Knipser schrieb:
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> Mit dieser 'Digitalstrategie' versucht der CCC die
> GEZ- Zwangseintreibungen schön zu reden. Das Recht
> auf Allgemeinbildung kann auch mit freien
> Modellen, wie der Wikipedia umgesetzt werden,
> gerade wenn es um die breite Masse geht.
Nein. Kann es offensichtlich nicht. In dieser Szene findet man selten gut gemachte, gut geschnittene, gut nachvertonte Dokumentationen. Erstrecht keine Unterhaltungsformtate. In der Wikipedia ist eine halbwegs professionell gemachtes Illustration schon selten. Was gut klappt sind reine Textinhalte. Seltener Fotografien. Alles darüber hinaus, da sieht es in dem freien Modellen eher mau aus.
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MaX schrieb:
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> Gerade die Volksmusik
> bringt der ARD eine gute Quote und somit Geld für
> alles andere.
Fragt sich doch: Wie lange wird die derzeitige Volksmusik in der Form noch erhalten bleiben? Ich kann mir nicht vorstellen, dass die nachrückenden Generationen diese Art von Musik später hören und unterstützen werden? Was wird dann wohl in 20 Jahren als Volksmusik auf uns zukommen? Sieht man sich das wachsende Interesse an 'Wacken' so an, wird wahrscheinlich die Volksmusikband Numero Uno "Manowar" werden, dicht gefolgt von Amon Amarth ;-P
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Ebenso schrieb:
-------------------------------------------------------
> Gibt es doch schon!
> Siehe de.indymedia.org
> Auch unter www.indymedia.org
"Selbstverständnis
[...]
Indymedia ist eine demokratische Medienplattform für die Verbreitung einer radikalen Sicht der Realität."
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Private Paula schrieb:
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> Viel zu sehr wird auch hier nur oberflaechlich
> berichtet, und die wichtigen Meldungen gehen im
> Grundrauschen ueber die Erhoehung der Benzinpreise
> unter! Im Fernsehen wird mehr Zeit aufgewendet der
> breiten Masse mitzuteilen, dass sich die
> Benzinpreise wieder erhoeht haben (was die breite
> Masse dann zum Anlass nehmen wird, sich die
> naechsten 30 Minuten ueber die Mineraloelfirmen,
> den Staat, die Tankstellen und die
> Automobilindustrie aufzuregen), als andere
> wichtige Themen wie Onlinedurchsuchungen,
> Vorratsdatenspeicherungen, biometrische Daten in
> Ausweisen oder aehnliches zu behandeln!
>
> Mal abgesehen von IT Fachzeitschriften, werden
> solche Themen doch gar nicht eroertert.
Nachrichten sind nicht dazu da, Themen zu erörtern, sondern zu informieren. Und über die Onine-Durchsuchung wird informiert. Immer dann, wenn etwas Wichtiges zu dem Thema passiert.
Für weiterführende Erörterungen und diskussionen gibt es dann Talkshows und politische Sendungen (eher konservativere und Panorama und Konsorten)
MfG
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Kaffeeumrührer schrieb:
-------------------------------------------------------
> DAS haben wir vor 15 Jahren auch schon gesagt.
> Den Mutantenstadl wird es noch länger geben.
>
> Aber mittlerweile kann man sich den Rest egal ob
> ÖR oder Privat auch nicht mehr antun. Jeder
> drittclassige Cartoon hat mehr Spannung und
> Wortwitz als alle deutschen Produktionen
> zusammen.
Und da sind wie beim Punkt. Informationen sollen weder spannend noch witzig sein. Sie sollen informieren. Die Öffentlich Rechtlich gibt es nicht wegen Marienhof, sondern wegen guter Nachrichten und interessanter Dokumentationen.
