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Ubuntu-Inflation

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  1. Re: Ubuntu-Inflation

    Autor BSDDaemon 24.04.07 - 10:44

    ubuntu_user schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > könntest du beispiel nennen?
    > nur jetzt mal so aus neugier
    > (jetzt ohne das kaputte xorg packet)

    Wie wäre es mit einer populären Anwendung wie OOo.

    ----------------------------------------
    Suum cuique per me uti atque frui licet.
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    Ein Betriebssystem ist immer nur so gut und sicher
    wie der Administrator der es verwaltet.

    Wie gut der Administrator jedoch seine Fähigkeiten
    ausspielen kann, legt das Betriebssystem fest.

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  2. Re: Ubuntu-Inflation

    Autor BSDDaemon 24.04.07 - 10:51

    Gently schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Qualität ist das Erreichen bestimmter Ziele.
    > Diese Ziele definiert jeder für sich. Du kannst
    > unmöglich behaupten, dass andere Distributionen
    > bessere Resultate erreichen, wenn Du die Kriterien
    > gar nicht kennst.

    Die Hauptziel um das hier überwiegend diskutiert wird ist der einfache Einstieg in die Linux Welt mittels einer Distribution. Das haben andere schon vor längerer Zeit bis heute realisieren und anbieten können. Aber dank der Millionen von Canonical haben mehr Leute von Ubuntu als den anderen Projekten erfahren. Ganz einfache Rechnung.

    > Also insgesamt wechseln die Leute wohl eher zu
    > Ubuntu, und nicht von dort weg.
    > Das ist zumindest mein Eindruck.

    Masse und Klasse. Die Masse bleibt sicher länger bei Ubuntu. Die Leute mit einer entsprechenden Lernkurve die dann Fehler verstehen und sehen, dass diese Ubuntu anzukreiden sind gehen dann. Die Klasse ist natürlich erheblich kleiner als die Masse aber zeigt wieder wo bei Ubuntu __derzeit__ noch die Grenzen liegen.

    > Warum wirst Du eigentlich nie so wirklich
    > konkret?

    Wie direkter geht es denn noch wenn man auf die Firma verweist die mit ihren anfänglichen 10 Millionen das Ganze erst ins Leben gerufen haben und immer weiter Geld reinstecken? Wie direkt denn noch frag ich dich.

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  3. Re: Ubuntu-Inflation

    Autor BSDDaemon 24.04.07 - 10:52

    theGimp schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich meine du bestätigst ja dich selber bei jedem
    > beitrag.. Dass Ubuntu so erfolgreich ist, ist
    > sicherlich teilweise marketing und geld, aber zu
    > sagen ubuntu ist schlecht, ist ein grober fehler..

    Nicht teilweise: NUR durch das Geld und das darauf folgende Marketing ist Ubuntu dort wo es nun ist. Vergleichbare Distributionen gab es schon lange davor.

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  4. Re: Ubuntu-Inflation

    Autor BSDDaemon 24.04.07 - 10:55

    feat schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Lügner! Du hast gar keine Job. Sonst würdest DU
    > dich nicht immer so zicken zusagen was DU machst.

    Du usst nur öfter mitlesen, da würdst du wissen was ich mache. ;-) PS: Im Forum gibt es eine Suchfunktion.

    > JA, dann sag mal was du genau machst!

    Junge Leute wie du handeln noch so emotional... süß. Aber ich habe mit den jahren gelernt, das es nicht gut konkrete Verbindungen zu veröffentlichen da manche (Script)Kiddies sich dann aufgefordert fühlen aus persönlichen Problemen und Abneigungen Projekten zu schaden nur um einen persönlichen Kleinkrieg zu führen.

    Bitte, ich habe es wirklich nicht nötig mich zu beweisen. Wenn du glauben möchtest was immer du auch von mir glaubst oder annimmst... dann tu dies, ich habe damit sicher keine Probleme. ;-)




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  5. Re: Ubuntu-Inflation

    Autor Frickler 24.04.07 - 11:08

    Tominator schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > testing von etch mir zu "unsicher" (in hinsicht
    > der produktivität) sind, habe ich nicht zu debian
    > gewechselt und bin Ubuntu treu geblieben.

    Versteh mich jetzt nicht falsch, es liegt mir fern, Dir ans Schienbein zu treten, aber ich bezweifle, daß es zwischen testing und Ubuntu in der aktuellen Version gravierende Stabilitätsunterschiede gibt. Ich bezweifle es ganz heftig.

