergleich. Ich spiele hin und wieder auch Egoshooter-Spiele aber sonst bin ich ein friedliebender Mensch. Ich erwarte dafür keinen Respekt aber Leute die Gewaltspiele spielen mit Taliban etc. gleich zusetzen ist stereotyp und entspricht etwa den platten Attidüden Becksteins. Fiktion ist Fiktion und macht mich nicht längst zum potentiellen Terroristen. Es gibt auch genügend Kinder-PC-Spiele wo geschossen wird, nur sind es dort niedliche Figuren die mit herzförmigen Steinchen werfen (nur ein Beispiel) aber genau wegen dieser verniedlichten Darstellung regt sich kaum jemand auf. "Gewalt" ist ausserdem nicht nur in der Spielebranche zu finden. Das fängt schon bei "Tom und Jerry" an. Diese Rumreiterei ist lediglich von Politikern und letztendlich von kollektiven "Mainstream-Geblubber" intitialisiert.
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