Für mich ohne Fernseher und ohne Radio stellt sich aber schon die Frage, warum ich Rundfunkgebühren für meinen Rechner bezahlen soll, weil dieser ein 56k-Modem eingebaut hat, obwohl die Sender, denen diese Gebühren zufließen sollen ihr Internetangebot nicht ausbauen dürfen.
MfG
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TiSch schrieb:
-------------------------------------------------------
> MaX schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> >Gerade die Volksmusik
> bringt der ARD eine
> gute Quote und somit Geld für
> alles andere.
>
> Gerade das darf kein Argument eines
> gebührenfinanzierten Senders sein.
>
Die ARD ist aber kein gebührenfinanzierter Sender, sondern einer mit einer Mischfinanzierung.
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Charlie210 schrieb:
-------------------------------------------------------
> Ebenso schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> > Gibt es doch schon!
> Siehe
> de.indymedia.org
> Auch unter
> www.indymedia.org
>
> "Selbstverständnis
>
> [...]
> Indymedia ist eine demokratische Medienplattform
> für die Verbreitung einer radikalen Sicht der
> Realität."
Ahem, radikal ausgedrückt vielleicht. Leider gehört es aber nicht zum Selbstverständnis von indymedia. Zur Klarstellung:
-Indymedia ist eine weltweite Plattform unabhängiger Medienorganisationen und hunderter JournalistInnen, die eigenverantwortlich nicht hierarchische, nicht kommerzielle Berichterstattung betreiben. Es gibt zur Zeit über 100 lokale indymedias auf der Welt.
- Indymedia gehört niemandem und erhält auch keine Unterstützung von einer einzelnen Organisation, Partei oder Regierung. Jeder kann bei indymedia mitmachen.
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Death to the false Volksmusik schrieb:
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> Fragt sich doch: Wie lange wird die derzeitige
> Volksmusik in der Form noch erhalten bleiben?
Zum Glück wohl nicht mehr lange. Zumindest das ZDF hat radikal Volkmusiksendungen gekürzt (glaube insgesamt 12 übers Jahr verteilt) ;-)
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Dafür steht auf Indymedia auch öfters populistischer und linksextremer Schwachsinn, weil Journalismus doch MEHR ist, als nur dabei zu sein und seine Meinung zu sagen.
Klarsteller schrieb:
-------------------------------------------------------
> Charlie210 schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> > Ebenso schrieb:
>
> --------------------------------------------------
>
> -----
> > Gibt es doch schon!
>
> Siehe
> de.indymedia.org
> Auch unter
>
> www.indymedia.org
>
> "Selbstverständnis
>
> [...]
> Indymedia
> ist eine demokratische Medienplattform
> für
> die Verbreitung einer radikalen Sicht der
>
> Realität."
>
> Ahem, radikal ausgedrückt vielleicht. Leider
> gehört es aber nicht zum Selbstverständnis von
> indymedia. Zur Klarstellung:
>
> -Indymedia ist eine weltweite Plattform
> unabhängiger Medienorganisationen und hunderter
> JournalistInnen, die eigenverantwortlich nicht
> hierarchische, nicht kommerzielle
> Berichterstattung betreiben. Es gibt zur Zeit über
> 100 lokale indymedias auf der Welt.
>
> - Indymedia gehört niemandem und erhält auch keine
> Unterstützung von einer einzelnen Organisation,
> Partei oder Regierung. Jeder kann bei indymedia
> mitmachen.
>
>
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Fred09 schrieb:
-------------------------------------------------------
> Nachrichten sind nicht dazu da, Themen zu
> erörtern, sondern zu informieren. Und über die
> Onine-Durchsuchung wird informiert. Immer dann,
> wenn etwas Wichtiges zu dem Thema passiert.
> Für weiterführende Erörterungen und diskussionen
> gibt es dann Talkshows und politische Sendungen
> (eher konservativere und Panorama und Konsorten)
Ach ja, wurde das getan?
Wieso war die Ankuendigung, dass die Online Durchsuchungen eigentlich offline durchgefuehrt werden, so neu fuer alle? Da staun ich aber nicht schlecht.