    > Debian ist eine geniale Distribution! Allerdings
    > ist sie wohl vorallem für server geschaffen und
    > das ist auch gut so ;)

    Debian läßt sich ganz vorzüglich auf dem Desktop nutzen. Bei mir läuft testing.

    > Haben wir nicht alle einen gemeinsamen Feind? :)

    Nein. Falls Du auf Microsoft anspielst - die sehe ich nicht als Gegner. Die spielen in einer anderen Liga - Closed Source.

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  6. Re: Ubuntu-Inflation

    Autor BSDDaemon 24.04.07 - 11:12

    Gently schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Also stört es Dich, dass Canonical Geld für
    > Marketing der Community-Version ausgibt?
    > Das v.a. unter dem Gesichtspunkt das es *nur* eine
    > Community-Version gibt?

    Nein. Ich habe mich ja auch nie über Canonical oder Ubuntu beschwert. ;-)

    Bitte mehr mitlesen... mich stören in erster Linie die Ubuntu Benutzer die glauben, das Ubuntu die (Er)Lösung sein und technisch oder was auch immer anderen Systemen überlegen sei weil es verbreiteter ist. Der typische Windows-Effekt.

    > Auch das, natürlich.

    Nein, nur das. Canonical hat es nur aus diesem Grund gemacht. Die haben nicht 10 Mio. zur Verfügugn gestellt weil Ubuntu so schick aussieht. Die wollten eine Community formen um ein Geschäftsmodell aufbauen zu können. Das war keine Spende, das war eine knallhart Kalkulierte Investition.

    > Wenn Du es so siehst, dann ist *alles* Marketing.
    > Einfache Installation, aufgeräumte Desktops,
    > übersichtliche Programmauswahl mit einer statt 10
    > Lösungen, pünktliche und zuverlässige
    > Release-Zyklen, Sicherheitsupdates, usw. usf.
    > Ich meine, sie machen das ja alles für den guten
    > Ruf und Erfolg.

    Das bieten x andere Systeme auch... und das schon vor Ubuntu.

    > Und das ist Blödsinn.
    > Canonical erst mal nur in Infrastruktur und
    > Entwickler investiert.

    10 Millionen für Community. Und um die zu bekommen braucht man die Infrastruktur. Und das waren nur die ersten Investitionen.

    > Ja, und auch Ubuntu hat sehr viel erreicht.

    Verbreitung. Mehr nicht. Keine technische Qualität.

    > Das macht eine herausragende Distribution.
    > Ubuntu hat die nervigen Mängel von Debian
    > beseitigt (veraltet oder nicht stabil,

    Ubuntu setzt für die Aktualität auf instabile Pakete. Ein super Kompromiss. Wer Ironie findet darf sie behalten.

    > die
    > voraussagen über einen Releasetermin kann jeder
    > Astrologe genauer beziffern als das Debian-Team),

    Man kann verantwortungsbewusst arbeiten und Veröffentlichen machen wenn der richtige Zeitpunkt da ist oder nur nach Marketing arbeiten und Produkte fehlerbehaftet veröffentlichen nur um Termine einzuhalten.

    > hat mit dem üblichen Chaos der Konkurrenz
    > aufgeräumt (bei einer älteren SuSE klappte mal das
    > KDE-Menü nach der Installation dreispaltig! auf,
    > der Desktop nach der Installation vollgemüllt mit
    > Icons, bei Mandrake sprangen einem immer lustig
    > hüpfende Pinguine und andere Grafikspielereien ins
    > Auge) und hat damit den Nerv getroffen.

    Auch einen sauberen Aufbau bieten x andere Systeme.

    > Meine erste Ubuntu-Installation war ein echtes
    > Aha-Erlebnis, symphatisch, zurückhaltend,
    > funktional.

    Traurig, dass du vorher so wenig mit Linux gearbeitet hast.

    > Dazu das "Ubuntu-Motto", statt siche gegenseitig
    > zu zerfleischen, waren die Leute alle freundlich
    > und hilfsbereit (in den Mailinglisten, später
    > Foren).

    Freundlich zu einander, egoistisch, überheblich und abwertend gegenüber anderen von denen sie ihre Pakete bezogen.

    Und auch kompetente Foren etc. bieten x andere Systeme.

    > Eine rundum gelungene Distribution eben.

