sein Wissen vor anderen versteckt, nur einem exklusiven Kreis teuer verkauft oder anderweitig eine Isolation betreibt, wird am Ende schnell feststellen, daß er den Anschluß an der Welt verloren hat.
Unser Wissen und die ganze Wissenschaft ist in den letzten 100 Jahren doch nur deswegen explodiert weil im universitären Umfeld die Lehre und das Wissen größtenteils frei waren. Klar sind wichtige Erkenntnisse patentiert worden und jemand der Forscht muß auch eine reale CHance zur Vermarktung bekommen, aber der ganze politische Druck der Rechteverwerter (Musik, Filme, Verlage, GEMA usw.) und die jüngsten DIskussionen z.B. den Urheberschutz auf 100 Jahre zu erhöhen ist doch nix anders als Pfründe sichern.
Es müsste sogar gegenteiliges geschehen um langfrisitg Forschung und Wissen (und somit Wohlstand) in unserer Gesellschaft zu erhalten: Eine Reduzierung der Patent- und Urheberrechte auf 10 Jahre.
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nixx schrieb:
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> sein Wissen vor anderen versteckt, nur einem
> exklusiven Kreis teuer verkauft oder anderweitig
> eine Isolation betreibt, wird am Ende schnell
> feststellen, daß er den Anschluß an der Welt
> verloren hat.
Es ist genau andersrum: durch laxen Umgang mit Know-how werden unfaire oder sogar vernichtende Konkurrenten hochgeschlaut - egal, ob es sich um Unternehmen oder Kontinente handelt.
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nixx schrieb:
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> sein Wissen vor anderen versteckt, nur einem
> exklusiven Kreis teuer verkauft oder anderweitig
> eine Isolation betreibt, wird am Ende schnell
> feststellen, daß er den Anschluß an der Welt
> verloren hat.
Und das er ein verflucht schickes Auto und dickes Bankkonto hat.
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Herb schrieb:
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> Es ist genau andersrum: durch laxen Umgang mit
> Know-how werden unfaire oder sogar vernichtende
> Konkurrenten hochgeschlaut - egal, ob es sich um
> Unternehmen oder Kontinente handelt.
Die Chinesen klauen sowieso, ob Open Access oder nicht. Dann lieber Open Access und auch die eigenen Leute schlau machen.
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Klugscheißer'le schrieb:
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> Und das er ein verflucht schickes Auto und dickes
> Bankkonto hat.
So so, und ein Linus Torvalds hat das etwa nicht?
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nixx schrieb:
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> sein Wissen vor anderen versteckt, nur einem
> exklusiven Kreis teuer verkauft oder anderweitig
> eine Isolation betreibt, wird am Ende schnell
> feststellen, daß er den Anschluß an der Welt
> verloren hat.
>
> Unser Wissen und die ganze Wissenschaft ist in den
> letzten 100 Jahren doch nur deswegen explodiert
> weil im universitären Umfeld die Lehre und das
> Wissen größtenteils frei waren. Klar sind wichtige
> Erkenntnisse patentiert worden und jemand der
> Forscht muß auch eine reale CHance zur Vermarktung
> bekommen, aber der ganze politische Druck der
> Rechteverwerter (Musik, Filme, Verlage, GEMA usw.)
> und die jüngsten DIskussionen z.B. den
> Urheberschutz auf 100 Jahre zu erhöhen ist doch
> nix anders als Pfründe sichern.
>
> Es müsste sogar gegenteiliges geschehen um
> langfrisitg Forschung und Wissen (und somit
> Wohlstand) in unserer Gesellschaft zu erhalten:
> Eine Reduzierung der Patent- und Urheberrechte auf
> 10 Jahre.
So nicht richtig.
Eine Weile her - aber da hat Japan uns kräftig beklaut.
Nun ist es China.
Das derartiges Arbeitsplätze hier kostet - eben nicht nur weil Chinesen billiger sind,sondern weil keinerlei Geld in Forschung und Entwicklung gesteckt werden muss - daran hast Du wohl nicht gedacht?
Bei derartigen Patenten ist der derzeitige Schutz tatsächlich teilweise zu kurz als das die Entwickelnden und Forschenden Firmen wieder auf eine vernünftige Rendite kommen.
Bei Büchern und Musike sieht es etwas anders aus - beim Tode des Schriftstellers,Musikers,Komponisten - sollte der Schutz enden.
Seine Erben muss er halt anders versorgen.
Die Dinge,die taugen werden auch später noch gedruckt werden oder neu eingespielt werden von anderen.
Die derzeitigen 70 Jahre _Schutz_(nach dem Tod des letzten daran Beteiligten!) sind einfach zuviel.
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Anonymous schrieb:
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> > Und das er ein verflucht schickes Auto und dickes
> > Bankkonto hat.
> So so, und ein Linus Torvalds hat das etwa
> nicht?
Nicht jeder ist Linus Torvald. Abgesehen davon arbeitet Linus für sein Geld auch 'richtig'.
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Anonymous schrieb:
> Die Chinesen klauen sowieso, ob Open Access oder
> nicht. Dann lieber Open Access und auch die
> eigenen Leute schlau machen.
Ich habe nicht das Gefühl, das ich keinen Zugang zu Wissen
habe. Das ist eine riesengroße FUD-Veranstaltung die da momentan
geführt wird.
Zu allen großen US-Wissenschaftszeitungen/-netzwerken können
sich richtig ARME LÄNDER inzwischen kostenlose(!) Zugänge
beschaffen. Wir haben mehr als genug Geld, aber warum nicht
schimpfen, das spart vielleicht die eine oder andere Mark.
Die wenigsten brauchen 10000 Artikel um in ihren Forschungs-
gebieten wirklich up to date zu sein. Die drei oder 50 sind
auch für 50€ bezahlbar. Wegen 50€ werde ich meine brillante
Anti-Krebs Idee sicherlich NICHT vergessen und Bäcker werden.
Die Professoren sollen aber mit der Bigotterie aufhören: sie
haben ihren Job sicherlich NUR deswegen bekommen, weil ihre
Artikel _in_diesen_NICHT_ÖFFENTLICHEN_Zeitungen_ ihnen so viel
"Respekt" verschafft haben, das sie für den Job überhaupt in
Frage kommen. Hier wird ganz unfair gespielt.
Solange das System der Wissenschaft nur (und wirklich NUR)
davon abhängt, am schnellsten in den wichtigen Zeitungen
seine Forschungsergebnisse abzuliefern (statt sie bei
kaum interessanten OpenAccess-Webseites "abzuheften"),
wird das System immer weiter die Daumenschrauben anziehen.
OpenAccess nach drei bis fünf Jahren: ok. Aber das neuerste
und beste hat immer Geld gekostet (mit Blick auf meinen
Stapel neuerster Bücher für den Job). So ist das nunmal.
Der die Arbeit MACHT, sagt an. Wer das anderes haben will,
soll sämtliche Forschungen verstaatlichen, dann ist das
Problem richtig gelöst. Alles andere ist verlogen.
Test123
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Klugscheißer'le schrieb:
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> Nicht jeder ist Linus Torvald. Abgesehen davon
> arbeitet Linus für sein Geld auch 'richtig'.
Er ist aber nur durch die Linux-Schiene an einen 'richtig' guten Job geraten (Transmeta). Als normaler finnischer Uni-Absolvent hätte er kaum eine Chance gehabt.
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