Also das ist an den Haaren herbei gezogen. Was Sun da als Storage Server verkauft ist lediglich eine Solaris-Büchse mit vielen Platten drin. Noch dazu mit lachhaft schlappen IO-Bandbreiten von lediglich 4xGbE
Keine Rede von WAFS, gemischtem Betrieb von FC, iSCSI, NAS, etc.
Nix gegen ZFS, aber mir scheint, da will Sun mit den Erwachsenen spielen und wirft ausgerechnet mit dem ziemlich lächerlichen Hinweis auf die Thumper-Appliance ein bisschen mit Sand für die Augen der Ahnungslosen. Wie man modernen Enterprise Storage baut haben die Sun-Techies aber noch nie kapiert. Deren Storage-Konzepte war schon immer sehr/zu simple minded gestrickt.
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Aha, hochkompliziert ist also immer besser?
Ich würd mal sage, keep it simple ist immer am besten. Geringere Folgekosten, Wartungsaufwand niedrig und nicht so Fehleranfällig?
Aber wieso einfach wenn mans auch komplizierter haben kann?
Plattler schrieb:
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> Also das ist an den Haaren herbei gezogen. Was Sun
> da als Storage Server verkauft ist lediglich eine
> Solaris-Büchse mit vielen Platten drin. Noch dazu
> mit lachhaft schlappen IO-Bandbreiten von
> lediglich 4xGbE
>
> Keine Rede von WAFS, gemischtem Betrieb von FC,
> iSCSI, NAS, etc.
>
> Nix gegen ZFS, aber mir scheint, da will Sun mit
> den Erwachsenen spielen und wirft ausgerechnet mit
> dem ziemlich lächerlichen Hinweis auf die
> Thumper-Appliance ein bisschen mit Sand für die
> Augen der Ahnungslosen. Wie man modernen
> Enterprise Storage baut haben die Sun-Techies aber
> noch nie kapiert. Deren Storage-Konzepte war schon
> immer sehr/zu simple minded gestrickt.
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Ich glaube du verwechselst einfach das Einsatzgebiet. Kann natürlich sein, dass der Server für dich nicht der richtige ist. Es ist genau wie mit den T10000, T2000 - für manche Aufgaben ideal und für und für andere unbrauchbar. Wir haben zwei X4500 und der Admin hört gar nicht auf davon zu schwärmen, am besten gar nicht danach fragen.
Plattler schrieb:
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> Also das ist an den Haaren herbei gezogen. Was Sun
> da als Storage Server verkauft ist lediglich eine
> Solaris-Büchse mit vielen Platten drin. Noch dazu
> mit lachhaft schlappen IO-Bandbreiten von
> lediglich 4xGbE
>
> Keine Rede von WAFS, gemischtem Betrieb von FC,
> iSCSI, NAS, etc.
>
> Nix gegen ZFS, aber mir scheint, da will Sun mit
> den Erwachsenen spielen und wirft ausgerechnet mit
> dem ziemlich lächerlichen Hinweis auf die
> Thumper-Appliance ein bisschen mit Sand für die
> Augen der Ahnungslosen. Wie man modernen
> Enterprise Storage baut haben die Sun-Techies aber
> noch nie kapiert. Deren Storage-Konzepte war schon
> immer sehr/zu simple minded gestrickt.
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mp, nix für ungut, aber wenn man keine ahnung hat - einfach mal klappe halten ;-) hast du auch nur im entferntesten eine ahnung, von den beiden produkten... ich schon - und Plattler hat rech. das ist ein vergleich zwischen birnen und äpfeln.
mp schrieb:
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> Aha, hochkompliziert ist also immer besser?
>
> Ich würd mal sage, keep it simple ist immer am
> besten. Geringere Folgekosten, Wartungsaufwand
> niedrig und nicht so Fehleranfällig?
>
> Aber wieso einfach wenn mans auch komplizierter
> haben kann?
>
>
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Noch ein Nachtrag. Du hast natürlich recht, so ein Thumper ist natürlich nicht vergleichbar mit "großen" Storage Lösungen, für viele Einsatzgebiete ist der aber trotzdem ideal. 24TB in nur 4HE, wer bietet das sonst? Und teuer sind die auch nicht. Wie gesagt wir sind sehr zufrieden mit den "kleinen", sobald es die mit 1TB-Platten gibt, wird noch einer angeschafft.
Plattler schrieb:
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> Also das ist an den Haaren herbei gezogen. Was Sun
> da als Storage Server verkauft ist lediglich eine
> Solaris-Büchse mit vielen Platten drin. Noch dazu
> mit lachhaft schlappen IO-Bandbreiten von
> lediglich 4xGbE
>
> Keine Rede von WAFS, gemischtem Betrieb von FC,
> iSCSI, NAS, etc.