    Nein, Massenware wie es sie so schon seit Jahren gibt. Nur verpackt mit vielen Millionen und vielen kostenlosen CDs die zur Verrbeitung beitragen. Ubuntu hat als einziges Alleinstellungsmerkmal das massive Marketing. Wir reden bei den Spenden für andere Systemen vom 3stelligen Bereich. Bei wenigen einmaligen Sachen vom vierstelligen. Ubuntu hat rein für den Zweck Millionen erhalten.

    > Ubuntu ist ein gutes Produkt

    Wie dutende andere Hobby Distributionen und Communitys auch. Massenware.

    > Weder habe ich bisher eine Anzeige gesehen (im
    > Gegensatz zu Red Hat oder Novell/SuSE), keine
    > Banner, nichts.

    Aha... wo sind denn die Fedora oder OpenSUSE Werbespots? In Berlin laufen zur Zeit Ubuntu Werbespots.

    > Nein, es ist ein rundes und ausgereiftes Produkt.

    Ausgereift... der Witz des Tages. 'Runde' und ausgereifte Produkte gibt es zu Hauf.

    > So?
    > Welche den?
    > Ich meine welche mit Installer, garantiertem
    > Support, festen Releasezyklen.

    MEPIS zum Beispiel um bei der Debian Schiene zu bleiben. Zudem hast du bei Ubuntu keinen garantierten Support und die Releasezyklen sind ein Teil des Entwicklungsmodell. Man kann bis zu einem Freeze arbeiten um eine Veröffentlichung machen zu können oder man kann eine ToDo abarbeiten. Kein System ist da besser als das andere.

    > Wenn ich unrecht habe, dann wäre ein kleiner
    > Verweis auf die Richtigstellung angebracht.

    Onlineshops und PC Dienstleister in Amerika arbeiten lange mit den Systemen und bieten sie an.

    > Dein Diskussionstil ist wirklich bemerkenswert.
    > Wer Ubuntu mit "nur Hype, Geld und Marketing"
    > abtut, diskutiert kaum sachlich.

    DAS sind aber nun einmal faktisch die Alleinstellungsmerkmale von Ubuntu. Alles andere gab es bereits vor Ubuntu und hat die Masse nur nicht erreicht weil diesen Projekten das Geld fehlte.

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  7. Re: und genau das wird im moment gebraucht....

    Autor BSDDaemon 24.04.07 - 11:14

    seiplanlos schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ...zumindestens wenn linux (kde, gnome und co) in
    > zukunft mal eine wirkliche Konkurenz zu Windows
    > auf dem DESKTOP sein soll.

    Dazu braucht es kein Ubuntu, das haben andere Systeme schon vor Ubuntu geschafft. Das Problematische am Hype ist wenn der Initiator dann nicht mit KnowHow und Kompetenz mithalten kann und man am Ende nur ein zweites Windows hat.



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  8. Re: Ubuntu-Inflation

    Autor Frickler 24.04.07 - 11:21

    Gently schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Und Mandrake erst durch Mandrake

    ?

    > Ubuntu hat die nervigen Mängel von Debian
    > beseitigt (veraltet oder nicht stabil, die
    > voraussagen über einen Releasetermin kann jeder
    > Astrologe genauer beziffern als das Debian-Team)

    Aus dem Rest halte ich mich raus, aber obiges ist - mit Verlaub - frech.

    "Veraltet oder nicht stabil"

    "stable" bedeutet ältere, aber dafür gründlich getestete Pakete. Wer das als "veraltet" lächerlich macht, hat nicht verstanden, worum es bei "stable" geht.
    Und daß die neueren Pakete instabiler wären als die von Ubuntu verwendeten, wäre mir neu.

    Was den Release-Termin angeht - es ist sinnvoll, ein Release erst dann rauszugeben, wenn es den internen Anforderungen an die Qualität genügt. Alles andere ist Marketing-Bullshit.

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  9. Re: Ubuntu-Inflation

    Autor Frickler 24.04.07 - 11:28

    bLaNG schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Mal ernsthaft: Was ist schlimm daran, das Geld mit
    > Software verdient wird?

    Nichts - das sehen die Jungs von GNU auch so.

    Es ist nur ein Unterschied, ob jemand aus reiner Herzensgüte ein Produkt pusht oder ob er damit Geld verdienen will.
    Der Unterschied mag keine Rolle spielen; er ist aber trotzdem vorhanden.

