ich frage mich schon seid geraumer zeit über sinn eines bios das mehr oder minder fehleranfällig ist. moderne systeme konfigurieren eh am bios vorbei ihre geräte, bisweilen überschreiben sie ein bios sogar (siege wga in vista). andere bioses werden immer bunter, grafischer und erinnern schon fast an ein eigenes OS.
Daher meine Frage: sollte man ins "BIOS" nicht einfach nur eien Bootloader wie grub reinpacken, der nichts anderes macht als ein OS irgendwoher zu laden?
Das ganze offen, so daß jeder Hersteller und Kunde sein eigenes Bootbild und seine eigenen Bootmenü Einträge und Startparameter eintragen kann.
Mal ganz unbelastet laienhaft in die Welt gefragt.
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nix schrieb:
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> ich frage mich schon seid geraumer zeit über sinn
> eines bios das mehr oder minder fehleranfällig
> ist. moderne systeme konfigurieren eh am bios
> vorbei ihre geräte, bisweilen überschreiben sie
> ein bios sogar (siege wga in vista). andere bioses
> werden immer bunter, grafischer und erinnern schon
> fast an ein eigenes OS.
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> Daher meine Frage: sollte man ins "BIOS" nicht
> einfach nur eien Bootloader wie grub reinpacken,
> der nichts anderes macht als ein OS irgendwoher zu
> laden?
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> Das ganze offen, so daß jeder Hersteller und Kunde
> sein eigenes Bootbild und seine eigenen Bootmenü
> Einträge und Startparameter eintragen kann.
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> Mal ganz unbelastet laienhaft in die Welt
> gefragt.
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Das wäre zu einfach. Und Ingenieure lieben es kompliziert.
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nix schrieb:
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> Daher meine Frage: sollte man ins "BIOS" nicht
> einfach nur eien Bootloader wie grub reinpacken,
> der nichts anderes macht als ein OS irgendwoher zu
> laden?
... und wo sich Grub hineinschreibt, oder?
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real_Larry schrieb:
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> nix schrieb:
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> > Daher meine Frage: sollte man ins "BIOS"
> nicht
> einfach nur eien Bootloader wie grub
> reinpacken,
> der nichts anderes macht als ein
> OS irgendwoher zu
> laden?
>
> ... und wo sich Grub hineinschreibt, oder?
Ein BIOS sollte per Definition ursprünglich alle Hardwarekomponenten eines System identifizieren, initialisieren und den darüber liegendenden Betriebssystemen melden bzw. die Kommunikation ermöglichen . Aber weil mittlerweile fast alle OS Ihre eigene PnP Geräteerkennung und API zu Hardwaregeräten und Schnittstellen haben, stelle ich die Sinnfrage eines BIOS.
Ich habe mich schon öfters geärgert, daß aufgrund fehlerhaften BIOS Versionen, irgendwelche RAIDs oder 300GB Platten nicht auf Anhieb funktionierten. Von alten Legacy ISA Steckkarten ganz zu schweigen. Davor sind auch namhafte Boards von Intel betroffen mit dem Unterschied, daß ich dort wenigstens auch noch aktuelle Patches für ältere Boards bekomme.
Einige Compaq oder HP Serversysteme machen das mit deren per StartCD anpassbaren BIOS doch vor.
Daher die Idee mit dem BIOS Bootloader, welches in einer vom BIOS zur Verfügung gestellten virtuellen Partition zur Verfügung gestellt wird... keine Ahnung wie die weiteren Details ablaufen...
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nix schrieb:
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> Ein BIOS sollte per Definition ursprünglich alle
> Hardwarekomponenten eines System identifizieren,
> initialisieren und den darüber liegendenden
> Betriebssystemen melden bzw. die Kommunikation
> ermöglichen . Aber weil mittlerweile fast alle OS
> Ihre eigene PnP Geräteerkennung und API zu
> Hardwaregeräten und Schnittstellen haben, stelle
> ich die Sinnfrage eines BIOS...
>
Linux BIOS ist kein BIOS, sondern ein Linux, dass sich in dem Speicherbaustein befindet, in dem normalerweise das BIOS liegt.
Der Sinn von LinuxBIOS ist es, die Second Stage (also die Festplatte, von der das BS geladen wird) wegfallen zu lassen, und das Linux direkt in die First Stage (also den Flash-Speicher, in dem sich das BIOS befindet) zu packen. Womit sich auch ein Bootloader, wie GRUB erledigt hat.
Beim x86 muss es natürlich auch BIOS-Funktionen enthalten, die z.B. den Prozessor so weit bringen, dass der Linux-Kernel geladen werden kann, denn der x86 kann zuerst nur die ersten 64 kB von der obersten Adresse runter lesen.
Bei z.B. einem ARM-, MIPS- oder PPC-basierten System fällt das weg, denn die lesen beim Start einfach den Firmware-Speicher von Adresse 0 hoch, bis das Linux komplett geladen ist.
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> Linux BIOS ist kein BIOS, sondern ein Linux, dass
> sich in dem Speicherbaustein befindet, in dem
> normalerweise das BIOS liegt.
> (...)Womit sich auch ein
> Bootloader, wie GRUB erledigt hat.
Beides nicht richtig:
LinuxBios ist selbst erstmal _kein_ Linux. Es KANN aber einen Linux-Kernel als sog. Payload enthalten - genauso wie z.B. EtherBoot oder einen Bootloader. Auf linuxbios.org findest du z.B. Anleitungen zur Installation von FILO, welcher direkt ein Kernel- und Ramdisk-Image von einem Filesystem lesen kann oder auch GRUB chainloaden.
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