Du willst mir doch nicht ernsthaft erzaehlen, dass eine Sendung mit einer Dauer von 60 Minuten und einem halben Dutzend Gaeste dazu geeignet ist, sich dem Thema in einer Weise zu widmen, die diesem gerecht waere, oder?
Weisst Du, wenn ich die 'Experten' im Fernsehen sehe, die mir weis machen wollen, es gaebe keine Absprachen zwischen den Mineraloelfirmen, koennte ich ins Essen brechen! Natuerlich gibt es die, es will nur keiner sagen, und letztendlich scheut sich unsere Politik auch davor, hier mal reinen Tisch zu machen, und hetzt denen keine Sonderkommision auf den Pelz!
Und welches Politmagazin im oeffentlich rechtlichen Fernsehen hat einmal Vertreter der Politik damit konfrontiert, warum diese sich ueber die Preiserhoehungen der Mineraloelkonzerne aufregen? Wir liegen noch immer weit unter den Plaenen der Rot-Gruenen Regierung, den Preis fuer einen Liter Normalbenzin auf 5 Mark zu erhoehen. Macht das die Regierung ist das gut, machen das die Konzerne ist das schlecht? Soll mir mal einer erklaeren.
Wann wurden unsere Abgeordneten mal zu den Plaenen kritisch befragt, wie sie die Steuerausfaelle kompensieren wollen, wenn die Haupteinnahmequelle (die Mineraloelsteuer) wegfaellt, weil ganz Deutschland mit kostenlosem Solarstrom faehrt? Das Thema waere mal maechtig interessant zu eroertern, wie man sich *das* in Berlin vorstellt.
Aber das einzige, was ich im (oeffentlich rechtlichen) Fernsehen zu hoeren bekomme ist, dass die Preise mal wieder vor den Ferien erhoeht wurden, was eine Unverschaemtheit sei, obwohl das schon seit Jahrzehnten praktiziert wird.
--
Warum UNIX/Linux schaedlich ist:
'kill' macht Menschen zu brutalen, blutruenstigen Bestien,
'killall' zuechtet regelrecht Massenmoerder,
'whoami' loest bei psychisch labilen Personen Existenzkrisen aus!
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hüttenkäse schrieb:
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> pacolov schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> > Ich frage mich, wie Nachrichten auf
> Wikipedia
> aussähen; wills eigentlich garnicht
> wissen.
>
> Nachrichten im Wikipedia-Stil sehen so aus:
> de.wikinews.org
und daran sieht man, dass es nicht funktioniert, oder ?
einmal die Anzahl ist lächerlich, zweites der Inhalt ist laienhaft.
das würde ich mir nicht antun wollen.
wikinews kann man als gescheitert ansehen.
Gruß
Heinrich
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Knipser schrieb:
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> Das Recht
> auf Allgemeinbildung kann auch mit freien
> Modellen, wie der Wikipedia umgesetzt werden,
> gerade wenn es um die breite Masse geht.
das muss erst noch bewiesen werden.
Wikipedia bekommt immer mehr Probleme mit sog. Lobbyarbeit,
bezahlte Autoren, die für den Auftraggeber Artikel schönen,
Konkurrenz runterziehen oder auch deren Artikel löschen.
z. B. viele Linuxartikel werden in letzter Zeit gelöscht.
es wird vermutet, dass u. a. dieser OS-Riese da seine Finger im Spiel hat.
Auch hört man, dass einzelne Wikipedia-Admins mittlerweile die Hand aufhalten,
um Gefälligkeiten durchzuführen.
Wie will man das nochmals in den Griff bekommen ?
Das sieht nicht sehr gut für Wikipedia aus, würde ich mal behaupten.
Da ist mir ARD, ZDF, arte, 3sat usw um vieles lieber, wenn es im gute Informationen geht.
Gruß
Heinrich
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