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> Nix gegen ZFS, aber mir scheint, da will Sun mit
> den Erwachsenen spielen und wirft ausgerechnet mit
> dem ziemlich lächerlichen Hinweis auf die
> Thumper-Appliance ein bisschen mit Sand für die
> Augen der Ahnungslosen. Wie man modernen
> Enterprise Storage baut haben die Sun-Techies aber
> noch nie kapiert. Deren Storage-Konzepte war schon
> immer sehr/zu simple minded gestrickt.
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Naja. Im wesentlichen ist das ganze nicht viel mehr als eine etwas größere NAS Box mit einem Haufen billiger Platten drin. Tun gerade ein bisschen mehr als 6 von den 4TB-Consumer-Kistchen, die es im Blödmarkt gibt. Wenn Eure Anwendung damit gut läuft ist das schön für Euch.
Ich käme aber nicht auf die idee, ernsthaft die Transaktionsdaten von Kernprozessen auf so einer Schachtel speichern zu wollen. Dazu ist sie schlicht zu inflexibel beim I/O und die Host-Anbindung zu langsam. Und genau da sind wir beim Kern meines Postings: Es ist nicht wirklich legitim, einen ausgewachsenen NetApp-Filer mit kleinen NAS-Büchsen zu vergleichen.
GollumMonstrowski schrieb:
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> Ich glaube du verwechselst einfach das
> Einsatzgebiet. Kann natürlich sein, dass der
> Server für dich nicht der richtige ist. Es ist
> genau wie mit den T10000, T2000 - für manche
> Aufgaben ideal und für und für andere
> unbrauchbar. Wir haben zwei X4500 und der Admin
> hört gar nicht auf davon zu schwärmen, am besten
> gar nicht danach fragen.
> Plattler schrieb:
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> > Also das ist an den Haaren herbei gezogen.
> Was Sun
> da als Storage Server verkauft ist
> lediglich eine
> Solaris-Büchse mit vielen
> Platten drin. Noch dazu
> mit lachhaft
> schlappen IO-Bandbreiten von
> lediglich
> 4xGbE
>
> Keine Rede von WAFS, gemischtem
> Betrieb von FC,
> iSCSI, NAS, etc.
>
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Schwartz vergleicht Thumper doch nicht mit Network Appliance Produkten. Er bedankt sich lediglich, dass Network Appliance Werbung für ein Sun Produkt macht.
Jetzt holst du aber auch ganz schön aus und vergleichst den Thumper mit Bloedmarktkisten. So lahm ist der nun auch nicht, zwei Opteron 285 und 16GB RAM, haben die bestimmt nicht. Und IO kann man nachrüsten, wenn man mehr braucht.
Plattler schrieb:
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> Naja. Im wesentlichen ist das ganze nicht viel
> mehr als eine etwas größere NAS Box mit einem
> Haufen billiger Platten drin. Tun gerade ein
> bisschen mehr als 6 von den 4TB-Consumer-Kistchen,
> die es im Blödmarkt gibt. Wenn Eure Anwendung
> damit gut läuft ist das schön für Euch.
>
> Ich käme aber nicht auf die idee, ernsthaft die
> Transaktionsdaten von Kernprozessen auf so einer
> Schachtel speichern zu wollen. Dazu ist sie
> schlicht zu inflexibel beim I/O und die
> Host-Anbindung zu langsam. Und genau da sind wir
> beim Kern meines Postings: Es ist nicht wirklich
> legitim, einen ausgewachsenen NetApp-Filer mit
> kleinen NAS-Büchsen zu vergleichen.
>
> GollumMonstrowski schrieb:
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> > Ich glaube du verwechselst einfach das
>
> Einsatzgebiet. Kann natürlich sein, dass der
>
> Server für dich nicht der richtige ist. Es
> ist
> genau wie mit den T10000, T2000 - für
> manche
> Aufgaben ideal und für und für
> andere
> unbrauchbar. Wir haben zwei X4500 und
> der Admin
> hört gar nicht auf davon zu
> schwärmen, am besten
> gar nicht danach fragen.
>
> > Plattler schrieb:
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> > Also das ist an den Haaren
> herbei gezogen.
> Was Sun
> da als Storage
> Server verkauft ist
> lediglich eine
>
> Solaris-Büchse mit vielen
> Platten drin. Noch
> dazu
> mit lachhaft
> schlappen
> IO-Bandbreiten von
> lediglich
> 4xGbE
>
> Keine Rede von WAFS, gemischtem
> Betrieb
> von FC,
> iSCSI, NAS, etc.
