Bei Gulp fragen die sogenannten Vermittler/Bodyleaser/Zuhälter nach. Diese versuchen, Projekte bei den Firmen (auch z.B. TollCollect soll gesucht haben) zu besetzen so wie Fußball-Spieler/Schauspieler-Vermittler-Manager und ihren Mann zu verkaufen was die anderen Vermittler aber auch versuchen. Die Firmen machen das nicht über die Personalabteilung sondern über den Einkauf. Meist wissen Vermittler und Einkauf nicht so exakt, was "gekauft" werden soll, was zu suspekten Keyword-Listen in den Ausschreibungen führt. Gulp ist 'teuer' aber für die Zielgruppe (Bankenprojekte,...) in Ordnung und für Freiberufler aus der Branche (SAP, Banken, ...) eine brauchbare Sache (Forum, Anfragen,...).
Bei freelancermap.de sind eher PHPler, Flasher,... vertreten. Aber die Projekt-Angebote sind ebenso von den Vermittlern 'überflutet' wie bei Gulp so das man nur Bankenkram und SAP findet.
D.h. eine echte Übersicht und Börse für PHPler, Flasher,... gibt es eher nicht. Handwerkerbörsen gingen auch, haben aber meist viel zu wenig Einträge.
Kurzum: Der Bericht betrifft nur die 'besseren' Freiberufler (SAP, Banken,...). Den niedrigpreisigeren Normalos (Web, PHP, Flash, Grafiker,...) dürfte es auch besser gehen, mangels brauchbarer Börsen ist die Situation aber eher unsichtbar. PHPler, Rechner aufstellen und Windows-Netzwerk einrichten, umgelernte Grafiker, Mediengestalter,... u.ä. dürften aber die Mehrheit der IT-Freiberufler darstellen.
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> Kurzum: Der Bericht betrifft nur die 'besseren'
> Freiberufler (SAP, Banken,...).
Klar, da können die Personaldienstleister ja auch am meisten verdienen.
>Den
> niedrigpreisigeren Normalos (Web, PHP, Flash,
> Grafiker,...) dürfte es auch besser gehen, mangels
> brauchbarer Börsen ist die Situation aber eher
> unsichtbar.
Da die grossen Personaldienstleister an den geringen Stundensätzen nichts verdienen haben diese auch kein Interesse in kleineren Börsen zu inserieren. Für den eigentlichen Auftraggeber hingegen ist es zu aufwendig in vielen kleinen Börsen zu inserieren. Abgesehen davon stinken Seiten wie Myhammer geradezu nah Scheinselbstständigkeit. Da würde ich als Auftraggeber niemals jemanden beauftragen. Nachher habe ich noch eine Anzeige am Hals.
>PHPler, Rechner aufstellen und
> Windows-Netzwerk einrichten, umgelernte Grafiker,
> Mediengestalter,... u.ä. dürften aber die Mehrheit
> der IT-Freiberufler darstellen.
Tja das ist gerade das Problem. Es gibt durchaus sehr viele umgelernte Freiberufler aber genau die werden nicht gesucht. In den grossen Betrieben gibt es genügend Leute diese meist einfachen Tätigkeiten auch beherrschen. Für KMUs sind diese Börsen nicht effizient und bezgl. Scheinselbstständigkeit nicht sicher genug.
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"Für KMUs sind diese
> Börsen nicht effizient und bezgl.
> Scheinselbstständigkeit nicht sicher genug."
hm, wiso Angst vor Scheinselbstständigen?
Ist Scheinselbstständigkeit nicht, wenn jemand eigentlich nur Projekte für einen Auftraggeber bearbeitet, dieser denjenigen aber nicht einstellt, um Lohnnebenkosten etc. zu sparen und den "Mitarbeiter" also zwingt, sich selbstständig zu machen, um überhaupt einen Job zu haben?
Wenn also ein Scheinselbstständiger in einer Börse inseriert, arbeitet er doch für verschiedene Auftraggeber und ist somit nicht mehr scheinselbstständig, oder?!
Jan
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Jo, mein Steuerberater meinte auch, dass normale Inserate sowie Webpage oft ausreichend sind um nicht unter Scheinselbststaendigkeit zu fallen. Manche Projekte dauern halt auch mal ein, zwei Jahre...
Normalerweise muss aber ein gewisser Prozentsatz (11%??) von einem anderen Auftraggeber stammen - wenn ich mich jetzt nicht total falsch erinnere und hier Kack erzaehle. ;)
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Ventilschnubbel schrieb:
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> Jo, mein Steuerberater meinte auch, dass normale
> Inserate sowie Webpage oft ausreichend sind um
> nicht unter Scheinselbststaendigkeit zu fallen.