    BTW, ich habe nichts gegen Ubuntu. Nur Behauptungen wie, "Ubuntu wäre aktueller und stabiler als Debian" oder ähnlicher Unfug gehen mir auf den Keks.

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  10. Re: Ubuntu-Inflation

    Autor BSDDaemon 24.04.07 - 11:29

    bLaNG schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Kann da nicht 100% zustimmen.

    Sondern? Wieviel %?

    > Ubuntu war der 3.
    > Versuch von mir, Linux mal auszutesten und zu
    > installieren. Vor 2 Jahren war der erste Versuch
    > mit Fedora Core 3 gleich in den Anfaengen
    > gescheitert.

    FC3 war damals die erste stabile Version nach den Testversionen 1 und 2 und dem Umstieg von RHL.

    > Installations-CD eingelegt, nuescht
    > tat sich (was nicht an der CD gelegen haben kann,
    > denn ich habe davor noch jemanden ein System von
    > der selber CD installieren sehen). Mir fehlte Zeit
    > und Lust rumzufrickeln, mich einzulesen und auf
    > moegliche Fehlersuche zu gehen. Also erstmal
    > zurueck nach XP. Ein Jahr spaeter war dann das
    > hochgelobte Gentoo dran - aufgehaengt waehrend der
    > Installation (mehrfach runtergeladen und gebrannt,
    > um das als Fehlerquelle auszuschliessen). Nach ein
    > paar Stunden genervt aufgegeben - und wieder
    > zurueck nach XP.

    Genau das meine ich... mal davon abgesehen, dass meine letzte Neuinstallation FC3 war und ich seit dem bis heute nur Upgrades gemacht habe und nun privat bei FC6 bin und mich auf F7 vorbereite, du hast die bekannten Systeme getestet. Durch User und Hardwarefehler hat es nicht so geklappt. Mit anderen Systemen wie Knoppix und seinen Ablegern, MEPIS, SLAX und wie sie alle heißen wäre es anders gelaufen. Aber diese Systeme haben nicht das Marketing um auf sich aufmerksam machen zu können. ArkLinux hatte so eine Phase wo sehr viele damit den Einstieg geschafft haben. Ganz am Anfang war SuSE das System und für mache ist es das immer noch. Und von der Sorte gibt es dutzende Systeme. Man kann von einem Anwender zwar nicht viel erwarten, aber ein wenig informieren und umhören sollte schon gehen. Für die die dieses nicht wollen kommt natürlich der Hype passend. Es wird auf ein System gezeigt und damit soll es klappen. Das kommt natürlich zu einer Zeit wo andere Systeme genauso reifen weil die Software reift.


    > Aber ich denke mal, das
    > es eine ganze menge Leute wie mich gibt, die ihr
    > erstes Linux-Erfolgserlebnis durch Ubuntu hatten.

    Die gab es auch schon vorher mit RHL oder SUSE. Und es gab schon viele Systeme und es werden noch viele Systeme kommen die das selbe bieten,

    > Mal ernsthaft: Was ist schlimm daran, das Geld mit
    > Software verdient wird? Was ist schlimm daran, das
    > eine Firma einer Linux-Distribution zum Erfolg
    > verhilft, gerade auch weil sie
    > marktwirtschaftliche Prinzipien anwendet und eben
    > auch den Konsumenten im Blick hat? Nichts.

    Es wird schlimm wenn der Initiator nicht mir wächst, Kompetenzen ausbaut und KnowHow aneignt. Das ist das Hauptproblem, das man bei Ubuntu und Canonical beobachten kann.

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  11. Re: Ubuntu-Inflation

    Autor REDfly 26.04.07 - 11:22

    Da schließe ich mich Mr.Schrotti an. Seitdem Feisty draußen ist rennt das System so schnell wie vergleichbare Distris.