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Plattler schrieb:
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> Naja. Im wesentlichen ist das ganze nicht viel
> mehr als eine etwas größere NAS Box mit einem
> Haufen billiger Platten drin. Tun gerade ein
> bisschen mehr als 6 von den 4TB-Consumer-Kistchen,
> die es im Blödmarkt gibt. Wenn Eure Anwendung
> damit gut läuft ist das schön für Euch.
Der Thumper ist mit diesen Viele-Platten-Boxen vom Kistenschieber definitiv NICHT zu vergleichen.
Die 6 intern verbauten Plattencontroller-Chips gehen über keinen der üblichen Bussysteme, sondern gehen jeweils (!) direkt über einen Hypertransport-Anschluß an die Opteron-CPUs.
Damit kommt die Leistung der 48 HDDs auch tatsächlich beim Speichercontroller an, was bei einem 08/15-Server-Mainboard mit jeder Menge PCI-X-Controllern drin NICHT der Fall ist.
Niemand (auch SUN nicht) behauptet das ein Thumper für alles zu gebrauchen ist, aber wenn nur NFS gefordert ist und der Platz reicht, dann würde ich das Ding definitiv in Erwägung ziehen, denn die ganze Kiste kostet weniger als ein Shelf bei NetApp.
Wenn Sun da noch was Nettes für CIFS mit Oberfläche und offiziellem Support für den Unternehmenseinsatz draufsetzt (mehr als ein Samba halt), dann könnte die Kiste eine Menge Installation von NetApp abgraben.
Nicht alle, sicherlich, aber nicht jeder braucht die HighEnd-Features - oder will sie bezahlen.
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> Der Thumper ist mit diesen Viele-Platten-Boxen vom
> Kistenschieber definitiv NICHT zu vergleichen.
>
> Die 6 intern verbauten Plattencontroller-Chips
> gehen über keinen der üblichen Bussysteme, sondern
> gehen jeweils (!) direkt über einen
> Hypertransport-Anschluß an die Opteron-CPUs.
Das ist nicht 100%ig korrekt. Jeder SATA-Controller hat seinen eigenen PCI-X Bus, 2 davon teilen sich einen HT-Link. Den genauen Aufbau habe ich hier erlaeutert: http://de.sun.com/sunnews/events/2007/solaris10techno/pdf/A8_Thumper_Praesentation_20070603_final.pdf
>
> Damit kommt die Leistung der 48 HDDs auch
> tatsächlich beim Speichercontroller an, was bei
> einem 08/15-Server-Mainboard mit jeder Menge
> PCI-X-Controllern drin NICHT der Fall ist.
>
> Niemand (auch SUN nicht) behauptet das ein Thumper
> für alles zu gebrauchen ist, aber wenn nur NFS
> gefordert ist und der Platz reicht, dann würde ich
> das Ding definitiv in Erwägung ziehen, denn die
> ganze Kiste kostet weniger als ein Shelf bei
> NetApp.
Ja, der Thumper an sich ist klasse, aber es ist nun mal kein Cluster-Storage und es ist aufgrund der SATA-Festplatten nun mal nicht fuer _richtig_ IO-lastige Anwendungen gedacht. Als Datenhalde funktioniert es jedoch wunderbar.
Zum NFS: Das ist gerade die Applikation, die derzeit gar nicht gut funktioniert. Durch das Copy-on-Write ist die Performance einfach mies. Wenn ein NFS-Client einen "sync" absetzt, dann _muss_ der NFS-Server diese Daten bis auf die Spindeln flushen. Aber Abhilfe ist in Sicht, weil man das ZFS Intent Log (zil) auch separate Storage Devices legen kann. Wenn man das auf nicht-mechanischen Speicher legt, ist alles gut. Verfuegbar ist separate zil ab ZFS-Version 7 (Nevada 68).
>
> Wenn Sun da noch was Nettes für CIFS mit
> Oberfläche und offiziellem Support für den
> Unternehmenseinsatz draufsetzt (mehr als ein Samba
> halt), dann könnte die Kiste eine Menge
> Installation von NetApp abgraben.
Also entweder will ich ne Shell oder die ONTAP-CLI, aber bestimmt kein Webmin oder sowas...
>
> Nicht alle, sicherlich, aber nicht jeder braucht
> die HighEnd-Features - oder will sie bezahlen.
Das ist genau die richtige Zusammenfassung. Auch wenn ZFS nicht die Loesung auf alle Probleme ist und der Thumper auch "nur" eine Datenhalde ist, kann man sich doch vorstellen, dass das fuer viele Anwendungsgebiete voellig ausreichend ist.
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