> Manche Projekte dauern halt auch mal ein, zwei
> Jahre...
>
> Normalerweise muss aber ein gewisser Prozentsatz
> (11%??) von einem anderen Auftraggeber stammen -
> wenn ich mich jetzt nicht total falsch erinnere
> und hier Kack erzaehle. ;)
Das müsste vor den gängigen Gerichten erstmal bestimmt werden...
Aber die Freiberufler mit 200 Stunden pro Monat und > 60€ je Stunde waren mit dem Gesetz ohnehin nie gemeint.
Schon eher der Päckchen Fahrer "Im Auftrag von xyz", der mit einem Umsatz von 2800.- EUR je Monat abrechnet und davon auch noch die Leasing des Fahrzeugs finanzieren muss.
Wenn der die ersten Steuer nachzahlen soll muss er Privatinsolvenz anmelden.
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jan schrieb:
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> "Für KMUs sind diese
> > Börsen nicht effizient und bezgl.
> Scheinselbstständigkeit nicht sicher genug."
...
> Wenn also ein Scheinselbstständiger in einer Börse
> inseriert, arbeitet er doch für verschiedene
> Auftraggeber und ist somit nicht mehr
> scheinselbstständig, oder?!
Es gibt Administratoren, die rausgeworfen und dann als Freiberufler wieder dasselbe machen. Die inserieren wohl kaum.
In den SAP/Banken-Projekten arbeitet man oft Vollzeit über 6-xx Monate (siehe Toll-Collect). Da kommt man u.U. schon in die Nähe von Scheinselbständigkeit. D.h. man sollte ein paar kleine Kunden haben, die man gelegentlich bedient.
Das Risiko ist eher, das man verklagt wird, den Freiberufler einzustellen und eine fette Abfindung ablöhnen zu müssen. Daher machen die Verträge mit den Vermittlern ("Unternehmensberatungen") und die wieder mit den Freiberuflern.
Auch haben KMU nicht so sehr das Knowhow. Daher kaufen die die Dienstleistungen (Dach decken, Auto reparieren, Wasseranschluss legen und anschliessen, Telefonanlage auf VOIP ergänzen,...) aussen ein und da ist ein Vertragspartner besser als verschiedene. Da wird vermutlich ein Systemhaus bestellt und die haben eigene Leute. Daher treiben sich KMU auch weniger bei Gulp u.ä. herum.
Bei Großen Firmen werden aber verschiedene Freiberufler von verschiedenen Vermittlern oder anderen Abteilungen bestellt. Bei der Nationalmannschaft nimmt man ja auch Leute von verschiedenen Clubs.
Da muss man sehr differenzieren (wie bei PKW, Kleinbus, LKW) was meist nicht gemacht wird.
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oldman schrieb:
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> > > Kurzum: Der Bericht betrifft nur die
> 'besseren'
> Freiberufler (SAP, Banken,...).
> Klar, da können die Personaldienstleister ja auch
> am meisten verdienen.
Ist "Den deutschen (Millionären) geht es besser (aber hunderte hungern)" mit oder ohne die Texte in Klammern der seriösere Bericht ?
> Da die grossen Personaldienstleister an den
> geringen Stundensätzen nichts verdienen haben
> diese auch kein Interesse in kleineren Börsen zu
Ich kenne nur Gulp und freelancermap (Computerwoche und 1-2 andere und englische gibt es auch noch). Die inserieren überall wo sie einen SAPler abgreifen könnten, obwohl es keinen Sinn macht. Aber es kostet wohl erst bei Vermittlung oder ist billig. Die haben aber selber schon genug Flasher und Kabel-Leger an der Hand.
Wenn man als gelernter Geselle 8 Euro bei Leiharbeitsfirmen kriegt, dürfte es Deiner Argumentation Leiharbeiterfirmen ja nicht geben. Nehmen tun die dann vielleicht 12-20 Euro und machen die Arbeit.
Gulp ist vermutlich eher aus Preisgründen nicht für kleine Stundenlöhne und Kleinprojekte rentabel und repräsentiert daher eher den Top-Bereich der Freiberufler. Daraus aber auf alle zu schliessen "Allen deutschen IT-Freiberuflern geht es besser und alle kriegen 70 Euro Stundenlohn" bzw. es zu implizieren/zu unterstellen ist fehlerhaft und kritikwürdig. Heise-Praktikanten lernen nicht dazu. Golems vielleicht schon.