    Mr.Schrotti schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > BSDDaemon schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Umbawumba schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > Was ist denn bitte Ubuntu?
    > Ein
    > Aborigines-Stamm?
    >
    > Und ist
    > heute
    > Welt-Ubuntu-Tag? So viele
    > Meldungen
    > dazu gabs
    > noch nie!
    >
    > Ubuntu ist nur durch Hype, Marketing,
    > Marketing,
    > Marketing und viele viele
    > Fördermillionen
    > entstanden und auch nur damit
    > überleben sie.
    > Ubuntu macht jetzt immer mehr
    > Hype und Marketing
    > um jetzt noch stärker auf
    > die kommerzielle Schiene
    > zu kommen. Das war
    > von Anfang an die Idee hinter
    > Ubuntu. Es ging
    > nie um gute Zwecke oder Linux.
    > Canonical hat
    > Ubuntu hervorgebracht und den Hype
    > angefeuert
    > damit schnell eine Community entsteht
    > und man
    > in den Medien präsent ist. Und nun nach
    >
    > einiger Zeit ziehen auch Hersteller Ubuntu in
    >
    > Betracht und jetzt beginnt es sich für
    > Canonical
    > finanziell zu lohnen.
    >
    > Ein riskantes und aufwändiges Geschäftsmodell
    > aber
    > dennoch von anfang an nur ein
    > Geschäftsmodell.
    >
    > Mal sehen wie lange
    > sie damit bestehen können.
    >
    > ---
    > Ein
    > Betriebssystem ist immer nur so gut und
    >
    > sicher
    > wie der Administrator der es
    > verwaltet.
    >
    > Wie gut der Administrator
    > jedoch seine
    > Fähigkeiten
    > ausspielen
    > kann, legt das Betriebssystem fest.
    >
    > is doch gut wenn die was verdienen von mir aus
    > können die sich dumm und dusselich verdienen
    > Ubuntu ist einfach gut und ist bisher die einzige
    > linux distribution die bei mir einwandfrei
    > funktioniert incl. W-Lan sound und Graka.
    > SUSE ist mir in der standard ausführung viel zu
    > überladen, Fedora core is mir zu minimalistisch
    > weis gar nich mehr welche distris ich sonst noch
    > so hatte.
    > waren einige und von denen war und ist Ubuntu
    > immer noch mein favorit und setze ich zudem auch
    > jezt noch ein.
    >



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  12. Re: Ubuntu-Inflation

    Autor josquin 27.04.07 - 02:11

    BSDDaemon schrieb:
    > Ich merke immer
    > öfter, das Ubuntu Benutzer sehr kritisch und
    > abwertend über andere Distributionen diskutieren
    > weil diese doch so klein, langsam und unbekannt
    > sind.

    Nein, da muß ich widersprechen. Ich bin nach jahrelanger Absicht, auf Linux umzusteigen, durch Ubuntu (und das Marketing, den Hype, da gebe ich dir recht) endlich dazu gekommen. Ich habe mich vorher einfach nicht getraut.

    Mein Vorteil war der, daß ich mir schon lange nur Linux-taugliche Hardware zugelegt hatte und unter Win schon auf plattformübergreifende Software umgestiegen bin (Opera, OO).

    Mittlerweile habe ich auf einem Rechner auch Kanotix am Laufen, auf dem Notebook Kubuntu und spiele auf einem Uralt-Notebook mit DSL und FLuxbox rum. Ich habe mir ein Bash-Buch zugelegt und schreibe eifrigst kleine Tools, für die ich unter Win ein C-Programm geschrieben hätte.

    Diverse Sys-Distros wie Sysrec bediene ich (bei aller Bescheidenheit) virtuos, Backups z.B. (Plattenimage) in meinem Umfeld mache ich nur noch damit. Mit Kdevelop portiere ich z.Zt. ein kleines von mir unter MFC (ja, ich bereue!) geschriebens Freeware-Tool als OS.

    Das klingt nach Angeben, aber ich habe mir das teilweise sehr hart erabeitet, und da war das Forum von Ubuntu eine große Hilfe. Und nein, ich habe anfangs überhaupt kein Posting abgesetzt, es war alles schon irgendwo beanwortet. Probleme tauchten erst später auf, z.B. ändern des Default-Ports von Vino (geht nicht, allenfalls Source ändern und selber kompilieren, was ich mir mittlerweile auch locker zutraue, im erwähnten Fall habe ich mir eben den Original VNC installiert).

    Ich habe bei zwei Leuten aus meinem Umfeld (K)Ubuntu installiert, bei einem Debain mit KDE (ich wollte es einfach wissen), nach sorgfältigster Klärung der Bedürfnisse versteht sich.