Kleinprojekte (Webshop einrichten, Software auf neuen PC migrieren, Homepage anpassen, Büro umziehen und Ethernet, Telefon,... aufbauen...) sind aber auch gefragt. Dafür gibt es aber keine Börsen. Daher findet man so etwas in geringem Maße bei My-Hammer o.ä.
> inserieren. Für den eigentlichen Auftraggeber
> hingegen ist es zu aufwendig in vielen kleinen
> Börsen zu inserieren. Abgesehen davon stinken
Das ist automatisiert was man sieht, wenn man den Freelancermap-RSS-Feed abonniert. SAP-Gesuche am Fliessband. Mich stört eher, das diese Angebote bei Freelancermap eher nichts verloren haben oder man zumindest Angebote von Einzelnen und von Vermittern getrennt halten können sollte. Das ist als wenn Teenager einen Kindergeburtstag sprengen, alle vertreiben und Kinderkuchen, Mini-Bratwürstchen wegwerfen, es aber keinen Alkohol und Essen für Erwachsene gibt. Da haben beide Seiten (PHP-Freelancer und SAP-Vermittler) wenig von und der Marktplatz ist kaputt/dis-funktional.
> Tja das ist gerade das Problem. Es gibt durchaus
> sehr viele umgelernte Freiberufler aber genau die
> werden nicht gesucht. In den grossen Betrieben
> gibt es genügend Leute diese meist einfachen
> Tätigkeiten auch beherrschen. Für KMUs sind diese
> Börsen nicht effizient und bezgl.
> Scheinselbstständigkeit nicht sicher genug.
KMUs sind wieder etwas anderes als Dax-30-AGs o.ä. Und Mediendesigner, Handbuchschreiber, Dokumentatoren, Tester, Flasher, Grafiker, PHPler, Kabelstrippenzieher (mit Ausmessen der Glasfasern bzw. der Ethernet-Kabel)... haben die (DAX30 und KMU) auch nicht als Fest-Angestellte.
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Danke Dir, sehr guter Beitrag.
Siga schrieb:
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> Bei Gulp fragen die sogenannten
> etc.
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Siga schrieb:
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> Bei Gulp fragen die sogenannten
> Vermittler/Bodyleaser/Zuhälter nach.
Gulp vermittelt allerdings (wenn auch selten) auch direkt. Man schließt dann als Freiberufler keinen Vertrag mit Gulp ab, sondern mit dem suchenden Unternehmen, z.B. einem Maschinenbauer. Da ich mit Vermittlern nichts anfangen kann, nutze ich diesen Service. Allerdings machen Projekte, die bei mir über Gulp zustande kommen nur einen Bruchteil aus. Das Gros kommt durch Eigeninitiative zustande.
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Ventilschnubbel schrieb:
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> Jo, mein Steuerberater meinte auch, dass normale
> Inserate sowie Webpage oft ausreichend sind um
> nicht unter Scheinselbststaendigkeit zu fallen.
> Manche Projekte dauern halt auch mal ein, zwei
> Jahre...
>
> Normalerweise muss aber ein gewisser Prozentsatz
> (11%??) von einem anderen Auftraggeber stammen -
> wenn ich mich jetzt nicht total falsch erinnere
> und hier Kack erzaehle. ;)
Afair gibt es fünf Kriterien, von denen drei erfüllt sein müssen um als Scheinselbstständig zu gelten. Dazu gehören z.B. fehlendes geschäftsmäßiges Auftreten, das Fehlen von Angestellten und Umsätze die zu mehr als 80% von einem Auftraggeber stammen.
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Gulp macht zwar auf den ersten Blick einen tollen Eindruck, aber:
über zigtausend projektanfragen bla bla bla
wieviele projekte sind denn bitte zustandegekommen im jeweiligen zeitraum?
ich kann auch zu jedem autohändler gehen, ne probefahrt machen, mir ein angebot machen und am ende doch kein auto kaufen. in dieser branche werden auch VERKÄUFE gezählt und nicht, wie oft jemand angerufen hat, um nach einem fahrzeug zu horchen.
Ich hatte selbst etwa 15 Anfragen per Gulp in den letzten 24 Monaten. ALLE sind entweder am Preis gescheitert oder ich habe nach ca. 4 Wochen eine Absage bekommen. Mir ist auch niemand bekannt, der über Gulp schonmal einen Auftrag vermittelt bekommen hat.
Wenn beim Kunden jemand hustet, sprintet sofort ein Vetriebler los und schickt ANfragen raus wie geisteskrank. Dann muss er die geköderten Fische tage- / wochenlang vertrösten und nach ein paar Wochen dann die Überraschung: Kunde hat gar kein Projekt anzubieten.
Also effizient ist was anderes.
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Siga schrieb:
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> [vieles]
... und hat Recht damit.
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Hallo,
zu
> Ich hatte selbst etwa 15 Anfragen per Gulp in den
> letzten 24 Monaten. ALLE sind entweder am Preis
> gescheitert oder ich habe nach ca. 4 Wochen eine
> Absage bekommen. Mir ist auch niemand bekannt, der
> über Gulp schonmal einen Auftrag vermittelt
> bekommen hat.
Ich arbeite seit 2000 ausschließlich über Gulp, d.h. über Gulp direkt bzw. über Vermittler mit denen der Kontakt über Gulp zustande gekommen ist.
Gulp ist also eine durchaus nützliche Veranstaltung. Natürlich kostet der Spass sich weniger üm Akquise kümmern zu müssen stets ein paar Euro die Stunde, aber für große Unternehmen ohne sehr gute Kontakte und ohne Vermittler zu arbeiten ist sehr schwierig.
Branche: Softwareentwicklung / Finanzen
bis bald
JoeSo
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tomator schrieb:
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> Gulp macht zwar auf den ersten Blick einen tollen
> Eindruck, aber:
...
> ich kann auch zu jedem autohändler gehen, ne
> probefahrt machen, mir ein angebot machen und am
> ende doch kein auto kaufen. in dieser branche
> werden auch VERKÄUFE gezählt und nicht, wie oft
> jemand angerufen hat, um nach einem fahrzeug zu
> horchen.
So wie man sich 2-3 Angebote von Handwerkern machen lässt, lassen die Einkäufer die Kandidaten vortanzen. Bei einer Bewerbung sind es 100 Kandidaten, bei Freiberuflern 3-10. Das nennt man Markt und Angebotsvergleich. Beim Autohändler schaut man sich ja auch mehr Wagen an (viele) als man später kauft (einen).
> Ich hatte selbst etwa 15 Anfragen per Gulp in den
> letzten 24 Monaten. ALLE sind entweder am Preis
> gescheitert oder ich habe nach ca. 4 Wochen eine
> Absage bekommen. Mir ist auch niemand bekannt, der
> über Gulp schonmal einen Auftrag vermittelt
> bekommen hat.
Absagen sind schon höflich. Die suchen sich in der eigenen Datenbank Leute, dann bei Gulp und versuchen, diese beim Endkunden an den Mann zu bringen. Da man wohl dafür bezahlen muss (Evtl gibt es auch vergünstigte Monate für Freiberufler und ähnliches für Vermittler) ist deren Interesse schon ernst. Die haben ihre Zeit auch nicht gestohlen. Das machen die sicher nicht zum Spaß.
Bei 3-24 monatigen Laufzeiten geht es um zigtausende Euros bzw. bis zu zwei Jahresgehältern. Ein Auftrag über Gulp reicht schon, damit es gut wird.
- Das Forum ist Gold wert weil man von den anderen lernen kann, was passieren kann. Weniger zum selber diskutieren wenn man nichts zu sagen hat.
- Man gibt den Vermittlern bei Anfragen (über freelancermap, computerwoche oder sonstwie) einfach seine Gulp-ID. Dann spart man sich das Verwalten der Daten auf den Vermittler-Webseiten. Schon diese gesparte Zeit rechtfertigt den Eintrag. Mir ist aus dem Grund schon egal, ob ich über Gulp Anfragen kriege. Aufgrund der Rahmenverträge darf man ja eigentlich eh nicht mit Vermittlern arbeiten. Das bei Gulp die Skill-Listen nicht up-to-date sind, ist zumindest optisch ein Problem. Auf die Suchen der Vermittler wirkt es sich aber wohl kaum aus weil wir ja doch gefunden werden.
Zum Stundenlohn kann man bei Gulp auch einen Kommentar angeben. Etwas wie "Heruntertreiben lass ich mich nicht, ihr Sklaventreiber" in freundlich formuliert könnte falsche Anfragen verringern.
> Wenn beim Kunden jemand hustet, sprintet sofort
> ein Vetriebler los und schickt ANfragen raus wie
> geisteskrank. Dann muss er die geköderten Fische
> tage- / wochenlang vertrösten und nach ein paar
> Wochen dann die Überraschung: Kunde hat gar kein
> Projekt anzubieten.