    Ich bin kein bedingungsloser Ubuntu-Fan. Ich habe einiges ausprobiert und werde das auch weiterhin machen. Ich bin alles andere als ein Linux-Profi, im besten Fall ambitionierter Fortgeschrittener. Aber mir macht PC-Aministration (im privaten Umfeld) endlich wieder Spaß, ich lerne jeden Tag dazu, und den Einstieg dazu habe ich der von dir etwas geschmähten Distri zu verdanken. Ich differnziere auch: Für einen Linux-VDR ist Kanotix das Stichwort. Für Mac-Freunde, denen das Geld für das Original fehlt, würde ich DreamLinux empfehlen, alles natürlich subjektiv.

    Daß ich persönlich auf meinem am häufigsten genutzen Rechner bei Kubuntu hängengeblieben bin, das ist ein bißchen wie mit der Fahrschule: Man hat einfach eine gewisse nostalgische Liebe (Affinität) zu dem Auto, mit dem man seine ersten Gehversuche (klingt paradox) gemacht hat.

    Daß ich mittlerweile nur noch selten bei Ubuntu im Forum rumschmökern muß, ist eine andere Sache. Meine Probleme gehen mittlerweile mehr in die Tiefe und da werde ich woanders eher fündig. Ich bleibe aber dabei: Für den (ängstlichen) Ein/Um-Steiger ist Ubuntu erste Wahl. Der interssiertere User wird sich über kurz oder lang andere Distributionen ansehen und dabei auch sein Ubuntu-Lob zurechtstutzen.

    Insgesamt halte ich Ubuntu also für eine Bereicherung der Linux-Szene, für mich war es (nach zu vielen Jahren Win) *der* Einstieg. Ich bedaure mittlerweile ein bißchen, daß ich mich nicht früher getraut habe.

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  13. Re: Ubuntu-Inflation

    Autor largo 27.04.07 - 10:51

    @BSDDaemon

    ich finde es etwas arrogant wie du in dieser diskussion mit den usern umgehst. Du scheinst hier mit deinem alles übertreffenden wissen zu jeder möglichen distribution irgendwelche urteile fällen zu wollen

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  14. Re: Ubuntu-Inflation

    Autor ostrixner 09.05.07 - 10:23

    ich vermute mal dass du Angst hast das jetzt so etwas wie ein Monopol-Linux entstehen könnte und alle kleinen Projekte killt.

    Vielleicht geht es hier eher darum das man mit den gleichen Mitteln, Marketing, auch die Leistungen der OS-Gemeinde ernst nehmen muss. Mit dem Hype auf "normale" PC-Benutzer, zeigt letztendlich das es jetzt soweit ist, das Linux nicht nur von Tekkis zum Laufen gebracht werden kann.

    Wer spezielle Anforderungen hat, wird sich vermutlich immer noch nach speziellen Lösungen umsehen. Somit wird es immer kleine Projekte geben die Ihre Existenzberechtigung haben.

    Und Ubuntu greift im Desktop-Bereich an, und ich denke es macht Platz für Linux und Open-Source in einer größeren Öffentlichkeit.

    nur den Kopf nicht hängen lassen.
    --------------------------------------------------
    Als Anregung für eine andere Sicht:

    Wieviele Betriebsysteme muss ein PC-Benutzer kennen um im Internet zu surfen oder eMails zu schreiben? Wieviele Administratoren kann eine Familie bezahlen?
    --------------------------------------------------

    BSDDaemon schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ostrixner schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    >
    > Ich hoffe du hast den Beitrag geschrieben ohne
    > vorher die anderen Beiträge zu lesen... da ich es
    > leid bin zu wiederholen: forum.golem.de
    >
    > ---
    > Ein Betriebssystem ist immer nur so gut und
    > sicher
    > wie der Administrator der es verwaltet.
    >
    > Wie gut der Administrator jedoch seine
    > Fähigkeiten
    > ausspielen kann, legt das Betriebssystem fest.


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  15. Re: Ubuntu-Inflation

    Autor Hans Kehler 29.05.09 - 22:25

    Was für ein Stuss...

    Bin durch Zufall über den Artikel und diese mehr als zweifelhaften "Kommentare" eines "BSDDaemon" gestolpert. Soviel Blödsinn auf einen Haufen hab ich noch nie gelesen.

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    Instant Messenger
    Whatsapp in Deutschland immer beliebter

    Die Zahl der Whatsapp-Nutzer in Deutschland ist laut einem Medienbericht innerhalb von sechs Monaten um 4,4 Millionen gestiegen. Der Dienst kommt dem Konkurrenten Facebook gefährlich nahe.


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