> Also effizient ist was anderes.
Die Märkte sind halt so. Wenn Du seit ein paar Jahren das Forum gelesen hättest (Evtl noch schwarze Liste aber da weiss ich die URL nicht mehr), wüsstest Du, wie der Markt läuft.
Toll ist das nicht, aber wenn man es weiss, kann man sich drauf ausrichten. Wer will, kann ja selber Aquise probieren. Da geht extrem viel Zeit drauf, und dann gönnt man den Vermittlern (da gibt es böse und sehr böse und vermutlich auch ein paar anständige) ihre 20%.
Das die nur auf Keywords matchen ist auch nicht "effizient". Das machen teilweise auch Personal-Abteilungstypen auf Cebit/Bewerbermessen. Teilweise sind da suspekte Anforderungen drin. Ob man sich aktiv auf Buzzword-Bingo-Listen bewirbt, sollte man sich überlegen. Zitat aus dem Gulp-Forum (sinngemäß so in etwa aus der Erinnerung): "Das äußere Erscheinungsbild des Projektes bei der Vertragsanbahnung/verhandlung lässt oft schon auf den inneren Zustand schliessen".
Wenn man Oracle und J2EE/Java und SAP (aber die richtigen Module) kann, hat man "ausgesorgt". Als PHP-Flash-Grafiker konkurriert man mit abgebrochenen Kunststudenten, die sich Photoshop selbst beigebracht haben. Für letztere ist Gulp nichts und die auftragsfreie Zeit kann/muss/soll man mit Aquise verbringen.
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Siga schrieb:
-------------------------------------------------------
>
> Die Märkte sind halt so. Wenn Du seit ein paar
> Jahren das Forum gelesen hättest (Evtl noch
> schwarze Liste aber da weiss ich die URL nicht
> mehr), wüsstest Du, wie der Markt läuft.
Wie süß. Weil ich ne andere Erfahrung gemacht habe als Du, habe ich keine Ahnung von der Welt?
Entschuldige bitte, aber dein Kommunikationsstil ist unhöflich, unprofessionell und überheblich.
Und schon wieder hab ich ne Erfahrung gemacht. Sieh an, wie schnell das geht...
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tomator schrieb:
-------------------------------------------------------
> Siga schrieb:
> --------------------------------------------------
> Die Märkte sind halt so. Wenn Du seit
> ein paar
> Jahren das Forum gelesen hättest
> (Evtl noch
> schwarze Liste aber da weiss ich
> die URL nicht
> mehr), wüsstest Du, wie der
> Markt läuft.
> Wie süß. Weil ich ne andere Erfahrung gemacht habe
> als Du, habe ich keine Ahnung von der Welt?
> Entschuldige bitte, aber dein Kommunikationsstil
> ist unhöflich, unprofessionell und überheblich.
> Und schon wieder hab ich ne Erfahrung gemacht.
> Sieh an, wie schnell das geht...
In Foren versuchen einige, anderen Böses anzuhängen/anzudichten was nicht gemeint und nicht beabsichtigt war und benehmen sich so, als ob andersdenkende Feinde wären oder erfinden/suchen sich Feinde. Wenn man sich das abgewöhnt, sind Foren wie ein Supermarkt: Man wählt das richtige(das wo Infos drinstehen) und die anderen sollen sich mit den selben oder hunderten von anderen Produkten abgeben/anderen Postings herumschlagen/zufrieden sein/sich bestätigt fühlen, wenn sie möchten.
Ich habe genau Deine Erfahrungen mit "Scheinprojekten" beschrieben und ansatzweise begründet, das/warum das so ist. An Anfragen über Gulp habe ich auch nicht das geringste Interesse, denn nach der erfolgreichen Vermittlung kommen dann übrigens noch Rahmenverträge, Kunden"schutz"klauseln u.ä. über die man sich trefflich aufregen oder z.B. durch Lesen von Schwarze-Liste und Gulp-Forum vorbereiten und vielleicht etwas vermeiden kann. Mit Vermittlern will ich inzwischen garnicht zusammenarbeiten. Gulp bedient ein bestimmtes (für mich unzutreffendes) Marktsegment und ist relativ fair zu den Freiberuflern (speziell da es den FBler nichts kostet). Andere Börsen sind deutlich schlechter.
Einkäufer bei großen Endkunden (weniger KMU) und Vermittler haben bestimmte schlechte Angewohnheiten. Diese sollte man mit der Zeit kennen. Dann regt man sich auch nicht mehr über "Scheinprojekte" auf.
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